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um Jahreswechsel 1223/1224 verstarb sie, die Grande Dame der großen polnischen Nation. Agnes von Polen, die diplomatische Protagonistin des Königreichs, weilt nicht mehr unter uns. Sie war der letzte Nachkomme des großen Wladyslaw, jetzt ruht sie bei ihren Geschwistern Ziemowit Banaszak, Boleslaw und Zbigniew. Namen wie Donnerhall, eine Generation voller Macher, Polen trägt Trauer und verneigt sich vor diesen Heroen der Geschichte.

Gerüchteküche

Ob des Ablebens der polnischen Prinzessin ranken sich allerhand Gerüchte. In der Öffentlichkeit wird ein gewaltsamer Tod dementiert, der Verdacht einer Straftat bleibt jedoch weiter im Raume stehen.

Andrew von Ungarn, der Letzte der Alten Garde

Andrew ist zwar “nur” angeheiratet, ist aber nun der Letzte noch lebende polnische Führer, der direkt unter dem alten Wladyslaw gedient hat. Obwohl der Tod seiner Frau ihn schwer mitgenommen hat, ist er weiterhin bestrebt für Ruhe und Ordnung auf der Krim und im Osten zu sorgen.

Nachruf auf Agnes

In Gedenken an die große alte Dame der polnischen Nation hat Polens Hofbarde Nummer 1, der feine Herr Jutjub, eine Folklore verfasst.

httpv://www.youtube.com/watch?v=sxSMY_RT2NA

Unterstützung für Jerusalem

Trotz der traurigen Umstände lag die große Politik in Polen nicht brach. Polens Kreuzfahrerheer ging vor Arguin an Land und belagert nun die Stadt der Muslime. Ziel der Polen ist, die Stadt wieder zurück in den Schoß Jerusalems zu führen.

Die Akte Norwegen

Die Generalität teilt dem Dogen von Venedig mit, dass in vier Halbjahren ein vernichtender Schlag gegen die Norweger geführt werden wird. Zwar sind zwei von drei Siedlungen in direkter polnischer Nachbarschaft, die letzte Siedlung hingegen wird im Kanal zwischen England und der irischen Insel vermutet. Da Norwegen komplett in einer Angriffswelle fallen soll, bittet Polen seinen Verbündeten noch um etwas Geduld.

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m Winter 1222 AD stand im Königreich Jerusalem eine Veränderung an. Der Nahost-Experte Andrew von Ungarn, Gemahl der Agnes von Polen, wurde von seinem Posten abberufen und durch einen austrebenden Jungpolen ersetzt. Doch lest selbst.

Arguin wieder maurisch

Fassungslos nahm die Generalität in Jerusalem die neue Lage zur Kenntnis: Jerusalems westlichste Stadt war von den Mauren übernommen worden. Die verbliebenen Truppen waren nicht in der Lage, die Situation unter Kontrolle zu halten. Zu allem Elend fehlen kurzfristig frische Truppen, am nächsten ist das etwa 6 Halbjahre entfernte Timbuktu.

Märchenhochzeit zwischen Jerusalem und Polen

Hurra, sie wurde wahr! Über Weihnachten 1222 AD gaben sich Kronprinz Bronisad, Erbe des Leszek und Prinzessin Matilda Pegler aus Jerusalem das Ja-Wort. Das Bündnis zwischen beiden Reichen wurde auf wunderbare Weise vertieft. Selbstredend lies es sich Kronprinz Bronisad nicht nehmen, höchstselbst in diesen Tagen die Regierungsgeschäfte in Jerusalem zu führen – der König ist ja immer noch beschäftigt.

Stammbaum Jerusalems

Die traumhafte Märchenhochzeit, die an die fantastische Hochzeit der Agnes von Polen erinnerte, wurde allseits mit großer Freude und Zustimmung aufgenommen. Hoch lebe das junge Brautpaar, Glück und Segen den beiden großen Nationen Jerusalem und Polen!

Ausbau Jerusalems schreitet voran

Wir drehen hier ein ganz großes Rad”, erläutert Kronprinz Bronisad auf dem Westbalkon des Palastes in Alexandria. “Östlich von Jerusalem liegen unsere Erschließungsarbeiten im Plan, im Westen arbeiten wir noch dran. Zweispurige Straßen, Wachtürme, Forts – das volle Programm. Natürlich kostet das auch alles eine Kleinigkeit, aber sehen Sie, so eine Wüste überwacht sich nicht mit einer handvoll Geheimpolizisten.” Zufrieden wandte sich Bronisad von den Redakteuren des PoDo ab und vertiefte sich wieder in seine Arbeit.

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h welch’ schwarzer Tag, welche Trauer, welcher Schmerz. Polen beklagt heute den Verlust seines größten Helden denn unser guter König Zbigniew ist von uns gegangen. Friedlich entschlafen ist er in der Feste Oslo, in Sichtweite der Dänen und Norweger, wo er wache hielt nach Osten und nach West. Wir wären dir überall hin gefolgt, unser Bruder, unser Hauptmann, unser König, doch diesen Weg musst du alleine gehen.

Zbigniews letzte Ruhestatt

Dem Weg seines Vaters folgend, wurden die sterblichen Überreste des Königs in die Familiengruft nahe Krakau gebracht. Dort liegt er nun, Polens größter König, neben seinem Ahnherr. Seite an Seite wachen Zbigniew und Wladyslaw nun über die Sterblichen, die die Geschicke Polens zu lenken haben. Mögen die Geister der Altvorderen den Lebenden beistehen.

Familiengeschäfte

Die Trauerfeier zu Ehren des Königs fand im engsten Familienkreis statt. Neben Altkönigin Dorotha, der Frau des Verstorbenen, nahmen seine drei noch lebenden Nachkommen nebst Partnerinnen sowie 12 Enkel an der Begräbniszeremonie teil. Agnes von Polen und Andrew von Ungarn mussten der Feier fernbleiben, da sie dienstlich im Nahen Osten zu tun hatten und unabkömmlich waren.

Altkönigin Dorotha, Prinzessin Jadwigi und König Leszek

 

Rückblick 1201 AD – Zbigniew übernimmt die Macht

Mit dem Tod des guten Königs Wladyslaw übernahm Zbigniew im Alter von 40 Jahren das Königsamt in Polen. Polen hatte damals etwa 40% seiner heutigen Größe. Zbigniew sah sein Reich durch zahlreiche Gefahren bedroht, Teutonen, Russen, Mongolen, Ungar und Deutsche rasselten mit den Säbeln, so wie einst auch Lithuania. Kurzum: An ihrer aller Ende waren Zbigniew und seine Mannen beteiligt.

Polen im Jahre 1221 AD

Heute übergibt unser Herr Zbigniew einen gut bestellten Hof an seinen Nachfolger. Das Land prosperiert, ist schuldenfrei und hat eine international anerkannte AAA+ Bonität. Polnische Berater sind überall gern gesehen, selbst beim aktuellen Kreuzzug ist das Land vertreten. In den 21 Jahren seiner Herrschaft hat Herr Zbigniew Polen in eine strahlende Zukunft geführt – und seinem Nachfolger wahrlich große Fußstapfen hinterlassen. Der König ist tot, hoch lebe der König! König Leszek und Prinz Bronisad, sie leben hoch! Hoch! Hoch!

Randnotizen

  • Die Finanzadministration zeigt sich verwundert, dass Polen in diesem Halbjahr seine liquiden Mittel auf einen zweistelligen Betrag absenken konnte. Experten sprechen davon, dass die Märkte aufgrund des plötzlichen Todesfalls unerwartet nervös reagiert haben.
  • Die Generalität gibt bekannt, dass kommendes Halbjahr der präventive Erstschlag gem. Anordnung von König Leszek gegen Dänemark erfolgen kann. Es sollen vier Siedlungen zeitgleich erobert werden.
  • Der königliche Baumeister gibt bekannt, dass Danzig zu Ehren des Altkönigs Zbigniew besonders schöne Ballistentürme erhalten wird.

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er Sommer 1220 AD war das Jahr der Rebellen. In einem unerhörten Ausmaß nahmen Aufstände im Königreich Polen und den angrenzenden Ländern zu. Im Westen brannten die Städte Deutschlands, in Russland marschierten graue Armeen und im Tiefen Osten war gar die Stadt Sarkel verloren gegangen. Es gab viel zu tun.

Prinzessin Jadwigi löst Bündnis zu Frankreich

“An den Herzog Puccio”, säuselte die junge Prinzessin ihrem Schreiber vor. “Ich, Tochter des Leszek, habe heute höchstpersönlich das polnische Bündnis mit Frankreich aufgekündigt. Hochachtungsvoll, Eure polnische Prinzessin.” Hach, die Kleine war so stolz auf sich. Ihr Vater, Kronprinz Leszek und ihr Großvater, König Zbigniew, hatten ihr erstmals freie Hand bei einer außenpolitischen Entscheidung gelassen. Aus Rücksichtnahme auf die Politik der Allianz hatte sie kurzerhand den Franzosen den Stuhl vor die Tür gesetzt. Sie sah sich schon als ungekrönte Nachfolgerin Ihrer Großtante Agnes von Polen.

Sarkel ist rebellisch

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Nahost-Experte der Polen, war außer sich! “Schreiber, zu mir!” brüllte er durch den Saal, als er die Berichte der Geheimpolizei las. “Schnell, schickte rasch Kunde nach Antiochia. Die Rebellen haben Sarkel, nur ein paar wenige loyale Truppen Antiochias stehen noch vor den Toren der Stadt.” Andrew machte eine Pause, er wusste um die angespannte Situation in der Allianz ob des Manifestums. Doch in dieser Situation musste die Politik zurückstehen, hier hatten Krieger das Wort zu führen. “Richtet Bohemunds Erben außerdem aus, dass Polen zur Befreiung Sarkels Truppen senden kann. So gewünscht, halten wir uns in der Nähe auf und unterstützen einen Angriff Antiochias gegen die Stadt.”

Aufständische in Polen

In Zentralpolen, dem ehemaligen Lithuania und Russland, kamen an allen Ecken und Enden Rebellenheere zum Vorschein. Gut ein halbes Dutzend aufständische Truppen wurden sichtbar, sowohl an den entlegendsten Stellen der Tundra als auch nahe der Hauptstadt. Schlachten wurden geschlagen, Truppen verschoben, selbst die Reservetruppen aus den zahlreichen polnischen Forts kamen zum Einsatz. Die Sitatuion im Inland war und ist angespannt.

Landetruppen vor Königsberg und Danzig

“Schottische Schiffe mit Besatzungstruppen zwischen Danzig und Königsberg gesichtet, erwarte Instruktionen.” Die kurze und knappe Nachricht hätte dramatischer kaum sein können. Die Ostseestädte Polens sind nahezu ohne Verteidigung, die Beziehungen zu Schottland sind nicht besonders ausgeprägt. In aller Eile wurden daher Verteidigungstruppen und maritime Streitkräfte ausgehoben. Die Admiralität ist entschlossen, sowohl die Schotten als auch die in kleinerer Zahl gesichteten Iren notfalls mit Gewalt aus der Ostsee zu entfernen.

Rebellen vor Rom

Es war und ist das Jahr der Rebellen – und das ist wahrlich keine Übertreibung. Selbst vor der Heiligen Stadt stehen die Aufständischen mit einem großen Heer und bedrohen die Siedlung des Herzogs von Mailand. Die päpstlichen Truppen stehen ungerührt daneben und gucken zu, wie die Rebellen auf den ehemaligen Sitz des Pontifex zumarschieren. Sind die Rebellen am Ende die Strafe des Herren für den Frevel am Heiligen Stuhl?

Rebellen im ungarischen Hinterland

Czeslaw Ciesinski, der Statthalter in Pest, lässt Venedig ausrichten, dass ein polnisches Heer bereits auf dem Weg ist, die Rebellen an der gemeinsamen ungarischen Grenze auszumerzen. Weiterhin lässt der Statthalter an Jerusalem versichern, dass Prinzessin Matilda Pegler vom Tempelberg kein Leid geschehen wird. Der Statthalter verbürge sich persönlich für die Sicherheit der Prinzessin auf polnischem Boden, hieß es wörtlich in der Botschaft.

Angriffsziel Dänemark

Der König von Polen gibt bekannt, dass seine Priorität in den nächsten Halbjahren die Übernahme Dänemarks ist. Polen würde es sehr begrüßen, wenn die Vertreter der Allianz sich in Kürze von Dänemark lossagen würden, so sie es noch nicht getan haben. Die Einnahme Dänemarks erfolgt im Rahmen des Manifestum-Plans. Eine Übernahme des rebellischen Frankfurts wird vereinbarungsgemäß nicht durchgeführt, diese Länderei steht fortan Venedig zu.

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s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

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ußer der Reihe erreichten heute polnische Gesandte die Hauptstädte des Allianzrates. Die Vertreter sprachen im Namen des Trust, ihr Angebot war von Agnes von Polen höchstselbst unterschrieben. Und dies ward verkündet.

An den Hohen Herren vom Tempelberg,
an den Träger der Heiligen Lanze Bohemunds von Antiochia,
an den Dogen von Venedig
und den Fürsten von Mailand,

als Hohe Vertreterin der nichtmilitärischen Kräfte Polens, des Trust, unterbreiten wir euch ein Angebot finanzieller Natur.

Für jeweils 5.000 Goldstücke, die ein Investor in diesen Tagen dem Trust zur Verfügung stellt, zahlt der Trust für 20 Halbjahre jeweils 333 Goldstücke zurück.
Für das Geschäft bürgt das Königreich Polen, AAA+ Ranking.

Wer 15.000 Goldstücke investiert, erhält somit binnen 20 Halbjahren insgesamt 20.000 Goldstücke zurück.

Das Investment soll genutzt werden, um die Stadt Wien vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen zu erwerben und zu einer Handelsmetropole Europas auszubauen.

Solltet ihr dieses Angebot annehmen wollen, nutzt unseren Ständigen Vertreter bei Rom zur Abwicklung der Transaktion.

Hochachtungsvoll
Agnes v. Polen

D
ie Truppen des Kreuzes marschierten durch Polen. Jäh stöhnten die Bauern unter den Sonderabgaben für den Kreuzzug. Mächtig klapperte der Stahl in den Schmieden. Polen rüstet sich für den Krieg.

Mongolias Kriegerkaste

Nahe Bulgar, der mongolischen Stadt nördlich des Kreuzzugsziels, hat die polnische Geheimpolizei eine große Truppenansammlung der Pferdemenschen ausfindig gemacht. 6 große Truppen mit jeweils über 1.000 Reitern stehen allein an dieser Stadt bereit, den Christen einen blutigen Empfang zu bereiten.

Kein Leid den Kreuzfahrern

Der König von Polen gibt bekannt, dass allen Kreuzfahrern auf polnischem Boden kein Leid geschehen soll. Kein Angriff soll sie auf ihrem Wege stören, kein langes Messer soll den Heerführern in den Rücken stechen. Der Allianzrat wird gebeten, diese Entscheidung auf polnischem Boden zu respektieren.

Showdown der Kreuzfahrer

Der ungarische Thronfolger trifft in diesen Tagen mit seinem Heer auf die Mannen des mongolischen Thronfolgers. Ungarn befindet sich im Kreuzzug, Mongolia im Dschihad. Beide Heere liegen sich unmittelbar gegenüber, nordöstlich der Nordgrenze Ungarns wurden sie gesichtet. Beten wir für unsere christlichen Brüder, auf das sie siegreich seien.

Iasi ist schwarz

Die Vorstandsvorsitzende des Trust lud zu einer Pressekonferenz auf der Krim. Nicht ohne Stolz verkündete sie dort, dass “bereits nach 9 Halbjahren unser Investment in Iasi planmäßig schwarze Zahlen schreibt. Dank der Unterstützung Antiochias haben wir rund 20.000 Goldstücke in die ehemals ungarische Feste investiert und sie zu einer blühenden Handelsstadt umgebaut. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns bekannt zu geben, dass wir bereits in Kürze eine neue Immobilienanleihe auflegen werden.”

Aufteilung Ungarns

Das Königreich Polen schlägt vor, die fünf verbliebenen ungarischen Städte zwischen Venedig und Polen aufzuteilen.

Aufgrund der regionalen Beschaffenheit regt Polen folgende Verteilung an:

  • Preslav, Bukarest und die Hauptstadt Bran gehen an Venedig
  • Buda und Pest gehen an Polen, zusammen mit der Option auf Wien

Ungewiss ist derzeit noch der Zeitpunkt der Übernahme. Polen vermag den Zeitpunkt heute noch nicht zu bestimmen, da der Krieg gegen die Pferdemenschen Priorität genießt.

Jerusalem mit dem Rücken zur Wand

Am Ende des Halbjahres erreichte den Königshof die Kunde, dass Ägypten einen Großangriff auf das Heer von Prinz Anselm gestartet hat. Über 700 Ägypter rennen gegen eine kleine Bande von gut 200 treuen Soldaten des Tempelbergs an. Der Königshof wünscht dem Thronfolger Jerusalems alles Gute!

Neues aus der Gerüchteküche

Unbestätigt, aber hartnäckig, hält sich das Gerücht, dass Polen bis zu vier Kreuzfahrerheere binnen vier Halbjahren mobilisieren wird. Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, stehen rund 3.000 Mann bereit, für das Kreuz nach Osten zu ziehen. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau werden bereits große Heerschauen gehalten.

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inter, 1208 AD. Der Papst hat einen Kreuzzug gegen Mongolia ausgerufen, den Verbündeten Polens im Fernen Osten. König Zbigniew sah sich einer Zwickmühle ausgesetzt, wollte er doch einerseits Mongolias Macht begrenzen, andererseits aber noch nicht in einen offiziellen Krieg eintreten. Er löste das Problem auf seine Art.

Mongolias Dschihadisten

Der polnische Geheimdienst berichtet, dass der Tronfolger Mongolias mit einer Armee voller Dschihadisten östlich von Kiev operiert. Die polnische Grenze scheint nicht direkt gefährdet, dennoch wurde die Grenzschutzgruppe Kiev in erhöhte Wachsamkeit versetzt. Kiev ist sicher – aber offensichtlich auch sicher nicht das Ziel des Dschihad.

Zagreb wird rebellisch

Die polnische Geheimpolizei berichtet an Venedig, dass Zagreb in diesem Halbjahr rebellisch geworden ist und die deutschen Besatzer vertrieben hat. Leider ist die Stadt immer noch verpestet, ein Einmarsch bleibt somit riskant.

Trust investiert auf der Krim

Der Trust, seines Zeichens die polnische Institution zur Stärkung Polens auf nichtmilitärische Weise, hat wieder zugeschlagen. Rund 16.000 Goldstücke werden über einen Zeitraum von 20 Halbjahren an Mongolia abgeführt, im Gegenzug räumten die Pferdeherren Krim-Stadt. Andrew von Ungarn zog nebst Gattin Agnes von Polen noch im selben Halbjahr auf der Krim ein, um von dort die weiteren Operationen gegen Mongolia zu koordinieren.

Der Fall Ungarn

Das Königreich Polen fragt im Allianzrat an, ob neben Venedig und Polen weitere Mächte an der Übernahme Ungarns interessiert sind. Interessenten werden gebeten, sich binnen zwei Halbjahren zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist wird Polen einen Plan zur regionalen Aufteilung Ungarns forcieren.

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roße Sorge stand in den Augen von Frau Agnes, als sie die geheime Depesche vom Königlichen Hof erhielt. Das Dokument ging direkt zu Händen der Chefin des Trust, es musste wichtig sein.

“CODE GRÜN” stand in dem Dokument geschrieben und dahinter die Namen der betroffenen Städte: Danzig und Zagreb! Die Vorsitzende des Trust beschloss unverzüglich: keine Vertuschung sondern Transparenz, auf dass dem Allianzrat kein Schaden entstünde.

Pest in Danzig

Die Pest in Danzig wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mongolia oder dem Heiligen Römischen Reich eingeführt. Ein mongolisches und ein deutsches Schiff liegen vor Danzig im Hafen und scheinen dort auf irgendetwas zu warten. Die Küstenwache wurde angewiesen, alle weiteren Schiffe zu stoppen und festzuhalten, bis die Situation geklärt ist. Durch den Ausfall der Handelsbeziehungen rechnet Polen mit Schäden im vierstelligen Bereich.

Pest in Zagreb

Dem Hohen Rat von Venedig wird folgendes Kundgetan: Die Stadt Zagreb wurde augenscheinlich von eurer Geheimpolizei erfolgreich unterwandert. Bevor es zum Einmarsch durch eure Truppen kommt, raten wir euch, besondere Sorgfalt in Bezug auf die Pest walten zu lassen. Der Trust kann nicht ausschließen, dass auch Geheimpolizisten auf Sabotagemissionen den Virus weiter tragen könnten.

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m Sommer 1200 AD prosperierte Polen, doch es wollte sein keine rechte Freude einstellen. Stattdessen war das Königreich von Kriegsvorbereitungen, Spannungen und großer Trauer gezeichnet.

Die Königin ist tot!

Königin Judith, Frau des Wladyslaw und Mutter von Prinz Zbigniew, Prinzessin Agnes, Ziemowit von Danzig und Feldherr Boleslaw ist tot. Die Ärzte diagnostizierten einen natürlichen Tod, doch der alte König Wladyslaw gab sich damit nicht zufrieden. Berichte vom Tod des Dogen von Venedig, der ebenfalls “natürlich” gewesen sein soll, ließen ihn aufhorchen. Wladyslaw hatte oft mit seiner Frau im Dogenpalast geweilt… und mittlerweile war er sich nicht mehr sicher, ob nicht dort ein garstiges Pulver den Weg in die Kehle seiner Frau gefunden haben könnte. Wer hätte dem Dogen und dem polnischen Herrscherhaus etwas Böses wünschen wollen? Furcht, Zorn und Ohnmacht prägten seine Gedanken bei der Suche nach einem unbekannten Feind.

Angriffziel: Kozelsk

Fernab von Danzig verweilte Prinz Zbigniew. Der Heilige hatte nichts vom Tode seiner Mutter mitbekommen, als er gemeinsam mit seinem Sohn Leszek den Angriffsplan gegen Russland beschloss. Zbigniew machte sich mit einem Heer gen Osten auf und hielt auf Kozelsk zu. In wenigen Halbjahren würde er erneut gegen Russland in den Krieg gehen.

Angriffsziel: Kiev

Kiev, die mächtige Großstadt nahe des Schwarzen Meeres, umringt von Russen und Mongolen, gehalten von einer russischen Elitelegion. Die Herausforderung, die Prinz Zbigniew seinem Sohn Leszek übertragen hatte, war gewaltig. Aber er würde nicht versagen! In weniger als 5 Halbjahren würde er die Perle Russlands nehmen und der polnischen Krone zuführen.

Krieg gegen England befürchtet

Mitten in Polen steht ein Konflikt bevor, den kein Pole will – aber vielleicht aufgezwungen bekommt. Eine englische Streitmacht mit knapp 2.500 Mann kampiert seit vielen Halbjahren vor Danzig. Die Engländer sind dort nicht erwünscht, werden aber letztlich von Polen geduldet. Seit einem Halbjahr jedoch rückt der König von Dänemark gegen dieses Heer vor – und da die Dänen mit England im Krieg liegen, wird eine militärische Auseinandersetzung nahe Danzig immer wahrscheinlicher. Die polnische Generalität sagt voraus, dass Polen in diesem Fall zum Bündnis mit Dänemark verpflichtet ist, bestehende Verträge würden diesen Fall bereits regeln. Die Generalität betrachtet die Situation mit großer Sorge, käme ein Krieg mit England doch äußerst ungelegen.

Terror in Novgorod

In diesem Fall waren sich Zbigniew und Wladyslaw einig: Einen Angriff gegen Mongolia wolle niemand provizieren, aber Novgorod müsse aufgrund seines Zugangs zur Ostsee und seiner Nähe zu anderen polnischen Siedlungen fallen. Schweren Herzens entschieden Vater und Sohn, mit Terror und Infiltration die Stadt zum Fall zu bewegen. Die Aktion “Staatsterror” läuft auf vollen Touren.

Kopfgeld auf den Inquisitor

Der Tod von Königin Judith traf Wladyslaw hart. Er haderte mit seinem Gott, fluchte, trank und tat allerlei Dinge, die nicht den engen Moralvorstellungen der katholischen Kirche genügten. Niemand bei Hofe nahm ihm dies übel, war doch Judith stets sein Fels in der Brandung. Zu allem Überfluss jedoch hörte ein Inquisitor aus dem Heiligen Römischen Reich von Wladyslaw Schwäche und brach zu einer Glaubensprüfung des Herrn von Polen auf. Vivianus Bocca, wie der 25jährige Inquisitor hieß, brach von Westen kommend gen Polen auf und wird voraussichtlich in 3 Halbjahren am Königshof eintreffen. Da der Herr der Polen keinen Wert auf die Bekanntschaft dieses jungen Mannes legt, wird hiermit verkündet, dass der Tod dieses Herren mit 1.000 Goldstücken belohnt wird.

Neues vom Kreuzzug

Robert Gilforde, ein wagemutiger Mann aus Jerusalem, belagerte mit 262 Soldaten die Stadt Kairo. Im Inneren der Stadt rieben sich die ägyptischen Verteidiger verwundert die Augen – immerhin war hier Kronprinz al Mustali mit 1.026 Mann stationiert. Nachdem die Verteidiger ihre Verwunderung überwunden und alle mal kräftig gelacht hatten, machten sie die Stadttore auf und rannten voller Tatendrang auf die Angreifer zu. Nach Sichtung des Feindes zog sich Robert Gilforde zurück.

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m Winter 1200 strebte Polen unter der Herrschaft von Prinz Zbigniew nach Großem.

Der Ryazan-Handel

Niemand geringeres als des Königs Lieblingsenkel Leszek hatte den Ryazan-Handel perfekt gemacht. Russland hatte freiwillig einen Brückenkopf tief im Herzen Mongolias geräumt und den Polen überlassen. Die neue Feste stand tief im Osten, mitten im Nirgendwo, abgeschnitten von jedweder Unterstützung. Doch wer glaubt, dass Polen sich vor solch einer Herausforderung drückt, irrt gewaltig. Der Plan zur Erschließung des Fernen Ostens ist angelaufen.

Steppenwolf & Steppenrebellen

Nahe Kutais, dem Brückenkopf Polens an der Grenze zu Antiochia, Mongolia und dem Byzantinium, haben polnische Späher allerlei Rebellenvolk gesichtet. Das Gesocks kommt aus den Bergen im Norden, ganz offenbar sind es mongolische Rebellen und ehemalige Turk-Truppen. Das Königreich Polen ermuntert das Freie Antiochia, den letzten verbliebenen Bergpass mit einer angemessenen Feste zu verschließen.

Andrew bringt dem Byzantinium den Frieden

Nahe Kutais, der Stadt des Himmlischen Friedens, kamen erneut Vertreter des Byzantiniums zusammen, um mit einer europäischen Großmacht über Frieden zu verhandeln. Wie schon sechs Halbjahre zuvor bei den Venezianern winselte das ehemals mächtige Byzantinium auch diesmal um Gnade. Der erfahrene Prinz Andrew von Ungarn und seine geliebte Frau Agnes fackelten nicht lange und machten den Sack zu – und ließen sich den Frieden mit satten Goldtalern bezahlen. Ruhm und Ehre dem polnischen Paar im wilden Osten.

Randnotizen

  • Ein mächtiges Heer steht im Norden des Landes bereit. Es hält Wache gegen Novgorod, die erste Stadt des Pferdeherren nahe der polnischen Grenze.
  • Die polnische Prinzessin Katharzina wurde von ihrem Vater zu einem diplomatischen Praktikum gen Ungarn gesandt. Sobald sie dort Erfahrungen im Umgang mit der Hochdiplomatie gesammelt hat, wird ein geeigneter Gatte von gutem Stand und Charakter gesucht. Vertreter aller Adelshäuser werden ermuntert, Vorschläge für qualifizierte Bewerber bei der polnischen Botschaft nahe Rom abzugeben.
  • Zwei gewaltige polnische Heere bereiten sich auf die Eroberung von Kiev vor. Der finale Schlag ist in drei Halbjahren geplant.
  • Ein Heer unter dem Kommando von Zbigniew, dem Heiligen, steht kurz davor, in russischen Raum einzudringen. Der Prinz der Polen will einen Korridor nach Ryazan freikämpfen.
  • Das Königreich Polen drückt Bohemund, dem weisen und gerechten Herrscher Antiochias, sein tiefes Mitgefühl zum Tode von Guy aus. Bei aller Freude ob des Siegs über die Turk-Menschen verbleibt ein schaler Beigeschmack ob des hohen Preises, der zu entrichten war. Möge Bohemunds Stern noch lange über Antiochias Wüste leuchten.

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aum ein halbes Jahr ist es her, dass Herr Bohemund von Antiochia seinen Sohn Reynald in der Schlacht um Yerevan verlor. Reynald starb vor den Augen seines Vaters.

Agnes von Polen, ihres Zeichens Spitzendiplomatin im Ruhestand, nahm die Nachricht vom Fall des Reynald zunächst noch gefasst auf. In Polen zeigte sie distanzierte Trauer, bat jedoch gleichzeitig darum, in den Nahen Osten abrücken zu dürfen um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Wladyslaw gewährte und Agnes bezog Quartier in Jerusalem.

In Jerusalem war Agnes zunächst ganz Profi. Innerlich stand sie ob des Todes von Reynald noch unter Schock, nach außen hin blieb sie hart. Sie beriet die Regierung auf dem Tempelberg und empfahl sogar einen Angriff im Osten. Als alle Geschäfte getan war, zog sie mit einem kleinen Tross gen Antiochia um dort am Grabe des Prinzen Reynald um ihren Jugendfreund zu trauern.

In einer sternenklaren und ungemütlich-kalten Nacht trottete sie mit ihrer Leibgarde von Jerusalem aus gen Norden. Die Sterne wiesen ihr den Weg durch ein einsames Dorf an der Grenze. Während sie die Siedlung durchquerten, fiel ihr Blick in eine Taverne, in der junge Männer und Frauen ausgiebig lachten und fröhlich becherten. Eine Hochzeitsfeier einfacher Leute war im vollen Gange.

Da wurde es Agnes schwer ums Herz und sie begann zu weinen. Sie dachte an ihren Geliebten Andrew, der in Kürze gegen Mongolia in den Krieg ziehen musste. Sie dachte an ihren ungestümen Bruder Zbigniew, der das Königreich in den Krieg mit Russland führte. Und sie dachte an Reynald, der wegen ein paar Kilometer Land sein Leben lassen musste. Gott! Wie kurzsichtig die Männer doch waren und wie schlimm das Unglück, dass sie über ihre Familien brachten. Dieser Irrsinn musste aufhören. Sie würde handeln!

In Antiochia angekommen sparte sich Agnes den Weg zu Bohemund. “Wahrscheinlich erobert der greise alte Mann gerade mal wieder ein Türkendorf”, dachte sie bei sich. Egal! Sie hatte wichtigeres zu tun. Gemeinsam mit Reynalds engsten Freunden versammelte sie sich auf dem großen Martkplatz in Antiochia und rief zum Widerstand gegen die Expansionspläne von Polen, Jerusalem, Antiochia und den anderen Herrscherhäusern dieser Welt auf. Die Menge hatte Agnes bereits in Herz geschlossen, als die Prinzessin Polens erneut nach vorne trat. Sie ließ Wut und Trauer freien Lauf und erhob die Stimme…

Agnes war mit sich im Reinen, als die Stadtwache Antiochias den Marktplatz umstellte und die Versammlung aufzulösen versuchte. Es kam zu einer blutigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf einige Bürger Bohemunds ihr Leben verloren. Nach einigen Minuten beendete Agnes die Intervention und begab sich erhobenen Hauptes in den Gewahrsam der Staatsmacht Antiochias.

N
eues aus Jerusalem

Im Winter 1197 AD empfing König Baldwin vom Goldenen Thron in Jerusalem einen Gesandten des Königreichs Polen. Der Gesandte war niemand geringeres als Agnes von Polen, Frau von Andrew und ehemalige Spitzendiplomatin des Wladyslaw. Ihre Aufgabe war klar: Beratung der Regierung in Jerusalem bei den bevorstehenden Herausforderungen.

Sturm im Westen

Die Ägypter hatten sich erneut an die Westgrenze Jerusalems herangewagt, jedoch noch ohne eine Belagerung auszurufen. Diesen Moment der Schwäche konnte der Herr vom Goldenen Thron nicht ungenutzt lassen – und so entsandte er eine Schnelle Eingreiftruppe gen Alexandria. Die Landungsboote stehen bereit, die Infiltration ist vollzogen, im nächsten Halbjahr kann die Handelsmetropole im Zweistromland fallen.

Sturm im Osten

“Mehr Lebensraum im Osten” verkündete Agnes dem staunenden Publikum im Thronsaal des hohen Herren vom Tempelberg. “Damit haben wir in Polen so unsere Erfahrungen”, führte sie weiter aus und verwies auf eine Rebellensiedlung im südosten Jerusalems. “Im übrigen müsste dort hinten auch noch ein Türkenstädtchen sein – wir sollten daher lieber ein paar mehr Mannen entsenden” erläuterte sie fachmännisch. Gesagt, getan: Fraunce Heaven, der Sohn des Baldwin, wurde umgehend in den südlichen Osten geschickt.

Nachwuchs im Thronsaal

Thomas und Aldet Harfford geben die Geburt ihres Sohnes Laurence bekannt. Thomas ist Sohn des Thronfolgers von Jerusalem, dem mit Laurence nun ein Enkel geboren wurde. Herzlichen Glückwunsch!

P
olen im Sommer 1188

Es ist die Sensation des Jahres! Agnes von Polen, Chefdiplomatin und Tochter des guten Königs Wladyslaw, ist verheiratet. Die adrette Mitzwanzigerin heiratete nahe Krakau den vier Jahre jüngeren Ungar Andrew, seines Zeichens Mitglied der dortigen Herrscherfamilie und angesehener Feldherr.

Polen am Donnerstag berichtet exklusiv:
So feiert unser Hochadel – das schockierende VIDEODOKUMENT! 

A
gnes von Polen war erfreut, sie kicherte. Gerade hatte sie Kunde erhalten von einem Mitarbeiter der Projektgruppe “Neue Welt”. Bei der Durchführung der Geheimmission waren ihre Leute auf einen schottischen Diplomaten getroffen.

Anstatt den Schotten links liegen zu lassen, machte die Gesandtschaft halt, guckte furchtbar Grimmig und sandte dann ihren besten Mann an Land. Miszko Marosz, ein Name wie Donnerhall, betrat die Bühne. Der diplomatische Tausendsassa, der Copperfield unter den Botschaftern, sprach mit erhobenem Zeigefinger und sonorer Stimme zu dem verängstigten Highlander.

Nach gut einstündiger Verhandlung einigten sich die Parteien dann auf die Gewährung von Handelsrechten – verbunden mit der Bitte der Schotten, von einem Angriff auf ihr Land abzusehen.

“Wenn die Schotten wüssten, dass wir ihre Insel nicht mal geschenkt nehmen würden, hätten sie bestimmt nicht so gewinselt” dachte Agnes im Stillen bei sich. In Gedanken sah sie abermals Miszko Marosz vor sich… und stellt sich vor, wie er den Schottenbotschafter angeknurrt haben musste. Agnes lächelte.

A
gnes von Polen traf wieder einmal in Wien ein. Ein Zwischenstopp in Budapest hatte Sie aufgehalten, die Verhandlungen ob der neuen Allianz zwischen Polen und Ungarn wollte sie höchstselbst zu einem guten Erfolg führen. Und fürwahr, es war ihr gut gelungen.

Ob ihre nächste Mission ebenso erfolgreich enden würde, stand noch in den Sternen. Zu Mittag hatte Sie mit dem Deutschen Kaiser gespeist und ihm unmissverständlich klar gemacht, dass seine Truppen in Polen nicht erwünscht seien. “Wie würde es euch gefallen, wenn 2.000 Soldaten der Krakauer Landwehr vor Frankfurt lagerten, Herr Kaiser” hatte Sie dem dicken alten Mann aus Deutschland entgegengeschnaubt. Sie war in ihrem Element, der diplomatische Predator der Polen, die Allzweckwaffe des guten Königs Wladyslaws.

Zwischen Hauptgang und Nachspeise hatte der Deutsche Kaiser ihr geantwortet, dass Polen nicht in der Position sei um Forderungen zu stellen. “Wertes Fräulein Agnes”, hatte der bornierte dicke alte Mann gesagt, “wir Deutschen belieben zu gehen wie es uns gefällt. Und wenn euch das nicht passt, dann ist dies euer Problem.”

Kurzzeitig erwog Agnes ihren versteckten Dolch zu ziehen und dieser Kröte den Hals aufzuschlitzen, da traf ein Bote am Hofe des Kaisers ein. Seine Nachrichten verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: der polnische Prinz Zbigniew hatte heroisches in Lithauen vollbracht. Die Burg Turku im hohen Norden und eine Stadt hatte ihr Bruder den Lithauern abgetrotzt, dazu noch ein großes Heer vernichtend geschlagen. Agnes war mächtig stolz auf ihren Bruder.

Diese Kunde im Gepäck trat Sie am Abend noch einmal vor den Deutschen Kaiser. Das Gespräch fand unter vier Augen hinter verschlossenen Türen statt. Tags darauf reiste Agnes aus Polen ab, gut eine Woche später verließen die deutschen Truppen Polen und setzten ihren Weg nach Osten fort. Sie hatte es wieder einmal geschafft.

Als nächstes würde sie sich den Dänen zuwenden. Im Westen Polens hatten etwa 200 Wikingerfreunde die Grenze passiert ohne das Banner des Herrn Jesu gehisst zu haben. Sie würde diese Situation bereinigen – oder auf die 150 Schweren Reiter warten, die bereits zu ihr auf dem Weg waren. Aber das wird eine andere Geschichte.

Während die junge Prinzessin in Wien einen Sieg feierte, warf sich der gute König Wladyslaw gerade in seinen feinsten Zwirn. Kunde aus Italien hatten ihn erreicht und sein Herz mit Sorge erfüllt. Es mussten neue Verhandlungen mit Venedig geführt werden, die Aufgabe war delikat und unumgänglich. Er würde dies selbst erledigen und aus der Welt schaffen müssen – und so machte sich unser guter König zum geheimen Verbindungsmann des Dogen in Krakau auf. Und auch das wird eine andere Geschichte.

P
olen stand vor einem Rätsel. Im Sommer 85, als die Lithauer die Stadt Arensburg hätten einnehmen sollen, zogen sie sich zurück. Späher fanden die Truppen im benachbarten Reval, doch warum sie Arensburg aufgaben, war nicht zu erkennen. So ergriff Polen seine einzige Chance und setzte zur Belagerung an.

Angriff auf Arensburg

Zeitgleich zur militärischen Offensive gegen die Rebellenstadt Arensburg reiste Prinzessin Agnes zu den Deutschrittern nach Königsberg. Die Teutonen standen unter Druck, wurden sie doch durch Lithauen und vermutlich auch Rebellen beständig angegriffen. Agnes sagte Unterstützung gegen die Rebellen zu – natürlich gegen eine kleine Entschädigung. Die Verhandlungen waren so hart, dass im Anschluss daran einige Delegetionsteilnehmer Prinzessin Agnes als “diplomatischen Predator” und “Herrin der Verneinung” titulierten.

Auch im Kampf um die Stadt Skara gab es positives zu vermelden. Die dänisch-polnische Allianz konnte die Rebellen verjagen und so für mehr Stabilität in der Region sorgen. Die Stadt steht bis auf weiteres unter dänischer Herrschaft.

In Danzig, dem Kriegshafen der polnischen Marine, treffen die Menschen Vorbereitungen für weitere Schlachten jenseits der See. Die Rebellenburg Turku im äußersten Norden der See steht aktuell neben Arensburg auf der Wunschliste der Admiralität. Und dann ist da noch der Angriffsplan gegen Lithauen, ein ungewisses Unterfangen mit hohen Risiken.

A
gnes und Wladyslaw saßen beisammen und hielten Kriegsrat.

“Mein Herr”, ächzte die adrette Mitzwanzigerin ihrem Vater, dem guten König von Polen, zu. “Lithauen ist eindeutig zu weit gegangen. Sie belagern Arensburg mit einer Übermacht, ihr Sieg ist nicht verhinderbar. Sie nehmen uns den Lebensraum weg, den wir öffentlich für uns prokalmiert haben. Ich sage: Krieg!”

Wladyslaw war stolz auf sein Mädchen. Sie sagte heraus was sie dachte, geradlinig. “Meine Tochter, für einen direkten Angriff ist es noch zu früh. Bevor wir in den Krieg ziehen, müssen wir die Dänen, Deutschen, Teutonen, Norweger und Ungarn fest im Blick haben – jeder von ihnen kann unsere Grenzen bedrohen. Außerdem sendet umgehend unseren Botschafter in Italien zum Papst, er möge unsere Allianz endlich besiegeln. ”

“Wie ihr wünscht, mein Herr”. Agnes blickte verdrieslich auf und erhob abermals die Stimme. “Sagt, wann wird Polen endlich von diesen Strauchdieben erlöst, die hier ein und ausgehen? Prediger aus fremden Ländern, unerwünschte Diplomaten, sie stolzieren durch unser Land als gehöre es ihnen.” Wladyslaw blickte finster und sprach mit gesenkter Stimme: “Der Herzog von Mailand wird uns bald von diesen Strolchen erlösen, verlasse dich darauf, meine Tochter.”

Die Türen zum Thronsaal flogen auf, der Kriegsrat wurde jäh unterbrochen. “Majestät”, der Hauptmann des königlichen Sicherheitsdienstes schritt mit schwerem Gang durch den Raum, “es wurden erneut Rebellen im Landesinneren gesichtet. Wir müssen sofort handeln!”

Wladyslaw wusste, was zu tun war. Er hatte es schon viele Male getan und er würde es wieder tun. “Hauptmann, wir brechen auf.”

D
er gute König Wladyslaw trat entschlossen vor die Abgeordneten der Stände Polens. Er hatte ihnen etwas zu sagen, was keinen Aufschub duldete.

“Verehrte Standesführer, Gildenmeister, Obermeister”, er räusperte sich. Er würde es ihnen hier und heute ganz offen verkünden – die Nachricht musste überbracht werden.

“In meiner Einschätzung sind wir insgesamt auf dem Wege, in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe, mit dieser Außenhandelsabhängigkeit, auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren – zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch negativ auf unsere Chancen zurückschlagen, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden – und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.”

Die Vertreter der Stände hatten seine Worte gehört, aber offenbar noch nicht begriffen. Wladyslaw wusste, was zu tun war.

“Meine Herren Standesfürsten, was ich meine ist: Die Städte Skara und Arensburg sind von Rebellen besetzt und somit destabilisiert. Das muss Enden! Mein Sohn Boleslaw führt in diesen Tagen ein Herr gegen Kalmar, General Bohemund wird in Kürze gegen Arensburg ausrücken. Die Stände mögen sich über neue Handelsposten und Warenlieferungen freuen und bis dahin unsere offensive Aussenhandelspolitik durch erhöhte Abgaben unterstützen.”

Zufrieden verließ Wladyslaw die Sitzung. Er hatte noch einen wichtigen Termin vor sich, immerhin kam vor wenigen Tagen das zweite Kind seines Erstgeborenen zur Welt. Er konnte es kaum erwarten die kleine Katharzina in seine Arme zu schließen. Eines Tages, wenn er sich zur ewigen Ruhe gesetzt und Bohemund König von Polen wäre, würde Katharzina von Polen eine Prinzessin und ihrer Tante Agnes eine würdige Nachfolgerin sein. Der gute König lächelte.

P
olen, Winter Anno Domini 1183

Wladyslaw kannte diese Momente und er hasste sie. Seine Tochter, Agnes von Polen, hatte ihm eine Nachricht zukommen lassen. Sie teilte ihm mit, dass sie nach langen Verhandlungen mit dem Deutschritterorden zu einer Übereinkunft gekommen sei.

“Wir stehen nun also auf derselben Seite, die Hornhelmträger und ich” dachte sich unser guter König. Ungläubig schüttelte er den Kopf. Ausgerechnet er, der die Teutonenritter mied wie der Lithauer die Arbeit, musste sich mit diesen religiösen Fanatikern arrangieren. Doch Agnes hatte recht, dass wusste er. Zusammen mit den Deutschrittern würde Polen die Westküste der Lithauer angreifen können – und die Chancen auf Sieg standen gar nicht schlecht.

Weitere Kunde erreichten unseren König. Späher berichteten, dass Stockholm von den Norwegern genommen wurde. Somit verblieben nur noch zwei Küstenstädte der Ostsee in der Hand von Rebellen. Jede Nation, die weiter wachsen wollte, würde dies auf Kosten ihrer Nachbarn tun müssen.

Wladyslaw hob sein Haupt. Er war fest entschlossen, sein Polen an die Spitze der nordeuropäischen Nationen zu führen. “Schreiber, zu mir” donnerte er in befehlsgewohntem Ton durch die Halle. “Bestellt den Hauptmännern, dass der König eine Heerschau wünscht. Polen zieht in den Krieg.”

E
ine Woche war seit dem heiligen Vatertag vergangen. Eine Woche war es her, seit König Wladyslaw das letzte Mal in Ruhe Zeitung gelesen hatte.

Erschöpft von der Siegesfeier ob der Befriedung von Kalmar sank der gütige Herrscher in seinem Thron zusammen, sich nach Ruhe und einer Zeitung sehnend. Er schwang die Füße hoch und griff beherzt zu PoDo, der polnischen Zeitung, die zu jedem Thema eine Meinung hat. Neben Olga, 19, zierte diesmal seine Tochter Agnes die Titelseite. Das fing ja gut an…

Agnes im Strudel der Gefühle

PoDo berichtet vom Skandal um Prinzessin AvP

Unser guter König überflog die Zeitung: Agnes … im Strudel der Gefühle … Affäre …. posen in Posen …. der deutsche Michel sticht zurück … Deutschland fällt über Polen her

“Schreiber, zu mir!” donnerte der König. “Richtet meiner Tochter aus, sie möge sich gefälligst in der Öffentlichkeit zusammenreissen. Und meldet Hauptmann Banaszak, er möge die Redaktionsräume von PoDo niederbrennen. Außerdem sendet Nachricht zu meinen Freunden in Mailand. Sie sollen Ausschau halten nach einer deutschen Prinzessin namens Agnes. Sagt ihnen, es kann nur meine Agnes geben. Sie wissen dann schon, was zu tun ist.”

[
Riesenskandal und ein bißchen Friede: der Übersetzer]

Das sind ja Abgründe grosso – was unser Priester dort mitten in der Pampa feststellen mußte. Fortunamente hatte er seinen Maler favorito mit auf seinen Reisen, der dies alles zwecks Beweissicherung festhielt. Leugnen ist zwecklos, Padrone aus Polonia! Eure princesca… *luftschnapp* Ichä brauche erstä mal un Grappa fantastico!

Aber es gibt auch anderes Interessantes. HRE zahlte 500 Goldstücke, um eine Allianz mit uns einzugehen. Venezia als Friedensstifter – basta!

P
olen, Winter Anno Domini 1182

Der Chef der königlichen Sicherheit wurde ermordert in der Nähe von Krakau aufgefunden. Als Tatwaffe machten die ermittelnden Beamten ein schottisches Claymore aus, ein besonders grausames und handfestes Zweihandschwert aus dem Norden der britischen Insel. Es wird vermutet, dass ausländische Attentäter einen Anschlag auf den König verüben wollten und der Sicherheitschef dies mit seinem Leben vereitelte.

Neuer Verantwortlicher für die Sicherheit im Thronsaal ist ab sofort  Ziemowit Banaszak. Herr Banaszak wurde vom König höchstselbst erwählt und auch sogleich in den Kreis der Familienmitglieder aufgenommen.

Die Bande zu Dänemark wurden ebenfalls verstärkt. Südlich von Marienburg trafen sich ein dänischer Gesandter und die polnische Chefdiplomatin Agnes zu Verhandlungen ob einer gemeinsamen Allianz. Nach insgesamt 7 Verhandlungsrunden verkündeten die beiden, dass Dänemark und Polen von nun an gemeinsam für Sicherheit und Stabilität in der Ostseeregion sorgen.

Zu guter Letzt bleibt noch die Operation “Kalmar Shield” zu erwähnen. Der treue General Boleslaw steht mit seinen Truppen bereit, im nächsten Sommer die Stadt Kalmar zu befrieden. Der Segen des Herrn sei mit ihm!

A
gnes hatte die Botschaft Ihres Vaters verstanden.

Die Enthüllungen von PoDo waren Wasser auf den Mühlen der Polen-Zerteiler. Sie wusste, dass es bei den Teutonen, Deutschen und Dänen Bestrebungen gab, das Königreich aufzuteilen. Selbst die Lithauer oder Russen hätten mitgemacht – so sie denn genügend Militär hätten aufbringen können. Handeln war jetzt das Gebot der Stunde!

Sie brach die Ungarnreise ab, kehrte zurück nach Polen und beriet sich nahe Krakau mit ihrem Vater. Die Beschlüsse waren eindeutig:

  • die diplomatischen Kapazitäten werden erhöht
  • ein Gesandter wird gen Italien gesandt
  • Priester haben sich an Grenzübergängen einzufinden und dort die Neuankömmlinge zu untersuchen
  • 5 neue Wachtürme werden in den Grenzregionen im Osten und Westen aufgestellt
  • weitere Truppen werden ausgehoben
  • Visby hat im nächsten Sommer zu fallen

Die Zeit wird zeigen, ob dies weise war.

V
atertag, Christi Himmelfahrt, ein guter Tag für den Regenten, um gemütlich auszuspannen und die Zeitung zu lesen.

Auf der Tafel im königlichen Thronsaal lag die aktuelle Ausgabe von PoDo. Neben Dunja (21), der rassigen Ostmaid aus Krakau, zierte eine reisserische Überschrift die Titelseite. Dort berichtete ein Schmierfink, der angeblich im letzten Sommer als Chronist am königlichen Hof gearbeitet hatte, über Angriffspläne der Regierung gegen seine Nachbarn.

PoDo - das Magazin für unabhängige und regierungskritische Berichterstattung in Polen berichtet über Angriffspläne des polnischen Königs

Polen am Donnerstag deckt Skandal am Königshof auf

Voll von Unglauben las der gute König die Zeitung: …die friedliebenden Bürger von Visby … polnische Angriffstruppen auf dem Vormarsch … geheime Militäroperation in der Ostsee … Gutmensch Wladyslaw zeigt seine hässliche Fratze

Wladyslaw war wütend! Sein kompletter Sicherheitsapparat hatte versagt und zu allem Überfluss hatte der Schmierfink noch nicht einmal Unrecht. Die Katze war aus dem Sack – daran war nichts mehr zu rütteln, selbst mit der Hinrichtung des Verfassers ließe sich die Gerüchteküche nicht mehr beruhigen.

“Schreiber, zu mir” brüllte der König durch die Halle. “Schreibt meiner Tochter Agnes. Richtet ihr aus, ihr Vater braucht Hilfe. Sie soll die Gemüter unserer Nachbarn beruhigen und ihnen versichern, dass wir – sinngemäß – kleine arme Bauernmädchen aus den Händen von Räubern, Mördern und anderen Schurken befreien.”

Noch einmal holte der König Luft: “Und Schreiber, sendet auch Kunde an meinen Sohn Boleslaw. Er befindet sich zur Zeit vor Visby und plant die Befriedung der Stadt. Er möge dem dortigen Pöbel nicht ein Haar krümmen. Und er soll nach seinem Sieg Kunde schicken von befreiten Bauernmädchen, die ihn mit Blumenschmuck überhäuft haben, dankbar ob ihrer Befreiung.”

Als alle Order gegeben und die erste Wut verraucht war, besann sich der König wieder auf die wichtigen Dinge. Schließlich war der als Chronist getarnte Schmierfink nur eine von vielen Bedrohungen, der ein König in diesen Tagen ausgesetzt war. In voller Leibpanzerung, mit einem schottischen Claymore bewaffnet und von seiner Leibgarde eskortiert, machte sich der König auf, ein allerletztes Wort mit dem Chef der Sicherheit zu reden.