Archive for September, 2011

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uf der Insel gehen die Vorbereitungen für den bevorstehenden Krieg gegen Irland weiter. In diesem Zuge meldeten die Johanniter die Eröffnung eines Kapitelsaals in Caernarvon.

Erfolg des Geheimdienstes

Der Geheimdienst vermeldet das Ableben zweier irischer Familienmitglieder in York und Lancaster.

York ist Superreligiös

Zudem vermeldet der Geheimdienst, dass York den katholischen Glauben anscheinend sehr fanatisch auslebt. Angeblich beträgt der Anteil der katholiken an der Bevölkerung 102 %.

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m Winter 1230 gab es gute und schlechte Nachrichten für Prince Roger und sein geliebtes Land.

König Fernando ist tot
Lange hatten es Auftragskiller versucht – nun endlich konnten sie die frohe Kunde an Prince Roger übermitteln. König Fernando erlag einer Vergiftung. Jetzt – nachdem schon drei Familienmitglieder rund um die portugiesische Hauptstadt eliminiert wurden – schien der Weg frei für einen Angriff. Leider verblieb dort eine Truppenstärke von geschätzten 2500 Mann, die äußerst gut ausgebildet daher kamen. Dennoch erfreute Prince Roger die gute Kunde.

 

Francis peilt auf die spanische Hauptstadt
Das nächste Ziel Francis war die spanische Hochburg Toledo. Eine Gegenwehr von geschätzen 2000 Mann allerster Güte, machten dieses Unterfangen zu keinem leichten. Francis war sich aber sicher, dass mit Hilfe der Freunde aus Mailand eine Eroberung in greifbarer Nähe lag. Francis brachte sich in Stellung in unmittelbarer Nähe von Toledo und blickte gen Horizont um nach seinen Freunden aus Mailand Ausschau zu halten.

Spanien schlägt zurück! Der Kampf um Cordoba
Die Belagerung Spaniens kam überraschend und wie aus dem Nichts. Zum Glück lagen Sevilla und Coroba nicht weit auseinander, so dass die notwendige Unterstützung die Belagerung löste und den Sieg für Antiochia brachte. Cordoba war wieder frei und Spanien fürs erste vertrieben.

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n diesem Jahr konnte in Mailand eine ungewöhnliche Mission beendet werden. Doch seht selbst:

Brief an Antiochia

Folgender Brief ging an unsere Freunde aus Antiochia:

“Werte Freunde,

wir können Euer Volk bei der Eroberung Spaniens innerhalb kürzester Zeit mit 1.5 Armeen in Valladolid oder Leon unterstützen. Sollte ihr unsere Unterstützung an einem anderen Ort benötigen so nennt ein neues Ziel. Die Anfrage nach Unterstützung durch Geheimagenten kann leider nicht erfüllt werden, da sich fähiges Personal derzeit im Norden Frankreichs bzw. auf den britischen Inseln aufhält.

Hochachtungsvoll,

Herzog Puccio”

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ls Schlacht von Wolf 359 geht am Anfang des Jahres 1230 die erste große direkte See-Konfrontation zwischen der polnischen Marine und den Borg Schotten in die Geschichte ein. Sie findet bei Wolf 359 statt, nur etwa vier Halbjahre von Polens Hauptstadt Danzig entfernt.
 
Die polnische Marine wird durch das plötzliche Auftauchen des gefährlichen und nahezu unerforschten Feinds völlig überrumpelt: Obwohl schon länger vermutet worden ist, dass die Schotten eines Tages im Alpha-Quadranten in der Nordsee auftauchen würden, rechnet man nicht so schnell mit einer Konfrontation. Nach dem Erstkontakt durch Mieszko Marosz im Jahr 1187 wurden zwar neue Waffentechnologien entwickelt, allerdings sind sie bislang nur graue Theorie. Um nun den Borg-Kubus die schottische Marine aufzuhalten, dessen erklärtes Ziel Danzig in Sektor 001 ist, beauftragt König Leszek die eilige Zusammenstellung einer Flotte im Umfang von 15 Flotillen, die die Schotten abfangen und aufbringen soll.

Die schottischen Schiffe erweisen sich in der folgenden Begegnung als ein wesentlich stärkerer Gegner als angenommen. Durch die unterlegene Technologie der polnischen Schiffe übersteht die Schotten-Flotille den Konflikt ohne nennenswerte Schäden, während zahlreiche Schiffe und Mannen der Verteidigungsflotte zerstört oder zumindest schwer beschädigt werden.

König Leszek hat bereits mitgeteilt, dass er selbst mit den Besten der Besten aus Danzig ausrücken wird, um die Schotten zu Wasser und zu Land in ihre Schranken zu weisen.

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n Jersualem polterte es in diesen Tagen kräftig auf dem schwarzbraunen Eichentisch des Königs. Laurence schlug mit geballter Faust auf den Tisch. ” Bringt mir den Schatzmeister – ich will ihm die Leviten lesen…” Erzürnt packte der König seinen Finanzapostel am Schlewittchen.  ” Unser Land sprudelt im Geld aber was ist der Preis? Eine mickrige Volksarmee,  für die ich mich in Grund und Boden schämen muss bei jeder Allianzratssitzung. Wir kämpfen hier mit Rebellen und anderem Gesindel, nur weil ihr den Geldhahn verstopft und euch in euren Goldtalern badet. Damit ist jetzt Schluß!” schrie der König. Die Stille wiech aber zugleich wieder dem lauten Tenor Laurences. “Wir investieren, expandieren, regulieren – wir rüsten auf – und zwar ohne wenn und aber….” Der Schatzmeister senkte den Kopf…. “..und ihr werdet gleich mit reguliert. Ich will euch hier im Königshof nie wieder sehen. Geht jetzt!”.

Man machte sich gleich an das Werk in Jerusalem und rüstete allerorts auf, stellte Truppen zusammen, sorgte für Ruhe in unruhigen Gebiete, verbreitete den Glauben Gottes unter den Ungläubigen und machte sich auf zur Mission Expansion.

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ie Zeichen standen wieder auf Krieg in Antiochia. Ein neuer Feind ward auserkoren mit Spanien auch wenn dies dem geistlichen Oberhaupte überhaupt nicht gefiel. Dabei lies man die Spanische Hauptstadt im Norden der iberische Halbinsel erst einmal liegen, da diese äußerst gut bewacht war. Francis machte mit seiner Armee einen Umweg und steuerte die weiter westlich liegende Festung Badajoz an. Hier traf er zwar auch auf Gegenwehr, der stärksten Sorte jedoch bestand hier eine gute Chance den neuen Feind zum ersten Mal zu ärgern. Trotz langer Kampfespause gelang Francis der Sieg über die Katalanen und seine Truppe maschierten in die durch die Schlacht gezeichnete Festung ein.

   

Der Tod wird über euch kommen…
…diese Wort lagen in diesem Jahr in Portugal in der Luft. Vorbereitet für einen baldigen Angriff wurde ranghohe Mitglieder der Heerscherfamilie Portugals über den Jordan geschickt.
Martym de Cunha und Theodosio Petri weilte nicht länger unter uns. Man erzählte sich , dass sich die letzten Worte Petri´s ungefähr so anhörten. “…argh..das ist doch Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle? Hölle! Hölle! Hölle!…”

   

Sevilla und der Jo-Jo-Effekt
Gar nicht gefiel Prince Roger in diesem Jahr die Nachricht aus Sevilla. Sevilla wurde von den Freunden aus Venedig an Antiochia übergeben gemäß Manifestum Europa. Leider war auch hier viel rebellisches Pack am Werk und sorgte für Unruhen und getrübte Zufriedenheit, die zu Aufständen führte und sogar zur Einnahme der Stadt durch die Selbigen. Laurentin Gassou wurde von Prince Roger höchstpersönlich beauftragt diesen Frevel zu rächen. Zum Wohlwollen des Herrschers gelang dies Gassou auch und in Sevilla kehrte wieder Ruhe ein.

 

Botschaft an das Königshaus Mailand
Habt Dank für Eurer Angebot der Hilfe. Wir würde es begrüßen euren fähigsten Assassinen zu empfangen und sein Handwerk bei einem Manne auszuführen.  Über einen Truppenaufmarsch Mailands am Wendepunkt der Gezeiten auf der iberischen Insel wäre wir ebenfalls dankbar.

 

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n England wird der Truppenausbau forciert, da man sich noch immer einer irischen Übermacht gegenüber sieht. Allerdings wurde bereits ein erster Schritt in Richtung weiterer Angriffbemühungen vorgenommen, noch bevor das Bündnis mit den Iren gebrochen wird.  Die Meerenge zwischen Dublin und dem (noch) schottischen Dumfries wurde mit einer Flotte versperrt. Somit sollte es für die Iren nicht mehr so leicht möglich sein, Truppen ohne eigene Schiffe zwischen der irischen Insel und den Besitztümern in England auszutauschen. Der befehlshabende Admiral sagte zu dieser Aktion: “Wir haben die Iren im wahrsten Sinne des Wortes abge”schottet”.

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iesen Jahr konnten endlich die Rebellen bei Dijon besiegt werden.

Angebot für Antiochia und Venedig

Mailand bietet hiermit Antiochia und Venedig seine Unterstützung im Kampf gegen die Feinde der Allianz. Sowohl nach Spanien als auch nach Irland können innerhalb weniger Runden erste Truppen versendet werden.

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in Skandal ersten Ranges erschütterte das Königreich Polen in diesem Halbjahr. Trotz eindeutigem Verbot des Papstes hat es Schottland gewagt, am Ende des Halbjahres seine maritimen Streitkräfte gegen das friedfertige Polen zu hetzen. Dutzende gute Seeleute fanden den Tod ob dieses hinterhältigen Angriffs. Ob bei dem Angriff auch Truppentransporter betroffen waren, die friedliche Polizeitruppen nach Schottland bringen wollten, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden. König Leszek tobt vor Wut.

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ieses Halbjahr musste sich der Geheimdienst besonders anstrengen, damit Doge Geminiano sein Versprechen gegenüber seinem Mailändischen Freund halten und Wales vollständig von der Landkarte löschen konnte, nachdem das Bündnis gebrochen wurde. Doch zuerst gab es im Osten des Reiches eine Rebellenarmee zu besiegen.

Bündnis mit Wales gebrochen

Als Geminiano hörte, das Mailand den Angriff auf Wales gestartet hat, sandte er sofort einen Botschafter, der das Bündnis mit dem Königreich aufkündigen sollte.

 

Rebellen bei Bukarest

Im Nordosten des Reiches wurde eine Rebellenarmee entdeckt. Zilio Martinella machte sich sofort mit einer Schlagkräftigen Armee auf, um das Problem zu beseitigen.

 

König Einion und König William

Spione aus Caernarvon berichteten, dass König Einion sich in der letzten Festung von Wales aufhielt und einen gerissenen Plan hatte, die wahre Truppenstärke dort geheim zu halten. Ein direkter Angriff wäre also nicht erfolgreich gewesen. So wurde beschlossen, dass der König vom Geheimdienst beseitigt werden müsse. Nachdem dieses Attentat erfolgreich war, ordnete der Geheimdienstkommandeur für die britischen Inseln an, dass auch sein Erbe, der unsere polnischen Freunde in Castle Town bedrohte unschädlich gemacht werden sollte. Somit war das Königreich Wales Geschichte und der Weg nach Caernarvon frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portugiesische Flotte befreit sich aus der Umzingelung

Die Portugiesische Flotte, die vor der Küste Antiochas eingekesselt wurde hat sich in einer Nacht und Nebelaktion aus dem Staub gemacht. Der zuständige Admiral tobte vor Wut, doch die Flotte tauchte zum Glück nicht wieder am Bosporus auf.

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achdem Mailand die Stadt Rennes und die Festung Caen an Venedig überlassen hatte, begannen in diesem Jahr die abgesprochenen Angriffe auf Wales. Zuerst versuchte der Geheimdienst seine Mission “Tötet den walisischen Prinzen” abzuschließen. Leider wurde im ersten Versuch der Agent Soderino de Tippen entdeckt und getötet. Wales erklärte unmittelbar darauf den Krieg. Aber sie wurden auch unvorsichtig und so glückte schließlich der zweite Attentatsversuch.

Die Angriffe auf die Städte Exeter und Cardiff waren vorbereitet und konnten erfolgreich durchgeführt werden. Aufgrund der relativ großen Armee in Cardiff mussten noch einige Einheiten aus Exeter den Angriff unterstützen.

Rebellen

Die letzten deutschen Rebellen in der Nähe von Bern konnten in diesem Jahr besiegt werden. Nun verbleibt noch eine Rebellenarmee in der Nähe von Dijon.

Finanzübersicht

Auch Mailand veröffentlicht hiermit die aktuelle Finanzübersicht. Polen hat 53.000 Goldstücke mehr als Mailand durch Handel-, Steuer- und Farmeinnahmen zur Verfügung. Lediglich durch Korruption verliert Polen im Vergleich zu Mailand deutlich mehr.

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ie Nachricht aus Antiochia verhieß nichts gutes: Korruption allerorten machte dem Herrscherhaus das Leben schwer, die Finanzierung des Staates schien in Gefahr. König Leszek ordnete daher an, dass das Finanzministerium die Zahlen Polens veröffentlichen solle – auf das sie dem Rat zur Orientierung dienen sollten. Nach 100 Halbjahren blickte der König zufrieden in die Analyse seiner Finanzbeamten… und fiel (fast) tot vom Stuhl, als ihm offenbart wurde, dass das Land jedes Halbjahr rund 28.000 Goldstücke an Korruption verlor. Einzig die Tatsache, dass unterm Strich immer noch etwas übrig blieb, milderte den Schmerz des Königs ein wenig.

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ie Anstrengungen auf den britischen Inseln gehen unvermindert weiter, allerdings gibt es von dort keine nennenswerten Neuigkeiten. Geminiano erreicht die Inseln vermutlich in spätestens einem Jahr.

Ägäis

Die portugiesische Flotte aus dem Bosporus wurde im Ägäischen Meer vor der Küste Antiochas wiederentdeckt und von unserer Marine eingekesselt. Wir bedanken uns für die Unterstützung Jerusalems beim sichern der Meerenge.

Venedig

In Venedig wurde die Entdeckergilde erweitert und hat dort nun ein Hauptquartier gebaut.

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n Antiochia setzte man der Tage nur noch auf die Überlegung, wie man wohl am besten die iberische Halbinsel einnehmen könnte. Es stellte sich heraus, dass es keine leichte Aufgabe werden würde. Die Spione Antiochias berichteten über eine starke verbleibende Spanische Gegenwehr mit den besten ausgebildeten Truppen. Insbesondere aber Portugal schwamm im Geld und das bedeutete Truppenstärke in seiner geballten Form. Prince Roger und seine Generäle haderten mit der Situation und schmiedeten Pläne. Ein Angriff auf Spanien schien wohl am wahrscheinlichsten im nächsten Halbjahr auch wenn zusätzlich ein Problem mit der Kirche bevor stand. Das geografische Entwicklungsproblem, was Antiochia die einst mächtige Erfolgsaussicht zerstörte, kostete in diesen Jahre darüberhinaus auch noch viele zusätzliche tausende Goldmünzen. Korruption belastete das Land. 

Ganz anders im Reiche Jerusalems. Hier florierte die Entwicklung und Korruption war scheinbar ein Fremdwort. Das Land teilte sich von Osten, Norden, Süden bis Westen in einer Linie auf. Dem Schatzmeister besorgte es ein stetiges Lächeln im Gesichte. Trotz vieler Probleme, die Antiochia belasteten, erklärte man sich bereit die Landesvertretung Jerusalems zu übernehmen. In diesem Jahr geschah so einiges – aber seht selbst in Bild und Wort.


Kurzeitige Allianz mit Spanien gegen Taler

Omar Saidi Sief aus der maurischen Herrscherfamilie wurde eliminiert

König Laurence kämpft gegen rebellierendes Volk

Ein Ketzer wurde hingerichtet

In Tunis beginnt Wettrüsten für neue Eroberungen

Venedig bittet um Hilfe – Jersualem ist da

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lermont

Aufgrund von Einnahmeverlusten durch Korruption in Höhe von Mindestens 7.000 Goldstücken wurde beschlossen die Hauptstadt von Neapel nach Clermont zu verlegen. Damit einher ging eine Umverteilung der Steuerbelastungen von den Ost- in die Westgebiete. Trotz alledem zeigten sich die Bürger einiger Städte im Osten des Reiches mit diesen Maßnahmen unzufrieden. Bleibt abzuwarten ob sich die Lage dort wieder beruhigt.

Rennes / Angers

Eine ehemalige englische Armee konnte in einer Schlacht nahe Rennes und Angers vernichtet werden.

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n diesem Halbjahr konnte Polen planmäßig seine Eroberungen in Schottland fortsetzen. Zwei Schlachten wurden geschlagen – und zwar auf die neue Art, wie die Generalität mitteilte. Rund 800 Polen fanden bei der Schlacht um den Norden der englischen Insel den Tod, doch ist die Mission in Kürze vollbracht. Nur noch die schottische Siedlung Dumfries gilt es zu erobern, danach ist Polen in seinen geplanten Grenzen angelangt.

Kronprinz Bronisad gibt bekannt, dass er sich bis auf weiteres der bevorstehenden Niederkunft seines Nachwuchses widmen möchte und er somit Zepter und Reichsapfel vom Tempelberg nicht mehr zu führen vermag. Der Große Rat von Antiochia hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, diese Bürde zu übernehmen. Polen dankt Antiochia und wünscht den Nachkommen Bohemunds allzeit eine gute Hand bei der Herrschaft im Heiligen Land.

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icola, die Schwester von Doge Geminiano, hat geheiratet. In England traf sie auf den jungen Iren Noah O’Neill und zögerte nicht, ihn zu heiraten. Somit ist der erste General Venedigs auf den britischen Inseln und begann sofort mit den Arbeiten zur Befestigung der Ländereien.

Prinz von Wales tot

Caernarvon – Der Geheimdienst berichtet, dass der Prinz von Wales unter bisher ungeklärten Umständen umgekommen ist. Es war keine Stellungnahme zu hören, ob der Geheimdienst seine Hand im Spiel hatte.

Bosporus gesperrt

Unsere Schwarzmeerflotte hat den portugiesischen Expansionsdrang am Bosporus gestoppt. Eine Flotte aus vier Schiffen hatte versucht in das vollständig von der Allianz kontrollierte Gewässer einzudringen. Wir bitten um die Hilfe des Schiffes aus Jerusalem, sollte es trotz der noch bestehenden Allianz mit den Portugiesen zu einem Gefecht kommen.

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uch dieses Jahr gab es wieder etliche Kämpfe gegen Rebellen. Unter anderem gegen den französischen Rebellenkönig Adenet Magliorie.

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hwehemir, was ein schwarzer Tag. Polens letzter großer Volksheld, der ehrenwerte Andrew von Ungarn, ist von uns gegangen. Andrew, der Ehemann der Agnes von Polen, Begleiter von König Wladyslaw, Nahost-Experte, Expeditionsarmee-Kommandant und Statthalter Jerusalems, er ist nicht mehr. Seinen letzten Atemzug verlebte er auf der Krim, von wo aus er im Osten die Türme Jerusalems und im Westen Richtung polnisches Kernland schauen konnte.

Trotz des Kummers auf der Krim duldete der Militärapparat Polens keinen Stillstand. Der Angriff auf Schottland startete planmäßig, allerdings hielten sich die Schotten nicht an den Plan. Anstatt der geplanten drei bis vier Siedlungen konnten lediglich zwei Festungen geknackt werden. Dies gestaltete sich als umso schwieriger, da der oberste Feldherr meinte, er wolle die Festen “so knacken, wie wir es zukünftig machen werden.” Was auch immer er damit meinte… er brauchte jedenfalls allerhand Mannen, um die Aufgabe zu schaffen.

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oge Antonio ist tot. Diese Nachricht erreichte Geminiano in Frankfurt. Doch Zeit zum Trauern blieb dem jungen Dogen nicht. Die neu gewonnen Regionen in England und Nordfrankreich mussten gesichert werden, da nach der Vernichtung von England eine Menge Rebellen in den neu gewonnenen Regionen Unruhe stifteten. Also erlies er den Befehl, dass so viele abtrünnige Truppen wie möglich zerschlagen werden sollten.

 

Nottingham

In Nottingham machte sich eine Reiterstaffel auf den Weg und vernichtete die Rebellen in der Nähe zur Festung vor den Toren eines Klosters, in das sie versuchten einzudringen.

 

Caen

Die Truppen in Caen konnten sich gegen zwei Rebellentruppen behaupten.

 

 

 

Wir sind Papst

Erstaunt stellte Geminiano fest, das der neue Papst ein Venezianer ist. Hoffen wir, dass ihm die Macht nicht zu Kopf steigt und er sich nicht gegen die Allianz wendet…

 

Anerkennung für die Arbeit von Gilot Douie

Nach dem Coup den Gilot Douie eingefädelt hat, verfasste Geminiano ein langes Dankesschreiben an ihn und seinen Amtskollegen. “Herrvorragende Arbeit”, “Grandios” waren nur ein paar der Belobigungen für die Vertretung aus Mailand. zusätzlich befand sich in dem Brief noch eine kleine Überraschung.

Spanische Enklave abgegeben

Die Botschaft aus Antiocha erreichte den neuen Dogen spät am Abend. “Wir haben unsere Position in Spanien gefestigt und würden nun gerne euer Angebot zur Übergabe von Córdoba und Sevilla wahrnehmen.” Also wurde der Deal so schnell wie möglich abgewickelt.

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n diesem Halbjahr lief bei Jerusalem alles weitgehend planmäßig. Als erstes stand auf der Agenda die Eroberung der Stadt Al Mansurya durch Laurence von Arabien. Das klappte einwandfrei, wenn auch die Entscheidung, die Bevölkerung nicht abzuschlachten, bei der Generalität für Verwunderung sorgte.

Außerdem nutzte Jerusalem seinen Einfluss in der Region und handelte mit den Mauren einen Friedensvertrag aus. Die verarmenten Mauren, die nur noch über zwei Siedlungen verfügen, haben sich im Norden Afrikas verkrochen und warten dort nun auf ihr Schicksal.

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ach dem großen Coup des Gilot Douie war Mailands Auftrag aus dem Manifestum erledigt. Die Armeen, die sich auf dem Weg nach Rennes und Caen befanden, hatten plötzlich keine Aufgabe mehr. Jedoch war mit Geminiano abgesprochen, dass Mailand bei der Eroberung Großbritanniens unterstützen würde und so begaben sich die ersten Einheiten auf den Weg Richtung Exeter.

Unterdessen war es aber auch an der Zeit etwas gegen die Rebellen zu tun, die überall im Land verstreut waren. Zum Teil waren es englische, franzözische aber auch norwegische Rebellenarmeen die ihr Unwesen auf dem Staatsgebiet Mailands trieben. Unter anderem bei Rennes und Caen konnten kleinere Rebellengruppen geschlagen werden.

Rom

Mailand wird seit diesen Tagen wieder zu den Freunden des Papstes gezählt. Einigen Gerüchten nach hatte der Geheimdienst seine Finger im Spiel.

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ie Nachricht aus Italien breitete sich wie ein Lauffeuer in Polen aus. “Respekt, Respekt” dachte König Leszek bei sich im Stillen. Die Idee, eine handvoll englische Städte für immerhin 215.000 Goldstücke zu kaufen, hätte auch von Polen stammen können. Aber die Chuzpe zu besitzen, diesen Plan zu verhandeln und den Vertragspartner unmittelbar danach einfach auszulöschen, das trug wahrlich die klare Handschrift der italienischen Fraktion in der Allianz.

Da das englische Festland nun sowieso in Aufruhr ist, befahl Leszek umgehend die Invasion des schottischen Teils der Insel. Im kommenden Halbjahr ist die Übernahme von drei bis vier Siedlungen geplanten.

Darüber hinaus teilt die Admiralität Polens mit, dass der Zugang zur Ostsee dauerhaft für alle Nicht-Allianz-Schiffe gesperrt ist. Hiervon betroffen ist derzeit hauptsächlich eine schottische Flotte…

Leider muss Polen vermelden, dass die Iren sich offenbar auf einem Irrweg befinden. Jedenfalls platzierte Irland ohne Vorwarnung eine erhebliche Streitmacht vor den Toren von Kanalstadt.

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oge Antonio verbrachte seine Zeit in diesen Tagen immer häufiger in seiner Bibliothek um sich über die neuesten Erkenntnisse der Alchemie zu Gemüte zu führen. So kam es, dass er Herzog Puccio darum bat ihn in diesen Tagen zu vertreten.

Herzog Puccio schickte mit Gilot Douie seinen besten Mann. Dieser hielt sich gerade in Paris auf und so war es für ihn nur eine kurze Reise auf die britischen Inseln. Von dort aus sollte er das weitere Vorgehen Venedigs koordinieren. Es dauerte nicht lange, da hatte Gilot einen famosen Plan. Einige Tage später traf sich Gilot Douie mit Herzog Puccio und Venedigs Prinz Geminiano zur Abstimmung des Plans. Die Entscheidung fiel einstimmig und so machte sich Gilot noch am selben Tag wieder auf nach Großbritannien.

Nach Gilots Ankunft wurde zuerst der Diplomat Andrea Ricordi instruiert. Dieser hielt sich in der Nähe von Nottingham auf und sollte dorthin auch zu den Verhandlungen mit England reisen. Anschließend wurden noch alle Geheimdienstler Venedigs über das weitere Vorgehen instruiert.

Andrea Ricordi konnte den englischen Diplomaten am Hof in Nottingham mit seinem Angebot überraschen: “Wir bieten Euch 76.000 Goldstücke und aktuelle Karten, wenn Ihr uns dafür Nottingham, Gloucester, Caen und Rennes überlasst.” Ricordis Gegenüber war nicht ganz überzeugt von dem Plan, doch der Plan ging auf und England machte ein Alternativangebot: “Wir geben Euch Nottingham, Gloucester, Caen und Rennes wenn ihr dafür über 6 Halbjahre einen Tribut von 35950 Goldstücken zahlt und die aktuellen Karten überreicht.” Ricordi war begeistert und sofort wurden alle Formalitäten erledigt. Schon wenige Tage später war Venedig in Besitz von zwei neuen Städten und zwei neuen Festungen.

Jetzt war es an der Zeit für die Geheimdienstler in Aktion zu treten. Der englische Thronfolger Prinz Tostig hielt sich in der letzten verbliebenen Siedlung der Engländer auf. So versuchten alle Geheimdienstler den Prinz zu beseitigen, doch Gregorio the Killer und Dionisio the Killer wurden erwischt und England rief zum Krieg gegen Venedig auf. Im letzten Versuch konnte Prinz Tostig dann doch noch eliminiert werden.

Gilot Douies Plan nahm immer mehr Gestalt an. Nun beordete er die vor Nottingham an Bord eines Schiffes stationierte Armee Richtung London. Auch in Antwerpen brach eine Armee Richtung London auf. Die Armeen wurden vor London in Stellung gebracht und überraschten die Londoner mit dem plötzlichen Angriff. Belagerungswaffen standen keine zur Verfügung doch hatte Venedigs Geheimdienst vorgesorgt und die Stadttore geöffnet. Hauptmann Zilio und Hauptmann Galaxio stürmten mit ihren Männer die Stadt und drängten die Verteidiger auf den Marktplatz zurück wo sie geschlagen werden konnten.

So konnte Gilot Douie für seine Freunde aus Venedig den spektakulärsten Coup in der Geschichte der Allianz abschließen. Bleibt zu hoffen, dass die Bewohner nicht gegen die neuen Herrscher rebellieren.

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rotz des offiziellen Rückzugs des großen Königs von Jerusalem bleibt das Königreich weiter aktiv. So rückte in diesem Jahr unter anderem Laurence von Arabien aus, um den Mauren das Leben erneut zu erschweren. Konkret stand und steht die Belagerung Al Mansuryas auf dem Programm. Kommendes Halbjahr wird Jerusalem hoffentlich eine neue Provinz sein eigen nennen.