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K
rieg! Prinz Zbigniew und des Königs Enkel Leszek waren sich einig – und zogen in die Schlacht. Die Militäroperation richtete sich gegen zwei russische Burgen, die beide Befehlshaber im Sturm erobern wollten.

Die Kriegserklärung

Während Wladyslaw noch auf der Rückreise von Venedig war, lies der Thronerbe die Russen wissen, dass es Zeit für eine Veränderung an der Ostfront sei. Zwischen Mongolia und dem Königreich Polen sei schlichterdings kein Platz mehr für die Russen, so der Thronfolger.

Der Angriff

Leszek und Zbigniew griffen gleichzeitig an verschiedenen Orten die Russen an. Sie zogen mit schwerem Gerät und blutrünstigen Mannen vor den Toren des Feindes auf – und stürmten sogar in Unterzahl eine der Russenfesten.

Sieg – aber knapp

Während Leszek seinen Auftrag mit nahezu keinen Verlusten und in kürzester Zeit erledigte, musste Zbiniews Truppe bluten. Nahezu die gesamte Streitmacht ging bei dem Angriff in Unterzahl verloren. Nicht ein Mann seiner Leibwache überlebte – er selbst kam mit zahlreichen Narben aus der Schlacht.

Andrew ist gelandet – das Byzantinium zittert

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Ehemann der rebellischen Agnes von Polen, ist in diesem Halbjahr plangemäß an der Ostküste des Schwarzen Meeres gelandet. Zusammen mit seinen Mannen wird er voraussichtlich binnen zwei Halbjahren einen Stützpunkt an der Küste erobern und danach zum vereinbarten Treffpunkt mit Antiochia weiterziehen.

Polen und Mongolia vereinbaren militärischen Zugriff

In einer einsamen Entscheidung befahl Polens Thronfolger, dass der Spitzendiplomat Miszko Maraosz mit den Mongolen einen Pakt aushandeln solle. Gegen Zahlung einer nicht unerheblichen Summe und Gewährung militärischer Zugriffsrechte würde sich Polen im Gegenzug verpflichten, weitere Angriffe gegen die Russen zu unternehmen und Mongolia ebenfalls Durchmarschrechte einräumen. Mongolia willigte ein.

N
eues aus Polen

Im Winter 1197 AD war Prinz Zbigniew immer noch im Besitz von Zepter und Reichsapfel des Königsreichs Polen. Sein Vater verweilte an der gemütlichen Adria, wo er angeblich unaufschiebbaren Geschäften nachging. Seine Schwester Agnes sorgte derweil auf dem Tempelberg für Ordnung – und so hatte unser junger Prinz endlich einmal Zeit, Regierungsarbeit nach seinem Gusto zu vollziehen.

Seeblockade erfolgreich abgeschlossen

Konteradmiral zur See Godzimir vermeldete mit Beginn des Halbjahres, dass die polnische Blockade der Ostsee erfolgreich gegriffen hat. Sämtliche ausländischen maritimen Streitkräfte sind nun außerhalb der polnisch deklarierten Gewässerzone. Ein Hoch auf den umsichtigen Admiral!

Neues von Prinz Andrew

Andrew von Ungarn, Ehemann der Agnes, hatte im letzten Halbjahr noch die Hoffnung, auf der Krim einen dauerhaften Stützpunkt des Königreichs errichten zu können. Leider stellte sich bei genauer Exploration heraus, dass die vermutete Rebellenstadt mittlerweile in der Hand Mongolias ist. Andrew verlor daraufhin keine Zeit und setzte seine Reise gen Antiochia fort. In nicht weniger als zwei Halbjahren wird er am verabredeten Landungspunkt eintreffen.

Die Infiltration von Novgorod

“Mongolia scheint sich seiner Sache ja sehr sicher”, wetterte der Prinz des guten Königs zum Chef der Geheimpolizei. “Wenn sie glauben, das die russischen Bauern nicht rebellieren, irren sie sich gewaltig. Sendet Priester, Agenten, Spione, alles was wir haben! Und macht ein Heer zur Übernahme der Stadt startklar!” Gesagt getan – und schon nach wenigen Wochen lag der Unruhefaktor in Novgorod bei 50%. Das Königreich Polen steht bereit, den Mob zu befrieden und die Ordnung wieder herzustellen.

Prinz Zbigniew gegen Smolensk

Der Sohn des guten Königs war sich sicher: Russland hat nur noch drei Länder. Zwei Burgen und die Stadt Kiev. Da Kiev von den Mongolen umstellt war und der Sohn des guten Königs den Fall der Russen kommen sah, mobilisierte er seine Streitmacht und rückte gen Smolensk vor. Die Siedlung ist bereits infiltriert und eine gut 400 Mann starke Angriffstruppe stand bereit. Nächstes Halbjahr wird der Hammer zuschlagen.

Leszek gegen Tzernigov

Der Enkel Wladyslaws war ebenfalls in die Angriffspläne Zbigniews eingeweiht. Zusammen mit knapp 700 Mann sollte er die Burg Tzernigov stürmen. Wie sein großes Vorbild Zbigniew lies auch er die Burg infiltrieren – und auch er stand bereits mit seinen Truppen auf Russlands Ländereien. Nächstes Halbjahr würde die Falle zuschnappen und er würde nicht versagen.

Die Heerschau möge beginnen

Kurz vor Jahresende kam Prinz Zbigniew zu dem Schluss, dass er seinen Freunden und Feinden mit einer imposanten Heerschau zeigen wolle, wo Polen heute stünde. “Sämtliche Generäle und Wladyslaws Leibgarde sollen rapportieren” bellte er dem Marshall des Königreichs zu. Und zu kam es, dass das Königreich sein militärisches Potenzial offenlegte.

I
n diesem Halbjahr war alles anders. Die Mongolen hielten sich vornehm zurück, die christlichen Fraktionen lagen nicht im Krieg miteinander und sogar die Mauren gaben offenbar Ruhe. Wäre zur selben Zeit nicht auch der Doge von Venedig spurlos verschwunden, wären die Tage in Europa perfekt gewesen. Aber so?

Wie es sein Freund der Doge gewünscht hatte, sandte Wladyslaw zu Beginn des Halbjahres seinen Obersten Landverweser als Statthalter nach Venedig. Hier der Bericht des polnischen Verwaltungsexperten:

Obwohl der Papst kriegerische Handlungen ausdrücklich untersagt hatte, lagerten weiterhin sizilianische Truppen in nicht unerheblicher Zahl vor den Toren Venezias. Diese Provokation ließ der Oberste Landverweser unbeantwortet, wusste er doch, dass der Papst jedweden Präventivschlag verurteilen würde.

Da die Außenpolitik dem Dogen vorbehalten sein sollte, konzentrierte sich der polnische Verwaltungsexperte auf die Abläufe im inneren der Adriarepublik. In einem Akt unerwarteter Härte wurden zwei besonders nutzlose Kompanien überteuerter Stadtwachen aus dem Dienst entlassen. Und außerdem wurde auch der Verwaltungshauptsitz aus der Stadt Venedig hin an die deutlich günstigere Adria-Ostküste verlegt. Bei den geringen Mieten auf dem Balkan konnte allein durch diese beiden Maßnahmen der monatliche Profit um über 700 Goldstücke gesteigert werden.

In Polen feierte Wladyslaw unterdessen in Visby die Errichtung des Hanse-Hauptquartiers. Das nordeuropäische Handelskartell hatte sich zu einem Investment entschlossen. Dank der besonders guten Infrastruktur und der günstigen Gewerbesteuer fiel die Wahl der Handelsmafia Händlergilde auf die polnische Insel Visby. Von dort aus steuert die Gilde fortan ihre maritimen Aktivitäten.

Prinz Andrew, seines Zeichens Gatte der Agnes von Polen, ließ über einen Boten ausrichten, dass er mit seinen Mannen wohlbehalten das Nordwest-Ufer des Schwarzen Meeres erreicht hat. Von hier aus will er im nächsten Halbjahr ein Söldnerschiff anwerben und zur Ostgrenze der Schwarzen See aufbrechen. Antiochia, halte durch!

Zu guter Letzt kam das Beratungsunternehmen des Schotten Old Mac Kinsey zu dem Schluss, dass auch in Polen der Verwaltungssitz nach Osten verlegt werden sollte. Gesagt, getan: die neue Hauptstadt des polnischen Königreiches ist ab sofort die malerische Memelstadt.

E
s war ein Bote der Teutonen, der aus Königsberg kommend König Wladyslaw um eine Audienz bat. Er habe wichtige Nachrichten, ließ er die Wachen am prächtigen Königspalast wissen. Keine Stunde später zerbrach Nordeuropa – besiegelt im Thronsaal der Polen.

“Wir werden in den Krieg gegen Norwegen ziehen”, ließ Ordensmarshall Maximillian dem guten König Wladyslaw ausrichten. “Norwegen ist schwach und wir brauchen den Lebensraum im Westen”, wetterte der Diplomat der Teutonen weiter.

Wladyslaw wusste, dass er eine Entscheidung treffen musste. Er konnte nicht mit Norwegen und Teutonia gleichzeitig alliiert sein, zumindest nicht wenn sich beide im Krieg miteinander befänden. Lange wog unser guter König die Gründe für und Wider einer Allianz mit den Teutonen ab, die ja immerhin als Aggressor in diesem Konflikt auftraten. Letztlich entschied er sich gegen Norwegen.

Mit Aufkündigung des Bündnisses zu Norwegen war Polen zwar längst nicht im Krieg mit diesem Volk angekommen, aber dennoch machte die Abkühlung der diplomatischen Beziehungen einen Wechsel der polnischen Militärdoktrin notwendig. In einem ersten Schritt befahl der König die völlige Blockade der Ostsee zwischen Stetin und Lund, außerdem ließ er schwere Truppen für die Westgrenze produzieren. Ein Mehrfrontenkrieg war im Anmarsch – und das passte unserem König ganz und gar nicht.

Im südosten Polens sammelte derweil Prinz Andrew von Ungarn seine Truppen. Andrew, seines Zeichens Gemahl der höchstpopulären Agnes von Polen, hatte von König Wladyslaw den Auftrag bekommen, sobald als möglich zum Schwarzen Meer zu reisen, es der Breite nach zu durchqueren und im äußersten Osten der See anzulanden.

Andrews Marschbefehl sah vor, nördlich der türkischen Stadt Yerevan anzulanden und vor Ort die Gegebenheiten zu bewerten. Sollten die Mongolen bereits südlich der Anlandestelle sein, würden sich die Polen im Gebirge eingraben und zumindest Mongolias Nachschub unterbrechen. Falls die Mongolen noch nicht da sein sollten, sollte Andrew zusammen mit Antiochia die letzten Türken in der Region verjagen und schwere Grenzbefestigungen ausheben. Der tollkühne und überaus kostspielige Plan des guten Königs war unter den Strategen umstritten, aber letztlich nicht zu ändern. Der König hatte entschieden.

Um gegen die Mongolen effektiv antreten zu können, befahl Andrew sofort die Aushebung neuer Einheiten. Weit oben auf seiner Wunschliste standen die besonders effektiven Speerträger, die eine spezielle Ausbildung zur Bekämpfung von Reiterstaffeln erhalten hatten. Andrew überließ kein Detail dem Zufall.

Über seine ungarischen Verbindungen erfuhr Prinz Andrew aus zuverlässiger Quelle, dass er selbst ohne eigenen Hafen am Schwarzen Meer eine Passage erhalten würde. Seesöldner hatten auf seine Anfrage geantwortet und sich bereit erklärt, den Prinzen und sein Heer für stattliches Geld sicher durch das größte Binnengewässer der Region zu bringen.

Der polnische Militär- und Geheimdienstapparat lief auf Hochtouren, als aus Rom eine schlechte Nachricht kam. Noch immer war die Gesandte aus Antiochia nicht am verabredeten Sitz der fünf großen Nationen eingetreffen. Nur vier der fünf Mitglieder des “Club of Rome” weilten in der Ewigen Stadt. Da Wladyslaw um den Wert aktueller Karteninformationen wusste, hoffte er inständig, Antiochia würde seinen Teil zum Gelingen des Plans bald beitragen.

P
olen im Sommer 1188

Es ist die Sensation des Jahres! Agnes von Polen, Chefdiplomatin und Tochter des guten Königs Wladyslaw, ist verheiratet. Die adrette Mitzwanzigerin heiratete nahe Krakau den vier Jahre jüngeren Ungar Andrew, seines Zeichens Mitglied der dortigen Herrscherfamilie und angesehener Feldherr.

Polen am Donnerstag berichtet exklusiv:
So feiert unser Hochadel – das schockierende VIDEODOKUMENT!