Posts Tagged ‘Bronisad’

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n diesem Halbjahr konnte Polen planmäßig seine Eroberungen in Schottland fortsetzen. Zwei Schlachten wurden geschlagen – und zwar auf die neue Art, wie die Generalität mitteilte. Rund 800 Polen fanden bei der Schlacht um den Norden der englischen Insel den Tod, doch ist die Mission in Kürze vollbracht. Nur noch die schottische Siedlung Dumfries gilt es zu erobern, danach ist Polen in seinen geplanten Grenzen angelangt.

Kronprinz Bronisad gibt bekannt, dass er sich bis auf weiteres der bevorstehenden Niederkunft seines Nachwuchses widmen möchte und er somit Zepter und Reichsapfel vom Tempelberg nicht mehr zu führen vermag. Der Große Rat von Antiochia hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, diese Bürde zu übernehmen. Polen dankt Antiochia und wünscht den Nachkommen Bohemunds allzeit eine gute Hand bei der Herrschaft im Heiligen Land.

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n diesem Halbjahr nahm Kronprinz Bronisad ein Schreiben des Herren vom Tempelberg zur Kenntnis. In der Depsche teilte der hohe Herr mit, dass er von der Amtsführung seines ständigen Vertreters überzeugt seie und daher nicht gedenke, kurzfristig wieder zurückzukehren. Stattdessen möge Herr Bronisad an seiner Stelle über das Königreich Jerusalem herrschen. Gerührt ob des großen Vertrauens, stürzte sich der junge Pole erneut in die Arbeit…

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rinz Bronisad konnte langsam nachvollziehen, wieso sein Vater gelegentlich ausrastete, wenn er mit den Bürokraten bei Hofe sprach. “Hört mal”, schnautzte der junge Herr den Obersten Baumeister an, “ich weiß ja nicht wie das bei eurem König läuft, aber bei mir ist jetzt Schluss. Ich habe in den letzten drei Halbjahren in 16 von 27 Siedlungen Stadtmauern bauen lassen und ihr erzählt mir, dass schon wieder zwei Siedlungen reif für einen Ausbau wären? HABT IHR EINE AHNUNG, WAS DAS ALLES KOSTET?!”

Der Prinz schnaubte wie ein Kampfross und verließ wütend den Thronsaal. Auf dem Weg nach unten reichte ihm sein Finanzberater einen Darlehnsvertrag des Dogen von Venedig. Bronisad überflog die Konditionen und segnete das Dokument ab. Er hatte keine Wahl, Antiochia musste investieren – sonst würde es kein Wachstum mehr geben.

Als sich einige Tage später das Gemüt des Herren Bronisad beruhigt hatte, wandte er sich einer diplomatisch pikanten Aufgabe zu. Es ging um Spanien, also um das Land, in dem drei antiochische Armeen im nächsten Halbjahr anlanden würden. Eine Armee kam nahe Valencia an – und nun würde es Zeit, dem Manifestum Europa Geltung zu verschaffen. So nahm der junge Herrscher den Federkiel und fragte in Mailand an, zu wann die Stadt übergeben werden könnte.

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ein lieber Bronisad, ich habe heute lange mit deiner Mutter über deinen Hilferuf aus Antiochia gesprochen. So vernimm denn unsere Entscheidung: du bist ein Prinz Polens, ein Nachkomme des großen Wladyslaw, ein Enkel des Großkönigs Zbigniew. Du bist berufen und auserwählt – und daher wirst du deine Prüfung fortsetzen. Deine Order lautet: halte die Stellung in Antiochia, bis der rechtmäßige König wieder an Ort und Stelle ist. Bis dahin tue alles was nötig ist, um das Land vor dem Zerfall zu bewahren.

Zur Unterstützung deiner Mission habe ich dir Truppen aus Jerusalem und Kutais zusenden lassen. Sie werden in zwei Halbjahren auf antiochischem Territorium eintreffen und dich gegen die Rebellen unterstützen.

Zu dem Treffen in Sarkel werde ich nicht persönlich erscheinen, dennoch wird es stattfinden. Bitte habe aber im Hinterkopf, dass deine Eskapaden im Südosten von den ehrlichen Steuerzahlern in Polen finanziert werden müssen. Wir sind eine Allianz und keine Transferunion; ich erwarte einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Geld.

Dein dich liebender Vater
Leszek

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rinz Andrew von Ungarn verweilte mal wieder in Jerusalem, um dort die Geschicke des Landes zu verwalten. “Himmel”, dachte sich der alte Mann, als er eine Depesche seines Königs Leszek empfing. Er überflog die Zeilen rasch “… sende Hilfe nach Antiochia … Bronisad braucht dich … Rebellen allerorten … Kutais soll ebenfalls marschieren …”. Der polnische Herrscher hatte offenbar vor, Antiochia auf breiter Front militärisch zu unterstützen. “Na gut”, sprach Andrew zu seinen Generälen. “Wir sind hier die Allianz also stehen wir auch zusammen. Auf geht’s, von Kerak aus soll eine ordentliche Streitmacht dem jungen Bronisad und seinen Freunden in Antiochia zur Seite springen. Zack zack!”

In Gedanken verloren diktierte Andrew noch ein paar Depeschen. Ein Marschbefehl für Kutais, ein Dankschreiben an Mailand für die priesterliche Unterstützung in Tunis und eine Aktennotiz für den Allianzrat, dass ebenfalls in Tunis ein halbes Kreuzfahrerheer desertiert ist. Letzteres war keine schöne Sache, aber leider unvermeidlich. Andrew konnte keine Truppen aus Tunis abziehen ohne das die Stadt sofort rebellisch würde. Eine Zwickmühle war es, dieses Nest namens Tunis.

Zu guter Letzt legte Andrew dem Allianzrat noch ein Dokument mit dem neuesten Stand aus Sijilmasa, dem Ziel des laufenden Kreuzzugs, vor. Die Spanier haben offenkundig das maurische Städtchen erreicht und belagern es. Aufgrund der militärischen Übermacht mag es sein, dass der Kreuzzug in einem Halbjahr vorbei ist.

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ieber Vater, liebe Mutter, ich schreibe euch diese Zeilen in meiner dunkelsten Stunde. Ich habe erneut Stadtmauern gebaut und versucht, den Menschen ein gutes Vorbild zu sein. Auch habe ich die Geheimpolizei angewiesen, das Land endlich einmal gründlich zu durchleuchten. Zu meiner großen Bestürzung stellten die Aufklärer fest, dass allein im heute sichtbaren Teil Antiochias sage und schreibe sieben Rebellenheere ihr Unweisen treiben. Da meine gesamten Kampftruppen im Westen gen Spanien unterwegs sind, bleiben mir hier nur ein bewaffnete Bauern und ein paar alte Ritter.

Vater, Mutter, ich bitte euch höflichst, mich von diesem Posten abzuziehen. Dieses Land kann nur ein echter Herrscher verwalten, ich fühle mich dieser Aufgabe nicht gewachsen.

Euer Sohn
Bronisad

P.S. Liebe Mutter, ich reise stets mit meiner Leibgarde und nutze auch diesen lustigen Vorkoster
P.P.S. Lieber Vater, leider ist die Staatskasse schon wieder leer… könnten wir uns noch einmal in Sarkel treffen?

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ein lieber Sohn, deine Nachrichten aus Antiochia haben deine Frau Mutter und mich mit Bestürzung erfüllt. Bitte schreibe der Mutter beim nächsten Mal, dass du stets deine Leibwache mit auf Reisen nimmst und auch auf die Dienste des Vorkosters zurückgreifst, den du zum letzten Geburtstag erhieltest.

Leider muss ich dir heute auch mitteilen, dass deine Einschätzung ob des Rebellenheeres in Antiochia unvollständig ist. Unser Geheimdienst berichtet mir, dass ein weiteres Turkmenschen-Heer, geführt von einem Herrn Atilla, die Grenze überquert hat. Ich rate dir, während deines Praktikums noch ein paar Forts und Wachtürme bauen zu lassen.

Ebenso möchte ich dir sagen, dass die Zustände in Sarkel eines polnischen Heerschers unwürdig sind. Dieses kleine Nest in Sichtweite deines Heimatlandes rebelliert schon wieder – und ich kann dir auch sagen, woran das liegt. Dieser nichtsnutzige Guillemot Oudet ist ein illoyaler, pietätloser, möchtegern-Ritter, der sich am Tag mit Alkohol und des Nachts mit Mägden verlustiert. Dieser Mann wird dir kein Glück in Sarkel bringen.

Zum Abschluss lass mich dir noch sagen, wie stolz deine Mutter und ich auf dich und deine Taten sind. Ganz alleine in einem fremden Land regieren zu müssen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Dein Urgroßonkel Andrew kann dir ein Lied davon singen. Zur Unterstützung deiner Pläne haben wir dir ein paar Kisten Goldmünzen zugesandt, die ein Diplomat bei Sarkel zu deinen Händen übergeben wird.

Pass gut auf dich auf!
Papa

P.S. Mama lässt ausrichten, dass du mit Skandinavien weiter machen kannst, wenn du in Antiochia fertig bist

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ein lieber Vater, wie Ihr mir geheißen habe ich mich auf den Weg nach Antiochia gemacht, um dort an des Königs stelle zu herrschen, damit dieser sich von seiner Hochzeit erholen kann.

Ein erster Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, die blauen Heere konnten problemlos das nahezu unbesetzte Algier einnehmen. Ein feindliches Heer steht zwar noch vor den Toren der Stadt, doch das werden wir schaffen.

Leider habe ich in diesen Tagen auch mit Rebellen zu kämpfen. Es sind ehemalige Turk-Truppen, die in Kleinasien ohne Vorwarnung erschienen sind. Leider sind die örtlichen Schutztruppen zu schwach, um dem Heer der Rebellen den Garaus zu machen. Doch ich bin guter Dinge, dass wir in vier Halbjahren genügend Truppen beisammen haben um das Lumpenpack zu vertreiben.

Doch nun zu meinem größten Problem, lieber Vater.  Die Antiochianer sind ein seltsames Volk, müsst Ihr wissen. Sie leben in viel zu kleinen Städten und wundern sich, dass ihr Wachstum eingeschränkt ist. Wohlan denn, Ihr batet mich Antiochia so zu regieren, wie ich es mit Polen dereinst zu machen gedächte. Dies habe ich getan – und allein in diesem Halbjahr 9 Stadtmauern in Auftrag gegeben. Leider ist mit dieser Order der Bedarf an Stadtmauern lange nicht gedeckt, doch zu allem Unglück ist die Staatskasse nun leer. Darum bitte ich euch inständig, lieber Vater, sendet mir etwas Geld damit ich diesem Land weiter Gutes tun kann.

Euer Sohn
Bronisad

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ronprinz Bronisad von Polen war in seinem Element. Die Schande von Sarkel steckte ihm zwar noch in den Knochen, doch sah er den Weg, den Jerusalem zu gehen hatte, nun umso klarer. Und insbesondere war ihm jetzt klar, dass das Königreich Jerusalem Hilfe brauchte.

Tunis braucht Priester

Prinz Laurence von Arabien, ein ausgewiesener Kenner der Region, hatte im Handstreich die nordafrikanische Stadt Tunis erobert. Im Hafen von Tunis konnte man den Flotten von Mailand, Venedig und Antiochia zuwinken. So kam es, dass sich die Botschaft aus Tunis schnell innerhalb der Allianz verbreitete. “Tunis und die angrenzenden Ländereien brauchen dringend christliche Priester, da sonst die legitime Machtbasis der Allianz dort nicht zu halten ist. Alle Mitglieder des Allianzrates werden förmlich um Beistand in dieser schweren Stunde gebeten. Hochachtungsvoll, LvA”

Der Osten ist hell

Das Königreich Jerusalem gibt im Allianzrat bekannt, dass der östliche Teil des Königreichs nahezu vollständig unter Beobachtung steht. Die Generalität hält es für ausgeschlossen, dass sich Rebellen oder anderes Gezücht unbemerkt nahe Jerusalems Ostgrenze verbergen kann.

Der Sultan ist tot

Zufall oder Vorsehung? Prinz Laurence hielt sich in direkter Nachbarschaft der Provinz Algier auf, als dort Truppen aus Antiochia den Sultan der Mauren erlegten. Als die Nachricht vom Tod des Großen Feindes in den Reihen der Christen umging, wurden diese recht unchristlich und feierten ausgiebig diesen Sieg. An die berauschende Feier erinnert sich der junge Prinz aus Jerusalem noch immer gerne.

httpv://www.youtube.com/watch?v=qnlK9VwhH3A

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in nahezu bedeutungsloses Halbjahr ward in Jerusalem zu vermelden, wäre da nicht die Hochzeit des Königs von Antiochia mit Freifrau Annika von Colonia gewesen. Im kleinen Kreis feierte der Held des Morgenlandes auf Wilhelms Turm und dem Schloss Rauischholzhausen nahe der endlosen Ebene vom Ebersdörfer Grund, kurz vor der Wüste. Stellvertretend für das Königreich Jerusalem – dessen Herrscher immer noch mit dem Umbau seines Palastes beschäftigt ist – grüßt der junge Kronprinz Bronisad vom Hofe Jerusalems aus seinen Nachbarn und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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m Winter 1222 AD stand im Königreich Jerusalem eine Veränderung an. Der Nahost-Experte Andrew von Ungarn, Gemahl der Agnes von Polen, wurde von seinem Posten abberufen und durch einen austrebenden Jungpolen ersetzt. Doch lest selbst.

Arguin wieder maurisch

Fassungslos nahm die Generalität in Jerusalem die neue Lage zur Kenntnis: Jerusalems westlichste Stadt war von den Mauren übernommen worden. Die verbliebenen Truppen waren nicht in der Lage, die Situation unter Kontrolle zu halten. Zu allem Elend fehlen kurzfristig frische Truppen, am nächsten ist das etwa 6 Halbjahre entfernte Timbuktu.

Märchenhochzeit zwischen Jerusalem und Polen

Hurra, sie wurde wahr! Über Weihnachten 1222 AD gaben sich Kronprinz Bronisad, Erbe des Leszek und Prinzessin Matilda Pegler aus Jerusalem das Ja-Wort. Das Bündnis zwischen beiden Reichen wurde auf wunderbare Weise vertieft. Selbstredend lies es sich Kronprinz Bronisad nicht nehmen, höchstselbst in diesen Tagen die Regierungsgeschäfte in Jerusalem zu führen – der König ist ja immer noch beschäftigt.

Stammbaum Jerusalems

Die traumhafte Märchenhochzeit, die an die fantastische Hochzeit der Agnes von Polen erinnerte, wurde allseits mit großer Freude und Zustimmung aufgenommen. Hoch lebe das junge Brautpaar, Glück und Segen den beiden großen Nationen Jerusalem und Polen!

Ausbau Jerusalems schreitet voran

Wir drehen hier ein ganz großes Rad”, erläutert Kronprinz Bronisad auf dem Westbalkon des Palastes in Alexandria. “Östlich von Jerusalem liegen unsere Erschließungsarbeiten im Plan, im Westen arbeiten wir noch dran. Zweispurige Straßen, Wachtürme, Forts – das volle Programm. Natürlich kostet das auch alles eine Kleinigkeit, aber sehen Sie, so eine Wüste überwacht sich nicht mit einer handvoll Geheimpolizisten.” Zufrieden wandte sich Bronisad von den Redakteuren des PoDo ab und vertiefte sich wieder in seine Arbeit.

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ir schreiben das Jahr 1221 AD. In Jerusalem herrscht Aufbruchstimmung, auch wenn der alte König noch immer mit der Renovierung seines Palastes beschäftigt ist. Doch wen mag das schrecken, wenn doch der gute Berater Andrew von Ungarn vor Ort nach dem Rechten sieht. Und das ward geschehen.

Prinzessin Deonisia ist verheiratet

Das erstgeborene Kind unseres Thronfolgers, Prinzessin Deonisia, hat sich im zwarten Alter von 30 Lenzen vermählt. Die Gute heiratet innerhalb der jerusalemischen Oberschicht und nahm sich einen zutiefst loyalen und weitgehend gläubiger Feldherrn zum Manne. Das Königshaus befürwortet dich Hochzeit und wünscht dem jungen Paar alles Gute.

Andrew lässt aufräumen

Trotz Kreuzzug, Wohlstand und Expansion kämpft Jerusalem immer noch mit dem Feind im Inneren. Ketzer, Häretiker, fremdländische Prediger und zahlloses weiteres Volk irritiert mit einem vielstimmigen Chor die guten Leute vom Tempelberg. Um diesen Umtrieben ein Ende zu setzen, ließ Andrew von Ungarn eine harte Gangart verordnen. Geheime Spezialisten und zahllose Feldlager vor den Toren der Stadt sorgen zunehmend für Ordnung im Heiligen Land.

Infrastruktur in der Wüste

Im Rahmen der Landbefriedung wurden auch einige Forts ausgehoben, um die langen Wege zwischen den Wüstenstädten abzusichern. Wachtürme und Wachgarnisionen mit Spionen sprießen wie Pilze aus dem Boden – eine sehr teure aber dennoch sinnvolle Investition. Das Land will gefestigt werden.

Heiratet Jerusalem in Polen ein?

Anselm Pegeler, einst heißer Anwärter auf den Thron in Jerusalem, ist im vergangenen Jahr friedlich entschlafen. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, die im übrigen bereits offiziell den Rang einer Prinzessin bekleidet, auch wen sie nicht mehr zur aktiven Königslinie gehört. Die junge Dame steht derzeit vor den Toren von Buda und Pest, wo sie mit der örtlichen polnischen Adelsschicht auf Tuchfühlung gegangen ist. Hofreporter berichten, dass es zwischen dem blutjungen Prinzen von Polen, Herrn Bronisad, Sohn des Leszek, bereits zu einer ersten amourösen Verbindung gekommen sei. Besonders gut informierte Quellen berichten, sie wären nicht überrascht, wenn Frau Pegeler junior in die polnische Königsfamilie einheiraten würde.

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h welch’ schwarzer Tag, welche Trauer, welcher Schmerz. Polen beklagt heute den Verlust seines größten Helden denn unser guter König Zbigniew ist von uns gegangen. Friedlich entschlafen ist er in der Feste Oslo, in Sichtweite der Dänen und Norweger, wo er wache hielt nach Osten und nach West. Wir wären dir überall hin gefolgt, unser Bruder, unser Hauptmann, unser König, doch diesen Weg musst du alleine gehen.

Zbigniews letzte Ruhestatt

Dem Weg seines Vaters folgend, wurden die sterblichen Überreste des Königs in die Familiengruft nahe Krakau gebracht. Dort liegt er nun, Polens größter König, neben seinem Ahnherr. Seite an Seite wachen Zbigniew und Wladyslaw nun über die Sterblichen, die die Geschicke Polens zu lenken haben. Mögen die Geister der Altvorderen den Lebenden beistehen.

Familiengeschäfte

Die Trauerfeier zu Ehren des Königs fand im engsten Familienkreis statt. Neben Altkönigin Dorotha, der Frau des Verstorbenen, nahmen seine drei noch lebenden Nachkommen nebst Partnerinnen sowie 12 Enkel an der Begräbniszeremonie teil. Agnes von Polen und Andrew von Ungarn mussten der Feier fernbleiben, da sie dienstlich im Nahen Osten zu tun hatten und unabkömmlich waren.

Altkönigin Dorotha, Prinzessin Jadwigi und König Leszek

 

Rückblick 1201 AD – Zbigniew übernimmt die Macht

Mit dem Tod des guten Königs Wladyslaw übernahm Zbigniew im Alter von 40 Jahren das Königsamt in Polen. Polen hatte damals etwa 40% seiner heutigen Größe. Zbigniew sah sein Reich durch zahlreiche Gefahren bedroht, Teutonen, Russen, Mongolen, Ungar und Deutsche rasselten mit den Säbeln, so wie einst auch Lithuania. Kurzum: An ihrer aller Ende waren Zbigniew und seine Mannen beteiligt.

Polen im Jahre 1221 AD

Heute übergibt unser Herr Zbigniew einen gut bestellten Hof an seinen Nachfolger. Das Land prosperiert, ist schuldenfrei und hat eine international anerkannte AAA+ Bonität. Polnische Berater sind überall gern gesehen, selbst beim aktuellen Kreuzzug ist das Land vertreten. In den 21 Jahren seiner Herrschaft hat Herr Zbigniew Polen in eine strahlende Zukunft geführt – und seinem Nachfolger wahrlich große Fußstapfen hinterlassen. Der König ist tot, hoch lebe der König! König Leszek und Prinz Bronisad, sie leben hoch! Hoch! Hoch!

Randnotizen

  • Die Finanzadministration zeigt sich verwundert, dass Polen in diesem Halbjahr seine liquiden Mittel auf einen zweistelligen Betrag absenken konnte. Experten sprechen davon, dass die Märkte aufgrund des plötzlichen Todesfalls unerwartet nervös reagiert haben.
  • Die Generalität gibt bekannt, dass kommendes Halbjahr der präventive Erstschlag gem. Anordnung von König Leszek gegen Dänemark erfolgen kann. Es sollen vier Siedlungen zeitgleich erobert werden.
  • Der königliche Baumeister gibt bekannt, dass Danzig zu Ehren des Altkönigs Zbigniew besonders schöne Ballistentürme erhalten wird.