H
erzog Puccio saß im Thronsaal und dachte nach. Es dauerte nicht lange, da traf er den Entschluss, dass es einfach nicht so zu Ende gehen durfte. Mailand hatte im letzten Jahr eine derbe Niederlage im Kampf gegen Spanien einstecken müssen und dann war man auch noch exkommuniziert. Kurz um, er setzte alles in Bewegung um seine Amtszeit zu einem würdigen Abschluss zu bringen.

Cork

Die irische Stadt Cork wurde seit dem letzten Jahr von Mailand belagert, doch die Schlagkraft der Armee war noch nicht groß genug. Darum landeten in den letzten Tagen zwei Flotten vor der Küste an und brachten weitere Verstärkung. Wenige Stunden später kam es zum Kampf, aus dem Mailand siegreich hervorging.

Verhandlungen mit dem Vatikan

Auch die Diplomaten Mailands hatten in diesem Jahr einiges zu tun, da Herzog Puccio gefordert hatte, dass die Exkommunikation gegen Mailand aufgehoben werden muss. So machten sie dem Vertreter Roms ein ausbalanciertes Angebot, doch dieses wurde abgelehnt. Da der Vatikan jedoch seine kostspielige Residenz in der Südsee finanzieren muss, kam umgehend ein Gegenangebot, welches Mailands Diplomaten sofort annahmen.

Würdiger Abschluss

Eine weitere Stadt erobert und nicht mehr exkommuniziert. Alles in allem also ein würdiger Abschluss den Mailand mit seinen 28 Städten und 7 Festungen unter Herrschaft von Herzog Puccio in der Hauptstadt Clermont feiern kann. Geehrt wird dabei wohl auch der größte General Mailands, der Franzose Gilot Douie, zu dem es in der Vergangenheit einiges zu lesen gab.

Anbei befindet sich auch noch der Finanzbericht vom Anfang des Jahres 1233.

I
m Winter 1232/1233 saß König Leszek in seinem Arbeitszimmer im Königspalast zu Danzig und zog Bilanz. Zukünftige Herrscher sollten von seinen Erfahrungen profitieren können, also schrieb er sie auf. “Die konsequente Schonung aller übernommenen Siedlungen ist entscheidend”, schrieb der alte Leszek zu Papier. “Meiner Analyse nach sind die Einnahmen durch die Farmwirtschaft nahezu linear. Die Einnahmen durch die Händler variieren, sind aber in der absoluten Höhe nicht entscheidend. Wahrlich entscheidend hingegen ist vielmehr der Handel zwischen den Städten.”

Leszek legte den Federkiel beiseite und sann weiter vor sich hin: Zukünftige Herrscher, die gegen andersgläubige Siedlungen vorgehen wollen, werden zuvor das Christentum in diese Siedlungen bringen müssen. Außerdem dürfe man nicht auf Einnahmen durch Plünderung setzen, da ansonsten der Handel zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Der Krieg zwischen Fraktionen muss die Ausnahme sein, nicht die Regel. Frieden und Einigkeit, nicht Krieg, dass ist die Botschaft.

Leszek zog einen Federstrich unter das letzte Kapitel.

V
iele Söhne Venedigs starben dieses Halbjahr in den Schlachten gegen die Rebellen und die Iren. Ragusa und Gloucester konnten von den Rebellen befreit werden, Galway wurde von den Iren übernommen und die letzten Iren in der Nähe von Caernarvon vernichtend geschlagen. Nach der Schlacht setzte sofort eine Armee aus der Festung nach Wexford über und begann die Belagerung ohne Belagerungswaffen, die Probleme hatten, den schweren Weg in der gleichen Zeit zu schaffen.

Ragusa

Gloucester

Galway

Caernarvon

Der Blick auf Irland

In Gedanken starrte Geminiano auf die Karte Irlands, die vor ihm auf dem Tisch ausgebreitet war. Galway war nun in der Hand seiner Männer, Wexford wurde belagert und Mailand belagerte Cork. Noch immer hatten die Iren ihre Hauptstreitmacht um Dublin versammelt. Aus Donegal gab es noch keine Informationen, nur, dass dort ein noch unverheirateter General ist, dessen Insiderwissen noch von Vorteil sein könnte. Doch die Frage, die über allem Stand war noch nicht beantwortet: Würde die Zeit noch reichen, ganz Irland zu erobern???

V
or 56 Jahren fing mit dem legendären Bohemund von Antiochien alles an. Bohemund erkannte, wie kein anderer, die Stärken seines Volkes. Er mobilisierte und taktierte und vergrößerte sein Reich im Kampf gegen die Türken. Eben jene Türken fegte er von der Karte, wie auch das mächtige Reich Byzanz. Im Kampf gegen die Militärmacht der Mongolei triumphierte er mit den allierten Generälen ebenfalls. Wenn man ihm jedoch einen Vorwurf machen konnte, so war dies, das “zu lange Füße still halten in Sachen Mongolei”. Hier verfehlte die Regierung die Dynamik. Man überschätzte die Situation und den Angriffswillen der Mongolen und hielt sich zu lange an den Grenzen des eigenen Reiches auf. Polen agierte hier schneller und hatte den Vorteil der Gebietsausweitung inne. Geplante Ländereien fielen aus dem Raster. Die Expansion war dort schon im Keim erstickt.  Bohemund starb friedlich jedoch mit Sorgen. Kein Wachstum in den nächsten 15 Jahren führten zum Entwicklungsstillstand, der erst in den letzten Jahren der Herrschaft Antiochiens ein erlösendes Ende fand. Man einigte sich mit den Mitgliedern der Allianz auf eine Übernahme Spaniens, doch dies kam zu spät. Die Zeit würde nicht mehr reichen um diese Mission zu erfüllen. Obwohl der Ziehsohn Bohemunds – Francis hier das Werk seines Mentors fortsetzte und sich beweisen konnte, so hatte er nun doch keine Gelegenheit sich unsterblich zu machen. Die nächsten Jahre blieben im Schleier der Dunkelheit verborgen. Auch wenn Francis sein Werk nicht beenden konnte, so soll er als Erbe Bohemunds in die Geschichtsbücher eingehen und für immer an dieser Stelle Verewigung finden. Lang lebe Antiochien, lang lebe Francis, lang lebe die Allierten Völker im friedlichen Einklang dieser Zeit.

Abgerechnet wird am Schluss
Mit 33 Besitztümern hat Antiochia eine solide Bilanz und einen gesunden Staatshaushalt. Dennoch wird das Ergebnis getrübt, wenn man berücksichtigt, dass in der Hauptstadt und 2 weiteren Städten die Pest kursiert und die Einnahmen um sage und schreibe 10.000 Taler reduziert.

Kostenfalle Ostwall
Überfall der Timuriden? Diese Gerüchte verbufften in Schall und Rauch und die Erkenntnis kostete Antiochia eine stolze Summe im 5 stelligen Bereich und die Truppenbindung von über 3000 potentiellen Männern, die wichtige Dienste zum Wohle der Expansion hätten verrichten können. Man versuchte, dieses dunkle Kapitel in der Geschichte Antiochiens schnell zu verdrängen.

Wie könnte eine Geschichte schöner enden, als mit einem Sieg!
Dank der aufopferungsvollen Unterstützung Mailands, konnte Antiochia noch einmal das wunderbare Gefühl eines Sieges verspüren. Spaniens Hauptstadt fiel in diesem Jahr und es war niemand anderes als Francis, der von den Stadtmauern Toledos schaute und im Gedanken seine Gefallenen Freunde aus Mailand und Antiochiens hatte.

 

S
panien

Als Verstärkung für Antiochia war Girolamo Settignano mit seinen Mannen nach Toledo marschiert und hatte die Belagerung der Festung begonnen. Das Vorhaben entwickelte sich jedoch zu einem großen Fiasko als die Spanier mit vier! Armeen zum Angriff übergingen. So gut es ging setze sich die Armee den Angreifern zur Wehr, doch am Ende gab es eine Niederlage. Die wenigen Überlebenden zogen sich weit aus dem Schlachtgebiet zurück.

Auch Captain Banchello erging es in diesen Tagen nicht besser. Nachdem er Francis und seiner Einheit zur Unterstützung bereit stand wurde er am folgenden Tag von den Spaniern verfolgt und angegriffen. Von den wenigen Überlebenden hat man seitdem nichts mehr gehört.

Einzig auf See konnte ein kleiner Sieg gegen eine spanische Flotte errungen werden. Leider führte dieser Angriff sogleich zur Exkommunikation Mailands. Dies ist dann inzwischen schon das vierte Mal, dass Mailand durch den Papst diese harte Strafe trifft.

Irland / Cork

Die ersten Truppen Mailands landeten an der Küste von Cork und begannen mit der Belagerung der Stadt. Aufgrund der Übermacht der Verteidiger entschloss man sich vorerst auf einen Angriff zu verzichten.

 

D
er Job ist erledigt. Schottland ist gefallen. Dem Manifestum Europa wurde genüge getan.

In zwei spektakulären Schlachten wurde in diesem Halbjahr Schottland von Polen unterworfen. Dabei kam erneut die von Ziemowit Banaszak entworfene Taktik zum Einsatz, den Gegner durch eine verlorene Schlacht aus der Defensive zu locken und anschließend mit der Hauptstreitmacht zuzuschlagen. Wie damals der alte Banaszak, fiel diesmal General Wenceslaus Miazga. Polen trauert um einen Helden – und ehrt sein Vermächtnis mit der Vernichtung des Schottischen Königreichs.

httpv://www.youtube.com/watch?v=gqBe2MkRLR4&feature=related

Der König von Polen bedankt sich bei allen Mitstreitern im Allianzrat für zahllose Monate des Amüsements. Ruhm und Ehre der Allianz! Bringen wir es zu Ende!

K
önig Laurence staunte nicht schlecht, als ihm die brisante Nachricht aus Antiochia zu Teil wurde. Regent Oudart hielt seinen Vater Prince Roger für unwürdig das Land zu regieren. Man würde 5000 Taler zahlen, wenn sein Vater in den nächsten 5 Jahren das zeitliche Segnen würde. Laurence war verwundert über diese neuen Erkenntnisse aus Antiochia. Intrigen und Instabilität kannte er so gar nicht von seinen Freunden. Dennoch hatte auch er keine besondere Beziehung zum Oberhaupt der allierten Freunde. Nach reichlicher Überlegung schickte er eine düster wirkende Gestalt in vermummter Kute auf die Reise. Was würde als nächstes Geschehen? Würden die beiden Reichen im Krieg aus einander brechen?
 

Krieg und Sieg gegen die Mauren
Endlich wurde wieder gekämpft und erobert. Der Wille des Königs wurde umgesetzt. Die Mauren waren die neuen und alten Feinde Jerusalems. In der Schlacht um Fez behielten die Tempelritter die Oberhand und unstrichen ihre Absicht, dass sie es ernst meinen. Ferner wurde der maurische Tronfolger entdeckt und eine Glaubensmission erfüllt. In Jerusalem liefen die Dinge solide und stabil.
 

 

V
or den Mauern positionierten sich die dezimierten Truppen von Francis, nach dem in einer weiteren Blutschlacht gegen Spanien, 600 Mannen der selbigen Nation das Leben liesen. Francis hatte jetzt noch gut 800 Mann um sich und die Freunde aus Mailand brachten es auf gut 1000 Mannen. Ingesamt schätze man die Gegenwehr rund um Toledo auf über 3000 Mann. Die Schlacht um Toledo sollte eine letzte große Herausforderung für Antiochia und Mailand werden. Im nächsten Halbjahr war man für einen Angriff bereit, schielte dabei aber noch auf den Südosten, denn dort machte sich Verstärkung aus Valencia kommend auf den Weg.

D
ieses Halbjahr trafen bei Doge Geminiano in London viele Nachrichten aus allen Teilen des Reiches ein. Viele Rebellenheere wurden geschlagen, Ketzer verurteilt und weitere Soldaten für den Irlandfeldzug ausgehoben und gesammelt.

Kampf gegen Rebellen

Die Rebellen bei Sofia konnten endlich angegriffen und zerstreut werden. Auch bei Caernarvon und Gloucester konnten Einheiten, die noch in der Vergangenheit lebten und Venedig nicht die Treue geschworen haben, oder zumindest die Waffen niederlegten, nachdem die Reiche ihrer Herrscher untergegangen waren, ebenfalls in der Schlacht eines besseren belehrt werden.

Ketzer verurteilt

Der Ketzer aus Nürnberg konnte dieses Halbjahr südlich der Stadt aufgefunden, angeklagt und verurteilt werden.

 

 

Operation “Macht die Schotten Dicht”

Der Geheimdienst konnte bei seiner Aktion in Dumfries einen ersten Erfolg melden. Zwei Attentäter versuchten sich daran König Hew zu töten, da es schien, dass er das leichteste Ziel war. Doch am Ende waren alle guten Dinge drei und einer unserer Agenten konnte sich ungemerkt in einen Privatraum des Monarchen eindringen, wo er wartete, bis dieser eintrat.

Statistiken

Geminiano war erzürnt. “Was soll das heißen, wir haben kein Geld mehr, wo sind all die Ersparnisse, die meine Vorfahren mühsam angelegt haben?” fuhr er seinen Finanzminister an. Diesem stockte der Atem: “Nun, der Krieg gegen Irland ist sehr teuer. Wir mussten Truppen, die in Venedig rekrutiert wurden bis nach England schicken, weil wir an der Front nicht genug Soldaten rekrutieren können. Im Vergleich zu unseren Verbündeten haben wir ein sehr kleines Reich, aber eine stetig steigende Anzahl von Truppen. Die Versorgung und rekrutierung kostet uns jede Menge Geld.” “Dann,” entschloss sich Geminiano, “müssen wir nach diesem Halbjahr auf die Rekrutierung weiterer Truppen verzichten. Mit der Hilfe Mailands sollte es zu schaffen sein, Irland zu übernehmen.”

D
ie Lage in der Gegend um Toledo war undurchsichtig. Girolamo Settignano erreichten Informationen, dass Francis Armee durch eine spanische Armee bedroht sei. Es mussten also kurzfristig wichtige Entscheidungen getroffen werden. So ordnete er an, dass das große Hauptheer unter seiner Führung Richtung Toledo marschieren und die Belagerung der Festung beginnen würde um das Ziel Antiochias in diesem Jahr einen Angriff zu starten nicht zu gefährden. Die verbleibenden Einheiten sollten Francis zur Unterstützung eilen.

Mailand

Nach neuesten Informationen wurde in Mailand das Hauptquartier der Assassinen gegründet. Angeblich hält sich im Ort auch der Großmeister auf, auch wenn nicht bekannt ist um wen es sich dabei handeln könnte.

I
m Jahre 1231 war klar: der Job ist erledigt. Die Welt ist weitgehend verteilt, die Allianz sorgt für Friede und Wohlstand, Götterdämmerung ist angesagt. So bereitet sich denn auch in Polen die politische Kaste auf eine Zeit der Ruhe vor, auf eine Politik der ruhigen Hand. Und ein letztes Mal rücken auch die Statistiker des Herren Leszek aus, um der Allianz ihre Erkenntnisse mitzuteilen.

Die gute finanzielle Ausstattung des Staates führen Experten auf die reduzierten Militärausgaben in den früher 1180’er Jahren sowie die konsequente Schonungs-Politik bei der Übernahme fremder Siedlungen zurück. Insbesondere die hohen, städtebasierten Handels-Einnahmen (“Trade”) führen dazu, dass sich Polen seit Jahren keine Sorgen ob seiner Finanzen machen muss.

Zu guter Letzt sollen in diesem Halbjahr auch die Geographen zu Wort kommen, ihre Sicht auf die Welt wollen sie ebenfalls nicht unerwähnt lassen.

Einmal noch will sich Polens guter König mit seinem Reich befassen, danach soll es gut sein. Neue Herausforderungen werden sich sicher bald finden.

I
n diesem Halbjahr wurden neben den bereits bekannten, ehemals walisischen und englischen Armeen bei Gloucester und Caernarvon neue Rebellentrupps bei Belgrad und Sofia entdeckt. Zudem halten sich in England noch immer verstreute irische Truppenverbände auf.

Belgrad

Zunächst machte sich Banasuto bei Belgrad auf, die dortigen abtrünnigen Einheiten in die Schranken zu weisen. Erfolgreich. Die Rebellen bei Sofia wurden zwar von der Festung vertrieben, konnten jedoch noch nicht in eine Schlacht verwickelt werden.

York

Nach der Einnahme Yorks sah sich Dragano noch mit einigen wenigen irischen Soldaten konfrontiert, die er zunächst in die Wälder nordwestlich der Stadt trieb, wo er sie dann in der Schlacht stellen konnte.

Nürnberg

Unser Mann Gottes in Nürnberg verkündet nicht mehr die wahre Lehre Gottes. Kurzerhand jagte ihn die Bevölkerung aus der Stadt, wo er nun versucht, Anhänger für seinen Irrglauben zu finden. Der Priester aus Frankfurt benötigt allerdings noch ein halbes Jahr um ihn anklagen zu können. Vielleicht kann ja der Bruder aus Polen aushelfen? Wir würden uns seiner Gemeinde entsprechend erkenntlich zeigen.

Dublin

Der Geheimdienst hat inzwischen einen ersten Agenten in die irische Hauptstadt eingeschleust. Seine Berichte lassen den Schluss zu, dass die Einnahme dieser Stadt noch ein hartes Stück Arbeit werden wird.

 

Dumfries

Zudem will der Geheimdienst unsere polnischen Freunde im Kampf gegen die Schotten unterstützen. Die Aktion “Macht die Schotten dicht” konnte bisher allerdings noch keine Erfolge erzielen.

S
owohl Antiochia als auch Venedig baten um Unterstützung Mailands im Kampf gegen die Feinde der Allianz. Daher sammelten sich nahe Toledo Einheiten Mailands um gemeinsam mit Antiochia einen Angriff auf die spanische Festung beginnen zu können. Innerhalb der nächsten Wochen sind die Vorbereitungen dafür abgeschlossen und die Armeen können unter Führung von Girolamo Settignano bis zur Festung vorrücken. Anschließend kann Antiochia den Angriff starten.

Bei Rennes ging eine Armee Mailands von Bord des Schiffes um die letzten verbliebenen englischen Rebellen zu besiegen. Dank der guten Vorbereitung Venedigs stellte dies kein größeres Problem dar. Jetzt herrscht wieder Frieden in der Region und die Bewohner können wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Zu guter letzt konnte auch auf italienischem Boden der Kampf gegen eine kleine Rebellenarmee gewonnen werden.

W
ährend Venedig den Iren auf der englischen Insel zusetzte, marschierten im Norden der Insel Polens Söhne. 2.000 Mannen waren aufgebrochen, um die Belagerung einer polnischen Stadt aufzulösen. 2.000 Polen gegen 2.000 Schotten standen sich unerbittlich gegenüber – und brachten es zu Ende. Über 1.800 Seelen fanden in der folgenden Schlacht Erlösung und es bleibt nur zu hoffen, dass die letzte verbliebene schottische Siedlung mit weniger hohem Blutzoll genommen werden kann. Hoffnung besteht zwar immer, doch die zahlreichen Familienmitglieder Schottlands werden sich Polen sicher nicht kampflos ergeben.

V
enedig bedankt sich bei seinem polnischen Freund für das großzügige Geschenk zum Geburt seiner Tochter und übersendet die allerbesten Glückwünsche. Der Bau eines großen Turmes in Venedig wurde sofort in Auftrag gegeben.

Thessalonki

In der Stadt Thessaloniki wurde die Händlergilde erweitert. Sie bezog dieses Halbjahr ihr neues Hauptquartier.

Geheimdienst beseitigt irischen König

Irland hat die Grenzen zu Caernarvon übertreten. Wir sehen dies als Verletzung bestehender Verträge und haben deswegen das Bündnis mit Irland aufgekündigt. Zur Strafe für dieses Vergehen lies der Geheimdienst ein Exempel am König statuieren.

York

Um weiteren Grenzverletzungen durch die Iren zu verhindern, wurde ein groß angelegter Angriff auf die Siedlungen Irlands im ehemaligen England durchgeführt. Zunächst wurde die starke Verteidigung um York zerschlagen, anschließend begann der Sturm auf die Stadt. Nach schweren Kämpfen konnten schließlich alle Verteidiger überwältigt werden.

Lancaster

Auch die schwach verteidigte Festung Lancaster fiel nach dem Angriff unserer Streitkräfte in unsere Hände. Irland ist demnach nur noch im Besitz der Siedlungen auf der irischen Insel.

Rennes

Die ehemaligen englischen Truppen, die die Region um Rennes unsicher machen, sind stärker als erwartet. Wir bitten Mailand um unterstützung bei der Beseitung der Bedrohung.

K
urzerhand trat Mailand in den Krieg Antiochias gegen Spanien ein. Grund: Eine kleine Truppe spanischer Soldaten versperrte den Weg nach Toledo.

P
olen frohlocke, Welt freue dich. Das Königshaus von Polen gibt bekannt, dass Prinzessin Sophia Luise in diesem Halbjahr das Licht der Welt erblickt hat. Trotz herber Niederlagen gegen Schottland, der Pest in drei Metropolen und allerlei rebellischen Umtrieben feiert das Königreich heute ausgiebig.

Freudestrahlend verpackte der König höchstselbst vier große Eichentruhen für seine Freunde im Allianzrat, jeweils gefüllt mit 25.000 goldenen Talern. Dazu übergab er mit jeder Kiste eine Botschaft an die Führer der Allianz. Dort stand geschrieben: “Sonderprägung aus Anlass der Geburt meiner jüngsten Tochter, Sophia Luise. Bitte baut von diesem Geld einen Gedenkturm in eurem Land.”

Abseits des Freudentaumels kam es am Ende des Halbjahres noch zu zwei Auseianndersetzungen. Die Spanier griffen Antiochia an und Schottland attackierte erneut eine polnische Seepatroullie.

A
uf der Insel gehen die Vorbereitungen für den bevorstehenden Krieg gegen Irland weiter. In diesem Zuge meldeten die Johanniter die Eröffnung eines Kapitelsaals in Caernarvon.

Erfolg des Geheimdienstes

Der Geheimdienst vermeldet das Ableben zweier irischer Familienmitglieder in York und Lancaster.

York ist Superreligiös

Zudem vermeldet der Geheimdienst, dass York den katholischen Glauben anscheinend sehr fanatisch auslebt. Angeblich beträgt der Anteil der katholiken an der Bevölkerung 102 %.

I
m Winter 1230 gab es gute und schlechte Nachrichten für Prince Roger und sein geliebtes Land.

König Fernando ist tot
Lange hatten es Auftragskiller versucht – nun endlich konnten sie die frohe Kunde an Prince Roger übermitteln. König Fernando erlag einer Vergiftung. Jetzt – nachdem schon drei Familienmitglieder rund um die portugiesische Hauptstadt eliminiert wurden – schien der Weg frei für einen Angriff. Leider verblieb dort eine Truppenstärke von geschätzten 2500 Mann, die äußerst gut ausgebildet daher kamen. Dennoch erfreute Prince Roger die gute Kunde.

 

Francis peilt auf die spanische Hauptstadt
Das nächste Ziel Francis war die spanische Hochburg Toledo. Eine Gegenwehr von geschätzen 2000 Mann allerster Güte, machten dieses Unterfangen zu keinem leichten. Francis war sich aber sicher, dass mit Hilfe der Freunde aus Mailand eine Eroberung in greifbarer Nähe lag. Francis brachte sich in Stellung in unmittelbarer Nähe von Toledo und blickte gen Horizont um nach seinen Freunden aus Mailand Ausschau zu halten.

Spanien schlägt zurück! Der Kampf um Cordoba
Die Belagerung Spaniens kam überraschend und wie aus dem Nichts. Zum Glück lagen Sevilla und Coroba nicht weit auseinander, so dass die notwendige Unterstützung die Belagerung löste und den Sieg für Antiochia brachte. Cordoba war wieder frei und Spanien fürs erste vertrieben.

I
n diesem Jahr konnte in Mailand eine ungewöhnliche Mission beendet werden. Doch seht selbst:

Brief an Antiochia

Folgender Brief ging an unsere Freunde aus Antiochia:

“Werte Freunde,

wir können Euer Volk bei der Eroberung Spaniens innerhalb kürzester Zeit mit 1.5 Armeen in Valladolid oder Leon unterstützen. Sollte ihr unsere Unterstützung an einem anderen Ort benötigen so nennt ein neues Ziel. Die Anfrage nach Unterstützung durch Geheimagenten kann leider nicht erfüllt werden, da sich fähiges Personal derzeit im Norden Frankreichs bzw. auf den britischen Inseln aufhält.

Hochachtungsvoll,

Herzog Puccio”

A
ls Schlacht von Wolf 359 geht am Anfang des Jahres 1230 die erste große direkte See-Konfrontation zwischen der polnischen Marine und den Borg Schotten in die Geschichte ein. Sie findet bei Wolf 359 statt, nur etwa vier Halbjahre von Polens Hauptstadt Danzig entfernt.
 
Die polnische Marine wird durch das plötzliche Auftauchen des gefährlichen und nahezu unerforschten Feinds völlig überrumpelt: Obwohl schon länger vermutet worden ist, dass die Schotten eines Tages im Alpha-Quadranten in der Nordsee auftauchen würden, rechnet man nicht so schnell mit einer Konfrontation. Nach dem Erstkontakt durch Mieszko Marosz im Jahr 1187 wurden zwar neue Waffentechnologien entwickelt, allerdings sind sie bislang nur graue Theorie. Um nun den Borg-Kubus die schottische Marine aufzuhalten, dessen erklärtes Ziel Danzig in Sektor 001 ist, beauftragt König Leszek die eilige Zusammenstellung einer Flotte im Umfang von 15 Flotillen, die die Schotten abfangen und aufbringen soll.

Die schottischen Schiffe erweisen sich in der folgenden Begegnung als ein wesentlich stärkerer Gegner als angenommen. Durch die unterlegene Technologie der polnischen Schiffe übersteht die Schotten-Flotille den Konflikt ohne nennenswerte Schäden, während zahlreiche Schiffe und Mannen der Verteidigungsflotte zerstört oder zumindest schwer beschädigt werden.

König Leszek hat bereits mitgeteilt, dass er selbst mit den Besten der Besten aus Danzig ausrücken wird, um die Schotten zu Wasser und zu Land in ihre Schranken zu weisen.

I
n Jersualem polterte es in diesen Tagen kräftig auf dem schwarzbraunen Eichentisch des Königs. Laurence schlug mit geballter Faust auf den Tisch. ” Bringt mir den Schatzmeister – ich will ihm die Leviten lesen…” Erzürnt packte der König seinen Finanzapostel am Schlewittchen.  ” Unser Land sprudelt im Geld aber was ist der Preis? Eine mickrige Volksarmee,  für die ich mich in Grund und Boden schämen muss bei jeder Allianzratssitzung. Wir kämpfen hier mit Rebellen und anderem Gesindel, nur weil ihr den Geldhahn verstopft und euch in euren Goldtalern badet. Damit ist jetzt Schluß!” schrie der König. Die Stille wiech aber zugleich wieder dem lauten Tenor Laurences. “Wir investieren, expandieren, regulieren – wir rüsten auf – und zwar ohne wenn und aber….” Der Schatzmeister senkte den Kopf…. “..und ihr werdet gleich mit reguliert. Ich will euch hier im Königshof nie wieder sehen. Geht jetzt!”.

Man machte sich gleich an das Werk in Jerusalem und rüstete allerorts auf, stellte Truppen zusammen, sorgte für Ruhe in unruhigen Gebiete, verbreitete den Glauben Gottes unter den Ungläubigen und machte sich auf zur Mission Expansion.

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ie Zeichen standen wieder auf Krieg in Antiochia. Ein neuer Feind ward auserkoren mit Spanien auch wenn dies dem geistlichen Oberhaupte überhaupt nicht gefiel. Dabei lies man die Spanische Hauptstadt im Norden der iberische Halbinsel erst einmal liegen, da diese äußerst gut bewacht war. Francis machte mit seiner Armee einen Umweg und steuerte die weiter westlich liegende Festung Badajoz an. Hier traf er zwar auch auf Gegenwehr, der stärksten Sorte jedoch bestand hier eine gute Chance den neuen Feind zum ersten Mal zu ärgern. Trotz langer Kampfespause gelang Francis der Sieg über die Katalanen und seine Truppe maschierten in die durch die Schlacht gezeichnete Festung ein.

   

Der Tod wird über euch kommen…
…diese Wort lagen in diesem Jahr in Portugal in der Luft. Vorbereitet für einen baldigen Angriff wurde ranghohe Mitglieder der Heerscherfamilie Portugals über den Jordan geschickt.
Martym de Cunha und Theodosio Petri weilte nicht länger unter uns. Man erzählte sich , dass sich die letzten Worte Petri´s ungefähr so anhörten. “…argh..das ist doch Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle? Hölle! Hölle! Hölle!…”

   

Sevilla und der Jo-Jo-Effekt
Gar nicht gefiel Prince Roger in diesem Jahr die Nachricht aus Sevilla. Sevilla wurde von den Freunden aus Venedig an Antiochia übergeben gemäß Manifestum Europa. Leider war auch hier viel rebellisches Pack am Werk und sorgte für Unruhen und getrübte Zufriedenheit, die zu Aufständen führte und sogar zur Einnahme der Stadt durch die Selbigen. Laurentin Gassou wurde von Prince Roger höchstpersönlich beauftragt diesen Frevel zu rächen. Zum Wohlwollen des Herrschers gelang dies Gassou auch und in Sevilla kehrte wieder Ruhe ein.

 

Botschaft an das Königshaus Mailand
Habt Dank für Eurer Angebot der Hilfe. Wir würde es begrüßen euren fähigsten Assassinen zu empfangen und sein Handwerk bei einem Manne auszuführen.  Über einen Truppenaufmarsch Mailands am Wendepunkt der Gezeiten auf der iberischen Insel wäre wir ebenfalls dankbar.

 

I
n England wird der Truppenausbau forciert, da man sich noch immer einer irischen Übermacht gegenüber sieht. Allerdings wurde bereits ein erster Schritt in Richtung weiterer Angriffbemühungen vorgenommen, noch bevor das Bündnis mit den Iren gebrochen wird.  Die Meerenge zwischen Dublin und dem (noch) schottischen Dumfries wurde mit einer Flotte versperrt. Somit sollte es für die Iren nicht mehr so leicht möglich sein, Truppen ohne eigene Schiffe zwischen der irischen Insel und den Besitztümern in England auszutauschen. Der befehlshabende Admiral sagte zu dieser Aktion: “Wir haben die Iren im wahrsten Sinne des Wortes abge”schottet”.

D
iesen Jahr konnten endlich die Rebellen bei Dijon besiegt werden.

Angebot für Antiochia und Venedig

Mailand bietet hiermit Antiochia und Venedig seine Unterstützung im Kampf gegen die Feinde der Allianz. Sowohl nach Spanien als auch nach Irland können innerhalb weniger Runden erste Truppen versendet werden.