Archive for December, 2010

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as Königshaus Mailand gibt bekannt, dass der König Duke Bernardo verstorben ist. Der natürliche Tod trat im Schlafe ein. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreise statt.

Die Krönung seines Sohnes Duke Puccio findet im Zuge einer festlichen Zeremonie statt. Alle Allianzmitglieder sind herzlich eingeladen.

Duke Puccio lies bereits verkünden, dass er die zusammenarbeitet mit der Allianz fortsetzen werde.
Seine erste Amtshandlung bestand darin, den Tausch von Sofia gegen die Festung Durazzo perfekt zu machen. Der Schlüssel zum Haupttor der Festung Sofia wurde an Venedig übergeben. Möge die Festung im Kampf gegen Byzanz ein starker Rückhalt sein.

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ommer, 1205 AD. Das Königreich Polen arbeitet fieberhaft an der Umsetzung von Zbigniews Masterplan. Geheimpolizei, Militär und Trust rotieren auf Hochtouren. Klar, dass da viel Neues zu berichten ist.

Pest in Pest

Die Geheimpolizei hat mitgeteilt, dass in der ungarischen Stadt Pest die Pest ausgebrochen ist. Die Schwächung der Ungarn passt perfekt zum großen polnischen Masterplan.

 

Norwegen verliert Prinzessin

Der Auftrag lautete: Schwächen Sie Norwegen. Die Antwort der Geheimpolizei folgte auf dem Fuße: die norwegische Prinzessin Svana starb vor einer teutonischen Siedlung.

 

Mongolia betritt polnischen Raum

Troiden von Jansbork, ein hochdekoriertes Familienmitglied im Fernen Osten (Masterplan Region 4) hat in diesem Halbjahr mongolische Truppen in seinem Land entdeckt. Ihre Anwesenheit dort ist aufgrund der bestehenden Verträge legal, jedoch nicht erwünscht.

Mongolia sendet hunderte Dschihadisten

In Russland wurde eine mongolische Dschihadisten-Armee entdeckt. Gut 500 Soldaten bewegen sich aus Mongolia auf das Ziel des Dschihad zu. Ob das Ziel tatsächlich Konstantinopel ist, konnte der polnische Geheimdienst nicht bestätigen.

Mongolias Oberboss entdeckt – Belohnung ausgesetzt

Der oberste Pferdeherr der Mongolen, Khan Ögedei, wurde an der Ostgrenze Mongolias in der Burg Belo Ozero entdeckt. Sollte Herr Ögedei eines nicht-natürlichen Todes sterben, offeriert der polnische Geheimdienst dem Verantwortlichem eine Kopfprämie von 1.000 Goldstücken.

Norwegen gegen Dänemark

Die polnische Geheimpolizei gibt bekannt, dass Norwegen auf Kosten von Dänemark expandiert. Diese Entwicklung missbilligt der König von Polen ausdrücklich.

 

Neues aus der Gerüchteküche

Mongolia hat im vergangenen Halbjahr offenbar sein Bündnis mit Russland aufgekündigt. Auch aufgrund dieser Entwicklung soll der König angeordnet haben, in zwei Halbjahren gegen zwei russische Siedlungen vorzugehen. Weiterhin wird erwogen, Moskau von Mongolia einnehmen zu lassen.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Polen Militärtruppen an seine Grenze zu Ungarn beordert hat. Offiziell wird dies weder bestätigt noch dementiert.

Prinzessin Katharzina hat ernsthaft erwogen, den Sommer über beim Thronfolger Antiochias zu verbringen. Ein gutaussehender Herr aus Fernen Osten und eine charmante Prinzessin aus Polen… das könnte die Story der Hohen Gesellschaft von Antiochia und Polen werden. Bahnt sich hier die Märchenhochzeit des Jahrhunderts an?

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it Bekanntwerden des Dschihads gegen Konstantinopel sieht sich das Königreich Venedig unter Zugzwang gesetzt um seine eigenen Interessen wahren zu können. Der Ausbau der Armee schreitet weiter voran, vermeldet die militärische Führung. Damit die Kriegskasse nicht innerhalb weniger Runden geleert wird, wurden die Diplomaten angewiesen alles mögliche zu unternehmen um Geld für das Königreich aufzutreiben. Die Ägypter sahen sich durch die Menge an Feinden so in die Enge gedrängt, dass sie sich zu einer Zahlung von 1500 Florinern für 15 Runden zustimmten.

Nachrichten aus Adrianopel erreichten das Königreich, dass der byzantinische Prinz einem Attentat zum Opfer gefallen ist. Obwohl nicht geklärt ist, wird vermutet dass Doge Cristiano dafür verantwortlich sein soll.

Die venezianischen Botschafter lassen verlauten, dass der Vertrag über den Austausch der Burg Durazzo gegen die mailändische Burg Sofia kurz vor einem Abschluss steht. Um Sofia auf die gleich Ausbaustufe wie Durazzo zu bringen soll Mailand sich zu einer Zahlung von 11000 Florinern bereit erklären. Die Zahlung kann in Raten zu 1000 Florinern in 11 Halbjahren erfolgen.

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er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert

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ie Weihnachtszeit begann und die Mauren verbreiteten Angst und Schrecken im Königreich Mailand. Eine Dschihad-Armee stand nur einen Tagesmarsch von Mailand und Genua entfernt. Duke Bernado hatte Sorgenfalten im Gesicht und schickte sofort einige Kundschafter aus um das Angriffsziel zu identifizieren.
Soweit die Kundschafter erkennen konnten soll das Ziel des Dschihads Constantinopel sein. Denn obwohl selbst kein Kundschafter vor Ort war hörte man überall, dass das Ziel die Stadt im Osten des Byzantinischen Reiches sein soll.
In der Hoffnung, dass die Mauren trotz des Krieges gegen Mailand friedlich bleiben würden, wurde entschieden die feindliche Armee vorerst nicht anzugreifen.

Dschihad

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ie Zeichen stehen auf Wandel

Nach dem überraschenden Rücktritt des venezianischen Machthabers war es nötig die Spitze des Staates neu zu besetzen. Die Wahl fiel schließlich auf den Bruder des Mailänder Herrschers. Manche im Volk behaupten, dass es sich bei dieser Wahl um Vetternwirtschaft handle. Eine Erklärung des Allianzrates wurde bisher nicht veröffentlicht, sodass nicht geklärt werden konnte, ob dies wirklich der Fall war oder ob es aus Dank und Respekt für die geleistete Arbeit bei der Eroberung von Palermo und Neapel zur Erweiterung des  mailändischen Staatsgebietes geschah.

Die neue Führung machte sich auch gleich an die Arbeit und setzte die Anstrengungen fort das venezianische Einflussgebiet auf Adrians Opel Adrianopel und Konstantis Opel Konstantinopel auszuweiten. Dazu wurde vor allem in die Rekrutierung von neuen Truppen investiert. Zusätzlich wurde eine Befestigung der Grenze zu den Byzantinischen Gebieten errichtet um als Sammelpunkt für zukünftige Belagerungen dieser erklärten Ziele zu dienen. Auch auf dem Meer wurde gegen den griechischen Feind vorgegangen, so konnte eine byzantinische Flotte aus dem Bosporus vertrieben werden. Es wird dabei weiterhin auf die altbewährte Militärabteilung vertraut.

Diplomatischer Erfolg und düstere Gestalten

Die neue Venezianische Führung kann eine Allianz mit dem Königreich Kastilien verkünden. Dabei wurden Karteninformationen ausgetauscht und eine Zahlung von 200 Florinern entgegen genommen. Trotz dieses Erfolges zur Erhaltung des Friedens wird der Doge nicht mehr als nobler Herrscher angesehen. Im Volk gilt er nun als fieser Herrscher, denn es geht das Gerücht um, dass es hinter dem Attentat auf den Griechen Andronicus Komnenus steht. Des Weiteren wird er mit dem vorzeitigen Ableben einiger anderer Ausländer in Verbindung gebracht. Man spricht von einem russischen Kaufmann, einem byzantinischen Priester sowie einem Captain im Dienste von Byzanz. Dabei wird ausser Acht gelassen, dass der Feind mit eben solchen Mitteln versucht hat in Thessaloniki Unruhe zu stiften.

Erklärung des neuen Staatsoberhauptes

Die neue Führung bedankt sich bei dem Allianzrat für das in sie gesetzte Vertauen und ist gewillt dieses nicht zu enttäuschen. Sie hofft, Venedig und der Allianz stets zum Besten dienen zu können um die Freundschaft zwischen unseren Völkern zu erhalten und ihren Wohlstand weiter auszubauen. Zudem bedankt sich die Staatsführung bei der vorherigen Regierung für die bisher geleistete Arbeit.

Der von Polen vorgeschlagenen Aufteilung des ungarischen Staatsgebietes stimmt die Regierung prinzipiell zu, weist aber darauf hin, dass Adrianopel und Konstantinopel die vorangigen Ziele Venedigs sind.

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eihnachten im Jahre 1204 AD. Euphorie und Frohmut hat das polnische Staatsgebiet erfasst. Das Land ist glücklich!

Trust erreicht Havana

Fulminant erreichte die 1. Polnische Expeditionsflotte das Festland im weit entfernten Westen. Mit wehenden Fahnen fuhren die Schiffe des Trust an Havana vorbei, einer freien Stadt auf einer Insel vor dem großen Festland. Eine Vorausabteilung bestehend aus Priestern und Händlern wurde dort abgesetzt, bevor die Flotte ihre Reise fortsetzte. Keine Frage: Der Trust bewilligte noch im selben Halbjahr weitere Mittel zur Erschließung des weit entfernten Westens.

Antiochia investiert in Polen

Wie das polnische Außenministerium mitteilte, wurde eine größere finanzielle Transaktion zwischen dem Staat Antiochia und dem Trust durchgeführt. Gut 15.000 Goldstücke brachte Antiochia für den Kauf einer Länderei im Norden Ungarns auf. Die Länderei wird durch den Trust bewirtschaftet und für die kommenden 20 Halbjahre mit einem Zins von 1.000 Goldstücken abgezahlt.

Investoren, aufgemerkt: Der Trust plant, binnen 10 Halbjahren einen weiteren geschlossenen Investmentfond aufzulegen.

Gerüchte über Ungarn am polnischen Hofe

In der polnischen Gerüchteküche wird über eine Aufteilung des Königreichs Ungarn spekuliert. Nach polnischen Informationen ist das kleine Königreich kaum mehr in der Lage, aus eigner Kraft Akzente in der europäischen Politik zu setzen. Falls dies auch von anderer Seite gesehen und eine Aufteilung unterstützt werden würde, könnte das Staatsgebiet binnen 10 Halbjahren neu verteilt werden.

König Zbigniew, seine Regierung, die Generalität und der Vorstand des Trust wünschen dem Allianzrat und den Führern der freien Völker Europas ein schönes Weihnachtsfest!

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achdem Bohemund wohl zum letzten Male seine Kampfeskunst unter Beweis gestellt hatte, indem er das idylische Trebizond aus den Klauen der Byzantiner riss,  verzeichnete man an anderer Stelle Erfolge ohne Messer und Schwerter.

Die hohe Kunst der D(u)iplomatie
Regnault Alacoque war gekommen um seine Verhandlungsgeschicke unter Beweis zu stellen. Nach 3 raschen Niederlagen, die das Byzantinum binnen eines Jahres hinnehmen musste, waren die Aussichten für ein Friedensangebot und der damit verbundenen Entlohnung als äußerst positiv einzuschätzen. Die byzantinische Burg Smyrna war dabei das Objekt der Begierde und so unterbreitete Alacoque schnell den erleichternden Frieden unter der Bedingung, dass bis zum Morgengrauen Smyrna den Eigentümer wechseln würde. Weil Antiochia wusste, dass Byzanz aufgrund der jahrelangen Dipomatie-Molkerei nur noch wenig Gelder in den Staatskassen hatte, gab es zur Besiegelung für 3 Halbjahre noch 300 Goldstücke dazu. Ein Mann – ein Wort – auf der Burg wehten am nächsten Morgen die Flaggen Antiochias.

   

14999 Taler für den polnischen Trust
Niemand anderes als der alte Haudegen Andriet selbst, unterbreitete dem polnischen Expansionsplänen eine freundschaftliche Zusage. Bohemund zeigte sich seinen alten Freunden aus Polen gegenüber kooperativ und steckte sein ganzes Vertrauen in Form von 14999 Talern in den Trust. Obwohl die Staatskassen nun gar sichtlich gezeichnet, wusste er, dass er jederzeit mit der Unterstützung Polens rechnen könne in jederlei Hinsicht. Den übrig geblieben Taler hielt er bewusst zurück – als Spende für den Verein “Polnischer Aktivitäten zur Förderung der absoluten Weltherrschaft” PAFAW…

Francis – Into the West…
Einen langen Weg hatte der junge Eroberer Francis zwar noch vor sich. Nichts hielt in jedoch davon ab den beschwerlichen Weg an die Westfront zu unternehmen. Gemeinsam mit vielen hundert tapferen Gefolgsleuten waren die Ziele schon in Sichtweite und klar definiert. Die Tage von Byzanz sind gezählt.

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ie Marine hatte mal wieder was zu tun. Zuerst wurden zwei Schiffe der Mauren mit einer kleinen Armee versenkt und anschließend zwei weitere aus der Gegend von Sizilien vertrieben.

Investitionen in den polnischen Trust müssen leider vorerst ausbleiben, da die Staatskasse bis auf 3 Goldstücke für Infrastrukturausgaben geplündert wurde.

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ie Neue Heimat Ost, der polnische Explorationsverein sowie der Danziger Maklerverband geben in diesem Jahr die Gründung des “1. Polnischen Investment Trust”, kurz Trust, bekannt. Der Trust hat die Aufgabe, dass polnische Staatsgebiet mit nichtmilitärischen Mitteln zu vergrößern und die Infrastruktur des Königreichs zu stärken.

Ausbau des Novgorord-Express

Als eine der ersten Investionen bewilligte der Trust zwei neue Basislager entlang der Route des Novgorod-Express. Reisende können ab sofort gefahrlos nächtigen und in aller Ruhe kaufmännische Expeditionen gen Mongolia starten.

Kehraus in Grenzgebiet

Der klerikale Arm des Trust sorgte im Grenzgebiet zu Mongolia und Russland für Ordnung. Getreu dem Motto “wer nicht für uns ist, ist gegen uns” wurde an einem Ketzer ein Exempel statuiert. Möge es den guten Bürgern Polens als Inspiration und Leitbild dienen.

Investoren gesucht – üppige Verzinsung winkt

Der Trust plant binnen zwei Halbjahren den Ankauf der ungarischen Festung Iasi. Das malerische Iasi liegt an der südöstlichen Grenze Polens. Ein ausländischer Investor – bevorzugt aus dem Allianzrat – wird für dieses Unterfangen gesucht.
Angebot: 15.000 Goldstücke investieren
Rückzahlung: 1.000 Goldstücke für 20 Halbjahre erhalten
Für dieses Angebot bürgt der polnische Staat (AAA+ Rating). Ein kleineres Investment ist auf Anfrage ebenfalls möglich.

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s war wenige Tage vor dem Weihnachtsfest im Jahre 1204 AD, als sich die Nachricht verbreitete: “Die Regierung der Venezianischen Republik ist zurückgetreten”. In knappen Worten umriss Don Fnordo seine Sicht der Dinge im Parlament und nahm dabei kein Blatt vor den Mund.

Profit in der neuen Welt

Fernab des politischen Trubels vermeldete die Venezianische Handelskammer in Südamerika (VHS), dass hier jedermann schnelles Geld machen könne. Zum Beweis der blühenden Landschaften im Westen führte die Handelskammer den Bericht des Händlers Rolandino de Recho an.

Ziel: Arianopel

Die Militärabteilung der venezianischen Führung weist darauf hin, dass die Republik Venedig Anspruch auf Adrianopel erhebt. Wer auch immer in Kürze die Führung des Staates inne hat, darf sich an dieser Perle am Schwarzen Meer erfreuen.

Ziel: Konstantinopel

Dieselbe Militärabteilung weist ebenfalls darauf hin, dass es das erklärte Ziel der Republik, des Königreiches oder des Fürstentums Venedig ist, das Kronjuwel des Byzantiniums zu vereinnahmen.

Portfoliooptimierung: Sofia

Die Militärjuntaabteilung fordert Mailand dazu auf, zur Übergabe der Stadt Sofia innerhalb von zwei Jahren Stellung zu nehmen. Sofia wäre geographisch eine optimale Ergänzung zur venezianischen Expansion im Südosten Europas und würde optimal ins Portfolio passen. Im Gegenzug bietet Venedig Geld oder eine andere Länderei an.

Abschied von Don Fnordo

Knapp 90 Halbjahre, verteilt auf zwei Kampagnen, hat Don Fnordo an der Seite des Allianzrates mit gestritten. Zuerst leitete er die Geschicke Dänemarks, anschließend führte er Venedig. Zuletzt wurde unter seiner Ägide die Neue Welt entdeckt. Unser Don war und ist ein Beispiel dafür, dass ein Land mit nahezu allen Fraktionen dieser Welt alliiert sein kann – und gleichzeitig der beste Freund des Papstes zu sein vermag. Auf den Don!

Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann,
wenn sie vergeht.

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m Winter 1203 stand die polnische Außenpolitik unter massiven Druck. Die Verbündeten im Allianzrat waren allesamt auf Expansionskurs. Neuer Lebensraum fand sich offenbar überall – doch wohin sollten die Polen expandieren können? Umringt von Freunden sann König Zbigniew nach einer Eingebung.

Neues aus dem Tiefen Osten

An der Grenze von Antiochia zu Mongolia gingen zwischenzeitlich die polnischen Verteidigungstruppen in Stellung. Während sie sich auf einen Angriff durch die Pferdemenschen vorbereiteten, entdeckte die polnische Geheimpolizei einen Attentäter, der sich direkt hinter dem polnischen Heer befand. Der Attentäter wurde zweifelsfrei Jerusalem zugerechnet – also dem Land, dass eine Frau auf den Heiligen Stuhl eingeschleust hatte. Was ist nur los im Land der Kreuzfahrer?

Polen kauft Palanga

Prinzessin Rasia, ihres Zeichens Oberste Immobilienverweserin der Polen, hatte mal wieder zugeschlagen. Bestärkt durch den kürzlichen Coup bei der Erwerbung von Magdeburg ging sie diesmal auf die Dänen zu. “Verkauft uns doch Palagna, ihr wollt da doch gar nicht mehr wohnen” sagte sie den Wikingern auf den Kopf zu. Gesagt, getan: Nach einer zähen Verhandlungsrunde und der Aushandlung von Zahlungsbedingungen wechselte die Burg Palagna den Besitzer. König Zbigniew war sehr stolz auf seine kleine Prinzessin.

Das Vermächtnis des Wladyslaw McKinsey

Beim stöbern in alten Regierungsakten stutzte Zbigniew plötzlich auf. Sein Vater, der alte König Wladyslaw, hatte einen Plan zur radikalen Kostensenkung beim Heer ausgearbeitet. Der Plan ging davon aus, dass ein Fort zum einmaligen Anschaffungspreis von 2.500 Goldstücken zu bekommen sei. Jedes Fort könne mit drei Einheiten ausgestattet werden, die dann dort kostenfrei lagerten. Da die teuersten polnischen Militäreinheiten derzeit einen Sold von 250 Goldstücken pro Halbjahr verlangen, ist eine Kostensenkung leicht erreichbar. Bereits nach 4 Halbjahren hätte sich eine solche Investition amortisiert. “Dieser alte Fuchs”, dachte Zbigniew im Stillen und gab sofort den Befehl zur Errichtung mehrerer Forts im polnischen Herrschaftsgebiet.

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m Winter 1203 AD ließen einige Heerführer Mongolias ihr Leben. Gestützt durch Sabotage versuchte man Mongolia eine innere Unruhe zu bescheren, die die Invasion stören und schwächen sollte. Darüberhinaus trug sich einiges zu diesen Winter.

Antiochia VS Byzanz = 2:0

Godfrey Plesseraud erledigte seine Aufgabe mit kühler Präzession. Nach jahrelanger kriegerischer Pause konnte er sich wieder einmal beweisen und brachte in der Schlacht um die Stadt Sinope an der Südküste des Schwarzen Meeres einen Triumph mit nach Hause. Die gute Kunde über den ersten Sieg gegen den neu erklärten Feind Byzanz erklang schnell im ganzen Reiche. Zuversicht und der gute Glaube das schwierige Unterfangen zu meistern, machte sich in der Bevölkerung breit.

Auch an der Ostküste Zyperns durfte ein Sieg bejubelt werden. Famagusta wurde von dem jungen Regenten Roger eingenommen und besetzt. Der eigentliche Plan die ganze Insel schnell für seines Eigen zu erklären, lies man aber beruhen auf Grundlage der Zusage, die man dem König von Jerusalem gab, sich die Insel einvernehmlich zu teilen. Ein Zeichen wahrer Freundschaft, wie man in Antiochia in Zustimmung des ganzen Volkes, schnell empfand.

 
 
 

Bohemund´s letzte Schlacht  

58 lange Jahre trug Bohemund mittlerweile auf seinem alten Buckel mit sich herum. Dennoch verlies ihn selbst in diesem hohen Alter nicht die Kampfeslust. Gleichwohl wusste er mit großer Bestimmtheit, dass die Schlacht um Trebizond seine letzte seien würde. Noch einmal wollte er sich in den Dienst seines geliebten Antiochias stellen um dann seine letzten Tage an der Südküste des schwarzen Meeres zu verbringen.

 
 
 

Eine Erscheinung am Horizont 

Auf alt folgt jung. Gerade mal 17 Jahre jung war Francis, Enkel von Bohemund und Sohn seines verstorbenen Vaters Regent Reynald. Er wuchs in der Hauptstadt Antiochia auf und wurde schon früh in die Kampfeskunst und strategische Kriegsführung unterwiesen. Er war die Erscheinung am
Horizont und die breite Mehrheit sieht in ihm den Nachfolger Bohemunds.  In diesem Jahr hielt ihn nichts mehr hinter den Mauern Antiochias. Er kam, sah und siegte….

Gleich 2 Rebellenarmeen besiegte er im Handumdrehen und sammelte schon in jungen Jahren, erste Erfahrungen in Kampf um Leben und Tod. Gleichwohl seines jungen Alters, war sich Francis schon jetzt der schweren Jahre des Krieges gegen die Mongolei bewusst. Die Unterstützung von vielen Kreuzrittern und des Papstes, hatte er aufgrund der guten Beziehungen seines Vaters zu den Regimente und nicht zuletzt wegen seines schon jetzt unbändigen Willens, auf seiner Seite.

 


In das gemachte Nest….

Die Betten waren gemacht und die Zimmer geputzt. Polen hatte eine neue Bleibe. Der Einzug in den Container  in die Festung war nun vorbereitet. Captain Lancelot hatte – nach Anweisung Bohemunds – die Stellung geräumt. Wie vereinbart konnte Polen jetzt den “Allianz-Wall” gegen die Mongolen vervollständigen.  Das gesamte Reich freute sich mit Polen – Seite an Seite – in die Schlacht gegen die Tyranei und gegen Mongolia zu ziehen.

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ie neuesten Nachrichten waren ganz nach Duke Bernados Geschmack. Die Botschafter berichteten, dass nach langer Zeit endlich Palermo und Neapel von den Sizilianern erobert werden konnte. Die Schlachten wurden jedoch nicht vom obersten General Mailands kommandiert, sondern durch dessen Bruder. Damit war Sizilien vernichtet. Im Süden Italiens warten derzeit jedoch noch einige Rebellen-Armeen, bei denen es sich um abtrünnige Sizilianer handeln soll,  auf ihre Chance dem Königreich zu schaden.

Des weiteren konnten drei Seeschlachten durch die Marine gewonnen werden. Dabei wurden zwei Rebellen-Schiffe und ein maurisches Schiff versenkt. Die Mauren sollten nun auch das nächste Angriffsziel Mailands sein.

Zum Ende des Jahres erhielt das Königshaus noch eine Depesche aus Rom. Der Papst war an Alterschwäche gestorben und bei den Papstwahlen erhielt der Kandidat aus Jerusalem die meisten Stimmen. Hartnäckig hielt sich am Königshof das Gerücht, dass es sich beim neuen Papst um eine Frau handelt.

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m Sommer 1203 AD konnte König Zbigniew das polnische Staatsgebiet um zwei Territorien erweitern.

Novgorod wird genommen

Zuallererst ist da natürlich die ehemals russische, dann mongolische, zuletzt rebellische Stadt zu nennen. Dass sie fallen würde war klar, nur der Zeitpunkt musste gefunden werden. Beim Sturm auf die Stadt ließen gut 400 Polen ihr Leben – doch dafür ist die Front nun begradigt.

Gruppenfoto der Geheimpolizei

Die Operation Staatsterror hat der polnischen Geheimpolizei über viele Jahre hinweg bedeutende Ressourcen abverlangt. Die Besten der Besten waren hier stationiert, um den Umsturz zu organisieren. Da das polnische Geheimpersonal nun auf andere Standorte verteilt wird, baten die Bediensteten um ein letztes Gruppenfoto – der guten alten Zeit willen. Hier ist es – herzlichen Glückwunsch!

Neues aus Teutonia – Panorama

In der Vergangenheit wurde Polen immer wieder gefragt, ob es nicht “mal eben Teutonia” übernehmen möchte. Diese freundliche Anregung wurde von Polen stets dankend abgelehnt, schließlich ist mit den Hornhelmträgern nicht gut Kirschen essen. Zur Verdeutlichung dessen, was Teutonia aufzubieten hat, hier ein erster optischer Eindruck.

Neues aus Teutonia – Truppenstärke

Wenn die Teutonen mal nicht gerade einen Ausritt am Ostseestrand machen, laufen sie massiert durch ihr eigenes Land. Bei diesen Militärparaden kann man sehr gut die Stärke der Hornhelmträger einschätzen – was hiermit geschehen und dokumentiert ist.

Minsk bekommt Stadtrechte

Die Burg Minsk wird mit sofortiger Wirkung in eine Stadt umgebaut. Nach eingehender Beratung wurde verfügt, dass Minsk mittlerweile so weit hinter der Front liegt, dass eine militärische Rechtfertigung für den Burgenstatus nicht mehr gegeben ist.

Spaß mit dem Byzantinium

Das Freie Byzantinium hat wieder mal seine eigene Art von Humor bewiesen und Polen bei seinen imensen Investitionen in diesem Halbjahr unter die Arme gegriffen. Vielen Dank, liebes Byzantinium.

Rom antwortet nicht

Seit diesem Halbjahr ist bekannt, dass aus Rom keine diplomatischen Depeschen mehr zugestellt werden. Bei Hofe geht man davon aus, dass dem Botschafter etwas zugestoßen ist. Das Auswärtige Amt ist dabei, den Vorfall zu untersuchen. Nationen, die kurzfristig in diplomatischen Kontakt mit Polen treten wollen, werden gebeten, sich an eines der übrigen Auslandskonsulate zu wenden (u.a. bei Tessaloniki).

Rasia schließt Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die aufstrebende Prinzessin Rasia hat mit einer deutschen Prinzessin eine gemeinsame Zukunftsvision nahe Hamburg entworfen. Die Vision sah ein Bündnis von Polen und dem Reich vor… und außerdem sah Rasia in dieser Vision auch die Stadt Magdeburg, über der ein polnisches Banner wehte.

Rasia kauft Magdeburg

Im Zuge der Allianzbeitrittsverhandlungen wurde Magdeburg dem Reich abgekauft. “Es war ein Schnäppchen”, soll Rasia dem guten König Zbigniew per Eildepesche zugestellt haben. Für knapp 11.000 Goldstücke verteilt auf zwei Halbjahre ging die Magde-Burg nach Polen über. Mit Übernahme der Stadt wurde umgehend König Barbarossa seines Audienzsaals entledigt, er selbst wurde mit seinen Mannen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Darüber hinaus verfügte die junge Prinzessin, dass Magdeburg in Magde-Stadt umgebaut werden solle. “Ich sehe blühende Landschaften”, rief sie ihren Beratern zu… und verschwand Richtung Dänemark.