Archive for April, 2011

A
ngebot der Spanier

Eigentlich wurden die Spanier nur gebeten für einen Angriff auf HRE 500 Goldstücke bereitzustellen, doch sie lehnten dieses Angebot ab. Jedoch hatten sie nicht grundsätzlich etwas gegen den Vorschlag Mailands und so bereiten sie ein Gegenangebot vor, dass Mailand nicht ablehnen konnte.

Hochzeitsfeierlichkeiten

Hoch her ging es in diesen Wochen am Königshaus in Mailand. Die Hochzeit von Guinerva Rossi stand kurz bevor, doch noch war nicht klar wer ihr Bräutigam werden würde. Der Königshof erhielt die Nachricht, dass der Adelige Morello de Mantua um die Hand der Prinzessin anhält. Diese jedoch hielt sich in diesen Tagen in Frankreich auf und verliebte sich dort unsterblich in den Adeligen Gilot Douie, sodass schon einige Tage später die Hochzeitsglocken läuteten. Unterdessen war aber auch das Angebot von de Mantua angenommen worden, doch wie sich herausstellte war er in der Zwischenzeit gestorben.

König von Ungarn stirbt

Wie der Geheimdienst mitteilt ist der König Ungarns auf der Rückreise in die Heimat plötzlich und unerwartet verstorben.

 

HRE bei Insbruck
HRE sammelt bei Innsbruck einige Armeen, sodass sich unsere Freunde aus Venedig mit einem Angriff beeilen sollten. Ein Vorteil könnte die vor Ort befindliche spanische Armee sein, sofern sie sich auf die Seite Venedigs stellt.

D
er Angriffsbefehl war gegeben, es war eine der schwersten Entscheidungen des alten Königs Zbigniew. Militärisch sind des Königs Truppen den Hornhelmträgern unterlegen, nur die schiere Masse an Soldaten lässt derzeit noch etwas Hoffnung auf polnischer Seite bestehen.

Fernerkundergilde in Arensburg bekommt Meisterrang

Die Ostsee ist seit vielen Jahren Dreh- und Angelpunkt der polnischen Wirtschaftskraft. Ein gutes Dutzend Schiffsrouten wurde bereits etabliert – und dank der verbesserten Fernerkunder-Gilde werden es sicher bald noch viele mehr. Und sollte Teutonia emigrieren, werden die Fernerkunder es mitbekommen.

Diplomatische Isolation vom Allianzrat gefordert

Der König von Polen fordert Jerusalem und Venedig auf, bis zur Klärung der Hornhelm-Frage die diplomatischen Beziehungen zu Teutonia ruhen zu lassen. Die Zusicherung der Allianz ist ein unerwünschtes Signal an den militärischen Gegner.

Polen stellt Teutonia auf dem Festland

Die Festung Marienburg und die Siedlung Königsberg stehen in diesen Tagen unter Belagerung. Zwei technologisch schwache, aber dafür stark besetzte Heere, belagern die feindlichen Siedlungen. Darüber hinaus hat die polnische Marine sämtliche teutonischen Häfen abgeriegelt.

Fraunce Heaven wird angegriffen

Am Ende des Halbjahres vermeldeten Kundschafter aus Arabien, dass Fraunce Heaven aus Jerusalem in einen Kampf mit Rebellen verstrickt wurde. Der General vom Tempelberg wurde offenbar vom Ausfall einer Rebellenarmee kalt erwischt. Das Königreich wünscht Herrn Heaven alles Gute für die bevorstehende Schlacht.

D
ieses Halbjahr hatte Venedig in fast allen Bereichen etwas zu tun.

 

Ketzer

Einer der in Konstantinopel ansässigen Priester ist vom wahren Glauben abgewichen und versuchte dem Volk seine wirren Lehren zu unterbreiten. Er wurde von seinem ehemaligen Glaubensbruder der Ketzerei überführt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Bündnis mit Norwegen verkündet

Prinzessin Cristina konnte einen weiteren Erfolg im hohen Norden verbuchen. Norwegen darf sich ab sofort als Verbündeter Venedigs bezeichnen. Dafür wurde dem Volk, welches nur noch 3 verstreute Siedlungen besitzt, ein überaus entgegenkommendes Angebot unterbreitet.

Rebellen

Eine kleine Rebellentruppe bei Sarkel konnte vernichtend geschlagen werden. Damit war der Weg nach Sarkel für die ehemaligen Kreuzfahrer unter Marco Niccoli frei. Seine Armee rückte bis an die Mauern der Stadt vor. Wenn Antiocha bei der Eroberung Hilfe benötigt, stehen sie bereit, gemeinsam mit ihren Alliierten in die Schlacht zu ziehen.

E
dle Herren, leset, was sich dieses Halbjahr in Mailand zugetragen hat.

 

Geheimdienst

Es wurden mehrere Geheimdienstaktionen durchgeführt. Dabei fielen mehrere Rebellenanführer, ein Imam bei Barcelona und ein französisches Familienmitglied in Clermont Attentaten zum Opfer.

 

Das lustige Spiel: Pi-Raten

Östlich von Corsika wurde eine Piratenflotte versenkt.

Der letzte Neapolitaner

In der Region Bari wurde eine große Rebellenarmee zerschlagen. Gerüchten zufolge handelte es sich dabei um die letzten wahren Neapolitaner.

S
ieg! Der große Kreuzzug gegen die Pferdemenschen war vollendet. Die Söhne Polens konnte nach Hause zurückkehren. Eine Zeit des Abschieds, eine Zeit der Kündigungen stand bevor.

Außenminister Mieszko Marosz wirft hin

Der Chefdiplomat Polens, die Allzweckwaffe der Diplomatie, ist im Alter von 61 Jahren aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Der Top-Diplomat setzte sich nahe Hamburg zur Ruhe, wo er sang und klanglos von der Bildfläche verschwand.

Polen steht zu Antiochia

Es war noch früh am Morgen, als ein Bote des Heiligen Römischen Reiches am Hofe zu Danzig erschien. Voller Zorn ließ er König Zbigniew wissen, dass “der Brudermörder Francis von Antiochia” die deutsche Stadt Sarkel belagern würde. Das Reich forderte Polen auf, Stellung zu beziehen – was kurzerhand geschah. Dem Boten wurde bedeutet, dass Polen nichts von den Plänen Deutschlands hält, Lebensraum im Fernen Osten zu erschließen. Die Allianz zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Polen ist somit beendet.

Teutonen fristgerechet gekündigt

“Wir sind die vertrauenswürdigste und zuverlässigste Nation auf dieser Welt”, polterte König Zbigniew der Generalität entgegen. “Ich bestehe auf einer ordentlichen Kündigung der Allianz zu Teutonia, ehe wir den Hornhelmträgern militärisch in den Hintern treten. Los! Sendet einen Boten und kündigt an, dass wir Teutonia binnen zwei Halbjahren vom europäischen Festland werfen wollen!”

Randnotizen aus den Provinzen:

  • Im Fernen Osten beginnt auf polnischem Territorium der Umbau des ehemaligen Mongolias. Soldaten werden entlassen, die Festung Ryazan wird zur Stadt umgebaut und entlang der großen Handelsstraßen schießen Wachtürme und Forts aus dem Boden. Die Zivilisation hält Einzug.
  • Das Königreich Polen gibt bekannt, dass die Maxime “Handeln und handeln lassen” die polnische Position gut wiedergibt. Es gibt derzeit keinen Anlass, etwas an den Aufenthaltsrechten fremdländischer Händler zu ändern.
  • Die Generalität Polens gibt bekannt, dass Polen in 4 Halbjahren zum Angriff gegen die ungarischen Städte Buda und Pest bereit ist.
  • Ein Angriff gegen das Heilige Römische Reich steht hingegen weiter nicht auf der polnischen Agenda.

V
enedig musste diese Runde wieder einmal bewaffnete Horden bekämpfen, während die Belagerung von Innsbruck verzögert wurde, um Verstärkungen herbeizuführen. Eine Rebellenarmee befand sich im Balkan, zwischen Sofia und Thessaloniki, die andere war eine ehemalige mongolische Armee bei Azov, die ,mehr oder weniger, zusammen mit den Franzosen bekämpft wurde. Werdet selbst zu einem Augenzeugen:

Balkan:

Azov:

Ein Angriff auf die Rebellen im Gebiet Sarkel konnte nicht mehr durchgeführt werden, die Soldaten waren erschöpft.

 

 

Diplomatisches

Neuerdings beteiligen sich auch die Dänen und Spanier mit geringen Beträgen an der Finanzierung des Truppentransports gegen die Mauren.

Korrespondenzen

An den hohen König von Polen und den polnischen Trust: Der Angriff auf Ungarn findet vorrausichtlich in 3-4 Halbjahren statt, bis dahin sind weitere Belagerungswaffen an der Front eingetroffen. Zu den Handelsplätzen in Polen: Ein weiser Herrscher sagte Doge Cristiano einmal in einer Geheimkorrespondenz zu diesem Thema: “Leben und leben lassen” und wir möchten hinzufügen: “Handeln und handeln lassen“. Wenn Ihr diese Handelsplätze benötigt, werden wir sie unverzüglich freigeben. Gleiches gilt natürlich auch für alle Mitglieder der Allianz in Bezug auf Rohstoffquellen, die sich im venezianischen Herrschaftsgebiet befinden.

I
m Sommer 1214 AD erstrahlte unsere Welt in neuem Glanz. Eine schlimme Gefahr, die wie einst die Pest die Länder befiel, wurde beseitigt. Zahlreiche tapfere Männer rechtschaffender Völker verloren ihr Leben im Kampf gegen den übermächtigen Feind. Nun ward die Stunde des Triumphes. Die Gefahr durch die Mongolen verblasste so plötzlich wie sie gekommen war.

Atil
Helliot Plesseraud erfüllte in diesem Jahr seine Mission und beendete damit gleichzeitig das Leben des einzig übrig gebliebenen Khans. Er eroberte die Stadt Atil an der Ostgrenze in einem zähen und blutigen Kampf und ebnete damit den Untergang der Mongolei. Es leben die freien Völker. Prince Roger entsandte aufgrund dieser triumphalen Ereignisse, Schreiben seines Dankes an alle allierten Völker. Laut seinen Aufzeichnungen eroberte Polen 3 mongolische Ziele, Antiochia 2 an der Zahl und Venedig und HRE jeweils eins.

Sarkel
Francis staunte nicht schlecht, als das dezimierte Heer des heiligen römischen Reiches nicht wie zu vereinbarter Stunde, die Mauern Sarkels stürmte. Sie haben gegen die Abmachung verstossen, die die beiden Generäle noch am Vortag trafen. Die Stadt sollte gemeinsam eingenommen werden und eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.
“Verrat! Diese hinterhältigen Halunkel“, schrie Francis als er die brennenden Mauern der mongolischen Haupstadt erblickte und den Siegesjubel der Belagerer deutlich vernahm. “Ohne uns wäre die Vertretung HREs nur noch als Teppichvorleger zu gebrauchen. Antiochia hat die Umzinglung durch den Feind mit der Vernichtung von über 2000 mongolischen Männern gelöst. Jetzt stehen wir hier mit leeren Händen und HRE ist weder zu Gesprächen noch sonstigen Gesten des Dankes geneigt!” Francis hielt einen Moment inne, als plötzlich ein Bote Antiochias zurückkam, der gar schreckliches beobachten konnte.
“Mein Herr…ich konnte von der Ferne beobachten, wie sie unseren Diplomaten mit Hohn und Spott übersähten. Sie beschüttenten ihn mit Jauche und beschimpften ihn mit Worten, die ich hier nicht wiederholen möchte…” Francis hatte genug gehört.
“Respekt. Respekt werde ich ihnen lehren. Bringt mir meine Rüstung. Sattelt die Pferde. Morgen werden wir ihnen den nötigen Respekt lehren.”

W
ie Diplomaten berichten ist der Kreuzzug beendet. Sarkel befindet sich in Hand von HRE unter Führung des Prinzen. Jedoch befinden sich derzeit drei vollausgerüstete Armeen der Mongolen an der Grenze zwischen Sarkel und Atil.

Valencia

In einer kurzen Schlacht konnten Einheiten Mailands die schwache Verteidigung Valencias überwinden und die Festung von den Mauren erobern.

Französische Händler

Derzeit fallen französische Händler wie Fliegen in Mailands Hoheitsgebiet ein. Bisher standen ausreichend eigene Händler zur Verfügung um übernahmen zu verhindern.

Boleslaw

Mailand bedauert zutiefst den schmerzlichen Verlust den die Verbündeten aus Polen erlitten haben. Es kann jedoch aus sicheren Quellen berichtet werden, dass es sich nicht um ein Attentat gehandelt haben kann, denn in diesem Fall wäre im Stammbaum das Wort “assassinated” erwähnt .

HRE

Feindliche Marine-Verbände haben einen kleinen Angriff gestartet und einen Sieg davongetragen, konnten jedoch kein Schiff versenken. Armeen wurden auf eigenem Gebiet noch keine Gesichtet.

Vertretung

In der Zeit der Abwesenheit des Königs von Mailand übernimmt der ehrenwerte Doge von Venedig die Amtsgeschäfte Mailands. Diese Regelung gilt beginnend am Freitag und endet am folgenden Freitag (Karfreitag).

P
olen im Winter 1213/1214 AD. Überall im Königreich ist der Krieg zu spüren. Soldaten marschieren, junge Frauen weinen und eine düstere Stimmung liegt über dem Land.

Boleslaw ist tot – ermordet!

Der zweitgeborene Sohn von Wladyslaw “McKinsey”, seine Hohheit Boleslaw der Ehrenwerte, wurde in seinem trauten Heim Opfer eines feigen Mordanschlags. Die Geheimpolizei ist aufs äußerste besorgt ob dieser Entwicklung. König Zbigniew hat Konsequenzen angeordnet. Die verbliebenen drei Geschwister des alten Wladyslaw haben sich an geheime Orte in Polen zurückgezogen.

Handelsplatz Polen begrüßt ausländische Händler

Der Trust von Polen gibt bekannt, dass ausländische Händler weiterhin gute Geschäfte in Polen machen dürfen. Es wird jedoch darum gebeten, bereits von Polen besetzte Handelsplätze unberührt zu lassen. Darüber hinaus sollen Handelsplätze freigemacht werden, sofern die polnische Administration dies explizit wünscht.

In die Bresche

Die Situation vor Sarkel war dramatisch: Das Heilige Römische Reich belagerte an der Seite Antiochias die Stadt Sarkel. Vor ihnen die Tore des Feindes, hinter ihnen sieben große Feinesheere – allesamt nur einen Steinwurf entfernt. Ob dieser Gefahr warfen sich zwei polnische Kreuzfahrerheere in die Bresche, auf das den Alliierten der Rücken freigehalten werde.

Militärpräsenz vor Rom missfällt Polen

König Zbigniew gibt bekannt, dass er ob der militärischen Gebärden vor Rom verstimmt ist. Dem König ist nicht klar, was den neugewählten Papst zu dieser unnötigen Machtdemonstration bewegt. Polen hofft, dass in Kürze wieder Ruhe in Mittelitalien einkehren wird.

Das Ende des Kreuzzugs?

Zum Jahreswechsel 1213/1214 erreichte den Königshof in Polen eine Nachricht. Vor Sarkel war es zu einem großen Gefecht gekommen. Das Heilige Römische Reich hatte zum Sturm auf Sarkel geblasen, unterstützt von Antiochia. Da der Angriff zur Nacht erfolgte, musste Sarkel ohne Verstärkungstruppen kämpfen – und fiel. Ist das das Ende des Kreuzzugs?

Notizen am Rande

  • Der Herr Zbigniew lässt dem Dogen von Venedig ausrichten, dass es ihm eine Ehre war, Venedig helfen zu dürfen. Eine Kompensation für den brüderlichen Beistand ist nicht erforderlich.
  • Der Herr Zbigniew lässt den Allianzrat wissen, dass er bis auf weiteres sich nicht an den Angriffen gegen das Heilige Römische Reich beteiligen wird.
  • Weiterhin gibt der Trust bekannt, dass mit Revolutionen im äußerstesn Nordosten der polnisch besetzten Mongolei gerechnet werden muss. Durchreisendes Volk wird gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren.
  • Die Generalität lässt bei Venedig anfragen, ob es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem Ungarn reintegriert werden soll?
  • Die Generalität lässt bei Antiochia anfragen, ob der Träger der Heiligen Lanze Bohemunds gewillt ist, Mongolia mit Stumpf und Stiehl niederzumachen?

A
uch in diesem Halbjahr konnte Venedig wieder kriegerische und diplomatische Erfolge erzielen. Diese werden im Folgenden bekannt gegeben:

Mongolisches Schiff versenkt

Unsere Blockade-Flotte am Bosporus hatte wieder einmal Arbeit. Die Mongolen hatten ein Schiff zur Meerenge geschickt, welches sogleich aufgespürt und versenkt werden konnte. Aus der obersten Führungsebene der Marine hieß es dazu: “Das war nur eine Nussschale.”

Diplomatisches und Kriegsvorbereitungen

Prinzessin Cristina ist im Norden angekommen und hat sogleich begonnen, die diplomatischen Beziehungen zu den dort ansässigen Völkern aufzunehmen. Erstes Ziel war der Deutschritterorden, welcher hocherfreut war, aktuelle Karteninformationen zu tauschen und dafür noch 300 Floriner spendierte. Die Vertreter Ungarns in Bukarest beteiligen sich nun auch an der Finanzierung des Krieges gegen die Mauren.

Geplant ist derzeit ein Angriff im Süden Spaniens, ein Teil der Flotte, welche die Truppen transportiert, soll anschließend die Straße von Gibraltar absperren, um die Mauren daran zu hindern, Truppen von Afrika nach Europa (und umgekehrt) zu schicken.

Aus dem Palast des Dogen in Iraklion wird bekannt, dass ein Angriff auf Innsbruck bevorsteht. Da die Deutschen die Allianz nicht erneuern wollen, sieht sich Venedig zu diesem Schritt gezwungen. Zudem wurden Gerüchte  laut, dass auch ein Angriff auf das ungarische Preslav binnen kürzester Zeit durchgeführt werden könne.

Zwischen Azov und Sarkel

Da nun ein Mitglied des Allianzrates Sarkel belagert, entschloss sich Marco Niccoli mit seinen Kreuzrittern und weiterer Verstärkung weiter gen Osten vorzurücken. Nun sei es die Pflicht aller Kreuzfahrer, die Belagerung Sarkels zu unterstützen, den Im Grenzgebiet zwischen den letzten Mongolischen Siedlungen und Azov halten sich noch mehrere schlagkräftige Armeen auf. Die Stadt Azov ließ Marco Niccoli, nicht viel schwächer verteidigt, in den Händen des Sohnes vom Dogen zurück. König Zbigniew wird gebeten, einen Vorschlag zu machen, wie sich Venedig für den erteilten Schutz von Azov erkenntlich zeigen kann.

Rennender Witz

Es scheint dem Vatikan Freude zu bereiten, Mitglieder des Allianzrates vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Nach Mailand, traf es nun auch Venedig…

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m Winter 1213 AD reifte ein Mann und wurde zum Krieger, Schlachtherrn und wirkte dabei wie einst Bohemund von Antiochia. Es war Francis Stunde – die Sterne meinten es gut mit ihm und das Schicksal war auf seiner Seite.

Sarkel
Die Landschaft rund um Sarkel war geprägt von Blut, Tod und Kampfesschweiss. Direkt um die Tore Sarkels hatten sich alleine 6 mongolische Feldheere positioniert und die Stadt zu einem Bollwerk verwandelt. Es war keine leichte Aufgabe für den lauernden Francis und seine Mannen. Selbst die Vertreter des heiligen römischen Reiches, die sich beispiellos und mutig dem Feind gestellt hatten, waren bereits bis zur Hälfte dezimiert. Es gab jede Menge Arbeit zu verrichten für den jungen Feldherrn aus Antiochien. Der Träger der heiligen Lanze Bohemunds stellte sich unerschrocken in diesem Winter gleich 5 mongolischen Heeren. Aus den 3 Schlachten konnte er jeweils als Sieger hervorgehen auch wenn er einige seiner treuen Gefolgsleute dabei verlor. Auch den mongolischen Thronfolger enthaupte er ganz Art seines Mentors. Kurz vor Jahrewswechsel stand er vor den freigekämpften Toren Sarkels und bereite sich gemeinsam mit dem heiligen römischen Reich auf die entscheidende Schlacht vor.

Atil
Die Ehre die letzte Mongolen-Stadt an der Ostgrenze  zu erobern, wurde dem jungen Heliot Plesseraud zu teil. Prince Roger legte vor 3 Jahren dafür die Weichen und nun endlich – nach kräftigem Widerstand der Mongolen – stand das Heer Plesserauds vor den Mauern der orientalischen Stadt. Möge ihm unser Herr Kraft für diese Aufgabe geben.

E
s war der Sommer 1213 AD, als Polen seine Unschuld verlor. In der gewaltigen Schlacht um die mongolische Feste Bulgar kam es zu einem Gemetzel epischen Ausmaßes – auf beiden Seiten waren die Verluste gewaltig. Doch lest selbst.

Die Schlacht um Bulgar

Nicht weniger als 1.400 Soldaten und vier polnische Generäle traten zur Schlacht um Bulgar an. Die Truppen waren verteilt auf zwei Heeresgruppen. Ihnen gegenüber stand Khanzada Batu der Verrückte mit insgesamt rund 800 Mannen. Die Schlacht kostete rund 1.000 polnischen Soldaten das Leben, darunter auch die Seele des Generals Troiden von Jansbork.

Pawol der Ehrenwerte zum Großmeister ernannt

General Pawol wurde ob des Sieges bei Bulgar von seinen Rittern zum Großmeister gewählt. Die Großmeisterwürde nahm der General mit Freuden an, auch wenn sie den Verlust seines Sohnes Troiden bei der Schlacht nicht wett machen kann.

Neues vor Azov

Der polnische Geheimdienst gibt bekannt, dass die venezianische Enklave Azov weiterhin von Mongolia bedroht wird. Vier Heere der Pferdemenschen befinden sich direkt hinter der mongolisch-venezianischen Grenze und warten nur darauf, zuzuschlagen. Polen hat seine beiden südlichen Kreuzfahrerheere bis auf weiteres zum Schutze der Stadt abgestellt.

Kondolenz an Venezia

Das Königreich Polen betrauert den Tod des Herren Doge Cristiano. Der Doge war ein geschätzter und wohlverstandener Verhandler für die Allianz. Möge der Herr ihm gnädig sein.

D
ieses Halbjahr gibt es nur Neuigkeiten von Venedigs Diplomaten.

Nachdem Mailand dem Heiligen Römischen Reich Bern abgenommen hat, ist das Bündnis gebrochen. Eine erneute Allianz stand derzeit aus Sicht der Deutschen nicht zur Debatte. Auch Karteninformationen wollten sie nicht tauschen, dafür hatte der Kaiser in Hohenstauffen Geld zu verschenken.

Auch Ungarn zeigte sich spendabel. Die Franzosen gaben uns jedoch am weitaus meisten, dafür sicherten wir ihnen im Gegenzug einen Angriff gegen die Mauren zu und gaben aktuelle Karteninformationen dazu.