Posts Tagged ‘Byzanz’

K
önig Zbigniew frohlockte in seinem Palast bei Memelstadt. Von überall aus dem Reichsgebiet drangen positive Nachrichten zu ihm vor. Der Handel mit dem pestgebeutelten Ungarn kam wieder in Schwung, Kiev wurde erobert, die Mongolen etwas geschwächt und vieles mehr. Aber der Reihe nach.

Kiev gefallen

In einem gemeinsamen Sturmangriff von Polen und Mongolen kämpften fast 1.700 Alliierte gegen rund 1.200 Russen an. Die Schlacht war kurz und blutig, dann fiel Kiev an das Königreich Polen. Aus einem Akt von Großherzigkeit schloss Polen anschließend Frieden mit Russland – ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu erhalten. Militärexperten schätzen, dass Mongolia die letzte Provinz der Russen binnen zwei Halbjahren erstürmen wird.

Kreuzzugsziele

König Zbigniew erhielt eine Anfrage aus Rom bzgl. des Ausrufens eines neuen Kreuzzugsziels. Der König fordert den Allianzrat auf, Vorschläge zur Findung eines Kreuzzugsziels aufzurufen. Polen selbst spricht sich für einen Kreuzzug gegen Mongolia aus.

Trust operiert vor Konstantinopel

Der Vorstand des Trust macht den Allianzrat darauf aufmerksam, dass eine Hohe Vertreterin des Trust, Prinzessin Katharzina, derzeit mit ihrem Gefolge vor Konstantinopel operiert. Die Abgesandte ist auf einer diplomatischen Aufklärungsmission, sie beobachtet den Kriegsverlauf “Byzantinium vs. Mongolia”. Der Venezianische Geheimdienst wird gebeten, der Prinzessin freies Geleit zu erhalten.

I
m Winter 1200 strebte Polen unter der Herrschaft von Prinz Zbigniew nach Großem.

Der Ryazan-Handel

Niemand geringeres als des Königs Lieblingsenkel Leszek hatte den Ryazan-Handel perfekt gemacht. Russland hatte freiwillig einen Brückenkopf tief im Herzen Mongolias geräumt und den Polen überlassen. Die neue Feste stand tief im Osten, mitten im Nirgendwo, abgeschnitten von jedweder Unterstützung. Doch wer glaubt, dass Polen sich vor solch einer Herausforderung drückt, irrt gewaltig. Der Plan zur Erschließung des Fernen Ostens ist angelaufen.

Steppenwolf & Steppenrebellen

Nahe Kutais, dem Brückenkopf Polens an der Grenze zu Antiochia, Mongolia und dem Byzantinium, haben polnische Späher allerlei Rebellenvolk gesichtet. Das Gesocks kommt aus den Bergen im Norden, ganz offenbar sind es mongolische Rebellen und ehemalige Turk-Truppen. Das Königreich Polen ermuntert das Freie Antiochia, den letzten verbliebenen Bergpass mit einer angemessenen Feste zu verschließen.

Andrew bringt dem Byzantinium den Frieden

Nahe Kutais, der Stadt des Himmlischen Friedens, kamen erneut Vertreter des Byzantiniums zusammen, um mit einer europäischen Großmacht über Frieden zu verhandeln. Wie schon sechs Halbjahre zuvor bei den Venezianern winselte das ehemals mächtige Byzantinium auch diesmal um Gnade. Der erfahrene Prinz Andrew von Ungarn und seine geliebte Frau Agnes fackelten nicht lange und machten den Sack zu – und ließen sich den Frieden mit satten Goldtalern bezahlen. Ruhm und Ehre dem polnischen Paar im wilden Osten.

Randnotizen

  • Ein mächtiges Heer steht im Norden des Landes bereit. Es hält Wache gegen Novgorod, die erste Stadt des Pferdeherren nahe der polnischen Grenze.
  • Die polnische Prinzessin Katharzina wurde von ihrem Vater zu einem diplomatischen Praktikum gen Ungarn gesandt. Sobald sie dort Erfahrungen im Umgang mit der Hochdiplomatie gesammelt hat, wird ein geeigneter Gatte von gutem Stand und Charakter gesucht. Vertreter aller Adelshäuser werden ermuntert, Vorschläge für qualifizierte Bewerber bei der polnischen Botschaft nahe Rom abzugeben.
  • Zwei gewaltige polnische Heere bereiten sich auf die Eroberung von Kiev vor. Der finale Schlag ist in drei Halbjahren geplant.
  • Ein Heer unter dem Kommando von Zbigniew, dem Heiligen, steht kurz davor, in russischen Raum einzudringen. Der Prinz der Polen will einen Korridor nach Ryazan freikämpfen.
  • Das Königreich Polen drückt Bohemund, dem weisen und gerechten Herrscher Antiochias, sein tiefes Mitgefühl zum Tode von Guy aus. Bei aller Freude ob des Siegs über die Turk-Menschen verbleibt ein schaler Beigeschmack ob des hohen Preises, der zu entrichten war. Möge Bohemunds Stern noch lange über Antiochias Wüste leuchten.

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m Winter 1198 AD wurde unsere Welt um einen weiteren Kontinent bereichert.

Der ehrenwerte Admiral Dardi, Offizier der Venezianischen Maritimen Streitkräfte, stieß am 12. Oktober um exakt 22.00 Uhr auf Land. Zuerst sah er nur eine Möwe mit einem Lorbeerzweig, wenig später meldete der Ausguck “Land in Sicht!” Eine neue Ära von Dominanz und Wohlstand stand dem Venezianum ins Haus.

Zurück in der Tagespolitik: In Vertretung des ehrwürdigen Dogen von Venedig gab König Wladyslaw bekannt, dass Venedig von jetzt ab Ländereien des Byzantiniums beansprucht. Dies sind namentlich die Städte Tessaloniki, Arianopel und Istanbul. Ein Angriff auf das Imperium Byzantinium steht unmittelbar bevor.

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ast 5 Jahre ist es nun her, dass sich Andriet, seines Zeichen der “Iron-Man” unter den Diplomaten Antiochias, auf den Weg gemacht hat um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Sonnenjahre von Antiochia entfernt, dringt Andriet in Galaxien (ähmmm Königreiche) vor, die nie ein Mensch (pfeif – Wüstenmensch) zuvor gesehen hat.  Wie auch immer die Devise lauten mochte. Andriet hatte es wieder einmal geschafft. Er stand vor den prunkvollen, mediteranen Toren Venedigs und klopfte zum Empfang für den Dogen. Im Gepäck hatte er ein unmißverständliches aber nicht unmoralisches Angebot seines Führers Bohemund.

Geehrtes Volk Venedigs!

Antiochia wünscht sich ein würziges Bündnis zwischen unseren Völkern. Lasst uns den Sandwich bilden zwischen der Delikatesse Byzanz, den ihr von Nordwesten und wir von Südosten kulinarisch verspeisen zu vermögen. Profitieren können wir auch vom Austausch exotischer Handelsgüter. Bleibt mir noch noch eine Frage, werter Doge – Habt Ihr wohl ein Mittel gegen Kreuzschmerzen entdeckt?”
Hochachtungsvoll
Prinz Bohemund