Archive for May, 2011

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n Polen war sie dieser Tage spürbar, die Zeit zwischen den Zeiten. Die teutonische Epoche neigt sich dem Ende, Friede herrscht in weiten Teilen Polens. Nur im Nordwesten des Landes rumort es, trachtet doch der gute König Zbigniew danach, Teutonia mit einem Überraschungsangriff von der See in drei Halbjahren ein für allemal aus Europa zu tilgen.

Krim-Feste wird ausgebaut

Der Johanniterorden gab bekannt, dass er auf der Krim eine Niederlassung einzurichten gedenkt. Die Anwesenheit der Bruderschaft wird von der polnischen Regierung ausdrücklich begrüßt und finanziell unterstützt. Andrew von Ungarn, der Verwalter der Krim, ließ hierzu verlauten “dass das ehemalige Mongolia mittlerweile ein vollständig integrierter Teil des Königreichs Polen ist.”

Ungarische Führung in Buda und Pest

Der polnische Geheimdienst gibt im Zuge des behördenübergreifenden Aktenaustauschs bekannt, dass der König der Ungarn in Pest verweilt. Auch sein Stellvertreter ist nicht allzu weit entfernt, er sitzt in Buda und wartet offenbar auf eine Erleuchtung. Die polnische Generalität bestätigt in diesem Zusammenhang, dass es einen Erstschlag nach Ablauf drei weiterer Halbjahre gegen Ungarn geben wird.

Gerüchteküche

Wir befinden uns im Sommerloch – und wie eh und je schwappt die Gerüchteküche in dieser Zeit besonders hoch. Folgendes wird aus Polen gemunkelt:

  • Andrew von Ungarn soll befohlen haben, dass von der Krim aus im nächsten Halbjahr eine Expedition nach Amerika gesandt wird. “Ehe ich diese guten Truppen in Rente schicke, sende ich sie in den Tiefen Westen”. Die Reise soll ca. 15 Halbjahre dauern. Ziel des Ganzen ist, einen Brückenkopf für die Allianz zu errichten. Mitstreiter und Abenteurer sind eingeladen, sich anzuschließen.
  • Bei Hofe zu Danzig fragt man sich, nach welchem Schema Antiochia und Jerusalem sich Nordafrika aufzuteilen gedenken. Auch wird angeregt, ob nicht eine der beiden Mächte Spanien befrieden könne. Spanien wird von den Mauren im Würgegriff gehalten und wird außerdem von keinem Mitglied der Allianz beansprucht.

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roßartige Neuigkeiten erreichten Doge Antonio dieser Tage aus Paris: Seine Schwester Cristina hatte endlich einen Mann gefunden, der ihr in allen belangen gerecht werden konnte. “Wenn dieser schreckliche Akzent nicht wäre…”, hieß es in dem vertraulichen Schreiben. Bis alle Hochzeitsgäste in Paris angekommen waren, blieb Cristina genug Zeit, um Französich zu lernen, während sie ihrem verlobten in Italienisch unterrichten könnte.

Adrianopel

Zur Feier des Tages, wurden überall in den Städten Feste veranstaltet. In Adrianopel hatte die Bevölkerung eine ganz besondere Idee: Sie entfachten ein großes Freudenfeuer worauf als Höhepunkt ein kürzlich gefangener Ketzer gereinigt wurde.

Ungarn

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Brücken in Ungarn gerne dann einstürzen, wenn vom ungarischen König begünstigte Emporkömmlinge darunter hindurch reiten wollen.

 

Nürnberg

Der venezianische Geheimdienst hat Meldung von einer starken Explosion in Nürnberg erhalten. Demnach ist dabei die örtliche Kaserne mit einem lauten Knall in die Luft geflogen, als Alchemisten des Kaisers an einer neuen Geheimwaffe, oder Metallmischung für neue Rüstungen, experimentiert haben. Des Weiteren ist es Dank der diplomatischen Bemühungen Polens gelungen, dass die Bedrohung Innsbrucks zunächst vorüber ist, genau wie die Armee des Kaisers.

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m Sommer 1217 erreichte Prince Roger endlich Land. Er zögerte nicht lange und befahl den Krieg gegen die Mauren. Antiochia hatte ein neues Ziel für sich erklärt, einen neuen Feind und eine neue Herausforderung. 

 

Lesesteine für Polen

Einen guten Rat gab es die Tage vom Bibliothekar Antiochiens.
“Werte Diplomatiker aus Polen – gerne empfehlen wir auch euch unsere neuen Errungenschaft – den Lesestein. Er vermag gar trefflich altersbedingte Sehschwäche auszugleichen um wieder einen klaren Blick für die Dinge zu bekommen.”  Den gesprochene weisen Wörtern folgte ein schämisches Grinsen und einen Verweis auf kürzlich erstelltes Pergament 😉

I
n diesen Wochen tat sich relativ wenig im Königreich Mailand…

Einige Truppen marschierten weiter in Richtung ihrer Zielgebiete und die Diplomaten boten verschiedenen Völkern Unterstützung im Kampf gegen die Mauren und bekamen dafür fast 3500 Goldstücke zusammen.

Die Mauren waren erst Tage zuvor Nahe Sizilien mit einem Flottenverband von vier Schiffen gesichtet worden. Eigentlich eine ideale Gelegenheit das Versprechen einzulösen, doch die Marine-Einheiten Mailands trafen nicht rechtzeitig ein.

Aus Cordoba vermelden Botschafter, dass die spanische Stadt durch die Mauren belagert wird. Eine große Schlacht steht unmittelbar bevor.

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as Wort ist mächtiger als das Schwert, wussten schon die alten Engländer zu berichten. Diesen Rat machte sich das Königreich Polen zu nutze – und befriedete kurzerhand die beiden zentralen Konflikte zwischen den Christen in Europa. Und das war geschehen…

Friede mit Teutonia

Die Teutonen belagerten noch immer die polische Stadt Kalmar, als König Zbigniew eine diplomatische Offensive befahl. Ein Waffenstillstandsabkommen sollte her, Zeit musste gewonnen werden. Gesagt, getan: nahe Oslo, der letzten teutonischen Stadt, handelten seine Diplomaten in aller Stille ein Abkommen auf. Tags darauf war die Belagerung passé.

Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die Bedrohung Venedigs durch das Deutsche Reich, der unnötige Kriegszustand zwischen dem Reich und Antiochia und die übrigen schwelenden Grenzkonflikte waren Zbigniew ein Dorn im Auge. “Schafft mir etwas Ruhe an der Grenze”, rief er seinem Außenamtschef zu, während ihn seine Diener in eine schwere Reiterrüstung einkleideten. “Ich will mich auf Oslo konzentrieren und brauche keinen Ärger an meiner Westgrenze, also sorgt bitte für Stabilität.” Gesagt, getan: Kurz nach Aushandlung einer Allianz von Deutschland und Polen legte das Reich mit sämtlichen kriegsführenden Mächten seine Differenzen bei. Der Friede in Europa ward gesichert – zumindest für den Moment.

Das Bulgar-Syndrom

“Die Situation ist völlig außer Kontrolle”, ließ der Statthalter der ehemals mongolischen Stadt Bulgar berichten. “Wir verlangen hier extrem hohe Steuern doch die Leute sind alle Glücklich und vermehren sich wie die Karnickel. Wenn dieses Wachstum so weitergeht, haben wir hier bald die Pest am Leib.” Von Seiten der königlichen Administration war zu den Vorfällen in Bulgar keine Stellungnahme zu erhalten.

Sarkel – das neue Rom?

Rom, die Ewige Stadt, wird schon seit geraumer Zeit von Antiochia und Jerusalem gemieden. Das ehemals diplomatische Zentrum der Welt wird lediglich von Venedig, Mailand und Polen genutzt – obwohl gerade diese Mächte auch zahlreiche andere diplomatische Kanäle haben. Wer stattdessen mit den Herren aus dem Nahen Osten sprechen will, muss nach Sarkel kommen. Dort residieren die Botschafter der beiden Mächte und lassen es sich gut gehen.

Gerüchteküche: Expeditionsarmee gegen Oslo

Ein paar Spinner im Danziger Hafen behaupten, dass die Prätorianer des Königs auf einem Schiff zugestiegen seien. Weiterhin wollen sie rund 1.000 Mannen gesehen haben, die die königliche Truppe begleitet haben. Die Schiffe sollen Richtung Oslo aufgebrochen sein. Spinner!

 

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enedig befindet sich weiterhin in angespannter Ruhe, darauf wartend, was die bevorstehenden Militäraktionen gegen die Mauren, den Papst und Ungarn bringen werden.

In einem Jahr könnte die Befreiung Spaniens von den Mauren beginnen, die Truppentransporte nach Rom werden wohl ebenso lange dauern, wenn nicht noch ein Halbjahr länger. Die Truppen für den Ungarnfeldzug sammeln sich weiter an den Grenzen und in der Nähe der Hauptstadt des Landes. Sie warten darauf, dass König Zbigniew die Gefechte mit den Teutuonen beendet und zum Angriff auf Buda und Pest bläst.

Johanniterorden in Sofia

Doge Antonio war erfreut als er die Nachricht erhielt, dass die Johanniter sich in Sofia niederlassen wollen. Neben den Vorteilen, die die Bevölkerung davon hat, könnten sie eine Hilfe für den bevorstehenden Feldzug gegen Ungarn sein.

Schock in den Alpen

Als sich der morgendliche Schneesturm um Innsbruck abschwächte, bekam die Wache in Innsbruck den Schock ihres Lebens. Eine starke Armee des Kaisers lagerte in unmittelbarer Nähe der Festungsmauern. Wollten sie etwa die Gelegenheit nutzen, die nur spärlich bewachte Festung zurückzuerobern? Da diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Bote zu den Truppen an der nördlichen Grenze der Region geschickt, mit der Nachricht, sie sollen sofort umkehren.

Eine weitere unerfreuliche Nachricht kam von Geheimdienstagenten aus Nürnberg. Die kurze und knappe Botschaft lautete: “Nürnberg scheint vorerst wieder befriedet zu sein.

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as haben wir uns verdient. So tönte es aus den hungrigen Kehlen der Seefahrer um den Reichesführer Prince Roger. Seit nunmehr 2 Jahren an der Zahl quälten sich seine Flotten durch die Fluten des Mittelmeeres als plötzlich eines Morgens nun endlich die befreienden Rufe erklangen.
“Land in Sicht! Land!”
Prince Roger rannte auf Deck und sah die orientalische Silhoutte einer maurischen Festung. Er blickte gen Himmel und faselte einige Worte. Der Kampf gegen die Ungläubigen ging damit in die nächste Runde mit dem Wissen, dass auch die Freunde aus Jerusalem das selbe Ziel verfolgen.

Auch Polen wurden unterstützt im Kampf des Glaubens. Die Hilferufe wurden erhört und geistige Abgesandte geschickt zur Befriedung durch das Kreuze.

Der Kampf gegen die Ungläubigen war im ganze Reiche zu spüren.

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ieses Halbjahr wurden einige Gelder in den Stadtausbau investiert und so begann man gleich in vier Städten mit der Erweiterung der Stadtmauer.

Meldungen des Geheimdiensts lassen darauf schließen, dass das deutsche Familienmitglied Philipp Ritter, sowie der im Dienste des Vatikans stehende General Lanfrancus Borsarius auf unnatürliche Art und Weise ums Leben gekommen sind.

Die Armeeführung meldet den weiteren Vorstoß der Einheiten in Richtung Rom, jedoch werden Belagerungswaffen frühestens innerhalb eines Jahres vor Ort sein. Gerüchten zu Folge plant Mailand derzeit keinen weiteren Angriff auf Gebiete der Mauren sondern bereitet stattdessen eine Invasion Frankreichs vor.

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eutonia und Polen schenkten sich nichts: der Totale Krieg zwischen beiden Staaten wütete und forderte zahllose Opfer. Bauern, Soldaten und Mitglieder der Königsfamilie kämpften und starben Seite an Seite in diesem erbarmungslosen und so überflüssig wirkenden Kampf. Doch lest selbst.

Kalmar wird belagert

Es waren venezianische Diplomaten, die die schlimme Nachricht überbrachten: “Kalmar wird belagert, unsere Auslandsaufklärung hat es bestätigt” brachte der forsche Lagunenmensch aus Italien die Lage auf den Punkt. Zur Entlastung Kalmars wurde eine kleine teutonische Stadt im hohen Norden angegriffen und überrannt. Bei dieser Gelegenheit fand auch der amtierende Hochmeister Teutonias sein Ende. Leider führte dieser Angriff nicht dazu, dass Teutonia seinen Würgegriff um Polens größte Stadt löste.

Ziemowit Banaszak ist tot

Er war der dritte leibliche Sohn des alten Königs Wladyslaw – und er fiel in diesem Jahr für Polen. Um einen Teil der teutonischen Truppen von Marienburg wegzulocken, bedurfte es eines selbstlosen Angriffes eines unterlegenen Heeres gegen die unbarmherzigen Hornhelmträger. Diesen Angriff kommandierte Ziemowit Banaszak bis zum Ende. Seine Truppen waren letztlich unterlegen, doch brachten sie genug Mannen vor die Tore Marienburgs, auf dass ein direkter Angriff auf die Feste des Feindes zu gelingen vermochte.

Schlacht um Marienburg ist ausgetragen

Niemand geringeres als König Zbigniew höchstselbst kommandierte zusammen mit Joachim von Gdansk und Radoslaw Kulwiec den finalen Schlag gegen die Marienburg. Knapp 2.000 Mann führten sie in die Schlacht, was nur deshalb funktionierte, da Ziemowit Banaszak mit seinen Truppen den Feind bereits erheblich geschwächt hatte. Knapp 900 Teutonen haben Marienburg verteidigt – und sind bei dem Versuch gescheitert.

Nachgeplänkel

Nach der Eroberung Marienburgs vagabundierten noch einige hundert Teutonen in der Region herum. Um dieser Gefahr ein für allemal Herr zu werden, befahl König Zbigniew auch hier direkt den Angriff – und löschte Teutonia auf dem europäischen Festland aus. Nun ist es an der Zeit, sich auf die skandinavischen Besitztümer der Hornhelmträger und auf deren Belagerung von Kalmar zu konzentrieren.

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n Venedig brodelt derzeit die Gerüchteküche. Aus allerlei Ländern treffen Neuigkeiten ein…

Nürnberg probt den Aufstand

Nachdem der venezianische Geheimdienst im letzten Halbjahr Nürnberg infiltrieren konnte, begann die Bevölkerung gegen die Obrigkeit zu rebellieren. Derzeit ist es jedoch nicht zu größeren Ausschreitungen gekommen. Vielleicht geschieht dies ja noch, solange der neue Kaiser noch schwach und die Stadt kaum verteidigt ist.

Kalmar wird belagert

Im Norden Europas geht das Gerücht einer Belagerung Kalmars durch die Teutonen um. Wir wünschen unseren polnischen Freunden den Mut und die Stärke den Feind für diesen dreisten Angriff zur Strecke zu bringen.

 

Ungarn und Spanien

Angeblich hat Doge Antonio eine kleine Armee tief in ungarisches Territorium vordringen lassen. Noch soll kein Angriff bevorstehen, die tapferen Männer sollen in Deckung bleiben und dafür sorgen, dass das Belagerungsgerät angriffsbereit ist, wenn der gemeinsame Angriff mit den Heeren von König Zbigniew ausgerufen wird. Bei Bukarest soll ein ungarisches Familienmitglied einem Attentat mit einer Giftschlange zum Opfer gefallen sein.

Antonios Botschafter in Spanien konnte die Allianz mit Spanien nicht erneuern. Wir hoffen, dass Jerusalem bald einen Friedensvertrag mit Toledo unterzeichnet.

Rom wird nicht an einem Tag erobert

Überall im westlichen Reich waren Truppenbewegungen zu vernehmen. Angeblich will Antonio zusammen mit Mailand in den Kreig gegen den alten Mann ziehen. In Bologna wurden, aufgrund der unerwartet guten Wirtschaftsdaten, die Öfen der Waffenschmieden wieder angeschmissen, um zwei Triboke, eine Mangonel und eine Einheit italienische Speermilizen zu rekrutieren. Damit kann der Doge innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre eine Armee aus 2 Triboken, 2 Mangoneln, einem Katapult, 4 Kavallerieeinheiten, 5 Speerkämpfern und 4 Fernkampfeinheiten.

Deutsche Truppen aus Innsbrucker Umland vertrieben

In einem harten Kampf konnten Truppen des Kaisers aus dem Innsbrucker Umland verjagt werden. Nur ein paar Männer konnten fliehen und verstreuten sich überall im deutschen Reich.

 

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RE
Nicht lange nach der Eroberung Hohenstaufens machte sich ein deutsches Heer auf in Richtung Bern. Nur wenige Wochen später begann die Belagerung der ehemals deutschen Festung. Am Königshof Mailands ordnete man sofort an, dass Borgognion the Lewd mit einigen Männern aus Hohenstaufen in Richtung Bern vordringen und den belagernden Truppen in den Rücken fallen sollte. Der Plan war ein voller Erfolg und die verbleibenden Feinde zogen sich weit hinter die Grenze zurück.
In der Zwischenzeit konnte der Geheimdienst den Aufenthaltsort des Kaisers ausfindig machen und entsandte zwei Agenten, um den Kaiser beseitigen zu lassen. Der erste Versuch jedoch flog auf und der erfahrene Agent wurde auf der Flucht getötet. Sein Lehrling hingegen hatte mehr Erfolg und so starb innerhalb von nur drei Halbjahren der dritte Kaiser.

Rom
Die Eroberung Roms ist schon lange ein Wunsch der Herrscher Mailands. Da bisher der Papst Mailand und seinen Verbündeten im Kampf gegen die Ungläubigen eine große Hilfe war musste man Zurückhaltung üben. Doch nun, da die größten Feinde des Christentums besiegt waren, gab es keinen Grund mehr an einem Papst und seinen strengen Regeln bezüglich des Kampfes zwischen den Christen festzuhalten.
Mailand verlegt eine Armee aus Ancona in Richtung Rom und rekrutiert sowohl in Ancona, als auch in Florenz neue Truppen. Rom selbst wird derzeit nur schwach verteidigt, jedoch befinden sich zwei volle Heere direkt vor den Toren der Stadt. Nun soll der militärische Zugang zum römischen Gebiet genutzt werden, um die campierenden Heere zu umgehen und die Stadt von Süden her anzugreifen. Hoffen wir, dass der Plan gelingt.

Händlergilde
Auch die Händlergilde hatte dieses Halbjahr einiges zu tun und so kann berichtet werden, dass drei feindliche Händler übernommen werden konnten.

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m Winter 1215/1216 AD vernahm jedermann und jedefrau im Westen Polens große Geschäftigkeit. Vom ersten Schock ob Teutonias Stärke erholt, sammelte sich das Reich und bereitete den Totalen Krieg gegen Teutonia vor. Und das ward zu berichten…

Burgen zu Städten

Im Osten Polens, auf den Gebieten der ehemaligen Mongolei, wurden auf Geheiß des Königs die Burgen Christburg und Ryazan zu Städten umgebaut. Blühende Landschaften, Handel und Fröhlichkeit sollten das Bild vom “neuen Osten” prägen. Ein Hoch auf unseren Visionär, König Zbigniew!

Bohemunds Söhne, Polen braucht euch!

In der Hafenstadt Kutais, am ehemaligen polnischen Brückenkopf zu Mongolias Südgrenze, ersucht in diesem Halbjahr der örtliche Truchsess offiziell die Hilfe Antiochias. Er sandte einen Boten ins Fürstentum, um dort die missliche Lage zu verkünden. In Kutais kommen die Christen auf keinen grünen Zweig – und Polen vermag es nicht aus eigener Kraft, genügend Priester in die Stadt zu bringen. Würde Antiochia den Polen in dieser schweren Stunde beistehen und Bohemunds letzten Willen, einem starken Bündnis zwischen den beiden Staaten, einmal mehr zur Geltung verhelfen?

Wachstum außer Kontrolle

Pawol der Ehrenwerte, ein erfahrener und zutiefst loyaler Haudegen des Königreichs, meldete in diesem Halbjahr ebenfalls Probleme aus dem tiefen Osten Polens. In der Stadt Bulgar am Ostrand ist – wider erwarten – das Bevölkerungswachstum völlig außer Kontrolle geraten. Trotz hoher Steuern und sichtbaren Kriegsschäden wächst die Bevölkerung rapide. Ernährungs- und Hygieneprobleme bereiten der örtlichen Administration bereits große Sorge. Beten wir, dass nicht erst die Pest das Wachstum stoppt.

Spanien soll wieder in den Club

Das diplomatische Außenamt Polens musste in diesem Halbjahr Verhandlungen mit einer spanischen Prinzessin im polnischen Hohheitsgebiet abbrechen, da in der gegenwärtigen Situation keine sinnvollen diplomatischen Handel möglich erschienen. Das Außenamt empfiehlt, dass der Allianzrat seine Bündnisse einheitlich gestalten sollte.

Bekommt Jerusalem Stützpunkt in Nordeuropa?

“Warum können diese Leute vom Tempelberg ihre Verhältnisse nicht ordnen?” polterte König Zbigniew durch den Thronsaal, als er den Rapport des Außenamtsleiters empfing. “Mein Gott, ist es denn wirklich so schwer, die Allianz mit Teutonia zu kündigen?” Der aufs äußerste erregte König gab wenig auf seine Berater, die ihm glauben machen wollten, Jerusalem hätte schlichtweg keine Diplomaten vor Ort. Nicht in Paris, nicht in London, nichtmal in Frankfurt, Danzig oder sonstwo in Nordeuropa. Diese akute Unterrepräsentanz war einer Großmacht des Nahen Ostens unwürdig, befand der König. “So richtet denn dem Herrn vom Tempelberg aus: wenn er einen Stützpunkt in Nordeuropa sucht, wird Polen ihm eine Region im Tausch für eine gleichwertige Siedlung geben. Gesprochen und verkündet!”

Schlachthaus Marienburg

Die letzte teutonische Stadt auf Kontinentaleuropa ist die Festung Marienburg. Schätzungsweise 1.200 Hornhelmträger stehen hier hinter dicken Festungsmauern unter Waffen. Um Marienburg herum formiert Polen seinen Truppen – und plant den Angriff in zwei bis drei Halbjahren. Gut 3.200 Mann werden bis dahin vor Ort sein, angeführt von König Zbigniew höchstpersönlich. Sogar Kronprinz Leszek erwägt eine Teilnahme am Unternehmen “Fleischwolf”.

Kalmar in Gefahr

Im äußersten Nordwesten des polnischen Staatsgebiets holt unterdessen Teutonia zum Gegenschlag aus. Zwei schwer bewaffnete Heere sind auf dem Weg zu einer der größten Städte Polens, der Handelsstadt Kalmar. Kalmar ist eine große und reiche, aber leider auch militärisch unterentwickelte Stadt. Die örtliche Administration hat zwar jede Menge Truppen dort versammelt, jedoch zumeist nur einfache Speerträger oder Bogenschützen. Schwere Zeiten stehen bevor.

Der alte Mann in Rom soll weg

“So sendet denn dies an meinen Freund, den Dogen”, fuhr Zbigniew in Gedanken versunken fort:

  1. Die römische Autorität wird nicht länger von Polen befürwortet. Stattdessen wünschen wir uns, dass Mailand seine Truppen gegen Rom zu Felde ziehen lässt und die klerikale Knute in die Hände des Allianzrates legt.
  2. Polen regt an, dass Venedig den Vorstoß Mailands unterstützt. Im Gegenzug soll Mailand den Venezianern angemessene Unterstützung bei der Eroberung von Siedlungen des Deutschen Reiches leisten.
  3. Solange der Konflikt mit Rom und dem Deutschen Reiche besteht, wird Polen nicht auf einen Krieg gegen Ungarn drängen. Stattdessen soll es Venedig obliegen, den rechten Zeitpunkt zu benennen.
  4. Polen selbst wird innerhalb der nächsten sechs Halbjahre keinen Angriff gegen das Deutsche Reich unternehmen, da zunächst der Krieg gegen Teutonia und später eventuell noch die Befriedung Ungarns durchgeführt werden soll. Die militärischen Kapazitäten genügen für eine Sicherung der polnischen Grenzen zum Reich, nicht jedoch für einen Angriff in dieser Zeit.

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ieses Halbjahr gab es wieder viele Ereignisse aus diplomatischen und militärischen Bereichen im Reich Venedigs.

 

Tod in der Schlacht

Venedig trauert um Marco Niccoli, den Anführer der Truppen, die Antiocha bei der Eroberung Sarkels geholfen haben. Er fand einen ehrenvollen Tod auf dem Schlachtfeld und hinterlässt eine kinderlose Frau.

 

Neuer deutscher Kaiser entdeckt

Einem Spion des venezianischen Geheimdienstes ist es gelungen, den neuen deutschen Kaiser aufzufinden und seine Stärken und Schwächen herauszufinden.

 

Bündnis mit Spanien gebrochen

Doge Antonio war sehr überrascht, als ihn auf Iraklion gleichzeitig Boten aus Spanien und Jerusalem aufsuchten, und von einem Krieg zwischen den beiden Völkern berichteten. Nur ungern brach er das Bündnis mit den Spaniern, die ihm bei der Eroberung Innsbrucks geholfen hatten und in den bevorstehenden Kämpfen gegen die Mauren unterstützen sollten, um seinen Pflichten dem Allianzrat gegenüber nachzukommen.

Der alte Mann hats verboten

Nach der Eroberung Innsbrucks wurde der Diplomat in Rom in den Vatikan zitiert. “Hört auf, Krieg gegen die Deutschen zu führen, oder der Papst ist nicht länger euer Freund!” war die Botschaft, die dem Dogen übermittelt werden sollte. Im Verborgenen konnte jedoch Nürnberg von einigen Spionen infiltriert werden, nachdem ein sehr wachsamer Deutscher aus dem Weg geräumt wurde.

Doge Antonio bittet seinen mailändischen und polnischen Kollegen zu Gesprächen über das weitere Vorgehen gegen das Kaiserreich.

Rebellenarmee vernichtet

Schon mehrere Jahre trieb im Grenzgebiet zwischen Thessaloniki und Konstantinopel ein Rebellenheer sein unwesen. Sein Feldherr hatte sich bereits einen Namen in der Bevölkerung gemacht, also musste schnell Abhilfe geleistet werden. In der Schlacht tat sich ein neues militärisches Genie aus den Rängen der Armee hervor, welches nun in den höchsten Kreis der militärischen Führung aufgenommen wurde.

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in kurzer Bericht über die Ereignisse in Venedig…

Venedig steht an Polens Seite

Als Venedig von dem Angriff Polens gegen die Teutonen hörte, wurde sofort eine Nachricht an die Deutschritter geschickt, in der der Doge das Bündnis aufkündigt.

 

Hochzeit

Geminiano, der Sohn des Dogen heiratete die Mailändische Prinzessin Giuliana Rossi. Damit erreicht die Verbundenheit der beiden Völker eine neue Ebene.

 

Attentat bei Azov

Der Geheimdienst vermeldete ein erfolgreiches Attentat auf ein französisches Familienmitglied im Gebiet westlich von Azov, nahe der Grenze zu Polen.

 

Portugal unterstützt den Kampf gegen die Mauren

Innsbruck eingenommen

Die tapferen Soldaten Venedigs konnten in einer heftigen Schlacht Innsbruck aus der Hand der Deutschen reißen. Dabei wurden sie von den Spaniern tatkräftig unterstützt.

Seeschlacht gegen HRE

Auch zur See konnte Venedig einen Erfolg gegen das Heilige Römische Reich Deutscher Nation erzielen.

I
n der Schlacht um Hohenstaufen, die Mailand in wenigen Stunden für sich entscheiden konnte, kam der deutsche Kaiser ums Leben.

B
lut! Gemetzel! Tod! Ein totaler Krieg hat Teutonia und Polen erfasst. Ehemalige Nachbarn bekämpfen sich bis aufs Blut, ohne Gnade oder Rücksicht. Was für ein kaputtes Land, dort, im Norden Europas.

Schlacht um Königsberg

Die Stadt Königsberg wurde von 894 Teutonen gehalten und von 2.821 Polen angegriffen. Drei Generäle kommandierten Truppen beim Angriff auf die teutonische Siedlung, zwei von ihnen kamen nicht mehr zurück. Mit Bedauern gibt das Königreich Polen den Tod der Generäle und Familienmitglieder Joachim Kulwiec und Mieszko Sandomierz bekannt. Ebenfalls den Tod fand Anshelm von Schwarzenburg, Hochmeister der Hornhelmträger.

Königsberg – letztlich gefallen

In einem mehrstündigen Gefecht unter der Führung des Generals Joachim von Gdansk konnte Teutonia letztlich niedergerungen werden. Insgesamt starben auf beiden Seiten 2.550 Soldaten. Statistisch fielen auf jeden Teutonen zwei Polen, was die Generalität mit großer Sorge erfüllt. Schließlich steht die Festung Marienburg mit rund 1.200 Teutonen noch vor der Eroberung

Marienburg – die Hochburg Teutonias, Polens Nemesis?

Die Festung Marienburg gilt innerhalb der polnischen Generaltiät als uneinnehmbar, was jedoch von König Zbigniew nicht anerkannt wird. Der König selbst plant in zwei Halbjahren am Schlachtfeld einzutreffen um dann mit etwa 3.500 polnischen Soldaten die Stadt zu belagern. Die bestehende Belagerung wurde vorerst abgebrochen, die Truppen formieren sich neu. Ein Angriff ist aufgrund der zu erwartenden Verluste nicht geplant, eine unbefristete Belagerung soll es bis auf weiteres richten. Ob das gut gehen kann?