Archive for July, 2011

K
önig Leszek frohlockte, als er die Kunde seiner Heerführer hörte. Vier Angriffe gegen dänische Siedlungen hatte es gegeben und vier Mal war Polen erfolgreich. Nungut, die knapp zweitausend polnischen Gefallenen würden das wohl anders beurteilen, doch das war nicht sein Problem. Jetzt bleib Dänemark nur noch eine Stadt, ein König und ein Prinz. Alles in allem zu wenig, um sich dauerhaft gegen die Macht aus Polen erwehren zu können. Schon bald würde Dänemark zu den gefallenen Staaten zählen, dessen war sich der junge König sicher.

D
er Chef des Geheimdienstes war erschüttert, als er die Nachricht aus Mitteleuropa erhielt. Sofort eilte er zum Palast des Dogen, um ihn von den Vorkommnissen an der Nordgrenze der Republik zu berichten.  Er hastete an den Wachen vorbei und begann, sobald er nah genug am Dogen war zu sprechen: “Mein Herr, die Norweger haben Frankfurt erobert. Mehrere Agenten meldeten dies unabhängig voneinander.” Doch Antonio blieb gefasst: “Nun, dann müssen wir eben die Norweger aus der Stadt vertreiben. Vielleicht schwächen sie sich bei weiteren Kämpfen mit den Rebellen sogar noch selbst.

Hexe hingerichtet

In einem einwandfrei geführten Prozess wurde Eptesyka der Hexerei überführt und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

W
ir schreiben das Jahr 1221 AD. In Jerusalem herrscht Aufbruchstimmung, auch wenn der alte König noch immer mit der Renovierung seines Palastes beschäftigt ist. Doch wen mag das schrecken, wenn doch der gute Berater Andrew von Ungarn vor Ort nach dem Rechten sieht. Und das ward geschehen.

Prinzessin Deonisia ist verheiratet

Das erstgeborene Kind unseres Thronfolgers, Prinzessin Deonisia, hat sich im zwarten Alter von 30 Lenzen vermählt. Die Gute heiratet innerhalb der jerusalemischen Oberschicht und nahm sich einen zutiefst loyalen und weitgehend gläubiger Feldherrn zum Manne. Das Königshaus befürwortet dich Hochzeit und wünscht dem jungen Paar alles Gute.

Andrew lässt aufräumen

Trotz Kreuzzug, Wohlstand und Expansion kämpft Jerusalem immer noch mit dem Feind im Inneren. Ketzer, Häretiker, fremdländische Prediger und zahlloses weiteres Volk irritiert mit einem vielstimmigen Chor die guten Leute vom Tempelberg. Um diesen Umtrieben ein Ende zu setzen, ließ Andrew von Ungarn eine harte Gangart verordnen. Geheime Spezialisten und zahllose Feldlager vor den Toren der Stadt sorgen zunehmend für Ordnung im Heiligen Land.

Infrastruktur in der Wüste

Im Rahmen der Landbefriedung wurden auch einige Forts ausgehoben, um die langen Wege zwischen den Wüstenstädten abzusichern. Wachtürme und Wachgarnisionen mit Spionen sprießen wie Pilze aus dem Boden – eine sehr teure aber dennoch sinnvolle Investition. Das Land will gefestigt werden.

Heiratet Jerusalem in Polen ein?

Anselm Pegeler, einst heißer Anwärter auf den Thron in Jerusalem, ist im vergangenen Jahr friedlich entschlafen. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, die im übrigen bereits offiziell den Rang einer Prinzessin bekleidet, auch wen sie nicht mehr zur aktiven Königslinie gehört. Die junge Dame steht derzeit vor den Toren von Buda und Pest, wo sie mit der örtlichen polnischen Adelsschicht auf Tuchfühlung gegangen ist. Hofreporter berichten, dass es zwischen dem blutjungen Prinzen von Polen, Herrn Bronisad, Sohn des Leszek, bereits zu einer ersten amourösen Verbindung gekommen sei. Besonders gut informierte Quellen berichten, sie wären nicht überrascht, wenn Frau Pegeler junior in die polnische Königsfamilie einheiraten würde.

F
rankreich

Die Armeeführung hatte in diesen Tagen einiges zu tun. Rheims wurde von einer kleinen Armee der Franzosen belagert, vor den Stadttoren von Clermont hatte sich eine Einheit französischer Armbrustschützen positioniert und vor Toulouse stand eine Rebellenarmee. Letztlich konnte Mailand seine Stärke zeigen und alle Schlachten gewinnen.

Cagliari bis Barcelona

Die Mauren hatten erneut Cagliari als Ziel für ihren Eroberungszug ausgewählt und so schickten sie kurzerhand eine Flotte von 4 Schiffen mit einer kleinen Armee in Richtung der italinieschen Insel. Kurz vor dem Hafen Cagliaris konnte die Flotte gestellt und vertrieben werden. In weiteren vier! Seeschlachten wurden die Mauren schließlich bis Barcelona vertrieben und dort vor der Küsten in einer kurzen Schlacht versenkt.

O
h welch’ schwarzer Tag, welche Trauer, welcher Schmerz. Polen beklagt heute den Verlust seines größten Helden denn unser guter König Zbigniew ist von uns gegangen. Friedlich entschlafen ist er in der Feste Oslo, in Sichtweite der Dänen und Norweger, wo er wache hielt nach Osten und nach West. Wir wären dir überall hin gefolgt, unser Bruder, unser Hauptmann, unser König, doch diesen Weg musst du alleine gehen.

Zbigniews letzte Ruhestatt

Dem Weg seines Vaters folgend, wurden die sterblichen Überreste des Königs in die Familiengruft nahe Krakau gebracht. Dort liegt er nun, Polens größter König, neben seinem Ahnherr. Seite an Seite wachen Zbigniew und Wladyslaw nun über die Sterblichen, die die Geschicke Polens zu lenken haben. Mögen die Geister der Altvorderen den Lebenden beistehen.

Familiengeschäfte

Die Trauerfeier zu Ehren des Königs fand im engsten Familienkreis statt. Neben Altkönigin Dorotha, der Frau des Verstorbenen, nahmen seine drei noch lebenden Nachkommen nebst Partnerinnen sowie 12 Enkel an der Begräbniszeremonie teil. Agnes von Polen und Andrew von Ungarn mussten der Feier fernbleiben, da sie dienstlich im Nahen Osten zu tun hatten und unabkömmlich waren.

Altkönigin Dorotha, Prinzessin Jadwigi und König Leszek

 

Rückblick 1201 AD – Zbigniew übernimmt die Macht

Mit dem Tod des guten Königs Wladyslaw übernahm Zbigniew im Alter von 40 Jahren das Königsamt in Polen. Polen hatte damals etwa 40% seiner heutigen Größe. Zbigniew sah sein Reich durch zahlreiche Gefahren bedroht, Teutonen, Russen, Mongolen, Ungar und Deutsche rasselten mit den Säbeln, so wie einst auch Lithuania. Kurzum: An ihrer aller Ende waren Zbigniew und seine Mannen beteiligt.

Polen im Jahre 1221 AD

Heute übergibt unser Herr Zbigniew einen gut bestellten Hof an seinen Nachfolger. Das Land prosperiert, ist schuldenfrei und hat eine international anerkannte AAA+ Bonität. Polnische Berater sind überall gern gesehen, selbst beim aktuellen Kreuzzug ist das Land vertreten. In den 21 Jahren seiner Herrschaft hat Herr Zbigniew Polen in eine strahlende Zukunft geführt – und seinem Nachfolger wahrlich große Fußstapfen hinterlassen. Der König ist tot, hoch lebe der König! König Leszek und Prinz Bronisad, sie leben hoch! Hoch! Hoch!

Randnotizen

  • Die Finanzadministration zeigt sich verwundert, dass Polen in diesem Halbjahr seine liquiden Mittel auf einen zweistelligen Betrag absenken konnte. Experten sprechen davon, dass die Märkte aufgrund des plötzlichen Todesfalls unerwartet nervös reagiert haben.
  • Die Generalität gibt bekannt, dass kommendes Halbjahr der präventive Erstschlag gem. Anordnung von König Leszek gegen Dänemark erfolgen kann. Es sollen vier Siedlungen zeitgleich erobert werden.
  • Der königliche Baumeister gibt bekannt, dass Danzig zu Ehren des Altkönigs Zbigniew besonders schöne Ballistentürme erhalten wird.

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ie Truppenverlegung zu den neuen Einsatzgebieten im Nordwesten läuft weiter auf Hochtouren, zeitgleich konnte aber auch im Osten vermeldet werden, dass die zweite Rebellenarmee bei Bran auf dem Schlachtfeld besiegt wurde.

Bran

Balsamo ließ seinen Truppen nur die nötigste Pause, um die Verletzten zu versorgen und die Rüstungen auszubessern um gleich darauf den nächsten Schlag gegen das Rebellenpack bei Bran auszuführen. Die Schlacht verlief einfacher als zunächst angenommen, da die gegner-ischen Truppen zu einem Großteil aus Armbrustschützen bestanden, die gegen die hoch motivierten Kavallerieeinheiten in den Reihen Venedigs nichts auszurichten vermochten, während die Hellebardiere erst zu deren Schutz eintrafen, als es schon zu spät war. Schnell machte sich Unmut unter den Aufständischen breit und ihre Reihen begannen sich aufzulösen, besonders als der Hauptmann versuchte sich vom Schlachtfeld zu stehlen, was die aufmerksamen Reiter Venedigs allerdings zu verhindern wussten.

Die Lage in Spanien

In Córdoba wütet noch immer die Pest, trotzdem schaffen es die Baumeister der Stadt, die neue Ratskammer im nächsten Halbjahr fertig zu stellen. Bei Sevilla konnte ein Imam daran gehindert werden, die Bevölkerung weiter zu konvertieren. Die Stadt ist weiterhin zur Übergabe an Antiocha bereit, nur muss noch immer ein Blick auf den islamischen Teil der Bevölkerung geworfen werden, der mit der christlichen Herrschaft noch immer nicht vollkommen einverstanden ist.

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er gute König von Jerusalem verweilte noch immer bei seinen Baumeistern, Architekten und Zimmerdamen, so dass Andrew von Ungarn einmal mehr die Regierungsgeschäfte auf dem Tempelberg übernahm. Freud und Leid versprach die Aufgabe in diesem Halbjahr.

Finanzen nach Art des Wladyslaw

Andrew hielt hocherfreut die Ergebnisse seiner Statistikbehörde in den Händen. Jerusalem war auf Platz 3 der finanziell potentesten Staaten, lediglich hinter Polen und Portugal. Auch die Produktion entwickelte sich gut – und im Gesamtländervergleich war ihm immerhin ein respektabler fünfter Platz sicher.

Pest in Ayla

Im Südosten des Reiches ist völlig unerwartet in einer gut 9.000 Mann zählenden Gemeinde die Pest ausgebrochen. Der örtliche Kommandant hängt fest und harrt mit seinen Truppen aus. Die Lokalverwaltung hofft, durch niedrige Steuern und zusätzliche Soldaten die Situation unter Kontrolle behalten zu können.

Arguin gefallen

In einem heroischen Einsatz schaffte Hauptmann Loefwine das unmögliche. In Unterzahl, ohne kampferfahrenen General und nur durch ein paar Katapulte unterstützt, stürmte er mit vier Einheiten Infanterie die südwestlichste Stadt in Afrika. Das rebellische Arguin wehrte sich standhaft, fiel jedoch letztlich an den Hauptmann. Leider wurde dem Hauptmann die Beförderung zum General verwehrt, da er nach der Schlacht nicht mehr aufgefunden werden konnte.

Das Pack in Arguin

“Hätte ich das doch nur vorher gewusst”, ächzte Andrew von Ungarn nach der aufwändig gewonnenen Schlacht. In typisch polnischer Manier hatte er die Stadt lediglich besetzt – um dann festzustellen, dass kein einziger Christ unter dem rebellischen Pack zu finden war. Da verwundert es kaum, dass die Zufriedenheit im Volk bei gerade mal 10% stand. Andrew hoffte, dass die Siedlung durchhalten würde, bis weitere Truppen rekrutiert werden konnten.

Hoch gepokert

Die planmäßig übergebene Stadt Tarabulus machte in diesem Jahr unerwartet Ärger. Die Kreuzfahrer mussten abrücken, so dass eine kleine Wachgarnison das Kommando übernehmen musste. Auch hier sank die Zufriedenheit ins bodenlose, gerade mal 70% halten der Regierung in Jerusalem die Treue. Andrew hofft inständig, dass das Königreich in diesem Halbjahr die Sticheleien der Rebellen übersteht.

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yrakus

Ein versiegelter Brief mit der Bitte auf Sizilien anlanden zu können, um dem Kreuzzug gegen die Ungläubigen beitreten zu können, erreichte Herzog Puccio. Unterzeichnet war das Dokument von Admiral Radoslaw, seines Zeichens Leiter der sogenannten Operation Overlord. Puccio bat einen Schreiber zu sich und lies eine Antwort an den Admiral aufsetzen: “[…] so wird das Königreich Mailand einem Allianzmitglied nie die Bitte abschlagen unter friedlichen Absichten mit den Truppen an Land zu gehen. Darüberhinaus hält sich Kardinal Gimignano derzeit in der Nähe von Syrakus auf und ist bereit der Truppe vor ihrer Weiterreise Gottes Segen zu spenden. […]”

Desweiteren lies Herzog Puccio aber auch eine Depesche an Zbigniew senden, in der er deutlichst auf die Einhaltung der Absprachen aus dem Manifestum Europa pochte. Zum jetzigen Zeitpunkt verstieß die Operation Overlord eindeutig gegen die dort getroffenen Abmachungen.

Frankreich

Dieses Jahr ist es den Truppen Mailands gelungen die stark gesicherte Festung Toulouse zu erobern. Damit die Festung erobert werden konnte beorderte Herzog Puccio Truppen aus den verschiedensten Städten und Burgen in Richtung Toulouse. Frankreich hat durch den Verlust der Festung auch seinen letzten Zugang zum Mittelmeer verloren.

Utrecht

In der Nähe von Utrecht, gerade erst durch Venedig erobert, konnte ein französicher Geheimagent enttarnt und beseitigt werden. Auch eine Hexenversammlung nahe der Küste wurde beobachtet.

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r war unerklärt und nicht gewollt, doch er war. Krieg! Polen stand im Krieg mit Rebellen allerorten. Schlachten wurden geschlagen, Gebiete erkundet und Verbündete unterstützt. Hier das Neueste aus dem Königspalast zu Danzig.

Feldschlachten gegen die Rebellen

Insgesamt vier Mal mussten polnische Heere ausrücken, um umtriebiges Rebellenpack in seine Schranken zu verweisen. Zahlreich krochen die Rebellen aus ihren Löchern und allein das dichte Netz aus Forts und Wachtürmen bewahrte Polen davor, vollends in die Anarchie abzusinken. Insbesondere im riesigen Ostteil des Reiches konnten sich leicht Rebellen verstecken, doch mit jedem weiteren Beobachtungsposten machte König Zbigniew den Halunken das Leben schwer. Ein Hoch auf den König.

Geheimpolizei berichtet aus Sarkel

In vier Halbjahren steht der Befreiungsschlag gegen Sarkel unter dem Kommando Antiochias an. Polen wird sich mit schwerem Gerät, schwerer Reiterei und Infanterie an dieser Aktion beteiligen. Zur optimalem Planung übersendet der Königshof zu Danzig die aktuellen Ergebnisse der Fernaufklärung an das Oberkommando in Antiochia.

Der Große Ostwall soll kommen

Polen unterstützt die Bemühungen Antiochias um mehr Sicherheit im Osten und fördert in diesem Halbjahr aktiv die Errichtung des Großen Ostwalls am Rande der Zivilisation. Der Plan sieht vor, dass rund 3.000 Mannen permanent unter Waffen gehalten werden und so den Einmarsch der ominösen Elefantenkrieger unterbinden sollen. Ein Diplomat nahe Sarkel übergabe dazu heute eine Schenkungsurkunde an Antiochia.

Kutais wird ausgebaut

Auf Wunsch von Prince Roger bestätigt Polen, dass die Siedlung Kutais weiterhin militärisch Handlungsfähig bleiben wird. Dauerhaft wird Polen ca. 700 bis 1.000 Mann vor Ort halten. Weiterhin können innerhalb von zwei Halbjahren Verstärkungstruppen von der Krim über den Seeweg nach Kutais beordert werden. Da die Krim derzeit über eine Festungsanlage und hohes militärisches Potenzial verfügt, geht Polen davon aus, dass dies zum Schutz kurzfristig ausreichend ist.

Lagebericht aus Frankfurt

Dem jungen Herren Geminiano aus Venedig teilt Polen mit, dass neue Erkenntnisse rund um die Rebellenstadt Frankfurt vorliegen. Nach polnischen Schätzungen sind dort etwas 2.000 Mannen unter Waffen. Die Truppen verteilen sich auf drei Heere, von denen eine Gruppe in der Stadt und die übrigen im Umfeld stationiert sind.

Anlandeerlaubnis gewünscht

Der Leiter der Operation Overlord, Admiral Radoslaw, lässt bei Mailand anfragen, ob er auf einer mailändischen Insel anlanden darf. Grund hierfür ist, dass der Kommandant der mitgeführten Bodentruppen dem Kreuzzug beitreten möchte, dies aber nur auf christlicher Erde vor Gott geloben will.

Jadwigi sondiert England

Prinzessin Jadwigi wurde in diesem Halbjahr bei Verhandlungen mit England gesehen. Gerüchten zufolge soll sie gegenüber England für gute Stimmung sorgen. England ist ein erklärter Gegner Dänemarks – und Polen widerrum bereitet sich derzeit intensiv auf einen umfassenden Angriff gegen Dänemark vor. Die polnische Politik erhofft sich Synergieeffekte aus diesem gemeinsamen Interesse.

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ieses Halbjahr konnte die Bevölkerung fast aller Regionen Venedigs Truppen-bewegungen verfolgen. Die Lage war ruhig, nur bei Bran wurde eine erste Schlacht gegen die Rebellen geschlagen, bei Zagreb wurde eine größere Bande Rebellen gesichtet und in Utrecht kam es zu kleinen Tumulten in der Bevölkerung.

Organisatorisches im Rat

Der Bitte Antiochas, den Bosporus für die Durchfahrt frei zu machen, wurde entsprochen. Wir wünschen weiter gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Geminiano, der Sohn des Dogen bedankt sich bei der polnischen Königsfamilie für die großzügige Belohnung. Der Betrag wurde der Staatskasse gutgeschrieben.

Doge Antonio lässt zudem im Rat anfragen, ob Venedig Antiocha bei der Grenzüberwachung im Osten helfen kann. Wir könnten entweder finanzielle Unterstützung leisten oder eine eigene Truppe zur Verteidigung abstellen.

Der erste Streich

Bei Bran führte Balsamo seine Truppen in eine erste Schlacht gegen die unbeugsamen Ungarn. Bis auf wenige Männer verließ keiner der Feinde der Schlachtfeld. Den Gefangenen wurde das Versprechen abgenommen, dass sie sich nie wieder gegen Venedig auflehnen. Im nächsten Halbjahr dürfte der zweite Streich folgen…

 

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rneut weilte Andrew von Ungarn in Jerusalem, um dort die Geschäfte des Königs zu übernehmen. Doch lest selbst, was dem polnischen Nahost-Experten unterkam…

Tarabulus von Antiochia übernommen

Vereinbarungsgemäß übergab Antiochia die Feste Tarabulus an Jerusalem. Kurz darauf formierte sich ein Bauernaufstand, den Jerusalem durch die zeitweise Stationierung einer Kreuzfahrertruppe unterdrücken ließ. Binnen weniger Halbjahre sollte die Situation stabilisiert werden können.

Arguin wird belagert

Eine völlig erschöpfte Expeditionsgruppe kam in diesem Halbjahr in Arguin an. In Unterzahl standen sie vor den Toren der Stadt – ohne Aussicht auf Erfolg. Der Hauptmann der Truppe befahl, die Stadt zunächst zu belagern, bis weitere Order aus Jerusalem eintreffen würden.

Rebellen vor Medina

Die Sorge Antiochias vor den Kriegern aus dem tiefen Südwesten schien nicht unberechtigt. Jerusalems Südost-Grenze, immerhin der Rand der uns bekannten Zivilisation, liegt im Dunkeln. Keine Forts befestigen den Grenzstreifen, keine Kontrollstreifen patroullieren dort. Da wundert es kaum, dass heute aus schwarzen Nebel Rebellen kamen, die die Gegend vor Medina unsicher machen.

Limasson soll Stadt werden

Die Feste Limasson im östlichen Mittelmeer ist seit Jahren von Freunden umringt. Da stellte sich natürlich die Frage nach dem Sinn der Feste – und heute wurde die Frage beantwortet. Kurzerhand ordnete Andrew die Umwandlung der Feste in eine gewinnbringende Stadt an. Auf das ein neuer Handelsposten im Mittelmeer erwachse.

N
ach langen zähen Verhandlungen, gab es nun endlich einen Konsens in der Frage wie man sich Gebietsaufteilung innerhalb der Allianz vorzustellen hatte. Antiochia einigte sich mit Jersualem darauf, dass die Tempelritter Afrika für sich beanspruchen dürfen. Algiers – der gewünschte Knotenpunkt zur iberischen Halbinsel – wird Antiochia in den nächsten Jahren erobern um dort den Großangriff auf die Städte Spaniens und Portugals zu planen. Als erstes Zeichen des guten Wortes Antiochias wurden die beiden Eroberungen Al Madhiya und Tarabulus in Afrika für Jerusalem geräumt und diplomatisch besiegelt.

Wort und Tat in Bild:

   

Ein Land in Bewegung
Die Meldungen, die seit Wochen das Land beunruhigten, fanden kein Ende. Die Gerüchte verdichteten sich, dass eine aufstrebende Macht tief  im Osten Heerscharen von Männer sammelten um die freien Völker der Allianz auszulöschen. Aus engsten Kreise trug man der Führung Prince Rogers zu, dass man diesmal mehr als nur Männer aus Fleisch und Blut zu fürchten hatte und man sich auf das Schlimmste gefasst machen sollte. Es war keine einfache Zeit für Roger, da Entscheidungen dieser Tage viel Geld kosteten ohne nennenswerte Gegenleistungen dafür zu bekommen. Dennoch war ihm die Sicherheit seines Landes sehr wichtig. Er stationierte alleine rund um die Region Baghdads über 3000 Männer und errichtete Festungen um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Die teurer Absicherung der Grenzen im Osten lief auf Hochtouren.

  

Misson: iberische Halbinsel
Während der eine Teil des Landes im Osten mobilisierte, waren es über 7000 Landsleute, die sich auf die beschwerliche Reise gen Westen aufmachten um von Algiers aus den Angriff auf die iberische Halbinsel zu starten. Darunter waren die ranghöchsten Generäle des Landes, wie der Ziehsohn Bohemunds Francis und der Reichesführer Roger. Alle hatte nur das eine Ziel – die letzte große Eroberung Antiochias zu vollziehen. Die Mitglieder der Allianz mögen bitte prüfen, in wie weit sich bereits jetzt Gebietsüberschreitungen ergeben und wie vereinbart bereits besetzte Gebiete auf der Insel freizugeben, verfasste Roger in einer Eilmeldung an den großen Rat.

Volle Kraft voraus in Bild:

   
 

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erzog Puccio war hocherfreut über den Brief aus Polen, der ihn über die Aufkündigung des Bündnisses mit Frankreich informierte. Er ließ seinerseits einen Brief an die Prinzessin aufsetzen und bedankte sich darin für den Einsatz der Prinzessin und wünschte ihr weiterhin viel Erfolg für die nächsten diplomatischen Verhandlungen.

Anschließend ließ Herzug Puccio seine Boten zu sich kommen und faltete sie richtig zusammen. Ihm war zu Ohren gekommen, dass weder Jerusalem noch Antiochia über den Krieg gegen Frankreich informiert worden waren und somit deren Bündnisse mit Frankreich weiterhin bestand hatten. Die Boten bekamen eine letzte Chance ihren Fehler zu korrigieren und so begaben sie ich auf den Weg nach Jerusalem und Antiochia. Dort wollen sie um die Aufhebung der Bündnisse mit Frankreich bitten.

Rebellen

Auch das Hoheitsgebiet Mailands blieb nicht von Rebellen verschont. Insbesondere die Vernichtung des Heiligen Römischen Reiches hatte dafür gesorgt, dass sich drei Rebellenarmeen zwischen Metz und Hohenstaufen aufhielten. Aber auch vor Rom hielten sich einige ehemalige päpstliche Soldaten auf.

Um die Gefahr durch diese Armeen einzudämmen beschloss man baldmöglichst gegen die Rebellen vorzugehen. So konnten die Rebellenarmee bei Rom und eine kleine Rebellenarmee bei Metz innerhalb der letzten Wochen geschlagen werden.

Rom

Die Theologen beschlossen in Rom eine neue Niederlassung zu gründen, eine sogenannte Meistergilde. Der römische Statthalter war hocherfreut über das Angebot und so wurde sogar etwas Steuergeld investiert, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

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er Sommer 1220 AD war das Jahr der Rebellen. In einem unerhörten Ausmaß nahmen Aufstände im Königreich Polen und den angrenzenden Ländern zu. Im Westen brannten die Städte Deutschlands, in Russland marschierten graue Armeen und im Tiefen Osten war gar die Stadt Sarkel verloren gegangen. Es gab viel zu tun.

Prinzessin Jadwigi löst Bündnis zu Frankreich

“An den Herzog Puccio”, säuselte die junge Prinzessin ihrem Schreiber vor. “Ich, Tochter des Leszek, habe heute höchstpersönlich das polnische Bündnis mit Frankreich aufgekündigt. Hochachtungsvoll, Eure polnische Prinzessin.” Hach, die Kleine war so stolz auf sich. Ihr Vater, Kronprinz Leszek und ihr Großvater, König Zbigniew, hatten ihr erstmals freie Hand bei einer außenpolitischen Entscheidung gelassen. Aus Rücksichtnahme auf die Politik der Allianz hatte sie kurzerhand den Franzosen den Stuhl vor die Tür gesetzt. Sie sah sich schon als ungekrönte Nachfolgerin Ihrer Großtante Agnes von Polen.

Sarkel ist rebellisch

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Nahost-Experte der Polen, war außer sich! “Schreiber, zu mir!” brüllte er durch den Saal, als er die Berichte der Geheimpolizei las. “Schnell, schickte rasch Kunde nach Antiochia. Die Rebellen haben Sarkel, nur ein paar wenige loyale Truppen Antiochias stehen noch vor den Toren der Stadt.” Andrew machte eine Pause, er wusste um die angespannte Situation in der Allianz ob des Manifestums. Doch in dieser Situation musste die Politik zurückstehen, hier hatten Krieger das Wort zu führen. “Richtet Bohemunds Erben außerdem aus, dass Polen zur Befreiung Sarkels Truppen senden kann. So gewünscht, halten wir uns in der Nähe auf und unterstützen einen Angriff Antiochias gegen die Stadt.”

Aufständische in Polen

In Zentralpolen, dem ehemaligen Lithuania und Russland, kamen an allen Ecken und Enden Rebellenheere zum Vorschein. Gut ein halbes Dutzend aufständische Truppen wurden sichtbar, sowohl an den entlegendsten Stellen der Tundra als auch nahe der Hauptstadt. Schlachten wurden geschlagen, Truppen verschoben, selbst die Reservetruppen aus den zahlreichen polnischen Forts kamen zum Einsatz. Die Sitatuion im Inland war und ist angespannt.

Landetruppen vor Königsberg und Danzig

“Schottische Schiffe mit Besatzungstruppen zwischen Danzig und Königsberg gesichtet, erwarte Instruktionen.” Die kurze und knappe Nachricht hätte dramatischer kaum sein können. Die Ostseestädte Polens sind nahezu ohne Verteidigung, die Beziehungen zu Schottland sind nicht besonders ausgeprägt. In aller Eile wurden daher Verteidigungstruppen und maritime Streitkräfte ausgehoben. Die Admiralität ist entschlossen, sowohl die Schotten als auch die in kleinerer Zahl gesichteten Iren notfalls mit Gewalt aus der Ostsee zu entfernen.

Rebellen vor Rom

Es war und ist das Jahr der Rebellen – und das ist wahrlich keine Übertreibung. Selbst vor der Heiligen Stadt stehen die Aufständischen mit einem großen Heer und bedrohen die Siedlung des Herzogs von Mailand. Die päpstlichen Truppen stehen ungerührt daneben und gucken zu, wie die Rebellen auf den ehemaligen Sitz des Pontifex zumarschieren. Sind die Rebellen am Ende die Strafe des Herren für den Frevel am Heiligen Stuhl?

Rebellen im ungarischen Hinterland

Czeslaw Ciesinski, der Statthalter in Pest, lässt Venedig ausrichten, dass ein polnisches Heer bereits auf dem Weg ist, die Rebellen an der gemeinsamen ungarischen Grenze auszumerzen. Weiterhin lässt der Statthalter an Jerusalem versichern, dass Prinzessin Matilda Pegler vom Tempelberg kein Leid geschehen wird. Der Statthalter verbürge sich persönlich für die Sicherheit der Prinzessin auf polnischem Boden, hieß es wörtlich in der Botschaft.

Angriffsziel Dänemark

Der König von Polen gibt bekannt, dass seine Priorität in den nächsten Halbjahren die Übernahme Dänemarks ist. Polen würde es sehr begrüßen, wenn die Vertreter der Allianz sich in Kürze von Dänemark lossagen würden, so sie es noch nicht getan haben. Die Einnahme Dänemarks erfolgt im Rahmen des Manifestum-Plans. Eine Übernahme des rebellischen Frankfurts wird vereinbarungsgemäß nicht durchgeführt, diese Länderei steht fortan Venedig zu.

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ieses Halbjahr war ganz dem Kampf gegen Rebellen verschiedenster Herkunft gewidmet. Hoch im Norden machte sich Oudart d’Artois  daran, das ehemals deutsche Utrecht einzunehmen, während an der Donau die Reste der ungarischen Streitmacht in die Zange genommen wurden. Doch es sollte sich herausstellen, dass es noch weitaus mehr abtrünnige Ungarn gab…

Hoch im Norden

Als Oudart vom Tod des Kaisers und dem Zerfall des Reiches hörte, sandte er sofort einen Boten an die Tore der belagerten Stadt. “Der Kaiser ist tot!” ließ er verlauten. “Ergebt euch und ihr werdet kein Unheil erfahren. Ihr werdet von der großen Allianz profitieren.” Lange wartete der Bote auf die Antwort, die schließlich lautete: “Niemals, der Kaiser war schwach, wir sind stark. Wir werden euch zerschmettern und die Welt erobern!

Als Oudart diese Worte hörte, blies er sofort zum Angriff. Dieser größenwahnsinnige Feudalist müsse auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Also begann sich der große Belagerungsturm in Bewegung zu setzen. Die Milizen konnten geschlagen werden, die Bevölkerung blieb verschont.

 

Schlacht im Donautal

An der ehemaligen Grenze zu Ungarn wurde eine ehemalige Armee der Ungarn eingekesselt, die vor einem Jahr versucht hatte, das Fort an der Grenze einzunehmen. Viel Blut floss die steilen Hänge herunter und färbte den Fluss rot.

Rebellen soweit das Auge reicht!

Als sich Balsamo zur Fertigstellung eines neunen Wachturms in der Region Bran aufmachte, ahnte er noch nicht, dass bald große Aufgaben vor ihm liegen würden. Als dann der Wachhabende auf den Turm stieg, entfuhr ihm ein Schrei, der vielen der Anwesenden wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird: “Rebellen! Rebellen soweit das Auge reicht!

Nachricht an Antiocha

In einem halben Jahr sind wir bereit die Stadt Sevilla an das Fürstentum zu übergeben. Dann ist der Bau der Kirche abgeschlossen und das letzte Gebäude repariert. Wenn Ihr genügend Truppen in Reichweite habt, könnt Ihr einen Antrag auf Übergabe bei allen bekannten Botschaften stellen. In Córdoba herrscht derzeit die Pest und der Bau eines weiteren Verwaltungsgebäudes nimmt noch anderthalb Jahre in Anspruch. Wenn der Bau fertig und die Pest vorbei ist, kann auch die Übergabe dieser Stadt erfolgen.

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erusalem im Jahre 1220 AD. Der Hohe Herr vom Tempelberg war noch immer mit der Gestaltung seiner neuen Residenz beschäftigt; und so ließ er nach Andrew von Ungarn schicken. Der engagierte polnische Nahost-Experte übernahm einmal mehr die Rolle des Obersten Landverwesers in Jerusalem.

Handel mit Antiochia

Die Beziehung Jerusalems zu Antiochia war in diesen Tagen “komplex”, dass konnte Andrew schnell feststellen. Ein offizielles Angebot Antiochias stand im Raum, was jedoch vom König in Jerusalem noch nicht beantwortet war. Allein das machte die Verwaltung schwer, wollte doch der Landverweser nicht in die globale Politik Jerusalems eingreifen. Nun jedoch stand eine Entscheidung an: Antiochia wollte die strategisch wichtige Siedlung Tarabulus abgeben und bat um Kompensation. Andrew ordnete an, dass man Antiochia 5.000 Goldstücken aus der Schatzkasse des Tempelbergs aushändigen solle.

Der Tempelberg ist schwarz

In Gedenken an seinen Schwiegervater, den großen Wladyslaw “McKinsey”, widmete sich der Landverweser auch diesmal den Einnahmen und Ausgaben des Reiches. Forts wurden errichtet, Einheiten verschoben und kleinere Truppen in Maßen hinzugekauft. Priorität hatte die wirtschaftliche Expansion, danach kam die Bedienung des Kreuzzugs und die sonstigen militärischen Verpflichtungen. Bereits im nächsten Halbjahr würde die Strategie Früchte tragen, die Einnahme einer Rebellensiedlung und die Übernahme Tarabulus sollten dem Reich zusätzlichen Wohlstand bescheiden.

Beziehungen zu Portugal und Antiochia

Prinzessin Deonisia Harfford sprach persönlich mit Portugiesen und Venezianern. Die Diplomaten der Gegenseite erlagen dem Charme der jungen Prinzessin augenscheinlich und rapportierten an ihre Königshäuser die besten Empfehlungen. Da verwundert es nicht, dass kurz darauf die Bestätigung ankam: Jerusalem wird geschätzt auf der internationalen Bühne.

 

 

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olens Königsfamilie machte Urlaub an der Ostsee und König Zbigniew bat Doge Antonio, in dieser Zeit sein Reich zu verwalten. Dieser schickte seinen Sohn, Geminiano, als Handlan… äh Stellvertreter nach Danzig, um die Geschicke Polens in dieser Zeit zu lenken.

Bündnis mit den Deutschen gebrochen

Der Vertreter Mailands war aufgebracht: “Entweder, ihr kündigt sofort das Bündnis mit dem Kaiser, oder wir beenden das Bündnis zu den Polen! Und wenn ihr gleich dabei seid, auch sofort das Bündnis mit Frankreich.” Geminiano war geschockt, aber auch sicher, dass der Herzog von Mailand sich gewünscht hätte, dass diese Nachricht auf eine subtilere Art und Weise überbracht würde. Er antwortete: “Nun, ich kann nicht auf einmal die gesamte Bündnispolitik Polens auf den Kopf stellen, aber wenn ihr darauf besteht, werde ich Frankfurt mitteilen, dass aufgrund der aktuellen Entwicklungen eine Allianz nicht mehr zu verantworten ist. Die Entscheidung, was das Bündnis mit Frankreich betrifft, werde ich noch einmal überdenken müssen, aber ich bin sicher, wir finden auch dafür eine Lösung. Des Weiteren solltet ihr eure Worte mit mehr Bedacht wählen. Nicht jeder ist so verständnisvoll wie ich.

Der letzte Kaiser

Als die Truppen Polens bei Frankfurt Gerüchte hörten, dass der Kaiser sich im Süden der Region aufhielt, war sofort klar, was zu tun war. Die oberste Prämisse war es, die Tributzahlungen für Nürnberg zu stoppen, ohne das Ansehen als vertrauenswürdiger Verhandlungspartner zu verlieren. Da der Geheimdienst keinen passenden Agenten in der Nähe hatte, musste die Angelegenheit militärisch gelöst werden. Gut, dass das Bündinis bereits gebrochen war! So machte sich ein Trupp berittener Einheiten auf den Weg, den Kaiser in der Schlacht zu stellen und zu töten. Dabei mussten sie Vorsicht walten lassen, da er von vielen Speerkämpfern bewacht wurde. In einem geschickten Mannöver gelang es Hauptmann Sobislaw die Leibgarde des Kaisers vom Rest seiner Armee zu trennen und im Gefecht zu töten. Das Heilige Römische Reich war Geschichte, doch seine Truppen kämpften weiter, bis die letzten Männer unter dem polnischen Banner zu schwach waren, sie zu schlagen.

 

 

 

Ostburg

Nach dem außenpolitisch alles geregelt war, kümmerte sich Geminiano um die innenpolitischen Probleme und ließ das Rebellenheer vor Ostburg zerschlagen.

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ach dem Fall Ungarns marodieren immer noch Truppen durch das ehemalige Königreich, die sich nicht mit den neuen Umständen anfreunden können. Auch bei Zagreb wurde eine kleine Bande Aufständische entdeckt. In Utrecht konnte der Geheimdienst den Kaiser der deutschen ausfindig machen…

Bran

Balsamo sammelte seine Truppen, die vor kurzem noch die Festung von den Ungarn erobert hatten und blies zum Angriff gegen den letzten verbliebenen ungarischen General. Aus einer taktisch vorteilhaften Position auf einer steilen Anhöhe begann er, den Feind zunächst mit einem großen Feuerwerk zu schwächen und demoralisieren. Dann folgte der Sturm. Nur wenige Gegner überlebten die Schlacht.

 

 

 

Zagreb

Als Uberto von einem kleinen Rebellentrupp vor den Toren von Zagreb hörte, zog er sofort mit einem Großteil der Stadtverteidigung hinaus und Schlug die Aufständischen vernichtend.

Utrecht

Der venezianische Auslandsgeheimdienst konnte Edmund, den Kaiser des Heiligen Römische Reiches in Utrecht ausfindig machen. Er wurde wie ein Heide auf einem Scheiterhaufen in seinem eigenen Palast verbrannt. Doch es war nicht das letzte Mitglied dieses Adelsgeschlechts, die Stadt war noch immer fest in der Hand der Deutschen. Also machte sich Cristinas Gatte, Oudart d’Artois, daran eiligst eine Söldnerarmee um sich zu sammeln und die fahrlässig schwach bewachte Stadt zu belagern. Dabei wird ein Hilfsmittel zum Einsatz kommen, dass schon fast vergessen schien: ein Belagerungsturm.

Prömsel

Auch Frankreich beteiligt sich am Kreuzzug. Prinz Adenet höchstpersönlich will den langen Weg aus Polen marschieren und nach Afrika übersetzen. Wird er den beschwerlichen Weg voller Hindernisse schaffen?

C
agliari

Viele Jahre war es her, dass die Mauren Cagliari regelmäßig belagerten oder durch die Präsenz von Militäreinheiten einschüchtern wollten. So wurde die Festung vor einigen Jahren in eine Stadt umgewandelt und mit dem Bau neuer Gebäude begonnen. Doch dieses Jahr standen die Mauren mit einer kleinen Armee plötzlich wieder vor den Toren der Stadt. Glücklicherweise standen genug Männer zu Verteidigung bereit und so waren die maurischen Einheiten nach zwei kleinen Gefechten vernichtet.
Duke Puccio befahl unterdessen die Flotte, die sich zwischen Sizilien und Malta auf Patrouille befand, in Richtung Tunis um feindliche Flottenverbände ausfindig zu machen. Direkt vor der Stadt lag ein Kriegsschiff vor Anker, dass bei einem Verbundangriff versenkt werden konnte. Anschließend wurde der Befehl zur Belagerung der Häfen in Tunis und Algier erteilt. Duke Puccio sieht dies als kleinen Beitrag zur Unterstützung seiner Verbündeten im Kampf gegen die Ungläubigen.

Metz
Unweit von Metz entdeckte der Geheimdienst eine Kreuzzugsarmee unter der Führung von Prinz Siegfrid. Ohne lange zu Zögern wurde er aus dem Weg geräumt, in der Hoffnung, dass sich die Armee im Anschluss bald auflöst. Währenddessen zog eine kleine Truppe unter Führung von Captain Ciango in Richtung Metz. Innerhalb weniger Stunden waren die Verteidigungsringe der Festung durchbrochen und die Verteidiger in einer kurzen und blutigen Schlacht beseitigt. Mailand sieht dies als seinen Beitrag zur vollständigen Vernichtung des Heiligen Römischen Reiches.

Mallorca
Völlig unerwartet tauchte vor Mallorca eine französische Flotte auf. Da man vor Ort kein Risiko eingehen wollte, wurde ein Flottenverband gegründet und die Flotte kurzerhand versenkt.

Pamplona
Die Rebellen nahe Pamplona wurden in diesem Jahr angegriffen und vertrieben, um eine mögliche Revolution schon im Keim zu ersticken.

Dänemark
Der dänische König ist bei einem Attentat ums Leben gekommen.

Nachricht an Zbigniew
Dieser Tage war Duke Puccio nicht gut auf den polnischen König zu sprechen. War er es doch der dauernd vom Zusammenhalt der Allianz und der gemeinsamen Unterstützung sprach. Aber was er dieser Tage zeigte war eine andere Sprache. Schon viele Jahre befand sich Mailand mit den Franzosen im Krieg, doch die Polen standen weiterhin zu den Franzosen und waren sogar immer noch mit ihnen alliert. So schickte Duke Puccio einen Boten an den Königshof in Polen. Der Bote forderte in seinem Namen, dass Polen umgehend sein Bündnis mit Frankreich aufkündigt und desweiteren auch gleich das Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich beendet.

D
ie Mitglieder der Fürstenfamilie Antiochiens hatten sich lange  zurück gehalten und im Verborgenen beraten. In den letzten Monaten gab es viele Verkündungen aus den Kreisen der großen Allianz. In einer Depesche an den Rat der wichtigsten Vertreter lies man nun offen und ehrlich verlauten, was man von den Plänen und Reaktionen hielt.

Depesche an die Mitglieder der Allianz
“Werte Reichesführer, werte Mitglieder der Allianz,
Antiochia steht nach wie vor für eine einvernehmliche Lösung. Dennoch werden wir nicht tatenlos zu sehen und uns schlechter stellen lassen, als andere Mitgliedsnationen. Wenn man sich alleine die Entwicklung anschaut von manchen Mitglieder dieses verehrten Rates, so sollte man hier zuerst schwierigere Szenarien schaffen. Antiochia hat wesentlich schlechtere Aussichten der Expansion genau wie Jerusalem auch im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten und muss dabei noch teurer Truppe vorhalten um den Südosten vor Invasionen zu schützen. Deshalb werden wir die neuerdings durschlagskräftige Meinung Jerusalems bis auf einem Punkt akzeptieren – auch wenn wir nicht alle Befürworter sind. Wenn es denn wirklich die Meinung Jerusalems ist, Afrika für sich in Anspruch zu nehmen, so nehmen wir dieses Unterfangen hin unter der Voraussetzung, dass wir zumindest wenigstens einen Brückenkopf an der Nordküste behaupten können. Nur so können wir unser Ziel – die iberische Halbinsel – einzunehmen – ernsthaft weiter verfolgen. Die Wahl kann dabei nur auf Algiers fallen und unsere bisherigen Eroberungen geben wir mit unserem Wort sobald der Pakt besiegelt ist an Jerusalem ab.  Jerusalem hat mit Afrika eine Expansionsaussicht auf 10 Städte/Burgen.

Des weiteren ist unserer Meinung Polen ganz klar, die am strategisch besten platzierte Nation, mit kurzen Wegen um ständig neu zu expandieren. Diese Nation hat es gerade in der aktuellen Situation am einfachsten und war gerade auch in den letzten Jahren mit einem enormen Expansionstrieb voran geschritten, so dass die Grenzen im Osten als auch im Westen schnell blockiert waren. Lange Rede kurzer Sinn – wenn eine Balance und Struktur in der Allianz hergestellt werden soll, so darf dieses nicht auf Benachteilung Antiochiens und Jersualems passieren. Wir haben unseren Vorschlag noch mal verbessert mit der Gewissheit, dass dies unser letztes Angebot ist für eine einvernehmliche Lösung. In der Hoffung auf eine baldige Einigung…..”

I
m Sommer 1219 AD überschlugen sich die Meldungen aus Ungarn. “Venedigs Städte werden belagert” raunten sich Zbigniews Mannen zu, manche behaupteten gar, der Doge sei in Gefangenschaft geraten. Die Gerüchteküche war voller Köche – und die Stimmung am Siedepunkt.

Pest gefallen

Niemand geringeres als der großartige General Joachim von Gdansk war es, der die Situation schließlich klärte. Mit seinen kriegserprobten Mangoneln und den rauflustigen Männern aus Buda setzte er zum Sturm auf Pest an. Unterstützung erhielt er vom Junggeneral Czeslaw Ciesinski, der mit eigenen Mannen und ein paar Söldnern rechtzeitig zur Schlacht hinzustieß. Gemeinsam fegten sie die Garnision aus Pest davon.

Ungarn ist am Ende

Mit dem Fall von Pest endete auch die Ära Ungarn. Der letzte König der Ungarn, Bertalan von Ungarn, fiel mit seinen Männern am Stadttor von Pest. Mit ihm zusammen ging sein Reich unter, die letzten verbliebenen Einheiten schworen dem König ab und wurden zu vaterlandslosen Vagabunden. Mittel- und Osteuropa sind somit im Zeichen der Allianz befriedet worden.

Überraschung: das Heilige Römische Reich vor Kutais

Andrew von Ungarn, seines Zeichen Nahost-Beauftragter der polnische Regierung, verweilte noch in Jerusalem, als ihn schlechte Nachrichten aus seinem Zuständigkeitsbereich erreichten. “Das Heilige Römische Reich steht mit einer Flotte vor Kutais, genau Anzahl der Gegner unbekannt” – das war alles, was ein Bote ihm auf die Schnelle zum Tempelberg überbrachte. Andrew, der ob des Niedergangs von Ungarn und der Belastung durch die Landverwesung Jerusalems unter enormen Druck stand, beschloss für sich im Stillen, die Deutschen vor Kutais zu ignorieren und sich bis auf weiteres mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen.

Regierungsferien an der Ostsee

König Zbigniew von Polen gibt bekannt, dass seine Majestät und der Beraterstab für ein paar Tage an der Ostsee verweilen um sich in Ruhe auf die bevorstehenden Eroberungen in Nordeuropa vorzubereiten. Für diese Zeit wurde beim Dogen von Venedig angefragt, dass dieser an seiner statt die Geschicke Polens leiten solle. Der Königshof bedankt sich bereits vorab beim Dogen und hofft, dass ihm das polnische Land und dessen kriegerische Nachbarn keine allzugroßen Mühen machen.