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hwehemir, was ein schwarzer Tag. Polens letzter großer Volksheld, der ehrenwerte Andrew von Ungarn, ist von uns gegangen. Andrew, der Ehemann der Agnes von Polen, Begleiter von König Wladyslaw, Nahost-Experte, Expeditionsarmee-Kommandant und Statthalter Jerusalems, er ist nicht mehr. Seinen letzten Atemzug verlebte er auf der Krim, von wo aus er im Osten die Türme Jerusalems und im Westen Richtung polnisches Kernland schauen konnte.

Trotz des Kummers auf der Krim duldete der Militärapparat Polens keinen Stillstand. Der Angriff auf Schottland startete planmäßig, allerdings hielten sich die Schotten nicht an den Plan. Anstatt der geplanten drei bis vier Siedlungen konnten lediglich zwei Festungen geknackt werden. Dies gestaltete sich als umso schwieriger, da der oberste Feldherr meinte, er wolle die Festen “so knacken, wie wir es zukünftig machen werden.” Was auch immer er damit meinte… er brauchte jedenfalls allerhand Mannen, um die Aufgabe zu schaffen.

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er Ruf aus Antiochia verhallte nicht ungehört. Kurz & gut: Prinz Andrew verfügte Hilfe auf zweierlei Art. Zunächst mal wurde ein großes Heer ausgesandt, dass Antiochia von Süden her betreten und die dortigen Straßen von Rebellen säubern wird.

Darüber hinaus schloß sich Andrew der venezianischen Hilfe an und lies Bronisad ausrichten, dass Jerusalem zu denselben Konditionen ebenfalls 15.000 Goldstücke in die Waagschale werfen würde. Diese Summe entsprach zwar gut 2/3 der liquiden Mittel, aber die Situation auf dem Tempelberg schien deutlich entspannter denn in Antiochia. In harten Zeiten musste die Allianz eben zusammen stehen.

Andrew schloß seine Regierungsgeschäfte in diesem Halbjahr mit einer Depesche an den Rat der Allianz. In dem Schreiben informierte er die Mitglieder, dass der Kreuzzug gegen die Mauren endgültig vorbei sei und Spanien das Kreuzzugsziel erobert hatte. Andrew weist darauf hin, dass ein Krieg gegen die Spanier somit zum Risiko wird, da sie in Afrika nun ein sicheres Refugium haben und somit lange durchhalten könnten, ehe sie endgültig vernichtet würden. In dieser langen Zeit könnte jedem katholischen Angreifer eine Exkommunkation blühen…

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rinz Andrew von Ungarn verweilte mal wieder in Jerusalem, um dort die Geschicke des Landes zu verwalten. “Himmel”, dachte sich der alte Mann, als er eine Depesche seines Königs Leszek empfing. Er überflog die Zeilen rasch “… sende Hilfe nach Antiochia … Bronisad braucht dich … Rebellen allerorten … Kutais soll ebenfalls marschieren …”. Der polnische Herrscher hatte offenbar vor, Antiochia auf breiter Front militärisch zu unterstützen. “Na gut”, sprach Andrew zu seinen Generälen. “Wir sind hier die Allianz also stehen wir auch zusammen. Auf geht’s, von Kerak aus soll eine ordentliche Streitmacht dem jungen Bronisad und seinen Freunden in Antiochia zur Seite springen. Zack zack!”

In Gedanken verloren diktierte Andrew noch ein paar Depeschen. Ein Marschbefehl für Kutais, ein Dankschreiben an Mailand für die priesterliche Unterstützung in Tunis und eine Aktennotiz für den Allianzrat, dass ebenfalls in Tunis ein halbes Kreuzfahrerheer desertiert ist. Letzteres war keine schöne Sache, aber leider unvermeidlich. Andrew konnte keine Truppen aus Tunis abziehen ohne das die Stadt sofort rebellisch würde. Eine Zwickmühle war es, dieses Nest namens Tunis.

Zu guter Letzt legte Andrew dem Allianzrat noch ein Dokument mit dem neuesten Stand aus Sijilmasa, dem Ziel des laufenden Kreuzzugs, vor. Die Spanier haben offenkundig das maurische Städtchen erreicht und belagern es. Aufgrund der militärischen Übermacht mag es sein, dass der Kreuzzug in einem Halbjahr vorbei ist.

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s war der alte Haudegen Andrew von Ungarn, seines Zeichens Nahost-Experte, Jerusalem-Kenner und trauernder Ehemann, der sich auf Geheiß des Herren Leszek nach Jerusalem aufmachte um dort abermals den König zu vertreten.

Als erstes stand die Akte “Arguin” auf der Agenda. Arguin war einst Jerusalem zugehörig, wurde rebellisch und anschließend maurisch. Kürzlich nun starteten die polnischen Kreuzfahrer vor Arguin eine Belagerung, um die Stadt für das Königreich Jerusalem zurückzugewinnen. Andrew höchstselbst beorderte einige Truppen unter dem Banner Jerusalems nach Arguin und lies diese dort mit den Polen gemeinsam angreifen. Kurzum: die Stadt wurde genommen und als warnendes Exempel wurde ein Exterminatus angeordnet. Eine Woche lang gingen die Schergen Jerusalems um und stachen jeden ab, der sich nicht zu Jerusalem bekennen wollte. Ein grausiges, aber dennoch notwendiges Vorgehen um die Region zu stabilisieren. Rund 70% der Einwohner wollten sich leider nicht mit der neuen Regierung arrangieren.

Andrew hoffte, dass das Exempel an Arguin die Rebellen in Tunis beeindrucken würde. Die dortigen Umtriebe machten dem polnischen Statthalter durchaus Sorgen, zumal auch schon erst Dessertationen im örtlichen Kreuzfahrerheer beobachtet wurden. Die Kreuzfahrer würden Tunis bald verlassen – und Andrew hoffte, dass die Stadt bis dahin wieder zur Ruhe kommen würde.

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um Jahreswechsel 1223/1224 verstarb sie, die Grande Dame der großen polnischen Nation. Agnes von Polen, die diplomatische Protagonistin des Königreichs, weilt nicht mehr unter uns. Sie war der letzte Nachkomme des großen Wladyslaw, jetzt ruht sie bei ihren Geschwistern Ziemowit Banaszak, Boleslaw und Zbigniew. Namen wie Donnerhall, eine Generation voller Macher, Polen trägt Trauer und verneigt sich vor diesen Heroen der Geschichte.

Gerüchteküche

Ob des Ablebens der polnischen Prinzessin ranken sich allerhand Gerüchte. In der Öffentlichkeit wird ein gewaltsamer Tod dementiert, der Verdacht einer Straftat bleibt jedoch weiter im Raume stehen.

Andrew von Ungarn, der Letzte der Alten Garde

Andrew ist zwar “nur” angeheiratet, ist aber nun der Letzte noch lebende polnische Führer, der direkt unter dem alten Wladyslaw gedient hat. Obwohl der Tod seiner Frau ihn schwer mitgenommen hat, ist er weiterhin bestrebt für Ruhe und Ordnung auf der Krim und im Osten zu sorgen.

Nachruf auf Agnes

In Gedenken an die große alte Dame der polnischen Nation hat Polens Hofbarde Nummer 1, der feine Herr Jutjub, eine Folklore verfasst.

httpv://www.youtube.com/watch?v=sxSMY_RT2NA

Unterstützung für Jerusalem

Trotz der traurigen Umstände lag die große Politik in Polen nicht brach. Polens Kreuzfahrerheer ging vor Arguin an Land und belagert nun die Stadt der Muslime. Ziel der Polen ist, die Stadt wieder zurück in den Schoß Jerusalems zu führen.

Die Akte Norwegen

Die Generalität teilt dem Dogen von Venedig mit, dass in vier Halbjahren ein vernichtender Schlag gegen die Norweger geführt werden wird. Zwar sind zwei von drei Siedlungen in direkter polnischer Nachbarschaft, die letzte Siedlung hingegen wird im Kanal zwischen England und der irischen Insel vermutet. Da Norwegen komplett in einer Angriffswelle fallen soll, bittet Polen seinen Verbündeten noch um etwas Geduld.

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m Winter 1222 AD stand im Königreich Jerusalem eine Veränderung an. Der Nahost-Experte Andrew von Ungarn, Gemahl der Agnes von Polen, wurde von seinem Posten abberufen und durch einen austrebenden Jungpolen ersetzt. Doch lest selbst.

Arguin wieder maurisch

Fassungslos nahm die Generalität in Jerusalem die neue Lage zur Kenntnis: Jerusalems westlichste Stadt war von den Mauren übernommen worden. Die verbliebenen Truppen waren nicht in der Lage, die Situation unter Kontrolle zu halten. Zu allem Elend fehlen kurzfristig frische Truppen, am nächsten ist das etwa 6 Halbjahre entfernte Timbuktu.

Märchenhochzeit zwischen Jerusalem und Polen

Hurra, sie wurde wahr! Über Weihnachten 1222 AD gaben sich Kronprinz Bronisad, Erbe des Leszek und Prinzessin Matilda Pegler aus Jerusalem das Ja-Wort. Das Bündnis zwischen beiden Reichen wurde auf wunderbare Weise vertieft. Selbstredend lies es sich Kronprinz Bronisad nicht nehmen, höchstselbst in diesen Tagen die Regierungsgeschäfte in Jerusalem zu führen – der König ist ja immer noch beschäftigt.

Stammbaum Jerusalems

Die traumhafte Märchenhochzeit, die an die fantastische Hochzeit der Agnes von Polen erinnerte, wurde allseits mit großer Freude und Zustimmung aufgenommen. Hoch lebe das junge Brautpaar, Glück und Segen den beiden großen Nationen Jerusalem und Polen!

Ausbau Jerusalems schreitet voran

Wir drehen hier ein ganz großes Rad”, erläutert Kronprinz Bronisad auf dem Westbalkon des Palastes in Alexandria. “Östlich von Jerusalem liegen unsere Erschließungsarbeiten im Plan, im Westen arbeiten wir noch dran. Zweispurige Straßen, Wachtürme, Forts – das volle Programm. Natürlich kostet das auch alles eine Kleinigkeit, aber sehen Sie, so eine Wüste überwacht sich nicht mit einer handvoll Geheimpolizisten.” Zufrieden wandte sich Bronisad von den Redakteuren des PoDo ab und vertiefte sich wieder in seine Arbeit.

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ir haben Sommer, 1222 AD. Erneut ist es Prinz Andrew von Ungarn, Nahostexperte der Polen, der die Stellung auf dem Tempelberg hält. Auf dem Tempelberg erfuhr er auch sogleich die erste Hiobsbotschaft des Tages – eine gewaltige Kreuzzugsarmee war aus dem Kreuzzug ausgetreten, da ihr Heerführer tragisch verstorben ist. Ein schwerer Rückschlag für die Staatskasse und die Belange der Christenheit.

Jerusalem verliert Hauptstadt-Status, Al Suways gewinnt

Der Prinz, der mittlerweile den Ruf eines radikalen Reformers hat, verfügte, dass die Hauptstadt von Jerusalem nach Ägypten verlegt werden solle. Die Hafenstadt Al Suways hat sich als optimaler Verwaltungsstandort herauskristallisiert, von dem das riesige Reich Jerusalems ab jetzt zentral verwaltet wird. Eine Stellungnahme des Königs, der immer noch seinen Palast auf dem Tempelberg renoviert, war bis Redaktionsschluss hierzu nicht zu bekommen.

Auf dem Weg nach Timbuktu

Ein englischer Geistlicher und ein schottischer Schafhirte treten auf einer Bühne in einer Kneipe in Jerusalem zur Belustigung der Massen in einem Ratespiel gegeneinander an, beide sind gleich gut und es kommt im Finale zum Stechen. Der “Quizmaster” stellt die alles entscheidende Aufgabe: “Reimen Sie in 5 Minuten einen Limerick, der sich auf “Timbuktu” reimt!” 5 Minuten später ist der Geistliche als erster an der Reihe. Er tritt nach vorn und trägt sein Werk vor: “I was a father all my life had no children, had no wife. But I read the Bible through and through on my way to Timbuktu.” Das Publikum ist begeistert und wähnt ihn schon als den sicheren Sieger. Doch nun ist der Schafhirte an der Reihe. Er tritt nach vorn und kalauert: “When Tim and I to Brisbane went we met three Ladies, cheap to rent. They were three and we were two, so I booked one and Tim booked two…”

Ja, so waren sie, die Tage, damals in Jerusalem.

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ir schreiben das Jahr 1221 AD. In Jerusalem herrscht Aufbruchstimmung, auch wenn der alte König noch immer mit der Renovierung seines Palastes beschäftigt ist. Doch wen mag das schrecken, wenn doch der gute Berater Andrew von Ungarn vor Ort nach dem Rechten sieht. Und das ward geschehen.

Prinzessin Deonisia ist verheiratet

Das erstgeborene Kind unseres Thronfolgers, Prinzessin Deonisia, hat sich im zwarten Alter von 30 Lenzen vermählt. Die Gute heiratet innerhalb der jerusalemischen Oberschicht und nahm sich einen zutiefst loyalen und weitgehend gläubiger Feldherrn zum Manne. Das Königshaus befürwortet dich Hochzeit und wünscht dem jungen Paar alles Gute.

Andrew lässt aufräumen

Trotz Kreuzzug, Wohlstand und Expansion kämpft Jerusalem immer noch mit dem Feind im Inneren. Ketzer, Häretiker, fremdländische Prediger und zahlloses weiteres Volk irritiert mit einem vielstimmigen Chor die guten Leute vom Tempelberg. Um diesen Umtrieben ein Ende zu setzen, ließ Andrew von Ungarn eine harte Gangart verordnen. Geheime Spezialisten und zahllose Feldlager vor den Toren der Stadt sorgen zunehmend für Ordnung im Heiligen Land.

Infrastruktur in der Wüste

Im Rahmen der Landbefriedung wurden auch einige Forts ausgehoben, um die langen Wege zwischen den Wüstenstädten abzusichern. Wachtürme und Wachgarnisionen mit Spionen sprießen wie Pilze aus dem Boden – eine sehr teure aber dennoch sinnvolle Investition. Das Land will gefestigt werden.

Heiratet Jerusalem in Polen ein?

Anselm Pegeler, einst heißer Anwärter auf den Thron in Jerusalem, ist im vergangenen Jahr friedlich entschlafen. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, die im übrigen bereits offiziell den Rang einer Prinzessin bekleidet, auch wen sie nicht mehr zur aktiven Königslinie gehört. Die junge Dame steht derzeit vor den Toren von Buda und Pest, wo sie mit der örtlichen polnischen Adelsschicht auf Tuchfühlung gegangen ist. Hofreporter berichten, dass es zwischen dem blutjungen Prinzen von Polen, Herrn Bronisad, Sohn des Leszek, bereits zu einer ersten amourösen Verbindung gekommen sei. Besonders gut informierte Quellen berichten, sie wären nicht überrascht, wenn Frau Pegeler junior in die polnische Königsfamilie einheiraten würde.

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h welch’ schwarzer Tag, welche Trauer, welcher Schmerz. Polen beklagt heute den Verlust seines größten Helden denn unser guter König Zbigniew ist von uns gegangen. Friedlich entschlafen ist er in der Feste Oslo, in Sichtweite der Dänen und Norweger, wo er wache hielt nach Osten und nach West. Wir wären dir überall hin gefolgt, unser Bruder, unser Hauptmann, unser König, doch diesen Weg musst du alleine gehen.

Zbigniews letzte Ruhestatt

Dem Weg seines Vaters folgend, wurden die sterblichen Überreste des Königs in die Familiengruft nahe Krakau gebracht. Dort liegt er nun, Polens größter König, neben seinem Ahnherr. Seite an Seite wachen Zbigniew und Wladyslaw nun über die Sterblichen, die die Geschicke Polens zu lenken haben. Mögen die Geister der Altvorderen den Lebenden beistehen.

Familiengeschäfte

Die Trauerfeier zu Ehren des Königs fand im engsten Familienkreis statt. Neben Altkönigin Dorotha, der Frau des Verstorbenen, nahmen seine drei noch lebenden Nachkommen nebst Partnerinnen sowie 12 Enkel an der Begräbniszeremonie teil. Agnes von Polen und Andrew von Ungarn mussten der Feier fernbleiben, da sie dienstlich im Nahen Osten zu tun hatten und unabkömmlich waren.

Altkönigin Dorotha, Prinzessin Jadwigi und König Leszek

 

Rückblick 1201 AD – Zbigniew übernimmt die Macht

Mit dem Tod des guten Königs Wladyslaw übernahm Zbigniew im Alter von 40 Jahren das Königsamt in Polen. Polen hatte damals etwa 40% seiner heutigen Größe. Zbigniew sah sein Reich durch zahlreiche Gefahren bedroht, Teutonen, Russen, Mongolen, Ungar und Deutsche rasselten mit den Säbeln, so wie einst auch Lithuania. Kurzum: An ihrer aller Ende waren Zbigniew und seine Mannen beteiligt.

Polen im Jahre 1221 AD

Heute übergibt unser Herr Zbigniew einen gut bestellten Hof an seinen Nachfolger. Das Land prosperiert, ist schuldenfrei und hat eine international anerkannte AAA+ Bonität. Polnische Berater sind überall gern gesehen, selbst beim aktuellen Kreuzzug ist das Land vertreten. In den 21 Jahren seiner Herrschaft hat Herr Zbigniew Polen in eine strahlende Zukunft geführt – und seinem Nachfolger wahrlich große Fußstapfen hinterlassen. Der König ist tot, hoch lebe der König! König Leszek und Prinz Bronisad, sie leben hoch! Hoch! Hoch!

Randnotizen

  • Die Finanzadministration zeigt sich verwundert, dass Polen in diesem Halbjahr seine liquiden Mittel auf einen zweistelligen Betrag absenken konnte. Experten sprechen davon, dass die Märkte aufgrund des plötzlichen Todesfalls unerwartet nervös reagiert haben.
  • Die Generalität gibt bekannt, dass kommendes Halbjahr der präventive Erstschlag gem. Anordnung von König Leszek gegen Dänemark erfolgen kann. Es sollen vier Siedlungen zeitgleich erobert werden.
  • Der königliche Baumeister gibt bekannt, dass Danzig zu Ehren des Altkönigs Zbigniew besonders schöne Ballistentürme erhalten wird.

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er gute König von Jerusalem verweilte noch immer bei seinen Baumeistern, Architekten und Zimmerdamen, so dass Andrew von Ungarn einmal mehr die Regierungsgeschäfte auf dem Tempelberg übernahm. Freud und Leid versprach die Aufgabe in diesem Halbjahr.

Finanzen nach Art des Wladyslaw

Andrew hielt hocherfreut die Ergebnisse seiner Statistikbehörde in den Händen. Jerusalem war auf Platz 3 der finanziell potentesten Staaten, lediglich hinter Polen und Portugal. Auch die Produktion entwickelte sich gut – und im Gesamtländervergleich war ihm immerhin ein respektabler fünfter Platz sicher.

Pest in Ayla

Im Südosten des Reiches ist völlig unerwartet in einer gut 9.000 Mann zählenden Gemeinde die Pest ausgebrochen. Der örtliche Kommandant hängt fest und harrt mit seinen Truppen aus. Die Lokalverwaltung hofft, durch niedrige Steuern und zusätzliche Soldaten die Situation unter Kontrolle behalten zu können.

Arguin gefallen

In einem heroischen Einsatz schaffte Hauptmann Loefwine das unmögliche. In Unterzahl, ohne kampferfahrenen General und nur durch ein paar Katapulte unterstützt, stürmte er mit vier Einheiten Infanterie die südwestlichste Stadt in Afrika. Das rebellische Arguin wehrte sich standhaft, fiel jedoch letztlich an den Hauptmann. Leider wurde dem Hauptmann die Beförderung zum General verwehrt, da er nach der Schlacht nicht mehr aufgefunden werden konnte.

Das Pack in Arguin

“Hätte ich das doch nur vorher gewusst”, ächzte Andrew von Ungarn nach der aufwändig gewonnenen Schlacht. In typisch polnischer Manier hatte er die Stadt lediglich besetzt – um dann festzustellen, dass kein einziger Christ unter dem rebellischen Pack zu finden war. Da verwundert es kaum, dass die Zufriedenheit im Volk bei gerade mal 10% stand. Andrew hoffte, dass die Siedlung durchhalten würde, bis weitere Truppen rekrutiert werden konnten.

Hoch gepokert

Die planmäßig übergebene Stadt Tarabulus machte in diesem Jahr unerwartet Ärger. Die Kreuzfahrer mussten abrücken, so dass eine kleine Wachgarnison das Kommando übernehmen musste. Auch hier sank die Zufriedenheit ins bodenlose, gerade mal 70% halten der Regierung in Jerusalem die Treue. Andrew hofft inständig, dass das Königreich in diesem Halbjahr die Sticheleien der Rebellen übersteht.

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rneut weilte Andrew von Ungarn in Jerusalem, um dort die Geschäfte des Königs zu übernehmen. Doch lest selbst, was dem polnischen Nahost-Experten unterkam…

Tarabulus von Antiochia übernommen

Vereinbarungsgemäß übergab Antiochia die Feste Tarabulus an Jerusalem. Kurz darauf formierte sich ein Bauernaufstand, den Jerusalem durch die zeitweise Stationierung einer Kreuzfahrertruppe unterdrücken ließ. Binnen weniger Halbjahre sollte die Situation stabilisiert werden können.

Arguin wird belagert

Eine völlig erschöpfte Expeditionsgruppe kam in diesem Halbjahr in Arguin an. In Unterzahl standen sie vor den Toren der Stadt – ohne Aussicht auf Erfolg. Der Hauptmann der Truppe befahl, die Stadt zunächst zu belagern, bis weitere Order aus Jerusalem eintreffen würden.

Rebellen vor Medina

Die Sorge Antiochias vor den Kriegern aus dem tiefen Südwesten schien nicht unberechtigt. Jerusalems Südost-Grenze, immerhin der Rand der uns bekannten Zivilisation, liegt im Dunkeln. Keine Forts befestigen den Grenzstreifen, keine Kontrollstreifen patroullieren dort. Da wundert es kaum, dass heute aus schwarzen Nebel Rebellen kamen, die die Gegend vor Medina unsicher machen.

Limasson soll Stadt werden

Die Feste Limasson im östlichen Mittelmeer ist seit Jahren von Freunden umringt. Da stellte sich natürlich die Frage nach dem Sinn der Feste – und heute wurde die Frage beantwortet. Kurzerhand ordnete Andrew die Umwandlung der Feste in eine gewinnbringende Stadt an. Auf das ein neuer Handelsposten im Mittelmeer erwachse.

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erusalem im Jahre 1220 AD. Der Hohe Herr vom Tempelberg war noch immer mit der Gestaltung seiner neuen Residenz beschäftigt; und so ließ er nach Andrew von Ungarn schicken. Der engagierte polnische Nahost-Experte übernahm einmal mehr die Rolle des Obersten Landverwesers in Jerusalem.

Handel mit Antiochia

Die Beziehung Jerusalems zu Antiochia war in diesen Tagen “komplex”, dass konnte Andrew schnell feststellen. Ein offizielles Angebot Antiochias stand im Raum, was jedoch vom König in Jerusalem noch nicht beantwortet war. Allein das machte die Verwaltung schwer, wollte doch der Landverweser nicht in die globale Politik Jerusalems eingreifen. Nun jedoch stand eine Entscheidung an: Antiochia wollte die strategisch wichtige Siedlung Tarabulus abgeben und bat um Kompensation. Andrew ordnete an, dass man Antiochia 5.000 Goldstücken aus der Schatzkasse des Tempelbergs aushändigen solle.

Der Tempelberg ist schwarz

In Gedenken an seinen Schwiegervater, den großen Wladyslaw “McKinsey”, widmete sich der Landverweser auch diesmal den Einnahmen und Ausgaben des Reiches. Forts wurden errichtet, Einheiten verschoben und kleinere Truppen in Maßen hinzugekauft. Priorität hatte die wirtschaftliche Expansion, danach kam die Bedienung des Kreuzzugs und die sonstigen militärischen Verpflichtungen. Bereits im nächsten Halbjahr würde die Strategie Früchte tragen, die Einnahme einer Rebellensiedlung und die Übernahme Tarabulus sollten dem Reich zusätzlichen Wohlstand bescheiden.

Beziehungen zu Portugal und Antiochia

Prinzessin Deonisia Harfford sprach persönlich mit Portugiesen und Venezianern. Die Diplomaten der Gegenseite erlagen dem Charme der jungen Prinzessin augenscheinlich und rapportierten an ihre Königshäuser die besten Empfehlungen. Da verwundert es nicht, dass kurz darauf die Bestätigung ankam: Jerusalem wird geschätzt auf der internationalen Bühne.

 

 

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m Sommer 1219 AD überschlugen sich die Meldungen aus Ungarn. “Venedigs Städte werden belagert” raunten sich Zbigniews Mannen zu, manche behaupteten gar, der Doge sei in Gefangenschaft geraten. Die Gerüchteküche war voller Köche – und die Stimmung am Siedepunkt.

Pest gefallen

Niemand geringeres als der großartige General Joachim von Gdansk war es, der die Situation schließlich klärte. Mit seinen kriegserprobten Mangoneln und den rauflustigen Männern aus Buda setzte er zum Sturm auf Pest an. Unterstützung erhielt er vom Junggeneral Czeslaw Ciesinski, der mit eigenen Mannen und ein paar Söldnern rechtzeitig zur Schlacht hinzustieß. Gemeinsam fegten sie die Garnision aus Pest davon.

Ungarn ist am Ende

Mit dem Fall von Pest endete auch die Ära Ungarn. Der letzte König der Ungarn, Bertalan von Ungarn, fiel mit seinen Männern am Stadttor von Pest. Mit ihm zusammen ging sein Reich unter, die letzten verbliebenen Einheiten schworen dem König ab und wurden zu vaterlandslosen Vagabunden. Mittel- und Osteuropa sind somit im Zeichen der Allianz befriedet worden.

Überraschung: das Heilige Römische Reich vor Kutais

Andrew von Ungarn, seines Zeichen Nahost-Beauftragter der polnische Regierung, verweilte noch in Jerusalem, als ihn schlechte Nachrichten aus seinem Zuständigkeitsbereich erreichten. “Das Heilige Römische Reich steht mit einer Flotte vor Kutais, genau Anzahl der Gegner unbekannt” – das war alles, was ein Bote ihm auf die Schnelle zum Tempelberg überbrachte. Andrew, der ob des Niedergangs von Ungarn und der Belastung durch die Landverwesung Jerusalems unter enormen Druck stand, beschloss für sich im Stillen, die Deutschen vor Kutais zu ignorieren und sich bis auf weiteres mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen.

Regierungsferien an der Ostsee

König Zbigniew von Polen gibt bekannt, dass seine Majestät und der Beraterstab für ein paar Tage an der Ostsee verweilen um sich in Ruhe auf die bevorstehenden Eroberungen in Nordeuropa vorzubereiten. Für diese Zeit wurde beim Dogen von Venedig angefragt, dass dieser an seiner statt die Geschicke Polens leiten solle. Der Königshof bedankt sich bereits vorab beim Dogen und hofft, dass ihm das polnische Land und dessen kriegerische Nachbarn keine allzugroßen Mühen machen.

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m Sommer 1219 AD war es abermals Andrew von Ungarn, der in Jerusalem auf dem Tempelberg die Regierungsgeschäfte des Königreichs führte. Und wie. “Hat hier schon mal jemand etwas von Vergleichszahlen gehört?!” giftete er die Hohen Finanzbeamten an, die ihm pausenlos erzählen wollten, dass doch alles in Ordnung sei. “Der Vater meiner Braut war niemand geringeres als der alte Wladyslaw, genannt McKinsey. Ihr werdet mich noch kennenlernen, dass wird hier ab sofort alles anders!” Gesagt, getan.

Ein Brief an die Allianz

“Werte Vertreter des Allianzrates, als Sprecher der Regierung Jerusalems sehe ich mich in der Pflicht, die Runde darauf hinzuweisen, dass das Königreich Jerusalem bedingt durch lange und aufreibende Schlachten gegen die Ungläubigen im Süden hohe Kosten zu tragen hatte. Das Schicksal hat es so gewollt, doch wir wollen uns diesem Schicksal nicht ergeben. So bitte ich euch fürdahin, unsere Notlage zu sehen und uns im besten Sinne brüderlich zu unterstützen.” Mit diesen Zeilen schloss Andrew sein Schreiben ab, in der Hoffnung, dass der Allianzrat ihm auf seinem Neuen Weg für Jerusalem unterstützen würde.

Brief an den Papst

Andrew fuhr fort, seinem Schreiben zu diktieren. “An den Papst in Rom… und so weiter… bedanken wir uns recht herzlich… und untertänigst… für eure Zustimmung, gegen die Ungläubigen im Südwesten einen Kreuzzug auszurufen. Jerusalem wird dem Ruf folgen und sein möglichstes Tun, auf dem Weg des Kreuzzugs möglichst viele maurische Städte zu erobern. Wir bedanken uns nochmals… habt dank…” Zufrieden lächelte Andrew vor sich hin. Dank des Kreuzzugs würden Jerusalems Truppen das riesige Nordafrika in doppelter Geschwindigkeit bei verringerten Kosten einnehmen können. Der gutherzige Pole war zufrieden.

Kondolenz am Tempelberg

In der großen Kirche auf dem Tempelberg wurde zum Beginn des Jahres die Frau des Königs beigesetzt. Frau Aldet Hafford entschlief friedlich zum Jahreswechsel 1218/1219. Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt, zu der auch Jerusalems Oberster Landverweser, Andrew von Ungarn, eingeladen war.

Ein Brief an Antiochia

“An den Erben Bohemunds”, so begann Andrew seinen Brief an den Herren von Antiochia. “Wir haben euren Vorschlag geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir keine Teilung Nordafrikas wollen. Spanien und Nordafrika sind gute Ziele für jeden von uns. Derjenige, der Spanien nimmt, soll fern bleiben aus Nordafrika – und umgekehrt. Wir selbst wollen Nordafrika an unser Land anschließen und kompensieren natürlich auch eure bisherigen Eroberungen dort. Gleichfalls würden wir aber auch nach Spanien ausweichen, so ihr es nicht selbst beansprucht. Spanien bietet mindestens neun gut entwickelte Provinzen, die allesamt ertragreicher und besser vernetzt sein dürften als die afrikanischen Wüstenstädte. Da wir uns außerdem nicht imstande sehen, einen Frieden mit Spanien zu erreichen, sind wir gewillt den Torreros eine gebührende Lektion zu erteilen.”

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m Winter 1218 AD stand in Jerusalem Konsolidierung auf dem Programm. Der König des Tempelbergs wollte sich auf die Errichtung seiner neuen Residenz konzentrieren, so dass er einen Verwalter bestimmte. Niemand geringeres als Andrew von Ungarn, seines Zeichens Arabienexperte der polnischen Regierung und Gatte der Agnes von Polen, übernahm an seiner statt die Regierungsgeschäfte.

Anspruch gegen Arguin

Im äußersten Südwesten des nordafrikanischen Kontinents entdeckten Diplomaten des Tempelbergs eine rebellische Siedlung, die ins zukünftige Große Königreich des Himmels integriert werden soll. Kein Mann und keine Frau aus der Allianz möge Hand anlegen an diese Stadt.

Barnaby Gilforde räumt auf

Al Muazzam Labib und Captain al Mansur waren zwei ehemals ägyptische Heerführer, die im Süden des Königreiches ihr Unwesen trieben. Da gegen den General ein Exekutionsbefehl vorlag und auch der Captain mit seiner Armee nichts gutes Verhieß, brach Herr Barnaby Gilforde mit einer schlagkräftigen Truppe auf und sorgte für Ordnung. In Unterzahl nahm er den Kampf auf und trug den Sieg davon. Ein Hoch auf Sir Barnabas.

Prinz Anselm sorgt ebenfalls für Ordnung

Auch im Westen des Königreichs galt es, ehemals ägyptische Truppen zu zerschlagen. Niemand geringeres als Prinz Anselm rückte den Halunken zu Leibe und trat ebenfalls in Unterzahl gegen die hinterhältigen Ex-Ägypter an. Bei geringen Verlusten fügte er dem Feind eine Schlappe zu, von der dieser sich nicht mehr erholte. Ein dreifaches Hoch auf den Prinzen!

Konsolidierung & Truppenverschiebung

Fassungslos nahm Andrew von Ungarn die Militärparade ab, die nahe der Hauptstadt Jerusalem zu seinen Ehren abgehalten wurde. Kurz darauf schrieb der Pole an seinen Freund, den König von Jerusalem. “Werter Herr vom Tempelberg, Ihr seht mich staunend vor den Toren eurer Stadt. Eure militärische Macht ist gar riesig, jede Stadt hat ein eigenes Heer, jede Festung beherbergt kampferfahrene Divisionen. Mein Herr, wolltet ihr die ganze Welt erobern, ich würde ohne zu zögern mit euren Truppen losmarschieren. Allein, ihr müsst die Welt nicht befrieden, lediglich Nordafrika steht nach dem Manifestum zur Unterwerfung an. Zwei gewaltige Heere habe ich in eurem Namen von der Nordgrenze zu Antiochia abgezogen und gen Nordafrika gesandt, doch noch immer türmen sich eure Mannen im Kernland. Ich empfehle euch die Abrüstung von Truppen und den Aufbau von Transportwegen und Schiffen, Nordafrika ist weit und der Seeweg dahin beschwerlich.” Fasziniert von der militärischen Omnipotenz seines Alliierten vom Tempelberg stand Andrew an der Ballustrade des Königspalastes, unterschrieb gedankenverloren ein paar Entlassungsgesuche aus dem Heer und schaute nach Nordafrika.

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n Polen war sie dieser Tage spürbar, die Zeit zwischen den Zeiten. Die teutonische Epoche neigt sich dem Ende, Friede herrscht in weiten Teilen Polens. Nur im Nordwesten des Landes rumort es, trachtet doch der gute König Zbigniew danach, Teutonia mit einem Überraschungsangriff von der See in drei Halbjahren ein für allemal aus Europa zu tilgen.

Krim-Feste wird ausgebaut

Der Johanniterorden gab bekannt, dass er auf der Krim eine Niederlassung einzurichten gedenkt. Die Anwesenheit der Bruderschaft wird von der polnischen Regierung ausdrücklich begrüßt und finanziell unterstützt. Andrew von Ungarn, der Verwalter der Krim, ließ hierzu verlauten “dass das ehemalige Mongolia mittlerweile ein vollständig integrierter Teil des Königreichs Polen ist.”

Ungarische Führung in Buda und Pest

Der polnische Geheimdienst gibt im Zuge des behördenübergreifenden Aktenaustauschs bekannt, dass der König der Ungarn in Pest verweilt. Auch sein Stellvertreter ist nicht allzu weit entfernt, er sitzt in Buda und wartet offenbar auf eine Erleuchtung. Die polnische Generalität bestätigt in diesem Zusammenhang, dass es einen Erstschlag nach Ablauf drei weiterer Halbjahre gegen Ungarn geben wird.

Gerüchteküche

Wir befinden uns im Sommerloch – und wie eh und je schwappt die Gerüchteküche in dieser Zeit besonders hoch. Folgendes wird aus Polen gemunkelt:

  • Andrew von Ungarn soll befohlen haben, dass von der Krim aus im nächsten Halbjahr eine Expedition nach Amerika gesandt wird. “Ehe ich diese guten Truppen in Rente schicke, sende ich sie in den Tiefen Westen”. Die Reise soll ca. 15 Halbjahre dauern. Ziel des Ganzen ist, einen Brückenkopf für die Allianz zu errichten. Mitstreiter und Abenteurer sind eingeladen, sich anzuschließen.
  • Bei Hofe zu Danzig fragt man sich, nach welchem Schema Antiochia und Jerusalem sich Nordafrika aufzuteilen gedenken. Auch wird angeregt, ob nicht eine der beiden Mächte Spanien befrieden könne. Spanien wird von den Mauren im Würgegriff gehalten und wird außerdem von keinem Mitglied der Allianz beansprucht.

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rieg! Herrgott hilf, Polen wird angegriffen. Das rechtschaffene Reich von König Zbigniew ward im Fernen Osten in den Konflikt mit den Pferdemenschen gezogen.

Ryazan in der Zange

Der schlitzäugige Feind hielt Ryazan belagert, eine Feste tief im Osten des Reiches. Die Feste ist mit Vorräten und guten Truppen besetzt, jedoch ist ungewiss, ob sie dieser Masse von Angreifern widerstehen kann. Kronprinz Leszek höchstselbst ist auf dem Weg, um der Feste binnen zwei Halbjahren Entsatz zu liefern.

Polen tritt dem Kreuzzug bei

Obwohl Polen vom Angriff Mongolias überrascht wurde, war das Reich dennoch handlungsfähig. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau scharrten sich tausende unter dem Banner des Einen Herrn und traten dem Kreuzzug bei.

Der Kahn ist tot

Der 1. Moskauer Kreuzritter Armee gelang ein vernichtender Schlag gegen eine Feste des Feindes. Im Innenhof der mongolischen Festung stellten die Moskauer Ritter den Großen Kahn – und machten kurzen Prozess mit ihm und seiner Leibgarde. Die Feste fiel, genau wie der Kahn. Sieg!

Andrew erringt die Krim-Feste

Während der Trust noch vor wenigen Halbjahren eine Stadt auf der Krim kurzerhand kaufte, griff Prinz Andrew diesmal zu handfesteren Mitteln. Ohne sich mit der Gründung einer Kreuzzugsarmee aufzuhalten, marschierte der pfiffige Ungar kurzerhand in einer nahezu unbesetzten Festung des Feindes ein. Die Krim ist somit komplett in polnischer Hand, wird allerdings von Mongolias Armeen bedroht. Der Herr stehe uns bei.

Trust in Amerika

Vor gut 8 Halbjahren startete der Trust eine Expedition gen Amerika – und nun endlich kamen die neun Helden des Königreichs an. Kaufleute, Priester, Diplomaten und die Geheimpolizei sind dabei, in den unbekannten Kontinent vorzudringen. Polen wünscht seinen Söhnen viel Erfolg und gute Geschäfte.

Neues aus der Gerüchteküche

  • Polen und Venedig verhandeln hinter den Kulissen um die Sahnestücke des ungarischen Reiches. Unklar ist derzeit noch, wann Ungarn militärisch angegangen werden soll.
  • Weiterhin wird berichtet, dass sich die beiden Mächte auch um die Stadt Wien streiten. Aus “gut informierten Quellen” hieß es hierzu lediglich: “Kein Kommentar.”
  • Polen sucht Priester für den Osten! In den Landen der Pferdemenschen frönt das Volk einem allzu gottungefälligen Alltag. Um Hilfe des Allianzrates wird gebeten.

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inter, 1208 AD. Der Papst hat einen Kreuzzug gegen Mongolia ausgerufen, den Verbündeten Polens im Fernen Osten. König Zbigniew sah sich einer Zwickmühle ausgesetzt, wollte er doch einerseits Mongolias Macht begrenzen, andererseits aber noch nicht in einen offiziellen Krieg eintreten. Er löste das Problem auf seine Art.

Mongolias Dschihadisten

Der polnische Geheimdienst berichtet, dass der Tronfolger Mongolias mit einer Armee voller Dschihadisten östlich von Kiev operiert. Die polnische Grenze scheint nicht direkt gefährdet, dennoch wurde die Grenzschutzgruppe Kiev in erhöhte Wachsamkeit versetzt. Kiev ist sicher – aber offensichtlich auch sicher nicht das Ziel des Dschihad.

Zagreb wird rebellisch

Die polnische Geheimpolizei berichtet an Venedig, dass Zagreb in diesem Halbjahr rebellisch geworden ist und die deutschen Besatzer vertrieben hat. Leider ist die Stadt immer noch verpestet, ein Einmarsch bleibt somit riskant.

Trust investiert auf der Krim

Der Trust, seines Zeichens die polnische Institution zur Stärkung Polens auf nichtmilitärische Weise, hat wieder zugeschlagen. Rund 16.000 Goldstücke werden über einen Zeitraum von 20 Halbjahren an Mongolia abgeführt, im Gegenzug räumten die Pferdeherren Krim-Stadt. Andrew von Ungarn zog nebst Gattin Agnes von Polen noch im selben Halbjahr auf der Krim ein, um von dort die weiteren Operationen gegen Mongolia zu koordinieren.

Der Fall Ungarn

Das Königreich Polen fragt im Allianzrat an, ob neben Venedig und Polen weitere Mächte an der Übernahme Ungarns interessiert sind. Interessenten werden gebeten, sich binnen zwei Halbjahren zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist wird Polen einen Plan zur regionalen Aufteilung Ungarns forcieren.

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as abgelaufene Halbjahr war das Jahr des Trust! Zur Erinnerung: König Zbigniew hatten den Trust gegründet, um die nichtmilitärische Arbeit des Königreichs besser koordinieren zu können.

Krim infiltriert

Dem Masterplan des Großen Königs folgend, hat die Geheimpolizei die Siedlung Cherson auf der Krim infiltriert. Die Siedlung soll zum rebellieren gebracht werden, anschließend wird Andrew von Ungarn die Krim mit polnischen Mannen befrieden.

Pest breitet sich aus

Welche Ironie des Schicksals! Die Pest war in Pest ausgebrochen… und hat sich nun über Buda nach Wien verbreitet. Der Trust ist mit einer nicht näher genannten Anzahl Geheimpolizisten vor Ort. Gerüchten Zufolge verfügt das Königreich nun über die Möglichkeit, Bio-Angriffe gegen seine Feinde durchführen zu können. Dem Masterplan folgend hofft Polen auf eine weitere Destabilisierung Ungarns. Dem Allianzrat wird Zugriff auf die Pest-Erreger eingeräumt.

Neue Siedlung in Amerika entdeckt

Ein Händler des Trust entdeckte die Siedlung Miccosukee in Nordamerika. Langsam aber sicher verfeinert sich die Karte des bisher unentdeckten Kontinents. Der Hanseatische Rat plant eine Ausschreibung zur Finanzierung einer Armee, um einen Stützpunkt vor Ort in Amerika zu erobern.

Diplomatische Vertretung in Rom

Nach langen Jahren der Abwesenheit wurde in diesem Halbjahr die polnische Botschaft nahe Rom wieder durch einen Gesandten des Königs besetzt. Sämtliche Geld- und sonstigen Transfergeschäfte können somit wieder zuverlässig in zivilisierten Landen durchgeführt werden.

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er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert

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er junge polnische König war entsetzt. “Ihr habt sie ja doch wohl nicht alle”, brüllte er seinen Schatzkanzler an. Im Stillen fragte er sich, wo sein Vater wohl das schicke schottische Claymore-Schwert versteckt hatte.

Die polnischen Kennzahlen

Der Schatzkanzler hatte im Prinzip nichts falsches getan. Über die Jahre hinweg hatte sich Polen gut entwickelt – und so wurde mit der Zeit jedem örtlichen Herrscher sein Haus, sein Boot und seine kleine Privatarmee genehmigt. Leider stellte sich in diesem Halbjahr heraus, dass der Unterhalt dieser Armeen mit 18.256 Goldstücken nicht gerade günstig war. Der König befahl umgehend die Abrüstung von über 500 Mannen.

Neues von der Operation Staatsterror

Die Stadt Novgord lag und liegt weiterhin im Fokus des polnischen Geheimdienstes. In diesem Halbjahr jedoch vermeldeten die örtlichen Spione, dass bitte keine weiteren Agenten mehr geschickt werden sollten. Auf einem Stück Papier in einem Toten Briefkasten nahe Danzig soll gestanden haben: “Das Boot ist voll.”

Bündnis mit Spanien ausgerufen

Die polnische Prinzessin Rasia traf in diesem Halbjahr mit der spanischen Prinzessin Isabelica zusammen. Die jungen Damen von edlem Blut parlierten eine Woche lang nahe Stetin – und einigten sich anschließend auf den Austausch von Karteninformationen, der Gewährung von Handelsrechten und der Ausrufung einer Allianz. Hinter vorgehaltener Hand kolportierten Gesandte des Königshofs, Zbigniew hätte angeordnet, “den Kastellanen ein paar Glasperlen zu schenken, auf das sie noch lange Puffer zwischen Europa und dem Maurenland seien!” Eine offizielle Bestätigung für dieses böswillige Gerücht gab es natürlich nicht.

Schock am Abend: Hamburg ist norwegisch

Die Schlagzeile schlug ein wie eine Bombe. Bei einer routinemäßigen Inspektion der polnischen Westgrenze stellte die Geheimpolizei fest, dass Hamburg an Norwegen gefallen ist. Ob es in diesem Zuge zu Auseinandersetzungen mit dem Deutschen Reich oder Dänemark gekommen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Angesichts des enormen Heeres in der Stadt ist die polnische Grenzgruppe West in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Andrew greift durch

“Wenn Antiochia schweigt, kann das nur eines bedeuten: Sie sind in ernsthafter Gefahr” – so folgerte es Andrew von Ungarn, als er nach einem halben Jahr noch keine Antwort aus Antiochia erhalten hatte. Kurzerhand packte er sein sieben Sachen, mobilisierte ein paar hundert Soldaten und zog aus, die Rebellen aus Nord-Antiochia zu verjagen.

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önig Zbigniew musste sich erst noch an den Titel gewöhnen, als er im Jahre 1202 erstmals offiziell am Hofe zu Smolensk eine köngliche Audienz gab. Aber er gewöhnte sich schnell…

Staatsterror gegen Novgorod

Die Stadt der Pferdemenschen stand weiterhin im Fokus des polnischen Interesses. Aufstände gab es dort schon seit mehreren Halbjahren und sieben polnische Spione trieben vor Ort ihr Unwesen. Seit diesem Jahr werden sie unterstützt von Attentätern des Protektorats Russland und der polnischen Geheimpolizei.

Runter mit den Steuern

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der positiven Konjunkturprognose verfügte der neue gute König, dass in sämtlichen Städten des Königreiches die Steuern auf “niedrig” zu senken seien.

Braucht Antiochia Hilfe?

Andrew von Ungarn hat nahe Kutais eine handvoll Rebellen ausgemacht, die sich bereits seit zwei Halbjahren ungehindert durch Antiochia bewegen. Andrew lässt Anfragen, ob der Herr des verwaisten Throns von Antiochia auf polnische Streitkräfte zurückgreifen möchte? Binnen zwei weiterer Halbjahre kann Polen am Ort des Geschehens sein.

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m Winter 1200 strebte Polen unter der Herrschaft von Prinz Zbigniew nach Großem.

Der Ryazan-Handel

Niemand geringeres als des Königs Lieblingsenkel Leszek hatte den Ryazan-Handel perfekt gemacht. Russland hatte freiwillig einen Brückenkopf tief im Herzen Mongolias geräumt und den Polen überlassen. Die neue Feste stand tief im Osten, mitten im Nirgendwo, abgeschnitten von jedweder Unterstützung. Doch wer glaubt, dass Polen sich vor solch einer Herausforderung drückt, irrt gewaltig. Der Plan zur Erschließung des Fernen Ostens ist angelaufen.

Steppenwolf & Steppenrebellen

Nahe Kutais, dem Brückenkopf Polens an der Grenze zu Antiochia, Mongolia und dem Byzantinium, haben polnische Späher allerlei Rebellenvolk gesichtet. Das Gesocks kommt aus den Bergen im Norden, ganz offenbar sind es mongolische Rebellen und ehemalige Turk-Truppen. Das Königreich Polen ermuntert das Freie Antiochia, den letzten verbliebenen Bergpass mit einer angemessenen Feste zu verschließen.

Andrew bringt dem Byzantinium den Frieden

Nahe Kutais, der Stadt des Himmlischen Friedens, kamen erneut Vertreter des Byzantiniums zusammen, um mit einer europäischen Großmacht über Frieden zu verhandeln. Wie schon sechs Halbjahre zuvor bei den Venezianern winselte das ehemals mächtige Byzantinium auch diesmal um Gnade. Der erfahrene Prinz Andrew von Ungarn und seine geliebte Frau Agnes fackelten nicht lange und machten den Sack zu – und ließen sich den Frieden mit satten Goldtalern bezahlen. Ruhm und Ehre dem polnischen Paar im wilden Osten.

Randnotizen

  • Ein mächtiges Heer steht im Norden des Landes bereit. Es hält Wache gegen Novgorod, die erste Stadt des Pferdeherren nahe der polnischen Grenze.
  • Die polnische Prinzessin Katharzina wurde von ihrem Vater zu einem diplomatischen Praktikum gen Ungarn gesandt. Sobald sie dort Erfahrungen im Umgang mit der Hochdiplomatie gesammelt hat, wird ein geeigneter Gatte von gutem Stand und Charakter gesucht. Vertreter aller Adelshäuser werden ermuntert, Vorschläge für qualifizierte Bewerber bei der polnischen Botschaft nahe Rom abzugeben.
  • Zwei gewaltige polnische Heere bereiten sich auf die Eroberung von Kiev vor. Der finale Schlag ist in drei Halbjahren geplant.
  • Ein Heer unter dem Kommando von Zbigniew, dem Heiligen, steht kurz davor, in russischen Raum einzudringen. Der Prinz der Polen will einen Korridor nach Ryazan freikämpfen.
  • Das Königreich Polen drückt Bohemund, dem weisen und gerechten Herrscher Antiochias, sein tiefes Mitgefühl zum Tode von Guy aus. Bei aller Freude ob des Siegs über die Turk-Menschen verbleibt ein schaler Beigeschmack ob des hohen Preises, der zu entrichten war. Möge Bohemunds Stern noch lange über Antiochias Wüste leuchten.

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er Generationenwechsel im Königreich Polen war im vollen Gange. Schon seit Monaten nahm König Wladyslaw nicht mehr aktiv die Regierungsgeschäfte wahr, stattdessen verweilte er lieber an der Adria. So kündet der heutige Bericht von den neuen Akteuren im Königreich.

Andrew – der starke Mann in Kutais

Kutais ist der östliche Brückenkopf im Schwarzen Meer, direkt an der Grenze zum Byzantinium, den Turkmenschen und dem gelobten Antiochia. Hier in Kutais herrscht Andrew von Ungarn, endlich wieder vereint mit seiner treuen Gemahlin Agnes von Polen. Und wahrlich, es gibt viel zu tun – hier, am Ende der Welt.

König Wladyslaw – der Beobachter

Wladyslaw hat das Ende seiner aktiven Zeit erreicht. Während seine Leibarmee in Krakau verweilt, ist er zusammen mit einigen wenigen getreuen ständiger Gast am Hofe des Dogen von Venedig. Wladyslaw gefällt sich in der Rolle des Betrachters, hat er doch erkannt, dass Kronprinz Zbigniew lernen muss, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Katharzina – der neue Stern der Diplomatie

Die Tochter des Kronprinzen hat in diesem Halbjahr erstmals die politische Bühne betreten. Im zwarten Alter von 15 Jahren entsandte Prinz Zbigniew sie auf ihre erste diplomatische Mission. Zum Schrecken des Hofstaats startete Katharzina vom Smolensk aus, direkt gelegen an der Grenze zu Russland und Mongolia. Möge der Himmel ihr beistehen.

Prinz Zbigniew – der Heilige

Eine Reihe von umstrittenen Entscheidungen, insbesondere bei der Kriegsführung Polens, brachte den Prinzen in den Fokus der Aufmerksamkeit. Mittlerweile jedoch sind seine Entscheidungen allgemein anerkannt, immerhin prosperiert Polen unter seiner Führung und hat endlich wieder Landgewinne zu vermelden. Da passte es ins Bild des Volkes, dass der Kronprinz Heilig gesprochen wurde. Lang Lebe Prinz Zbigniew der Heilige.

Leszek – der Friedensstifter mit Russland

Der Lieblingsenkel des Königs Wladyslaw weilte mit seinen Mannen an der Ostgrenze. Umgeben von Russen und Mongolen sorgte er für Ordnung – mit beachtlichem militärischen Erfolg. Da verwunderte es kaum, dass die Russen zu Leszek kamen um ihn um Frieden zu bitten. Leszek willigte schließlich ein, ließ sich den Frieden jedoch mit einer russischen Festung und einigen hundert Goldstücken bezahlen. Er ist ja schließlich kein Unmensch.

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ährend König Wladyslaw erneut in Venedig den Dogen vertrat, regierte Prinz Zbigniew in Polen mit harter Hand.

So lies er unter anderem Aleksy Premyslid heiraten. Aleksy ist ein Sohn des Zweitgeborenen von Wlady und kein Mann, der sich bisher mit großen Taten verdient gemacht hatte. Hoffen wir, dass er es den anderen großen Mannen der Königsfamilie gleich tut.

Der Krieg im Osten läuft weiter auf vollen Touren. Obwohl die Russen militärisch in arger Bedrängnis sind, lassen Sie nicht ab. Zuletzt wurden sogar Agenten (vulgo: Terroristen) in den Städten des Königreichs gesehen. Holzauge, sei wachsam!

Nahe Visby protestieren in diesen Tagen die Seeleute, Hafenarbeiter und Vertreter der Hanse. Die Männer der See beschweren sich über die polnische Blockade in der Ostsee, die ihrer Meinung nach den freien Warenverkehr zu sehr einschränken würde. Man fragt sich, wie die Leute auf solche Ideen kommen…

Zu guter Letzt vollendete im Winter 1198 Andrew von Ungarn endlich die planmäßige Landung polnischer Truppen am Ostende des Schwarzen Meeres. Mit über 1.000 Mann und einem Befehl ging er von Bord – und eroberte im Handstreich den byzantinischen Brückenkopf Kutais. Zu Andrews vollkommenen Glück fehlt nun nur noch ein Bote Antiochias mit aktuellen Karteninformationen… und natürlich seine geliebte Agnes.