Archive for January, 2011

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uke Puccio war hocherfreut als er die Nachricht aus Jerusalem erhielt “Jerusalem schließt Allianz mit Mauren / Mauren stellen kriegerische Handlungen ein”.
Die Freude sollte nur kurz sein, denn kaum war das Vorhaben der Mauren verkündet, begannen sie schon wieder mit der Belagerung Mallorcas. Die Verstärkung Mailands war immer noch eine Tagesreise entfernt…

Aufgrund dieses ungeheuerlichen Vorgehens fordert Duke Puccio Jerusalem auf das Bündnis mit den Mauren zu brechen.

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exen, Russen und Mongolen – in diesem Halbjahr blieb dem polnischen Königshof nichts erspart. Bevor der Chronist jedoch über die Ereignisse im Osten schreibt, gratuliert er seinen Verbündeten im Allianzrat zu dem famosen Sieg über Konstantinopel und das Byzantinium. Ein wichtiger Schritt zur Befriedung des Nahen Ostens ist somit getan.

Hexen im Osten – Priester benötigt

Der König von Polen bittet die Verbündeten im Allianzrat um Unterstützung bei der Christianisierung des Ostens. Weite Teile des ehemaligen Lithuanias wurden bereits durch Polen bereinigt bekehrt, doch die großen Flächen Russlands und Mongolias schaffen die Priester Polens nicht alleine. Wer Beine hat, der komme.

Mongolias Militärmacht

Der polnische Geheimdienst stellt dem Allianzrat mit diesem Schreiben eine Übersicht sämtlicher militärischer Truppen bereit, die Polen zu entdecken vermochte. Grobe Schätzungen gehen von 15 vollbesetzten Armeen mit jeweils 800 bis 1.000 Soldaten aus. Ein Kreuzzug gegen Mongolia ist angesichts dieser Übermacht dringend geboten, allerdings nicht allein von Polen zu stemmen. Aufgrund der starken regionalen Verpflechtungen möchte Polen erst dann aktiv werden, wenn Kreuzritter in Mongolia sichtbar aktiv geworden sind. Bis dahin wird Polen die Zeit nutzen und seine Grenztruppen aufrüsten.

Moskau erobert, Russland vernichtet

Eigentlich war Moskau bereits den Pferdemenschen zugedacht, doch deren Belagerung war offenbar bereits im letzten Halbjahr gescheitert. Da die Russen den Polen als aufsässige Vasallen gut in Erinnerung geblieben sind, lag ein Angriff gegen die letzte Bastion der Wodkatrinker nahe. Moskau wurde belagert und fiel am Ende des Halbjahres durch einen Ausfall der Russen. Im Ergebnis wurde Russland vernichtet.

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lorreicher Sieg

Die Truppen Venedigs haben, unter Führung von Doge Cristiano und mit Unterstüzung eines mailändischen Kontingents, Konstantinopel von den byzantinischen Rebellen eingenommen. Zuvor gab es ein kleineres Geplänkel mit einer Truppe, die sich vor den Toren der Stadt aufhielt, die, wie erwartet, vom venezianischen Geheimdienst geöffnet wurden. Die mongolischen Feiglinge haben sich nicht an der Belagerung beteiligt. Dafür wurden ihre Anführer vom Geheimdienst hingerichtet. Mailand wurde eine Beteiligung in Höhe von 10 % der Einnahmen, in Form einer Teilerlassung der Tributzahlungen vom Tausch Durazzo-Sofia, zugesagt. Lassen wir einfach ein paar zeitgenössische Aufzeichnungen für sich sprechen…

<–Das Fürstentum Antiocha wird auf eine große Rebellenarmee bei Nicaea hingewiesen.

Venedig dankt allen, die an der Vernichtung des Byzantinischen Reiches beteiligt waren für die gute Zusammenarbeit und sieht sich imstande innerhalb von etwa 5 Halbjahren eine Armee für einen Kreuzzug gegen das Reitervolk zusammenstellen zu können.

Zagreb rebellisch

Nach langen Bemühungen der Exilvenezianer und dem Ausbruch der Pest wurde die letzte verbliebene deutsche Einheit von der wütenden Bevölkerung aus der Stadt getrieben. Eine Übergangsregierung regelt nun das weitere Geschick der Stadt, bis die Pest abgeklungen ist und es sicher für unsere Truppen ist, die Stadt zu betreten.

In Südamerika konnte weiter an der Destabilisierung des Aztekenreiches gearbeitet werden. Ein ranghohes Mitglied der Herrscherfamilie ist dabei ums Leben gekommen.

Bologna gekauft

In dem Bestreben, die Grenzen des Reiches weiter auszuweiten und einem möglicherweise drohenden Angriff aus dem Hinterhalt vorzubeugen, hat sich die Venezianische Rat nach harten Verhandlungen dazu bereiterklärt, dem bankrotten Heiligen Römischen Reich Bologna für 2 Raten à 8300 Floriner abzukaufen.

I
m Winter 1207 AD war es geschehen um das oströmische Reich.  Antiochia zerschmetterte in der ersten Jahreshälfte zuvor die 2 strategischen Ziele
Abydus und Nicea und löschte das 2. Volk nach der Türkei aus durch die gewonnene Schlacht gegen den Kaiser Xenos und dessen daraus resultierenden Tod.
Konstantinopel gehört jetzt den Rebellen und ist damit ein beliebtes Angriffsziel für Venedig um die letzten Erinnerungen an Byzanz aus zu löschen.

  

KREUZZUG
Der neue Reichesführer Prince Roger bittet seine Freunde des hohen Allienzrates die Stimme für einen Kreuzzug gegen Mongolia zu befürworten. Mongolia hat mit Abstand die größte Militärmacht unter der gesamten Bevölkerung, so dass eine erste Schwächung auch gerade im Hinblick auf den bevorstehenden schwierigen Feldzug von Polen und Antiochia, unabdingbar ist.

Alle Völker sind dazu aufgrufen Ihre Stimme in dieser Verkündung abzugeben.
Habt Dank!

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esten

Nun war es soweit… In den letzten Tagen begannen die Mauren mit der Belagerung Mallorcas. Die Verstärkung Mailands befindet sich derzeit noch auf dem Weg und trifft frühestens nach zwei Tagesreisen ein. Den Verteidigern steht eine schwierige Schlacht bevor.

Osten

Der Geheimdienst hat das Versteck des russichen Königs entdeckt und informiert hiermit das Polnische Reich über seinen Aufenthaltsort.

Vor Constantinopel fanden zwei vorentscheide Schlachten statt, die das Ende des byzantinischen Reiches einläuteten. In einem ersten Überraschungsangriff konnte das Oberhaupt der Byzantiner auf freiem Feld überrascht und in einer kurzen heftigen Schlacht getötet werden. Anschließend zog die Armee Mailands weiter vor Richtung Constantinopel. Dort traff man die Entscheidung, die Verteidigung vor der Stadt anzugreifen und für den Angriff Venedigs ordentlich zu schwächen. Gemeinsam mit den Verbündeten Mongolen wurde Angriff geführt, der nur einen kleinen Teil der verteidigenden Armee übrig ließ. Voller Tatendrang zog die Armee weiter und begann mit der Belagerung von Constantinopel. Auf das Venedig das Werk vollenden kann.

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yzantinischer Kaiser Tot

Attentätern des Geheimdienstes ist es gelungen, dem Feind einen herben Schlag zu verpassen. Der ehemals große Herrscher wurde auf freiem Feld getötet.

Zweite Mongolische Dschihad-Armee entdeckt

Nördlich von Adrianopel wurde eine zweite Mongolische Armee auf dem Weg nach Konstantinopel gesichtet. Um einen aktuellen Stand der Stärken von Byzanz und den Verbündeten Truppen zu haben, wurde ein Aufklärungstrupp losgesandt. Die Truppen Venedigs können allesamt binnen eines Halbjahres mit der Belagerung Konstantinopels beginnen. Insgesamt werden fast zwei volle Armeen von Doge Cristiano angeführt. Es wird davon ausgegangen, dass der Geheimdienst die Tore öffnen wird, wenn der Angriff beginnt, notfalls ist aber auch ausreichend Belagerungsgerät vorhanden.

Aus aktuellem Anlass

Mit dem Ausbruch der Pest in Zagreb ist ein neuer Faktor in die venezianischen Bemühungen gekommen, die Stadt dem Heiligen Römischen Reich abtrünnig zu machen. Die dort lebenden Exilvenizianer konnten Doge Cristiano davon jedoch nichts mitteilen. Vielen Dank an das Königreich Polen für diese Information. Wir hoffen, dass die Pest in Danzig schnell vorüber ist und möglichst wenig Opfer fordert.

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roße Sorge stand in den Augen von Frau Agnes, als sie die geheime Depesche vom Königlichen Hof erhielt. Das Dokument ging direkt zu Händen der Chefin des Trust, es musste wichtig sein.

“CODE GRÜN” stand in dem Dokument geschrieben und dahinter die Namen der betroffenen Städte: Danzig und Zagreb! Die Vorsitzende des Trust beschloss unverzüglich: keine Vertuschung sondern Transparenz, auf dass dem Allianzrat kein Schaden entstünde.

Pest in Danzig

Die Pest in Danzig wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mongolia oder dem Heiligen Römischen Reich eingeführt. Ein mongolisches und ein deutsches Schiff liegen vor Danzig im Hafen und scheinen dort auf irgendetwas zu warten. Die Küstenwache wurde angewiesen, alle weiteren Schiffe zu stoppen und festzuhalten, bis die Situation geklärt ist. Durch den Ausfall der Handelsbeziehungen rechnet Polen mit Schäden im vierstelligen Bereich.

Pest in Zagreb

Dem Hohen Rat von Venedig wird folgendes Kundgetan: Die Stadt Zagreb wurde augenscheinlich von eurer Geheimpolizei erfolgreich unterwandert. Bevor es zum Einmarsch durch eure Truppen kommt, raten wir euch, besondere Sorgfalt in Bezug auf die Pest walten zu lassen. Der Trust kann nicht ausschließen, dass auch Geheimpolizisten auf Sabotagemissionen den Virus weiter tragen könnten.

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ie Mauren wollten es wissen. Hatten sie im Halbjahr zuvor noch den Schiffskonvoi aus 4 Schiffen – mit der dringend benötigten Verstärkung zum Ausbau der Verteidigung auf Mallorca – schwer beschädigt, so zeigten sie diesmal deutlich, dass Mailand noch lange keine Seemacht war. Die zur Reperatur in den Hafen zurückgekehrten Schiffe wurden mitsamt einem voll einsatzfähigen Schiff im Hafen von Cagliari versenkt. Glücklicherweise befand sich die Armee gerade auf Landgang.

Den Vorteil, den die Mauren dadurch erzielen konnten, nutzen sie sofort aus und fielen auf Mallorca mit einer großen Armee ein. Bis zu einer erneuten Schlacht um die Herrschaft über Mallorca würde es nun nicht mehr lange dauern. Unglücklicherweise verstarb der kampferfahrene General Cristoforo Rossi kurz vor der Ankunft der Mauren.

Duke Puccio fordert die Mitglieder der Allianz Mailand im Seekampf gegen die Mauren zu unterstützen. Er bittet alle Mittelmeer-Anrainer Kampfverbände aus mindestens 5 Schiffen zusammen zu stellen und bei der Vernichtung der maurischen Flotte behilflich zu sein.

Auch sonst gab es kaum erfreuliches zu berichten, wenn man mal vom Bündnis mit den Mongolen absieht, das eingegangen wurde um gegen den gemeinsamen Feind Byzanz vorzugehen. Das Versteck des byzantinischen Herrschers konnte durch eine kleine Armee, die bei der Eroberung Constantinopels unterstützen soll, aufgedeckt werden.

Nahe Florenz wurde eine Hexe enttarnt und gerichtet.

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önig Zbigniew frohlockte in seinem Palast bei Memelstadt. Von überall aus dem Reichsgebiet drangen positive Nachrichten zu ihm vor. Der Handel mit dem pestgebeutelten Ungarn kam wieder in Schwung, Kiev wurde erobert, die Mongolen etwas geschwächt und vieles mehr. Aber der Reihe nach.

Kiev gefallen

In einem gemeinsamen Sturmangriff von Polen und Mongolen kämpften fast 1.700 Alliierte gegen rund 1.200 Russen an. Die Schlacht war kurz und blutig, dann fiel Kiev an das Königreich Polen. Aus einem Akt von Großherzigkeit schloss Polen anschließend Frieden mit Russland – ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu erhalten. Militärexperten schätzen, dass Mongolia die letzte Provinz der Russen binnen zwei Halbjahren erstürmen wird.

Kreuzzugsziele

König Zbigniew erhielt eine Anfrage aus Rom bzgl. des Ausrufens eines neuen Kreuzzugsziels. Der König fordert den Allianzrat auf, Vorschläge zur Findung eines Kreuzzugsziels aufzurufen. Polen selbst spricht sich für einen Kreuzzug gegen Mongolia aus.

Trust operiert vor Konstantinopel

Der Vorstand des Trust macht den Allianzrat darauf aufmerksam, dass eine Hohe Vertreterin des Trust, Prinzessin Katharzina, derzeit mit ihrem Gefolge vor Konstantinopel operiert. Die Abgesandte ist auf einer diplomatischen Aufklärungsmission, sie beobachtet den Kriegsverlauf “Byzantinium vs. Mongolia”. Der Venezianische Geheimdienst wird gebeten, der Prinzessin freies Geleit zu erhalten.

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ährend das Heilige Römische Reich es geschafft hat, die Unruhen in Zagreb unblutig zu beenden und die Anführer nun aus dem Untergrund weiter daran arbeiten die Machtverhältnisse in der Stadt zu destabilisieren ist das ehemals so mächtige Byzantinische Reich bald Geschichte.

Während unsere Freunde aus Antiocha an der Besetzung von Abydus und Nicaea arbeiten, ist es unseren Spezialeinheiten in Konstantinopel gelungen einen Spion unbekannter Herkunft (es wird vermutet dass es ein Byzantiner oder Ungare gewesen sein könnte) und, was viel wichtiger ist, den byzantinischen Thronfolger zu ermorden.

Wie uns von Mailand berichtet wurde, befinden sich die mongolischen Gotteskrieger nur noch einen halbjährigen Marsch von Konstantinopel entfernt. Unser Abgesandter traf sie östlich von Bukarest, um den Durchmarsch dieser reisigen Armee durch venezianisches Hoheitsgebiet in geregelte Bahnen zu lenken. Der Vorschlag wurde jedoch von den religiösen Fanatikern abgelehnt.

Doge Cristianos Plan ist es nun, die Mongolen so schnell wie möglich vor die Tore von Konstantinopel ziehen zu lassen. Dort werden sie auf eine starke Verteidigung aus gut trainierten Soldaten treffen. Es scheint daher nahezu unmöglich, dass die Mongolen die Stadt einnehmen, sollten sie alleine angreifen. Sollte es dem Reitervolk gelingen eine Belagerung der Stadt zu beginnen, wären unsere Truppen binnen eines Halbjahres in der Lage eine Armee heranzuführen, die stark genug ist, um eine Angriff zusammen mit den Mongolen zu wagen. Ein großer Teil des Truppenaufgebotes befindet sich schon in der Meerenge am Bosporus, eine Vorhut aus Infanterieeinheiten hat sich von Adrianopel auf die Reise gemacht und hält sich nun in einem Wald nahe Konstantiopel versteckt, während die Kavallerie zur Verteidigung in der Stadt geblieben ist (rot eingekreist). Der schnelle Truppentransport über den Seeweg war nur möglich, da sich das Fürstentum Antiocha bereiterklärt hat, die Bewachung des Bosporus an Venedig zu übergeben. Sollte dieses Truppenaufgebot wider erwarten nicht reichen, kann innerhalb von 2 weiteren Halbjahren weitere Verstärkung herangeführt werden, die sich derzeit noch auf dem Schiff in Richtung Bosporus befindet. Der Einsturz der orthodoxen Kathedrale gilt vielen als Omen, dass auch Konstantinopel bald fallen wird.

Zusätzlich wurde die Blockade der Häfen von Konstantinopel und Nicaea wieder aufgenommen (grün) und der Eingang in die Meerenge an beiden Seiten versperrt (gelb), womit es sämtlichen byzantinischen Truppen unmöglich gemacht wurde, sich zwischen Asien und Europa zu bewegen. Verbündeten wird natürlich weiterhin Durchlass gewährt,  eine formlose Anfrage genügt.

Das venezianische Volk spricht dem Fürstentum Antiocha tiefstes Bedauern über das Ableben seines geliebten Herrschers aus. Es wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und sichert weiterhin militärischen und diplomatischen Beistand zu.

Cristiano, Doge von Venedig

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ie Nachricht erschütterte das Reich im Jahr 1206 A.D. Der große legendäre Reichesführer ist friedlich in Trebizond gestorben und das obwohl viele Anhänger und das Volk fest glaubten, dass ihren Führer nichts dahin raffen könnte. Zumindest hatte sich dieser Glaube in einer Sache bewahrheitet. In der Schlacht war Bohemund niemals zu besiegen. Diesen Mythos nahm er mit in sein Grab.

Bohemund wurde auf eigenen Wunsch und nach altem Brauch in der Familiengruft beigesetzt.  Seine letzte Ruhestätte befand sich genau zwischen den beiden Gräbern seiner so schmerzlich vermissten, vor ihm gefallenen Söhne. Nur wenigen Antiochiern wurde die Ehre zu Teil einen Blick auf die edle Grabesplatte von Bohemund zu werfen, die deutlichst sein Antlitz zeigte und von einem der besten Steinmetze des Landes kunstvoll gefertigt worden war.  Bohemund 1145 – 1206 A.D.

  

Bohemunds letzter Wille
In den letzten 2 Jahren hatte Bohemund sich zurückgezogen und an seinem Vermächtnis gearbeitet, das er mit äußerster Präzession sowie großem Kalkül seiner Nachwelt zurück las.
Bernot de Trus verlas die letzten Worte Bohemunds im Auditorium von Antiochia. 

Francis möge das Reich auf lang regieren
“Es ist mein Herzenwunsch seit dem ich den kleinen Bengel in die Kunst des Krieges unterwiese habe, ihn eines Tages an der Spitze Antiochias zu sehen. Auch wenn wir mit Prince Roger einen guten Nachfolger meiner Person an der Spitze haben, so spüre ich in dem jungen Francis eine ganz besondere Aura, die ihn umgibt.  In seinem Mut und unbedingten Willen alles für Antiochia zu risikieren, darin erkenne ich mich am Besten wieder. Übergebt ihm die heilige Lanze Bohemunds sobald meines Wille erfüllt sein werde.”

Mongolia soll fallen
“Die seit Jahren bedrohliche Stille durch Mongolia ist trügerisch! Wir haben Spione im ganzen Reiche Mongolias verteilt und über die Jahre die gefährliche Expansion und Entwicklung beobachten können. Sie greifen an in Heerscharen an, in Wellen mit fast 4000 Mann. Es wird so oder so eine harte Prüfung werden sowohl zu verteidigen als auch anzugreifen…”Ein Raunen ging durch den langen gefüllten Raum. Bohemund der alte Fuchs, hatte eine Angriffskrieg gegen Mongolia in Erwägung gezogen – ja sogar geplant? Die Überraschung wäre zumindest ein Vorteil, dachten sich Viele im Saale. Mongolia ist eine Angriffsnation, weniger ein defensiv verwaltentes Reich. Der Plan könnte aufgehen.

“…Antiochia wird sich aber nicht blind in die Offensive begeben. Nur mit voller Unterstützung Polens werden wir dieses Unterfangen starten und zwar von Anfang an. In vielen Gesprächen mit König Wladyslaw habe ich Zustimmung erfahren und er gab mir sein Wort, das Polen Seite an Seite mit Antiochia in den Krieg gegen Mongolia kämpfen wird. Antiochias Truppen werden den östlichen Bereich Mongolias ins Visier nehmen. Es soll ein Doppelschlag werden. Mongolia soll durch 2 Seiten – nämlich durch die Hand Polens und Antiochias – gleichzeitig aufgerieben werden. Ein weiser Mann sagte mir damals im Vertrauen, dass nur der Bund triumphieren wird und das Mongolia nicht die letzte Bedrohung aus dem Osten sein wird. Deshalb soll auch Polen ein Ziel an der Ostgrenze einnehmen um auch in Zukunft dem Bund aktiv zur Seite stehen zu können. Antiochia soll dafür auch Ziele im inneren Kern Mongolias einnehmen. Das vereinbarte Zeichen mit Wladyslaw und dem Königreich Polen, soll zur gegebenen Zeit, den Startschuss für den Bund geben.”
 
 Sichert den Osterkern des Reiches vor fremden Bedrohungen
“Unterschätzt niemals die Gefahr aus dem Osten. Die größte Bedrohung kam aus dem Osten und wird aus dem Osten kommen. Baut über Jahre einen Verteidigungswall und arbeitet Hand in Hand im Bund…”

Verliert niemals den Mut
Nur noch ein paar Zeichen lang war das alte Pergament. Doch schon jetzt hatten die verkündeten Worte den Zuhörern Gänsehaut bereitet. Man merkte in jeder Zeile, dass ein Mann diese Worte verfasst hatte, der sein Land liebte und für den nichts wichtiger gewesen war als sich für dieses bis zu seinem Tode einzusetzen. Bohemund war ein Held, eine Legende für Antiochia.

“Egal was jemals passieren mag, Oh Antiochia verliere niemals den Mut, die Kraft und den unbedingten Willen, alles für den Fortbestand unseres wundervollen Reiches zu erbringen.
Eurer Euch immer liebender Bohemund…”
In vielen Gesichtern waren Tränen aber auch Zuversicht zu erkennen als Bernot de Trus die letzten Worte und den Willen Bohemunds verkündet hatte.  In vielen Köpfen regte sich der Gedanke für Bohemund ein Denkmal zu errichten. Bohemund hatte seine letzte Ruhe wahrlich verdient. In seiner langen Amtszeit wurden 72 Schlachten gewonnen und 16 Burgen und Städte eingenommen. Ruhe in Frieden – Bohemund.

Die letzten Tage von Byzanz
Prinz Roger, der neue Führer Antiochias ging mit gutem Beispiel voran und belagerte mit seinen Mannen die Hafenstadt Abydus, eine der letzten Städten Byzanzs.
 
Aber auch, der junge Francis machte seinem Erbe alle Ehre. Der lange beschwerliche Weg nach Nicea war nun fast geschafft und ein Angriff war nur noch eine Frage der Zeit. Byzanz wackelte, wenn auch Konstantinopel als glorreiches Manifest noch immer alles überragte. Den Freunden aus Venedig wurde dieser Spaß aber zu teil auch weil Bohemund ein Mann des Wortes war. 

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as abgelaufene Halbjahr war das Jahr des Trust! Zur Erinnerung: König Zbigniew hatten den Trust gegründet, um die nichtmilitärische Arbeit des Königreichs besser koordinieren zu können.

Krim infiltriert

Dem Masterplan des Großen Königs folgend, hat die Geheimpolizei die Siedlung Cherson auf der Krim infiltriert. Die Siedlung soll zum rebellieren gebracht werden, anschließend wird Andrew von Ungarn die Krim mit polnischen Mannen befrieden.

Pest breitet sich aus

Welche Ironie des Schicksals! Die Pest war in Pest ausgebrochen… und hat sich nun über Buda nach Wien verbreitet. Der Trust ist mit einer nicht näher genannten Anzahl Geheimpolizisten vor Ort. Gerüchten Zufolge verfügt das Königreich nun über die Möglichkeit, Bio-Angriffe gegen seine Feinde durchführen zu können. Dem Masterplan folgend hofft Polen auf eine weitere Destabilisierung Ungarns. Dem Allianzrat wird Zugriff auf die Pest-Erreger eingeräumt.

Neue Siedlung in Amerika entdeckt

Ein Händler des Trust entdeckte die Siedlung Miccosukee in Nordamerika. Langsam aber sicher verfeinert sich die Karte des bisher unentdeckten Kontinents. Der Hanseatische Rat plant eine Ausschreibung zur Finanzierung einer Armee, um einen Stützpunkt vor Ort in Amerika zu erobern.

Diplomatische Vertretung in Rom

Nach langen Jahren der Abwesenheit wurde in diesem Halbjahr die polnische Botschaft nahe Rom wieder durch einen Gesandten des Königs besetzt. Sämtliche Geld- und sonstigen Transfergeschäfte können somit wieder zuverlässig in zivilisierten Landen durchgeführt werden.

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nruhen im Heiligen Römischen Reich

Zagreb – Nach neuesten Meldungen, welche dem venezianischen Nachrichtendienst vorliegen, sollen in Zagreb Unruhen ausgebrochen sein, bei denen es zu Übergriffen auf die vom Heiligen Römischen Reich eingesetzte Verwaltung kam. In der gestrigen Nacht kam der oberste Verwalter ums Leben, als die Flammen von brennenden Barrikaden auf sein Haus übersprungen und den Fluchtweg auf die Straße versperrten. “Wenn die Deutschen nichts dagegen unternehmen, wird bald eine offene Revolte ausbrechen und die wenigen Truppen aus der Stadt gejagt” sagte ein Exilvenezianer.

Verhandlungen über Unterstützung am Bosporus geplant

Thessaloniki – Wie das venezianische Flottenkommando mitteilte wurden in den letzten Monaten am Bosporus zwei Seeschlachten gegen das byzantinische Reich verloren, die zur Aufhebung der Blockade der Häfen von Konstantinopel und Nicaea führten. Es konnten keine Schiffe zur Unterstützung herangeführt werden, da der Eingang zur Meerenge von Verbündeten bewacht wurde, welche den Ernst der Lage nicht mitbekommen hatten. Doge Cristiano sandte sofort einen Diplomaten, der um die Unterstützung der befreundeten Armada gegen die Flotte von Admrial Anthes nördlich von Nicea bitten und in Verhandlungen zur Übergabe der Bewachung des westlichen Eingangs des Bosporus bitten soll.

Fremder Spion entdeckt

Konstantinopel – Wie unsere freien Mitarbeiter berichten hält sich dort derzeit ein Agent einer fremden Macht auf, dessen Herkunft allerdings nicht geklärt werden konnte. Sollte es sich um einen Abgesandten aus dem Allianzrat handelt, bittet unser Koordinator um eine kurze Meldung, dass nicht zufällig ein Unfall passiert.

Byzanz trauert um Prinzessin

Konstantinopel – Die Byzantinische Herrscherfamilie trauert um  Prinzessin Zoranna von Loroton. Sie starb gestern, als ein Unbekannter einen Dolch nach ihr warf.

Gotteskrieger in der Provinz Wien

Venedig – Wie der venezianische Grenzschutz mitteilte, befindet sich die maurische Dschihad-Armee in der Provinz Wien, nördlich zwischen Venedig und Zagreb.


C
agliari

Es war mal wieder so weit, die Mauren wollten es erneut wissen und waren mit einer kleinen Armee vor den Toren Cagliaris an Land gegangen. Dieser Fehler wurde umgehend durch General Coccino di Livio und seine Armee bestraft. Nach kurzer Zeit war die maurische Armee geschlagen und für die nächste Zeit kehrt hoffentlich erst einmal wieder Frieden vor den Toren der Stadt ein.

Mallorca

Nur wenige Tage später landete Cristoforo Rossi mit seiner kleinen Armee auf der Insel Mallorca. Er fand die Stadt nur schwach verteidigt vor und entschied sich daher sofort zum Angriff anstatt auf weitere Verstärkung zu warten. Die Entscheidung wurde mit der Eroberung der Stadt und Plünderung der Stadtkasse mit ihren 7700 Goldstücken belohnt.

Rom

Das der Papst gerne Aufgaben vergibt, die sich mit der Beseitigung von Ketzern beschäftigen ist jedem Herrscher bekannt. Doch die Päpstin findet es bisweilen spaßig Mailand vor “unlösbare” Aufgaben zu stellen.

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m Winter 1206 AD erklärten die Mongolen den Russen den Krieg. Der Ostblock wankte – und Polen war mittendrin statt nur dabei.

Kriegserklärung Mongolias an Russland

Die Pferdeherren kündigten es unumwunden an: “Wir werden Russland angreifen. Wie wird sich Polen hierzu stellen?”. König Zbigniew stand vor einer harten Wahl. Einerseits war Polen der Protektor Russlands, andererseits hatte der russische Vasall seinen Lehnsherren mehrfach enttäuscht und Anlass zum Ärger geboten. Letztlich fiel die Entscheidung gegen Russland.

Mongolen rücken auf breiter Front an

Die polnische Geheimpolizei übermittelte schockierende Berichte ob der militärischen Stärke der Pferdeherren. Sie kommen mit massig Truppen aus dem Tiefen Osten… hoffen wir, dass sie bei Russland halt machen.

Krieg gegen Russland

Um den Mongolen keinen strategischen Vorteil zu lassen, ordnete Prinz Leszek unmittelbar nach der Aufkündigung der Allianz einen Angriff gegen Russland an. Polen würde auf seinen Anteil am Kuchen nicht verzichten.

Leszek greift durch

Den ersten Sieg des Tages feierte Prinz Leszek höchstselbst, der in einem tollkühnen Angriff gegen ein russisches Heer auch gleich eine Stadt einnahm.

 

 

Russland verliert seinen König

Im Gefecht gegen Prinz Leszek lies der König der Russen sein Leben. Friede sei mit ihm!

 

 

 

Dschihadisten ausspioniert

Die polnische Geheimpolizei lässt den Verbündeten im Allianzrat weitere Informationen zukommen, wie die Kreuzzugstruppen der Mongolen aufgestellt sind. Es kommt jede Menge militärisches Potenzial auf das Ziel des Dschihads zu.

Terror auf breiter Front

Die Geheimpolizei gibt bekannt, dass Attentäter und Saboteure Zbigniews Masterplan wunschgemäß unterstützt haben. Übel übel: Die Gerüchteküche besagt, dass die geheime Geheimpolizei derzeit nahe Ungarn mit dem Überträgervirus der Pest experimentiert.

Trust sendet 9 Helden nach Amerika

Die Glorreichen Neun, ein Team aus spezialisierten Händlern, Exorzisten und Fernaufklärern hat in diesem Halbjahr die heimischen Gefilde verlassen und ist auf dem Weg nach Amerika. Der Trust lässt seine Muskeln spielen.

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ubelschreie hallten durch die Straßen, Gassen und Kanäle von Venedig als die Nachricht vom glorreichen Sieg gegen die Griechen in Adrianopel bekannt wurde. Nachdem Doge Christiano die Kundschaft erreichte, dass die Ungarn mit der Belagerung der Stadt begonnen hatten, jedoch zögerten die schwach besetzte Stadt zu stürmen sammelte er seine tapfersten Reiter, umschiffte die byzantinische Armee die widerrechtlich venezianisches Territorium betreten hatte und eilte nach Adrianopel um gemeinschaftlich mit den ungarischen Verbündeten einen Angriff zu starten.  Als alle Einheiten in Position waren, wurde dem Agenten in der Stadt das Signal gegeben die Tore zu öffnen. Dem folgenden Ansturm hatten die Verteidiger nichts mehr entgegenzusetzen. Die Stadt fiel, ohne dass Doge Diago große Verluste in seinen Reihen zu verzeichnen hatte. Als letztes fiel der byzantinische Hauptmann und lag zu Füßen des Doges.

Der Grenzübertritt der byzantinischen Armee musste hart bestraft werden. Ein Agent der Grenzsicherung der Republik hat den Anführer mit dem Tod bestraft. Die Armee wurde anschließend durch reguläre Truppen vertrieben, die gefangenen wurden exekutiert, nachdem sich Konstantinopel weigerte Lösegeld zu zahlen. Auch der militärischen Führung in Konstantinopel konnte mit der Ermordung eines Mitglieds der Herrscherfamilie, Athanasios von Velzistha, ein schwerer Schlag zugefügt werden. Der Eroberung der byzantinischen Hauptstadt steht nun nichts mehr im Wege, sofern die Truppen den muslimischen Gotteskriegern zuvorkommen. Vielleicht ist Gott dem venezianischen Volk deswegen so gut gesinnt, weil in der Region Kiev ein Gotteslästerer hingerichtet wurde.