Posts Tagged ‘Freude’

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er Job ist erledigt. Schottland ist gefallen. Dem Manifestum Europa wurde genüge getan.

In zwei spektakulären Schlachten wurde in diesem Halbjahr Schottland von Polen unterworfen. Dabei kam erneut die von Ziemowit Banaszak entworfene Taktik zum Einsatz, den Gegner durch eine verlorene Schlacht aus der Defensive zu locken und anschließend mit der Hauptstreitmacht zuzuschlagen. Wie damals der alte Banaszak, fiel diesmal General Wenceslaus Miazga. Polen trauert um einen Helden – und ehrt sein Vermächtnis mit der Vernichtung des Schottischen Königreichs.

httpv://www.youtube.com/watch?v=gqBe2MkRLR4&feature=related

Der König von Polen bedankt sich bei allen Mitstreitern im Allianzrat für zahllose Monate des Amüsements. Ruhm und Ehre der Allianz! Bringen wir es zu Ende!

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ie Nachricht aus Antiochia verhieß nichts gutes: Korruption allerorten machte dem Herrscherhaus das Leben schwer, die Finanzierung des Staates schien in Gefahr. König Leszek ordnete daher an, dass das Finanzministerium die Zahlen Polens veröffentlichen solle – auf das sie dem Rat zur Orientierung dienen sollten. Nach 100 Halbjahren blickte der König zufrieden in die Analyse seiner Finanzbeamten… und fiel (fast) tot vom Stuhl, als ihm offenbart wurde, dass das Land jedes Halbjahr rund 28.000 Goldstücke an Korruption verlor. Einzig die Tatsache, dass unterm Strich immer noch etwas übrig blieb, milderte den Schmerz des Königs ein wenig.

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m Sommer 1226 AD kam König Leszek ans vorläufige Ende seiner Reise. Die 50. Siedlung wurde für Polen erobert, der Tatendrang war gestillt. Doch lest selbst…

Es geschah in Amerika

Das Expeditionsheer der Operation Overlord hatte endlich Südamerika erreicht. Obwohl Polen gemäß dem Manifestum Europa noch nicht alle Verpflichtungen in Nordeuropa erledigt hatte, erteilte der König trotzdem den Befehl zum Angriff – die 50. Siedlung sollte etwas Besonderes sein.

Wie die Borg

Der Widerstand in Amerika wurde rigeros unterdrückt, kein Erbarmen wurde den eingeborenen Kriegern zuteil. Das großherzige Polen wurde im Süden Amerikas als strenger Zuchtmeister bekannt gemacht.

Schottland – wir kommen

Die Generalität von Polen gibt bekannt, dass die Siedlungen nördlich von Dumfries in den nächsten Halbjahren verstärkt in den Fokus der polnischen Armee rücken. Handelsreisenden und Touristen wird empfohlen, dieses Gebiet weiträumig zu umfahren.

Freigekauft

“Heiliger Vater, wir wollen diese Exkommunikation loswerden. Wieviel kostet uns der Spaß?” fragte der polnische Botschafter nahe Rom den alten Mann an der Spitze der katholischen Kirche ganz direkt. Zu seiner Verwunderung bekam der Diplomat auch direkt eine Antwort: “19.450 Goldstücke”. Erstaunt ob dieser Direktheit fackelte der Pole nicht lange und zahlte direkt in bar.

All good things come to an end

Am Ende des Halbjahres war Polens Hof voll bestellt. Die Bonität war gut, das Volk satt, die Stimmung ausgelassen und die 50. Siedlung war erobert. Zeit für ein rauschendes Fest.

Antiochia putzt die Mauren weg

Am Ende des Halbjahres wurde außerdem noch eine Armee Antiochias von zwei maurischen Truppen überfallen. Der antiochische Feldheer lies jedoch keinen Zweifel daran, welche Armee auf dem Schlachtfeld die überlegenere war.

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ein lieber Bronisad, ich habe heute lange mit deiner Mutter über deinen Hilferuf aus Antiochia gesprochen. So vernimm denn unsere Entscheidung: du bist ein Prinz Polens, ein Nachkomme des großen Wladyslaw, ein Enkel des Großkönigs Zbigniew. Du bist berufen und auserwählt – und daher wirst du deine Prüfung fortsetzen. Deine Order lautet: halte die Stellung in Antiochia, bis der rechtmäßige König wieder an Ort und Stelle ist. Bis dahin tue alles was nötig ist, um das Land vor dem Zerfall zu bewahren.

Zur Unterstützung deiner Mission habe ich dir Truppen aus Jerusalem und Kutais zusenden lassen. Sie werden in zwei Halbjahren auf antiochischem Territorium eintreffen und dich gegen die Rebellen unterstützen.

Zu dem Treffen in Sarkel werde ich nicht persönlich erscheinen, dennoch wird es stattfinden. Bitte habe aber im Hinterkopf, dass deine Eskapaden im Südosten von den ehrlichen Steuerzahlern in Polen finanziert werden müssen. Wir sind eine Allianz und keine Transferunion; ich erwarte einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Geld.

Dein dich liebender Vater
Leszek

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ein lieber Sohn, deine Nachrichten aus Antiochia haben deine Frau Mutter und mich mit Bestürzung erfüllt. Bitte schreibe der Mutter beim nächsten Mal, dass du stets deine Leibwache mit auf Reisen nimmst und auch auf die Dienste des Vorkosters zurückgreifst, den du zum letzten Geburtstag erhieltest.

Leider muss ich dir heute auch mitteilen, dass deine Einschätzung ob des Rebellenheeres in Antiochia unvollständig ist. Unser Geheimdienst berichtet mir, dass ein weiteres Turkmenschen-Heer, geführt von einem Herrn Atilla, die Grenze überquert hat. Ich rate dir, während deines Praktikums noch ein paar Forts und Wachtürme bauen zu lassen.

Ebenso möchte ich dir sagen, dass die Zustände in Sarkel eines polnischen Heerschers unwürdig sind. Dieses kleine Nest in Sichtweite deines Heimatlandes rebelliert schon wieder – und ich kann dir auch sagen, woran das liegt. Dieser nichtsnutzige Guillemot Oudet ist ein illoyaler, pietätloser, möchtegern-Ritter, der sich am Tag mit Alkohol und des Nachts mit Mägden verlustiert. Dieser Mann wird dir kein Glück in Sarkel bringen.

Zum Abschluss lass mich dir noch sagen, wie stolz deine Mutter und ich auf dich und deine Taten sind. Ganz alleine in einem fremden Land regieren zu müssen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Dein Urgroßonkel Andrew kann dir ein Lied davon singen. Zur Unterstützung deiner Pläne haben wir dir ein paar Kisten Goldmünzen zugesandt, die ein Diplomat bei Sarkel zu deinen Händen übergeben wird.

Pass gut auf dich auf!
Papa

P.S. Mama lässt ausrichten, dass du mit Skandinavien weiter machen kannst, wenn du in Antiochia fertig bist

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in nahezu bedeutungsloses Halbjahr ward in Jerusalem zu vermelden, wäre da nicht die Hochzeit des Königs von Antiochia mit Freifrau Annika von Colonia gewesen. Im kleinen Kreis feierte der Held des Morgenlandes auf Wilhelms Turm und dem Schloss Rauischholzhausen nahe der endlosen Ebene vom Ebersdörfer Grund, kurz vor der Wüste. Stellvertretend für das Königreich Jerusalem – dessen Herrscher immer noch mit dem Umbau seines Palastes beschäftigt ist – grüßt der junge Kronprinz Bronisad vom Hofe Jerusalems aus seinen Nachbarn und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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ir schreiben das Jahr 1221 AD. In Jerusalem herrscht Aufbruchstimmung, auch wenn der alte König noch immer mit der Renovierung seines Palastes beschäftigt ist. Doch wen mag das schrecken, wenn doch der gute Berater Andrew von Ungarn vor Ort nach dem Rechten sieht. Und das ward geschehen.

Prinzessin Deonisia ist verheiratet

Das erstgeborene Kind unseres Thronfolgers, Prinzessin Deonisia, hat sich im zwarten Alter von 30 Lenzen vermählt. Die Gute heiratet innerhalb der jerusalemischen Oberschicht und nahm sich einen zutiefst loyalen und weitgehend gläubiger Feldherrn zum Manne. Das Königshaus befürwortet dich Hochzeit und wünscht dem jungen Paar alles Gute.

Andrew lässt aufräumen

Trotz Kreuzzug, Wohlstand und Expansion kämpft Jerusalem immer noch mit dem Feind im Inneren. Ketzer, Häretiker, fremdländische Prediger und zahlloses weiteres Volk irritiert mit einem vielstimmigen Chor die guten Leute vom Tempelberg. Um diesen Umtrieben ein Ende zu setzen, ließ Andrew von Ungarn eine harte Gangart verordnen. Geheime Spezialisten und zahllose Feldlager vor den Toren der Stadt sorgen zunehmend für Ordnung im Heiligen Land.

Infrastruktur in der Wüste

Im Rahmen der Landbefriedung wurden auch einige Forts ausgehoben, um die langen Wege zwischen den Wüstenstädten abzusichern. Wachtürme und Wachgarnisionen mit Spionen sprießen wie Pilze aus dem Boden – eine sehr teure aber dennoch sinnvolle Investition. Das Land will gefestigt werden.

Heiratet Jerusalem in Polen ein?

Anselm Pegeler, einst heißer Anwärter auf den Thron in Jerusalem, ist im vergangenen Jahr friedlich entschlafen. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, die im übrigen bereits offiziell den Rang einer Prinzessin bekleidet, auch wen sie nicht mehr zur aktiven Königslinie gehört. Die junge Dame steht derzeit vor den Toren von Buda und Pest, wo sie mit der örtlichen polnischen Adelsschicht auf Tuchfühlung gegangen ist. Hofreporter berichten, dass es zwischen dem blutjungen Prinzen von Polen, Herrn Bronisad, Sohn des Leszek, bereits zu einer ersten amourösen Verbindung gekommen sei. Besonders gut informierte Quellen berichten, sie wären nicht überrascht, wenn Frau Pegeler junior in die polnische Königsfamilie einheiraten würde.

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ewaltige Heerscharen ziehen durch das Land, Kriegsschiffe patroullieren in der Ostsee, Polen zieht abermals in den Krieg. An gar vielen Fronten ist der gute Herrscher Zbigniew involviert, doch lest selbst.

Front im Westen – Operation Overlord ist gestartet

Von der Krim aus startete in diesem Halbjahr planmäßig eine Expedition gen Amerika. Die Führung der Truppe übernimmt Admiral zur See Radoslaw, die geschätzte Transportzeit beträgt ca. 22 Halbjahre. Die Generalität plant die Einnahme von bis zu vier Siedlungen mit den überführten Truppen. Der Trust wurde angewiesen, in den nächsten Jahren die Anzahl der gläubigen Christen in der Mitte Amerikas zu erhöhen. Die Mission wird geführt unter der Bezeichnung Operation Overlord.

Investor Relations in Iasi

Seit acht Jahren gilt das polnische Vorzeigeinvestment, das ehemalige ungarische Bergdorf Iasi, als “schwarz”. Doch es blieb nicht bei der schwarzen Null, nein: das Investment macht richtig Spaß. Das von Antiochia finanzierte und renditestark verzinste Entwicklungsprojekt unterstreicht einmal mehr das AAA+ Ranking der polnischen Staatskasse. Bei Interesse durch Investoren aus dem Allianzrat wird der Trust gerne erneut einen entsprechenden Fond auflegen. Anfragen bitte zu Händen der Staatskanzlei in Danzig.

Kehraus im polnisch-antiochischen Hinterland

Im tiefen Osten gingen in diesem Halbjahr polnische Truppen gegen vagabundierende Rebellen vor, die sich auf dem Weg nach Antiochia befanden. Angeführt von einem Captain aus Kutais marschierten die Truppen des Herren Zbigniew gegen das Rebellenpack und fegten sie vom Hof. Seither können die braven Bürger vom Ostrand des Schwarzen Meeres endlich wieder ruhig schlafen.

Polen kauft Nürnberg

Przebor Wojno, auch genannt “der Unaussprechliche”, ergriff in diesem Halbjahr die Chance seines Lebens. Er trat vor den Deutschen Kaiser Welf in Frankfurt und sagte ihm auf den Kopf zu, dass Polen die Stadt Nürnberg kaufen wolle. Volle acht Verhandlungsrunden, jede Menge Nerven und ein Abendessen bei Hofe wurden benötigt, bis sich beide Seiten auf einen Kaufpreis einigen konnten. Für 58.000 Goldstücke verteilt auf 10 Raten schloss Polen das Geschäft ab.

Angriff gegen Ungarn startet planmäßig

Der Bote aus Polen traf pünktlich um 12.00 Uhr am Dogenpalast in Venedig ein. “Mein Herr bringt Kunde”, schmetterte der engagierte Adlatus des Zbigniew dem Statthalter von Venedig entgegen. “Polen wird planmäßig in zwei Halbjahren vor den Toren Budas stehen. Ein Halbjahr danach soll Pest fallen.” Er machte eine bedächtige Pause und frug mit gesenkter Stimme: “wird Venedig dem Zeitplan treu bleiben und ebenfalls in zwei Halbjahren angreifen?”

Abschussprämie gegen das Deutsche Reich

Der Trust von Polen gibt folgende Ausschreibung bekannt: Sollte das Deutsche Reich binnen zehn Halbjahren aufgelöst werden, so soll dem Vernichter des Deutschen Reiches eine Siegprämie ausgezahlt werden. Die Prämie beträgt 50% des durch diesen Sieges eingesparten Tributes, den Polen an Deutschland ob des Ankaufs der Stadt Nürnberg zu zahlen hat.
Sodann gilt folgendes Beispiel: fällt das Reich im nächsten Halbjahr, spart Polen 58.000 Goldstücke – und zahlt 29.000 Goldstücke als Prämie aus. Fällt das Reich hingegen erst in fünf Halbjahren, zahlt Polen immerhin noch 14.500 Goldstücke an den Dominator des Reiches.

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as Wort ist mächtiger als das Schwert, wussten schon die alten Engländer zu berichten. Diesen Rat machte sich das Königreich Polen zu nutze – und befriedete kurzerhand die beiden zentralen Konflikte zwischen den Christen in Europa. Und das war geschehen…

Friede mit Teutonia

Die Teutonen belagerten noch immer die polische Stadt Kalmar, als König Zbigniew eine diplomatische Offensive befahl. Ein Waffenstillstandsabkommen sollte her, Zeit musste gewonnen werden. Gesagt, getan: nahe Oslo, der letzten teutonischen Stadt, handelten seine Diplomaten in aller Stille ein Abkommen auf. Tags darauf war die Belagerung passé.

Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die Bedrohung Venedigs durch das Deutsche Reich, der unnötige Kriegszustand zwischen dem Reich und Antiochia und die übrigen schwelenden Grenzkonflikte waren Zbigniew ein Dorn im Auge. “Schafft mir etwas Ruhe an der Grenze”, rief er seinem Außenamtschef zu, während ihn seine Diener in eine schwere Reiterrüstung einkleideten. “Ich will mich auf Oslo konzentrieren und brauche keinen Ärger an meiner Westgrenze, also sorgt bitte für Stabilität.” Gesagt, getan: Kurz nach Aushandlung einer Allianz von Deutschland und Polen legte das Reich mit sämtlichen kriegsführenden Mächten seine Differenzen bei. Der Friede in Europa ward gesichert – zumindest für den Moment.

Das Bulgar-Syndrom

“Die Situation ist völlig außer Kontrolle”, ließ der Statthalter der ehemals mongolischen Stadt Bulgar berichten. “Wir verlangen hier extrem hohe Steuern doch die Leute sind alle Glücklich und vermehren sich wie die Karnickel. Wenn dieses Wachstum so weitergeht, haben wir hier bald die Pest am Leib.” Von Seiten der königlichen Administration war zu den Vorfällen in Bulgar keine Stellungnahme zu erhalten.

Sarkel – das neue Rom?

Rom, die Ewige Stadt, wird schon seit geraumer Zeit von Antiochia und Jerusalem gemieden. Das ehemals diplomatische Zentrum der Welt wird lediglich von Venedig, Mailand und Polen genutzt – obwohl gerade diese Mächte auch zahlreiche andere diplomatische Kanäle haben. Wer stattdessen mit den Herren aus dem Nahen Osten sprechen will, muss nach Sarkel kommen. Dort residieren die Botschafter der beiden Mächte und lassen es sich gut gehen.

Gerüchteküche: Expeditionsarmee gegen Oslo

Ein paar Spinner im Danziger Hafen behaupten, dass die Prätorianer des Königs auf einem Schiff zugestiegen seien. Weiterhin wollen sie rund 1.000 Mannen gesehen haben, die die königliche Truppe begleitet haben. Die Schiffe sollen Richtung Oslo aufgebrochen sein. Spinner!

 

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eutonia und Polen schenkten sich nichts: der Totale Krieg zwischen beiden Staaten wütete und forderte zahllose Opfer. Bauern, Soldaten und Mitglieder der Königsfamilie kämpften und starben Seite an Seite in diesem erbarmungslosen und so überflüssig wirkenden Kampf. Doch lest selbst.

Kalmar wird belagert

Es waren venezianische Diplomaten, die die schlimme Nachricht überbrachten: “Kalmar wird belagert, unsere Auslandsaufklärung hat es bestätigt” brachte der forsche Lagunenmensch aus Italien die Lage auf den Punkt. Zur Entlastung Kalmars wurde eine kleine teutonische Stadt im hohen Norden angegriffen und überrannt. Bei dieser Gelegenheit fand auch der amtierende Hochmeister Teutonias sein Ende. Leider führte dieser Angriff nicht dazu, dass Teutonia seinen Würgegriff um Polens größte Stadt löste.

Ziemowit Banaszak ist tot

Er war der dritte leibliche Sohn des alten Königs Wladyslaw – und er fiel in diesem Jahr für Polen. Um einen Teil der teutonischen Truppen von Marienburg wegzulocken, bedurfte es eines selbstlosen Angriffes eines unterlegenen Heeres gegen die unbarmherzigen Hornhelmträger. Diesen Angriff kommandierte Ziemowit Banaszak bis zum Ende. Seine Truppen waren letztlich unterlegen, doch brachten sie genug Mannen vor die Tore Marienburgs, auf dass ein direkter Angriff auf die Feste des Feindes zu gelingen vermochte.

Schlacht um Marienburg ist ausgetragen

Niemand geringeres als König Zbigniew höchstselbst kommandierte zusammen mit Joachim von Gdansk und Radoslaw Kulwiec den finalen Schlag gegen die Marienburg. Knapp 2.000 Mann führten sie in die Schlacht, was nur deshalb funktionierte, da Ziemowit Banaszak mit seinen Truppen den Feind bereits erheblich geschwächt hatte. Knapp 900 Teutonen haben Marienburg verteidigt – und sind bei dem Versuch gescheitert.

Nachgeplänkel

Nach der Eroberung Marienburgs vagabundierten noch einige hundert Teutonen in der Region herum. Um dieser Gefahr ein für allemal Herr zu werden, befahl König Zbigniew auch hier direkt den Angriff – und löschte Teutonia auf dem europäischen Festland aus. Nun ist es an der Zeit, sich auf die skandinavischen Besitztümer der Hornhelmträger und auf deren Belagerung von Kalmar zu konzentrieren.

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ie Stadt am nordwestlichen Ausläufer des 1.201 Meter hohen Chortiatis, direkt grenzend an den Thermaischen Golf, war in diesem Halbjahr das erklärte Ziel der Venezianischen Verteidigungsarmee. Niemand geringeres als der neue Doge Cristiano höchstselbst führte knapp 1.000 Mannen gegen die Mauern des Byzantiniums. Ihm gegenüber stand Prinz Alexios, der mit 900 schwer bewaffneten Kampfmaschinen die Handelsmetropole zu verteidigen gedachte.

Der junge Don hatte seinem Vater geschworen, Tessaloniki zu holen – und bei Gott, er würde seine Mission erfüllen. Zwei Belagerungstürme und zwei Gruppen Leiterträger stießen gegen die Mauern vor, dicht gefolgt von einem Tross Reiter, der direkt durch das große Burgtor stürmte – den Spionen Venedigs sei dank.

Der Sturm in die Stadt war blutig. Feuer, Teer und Pfeile flogen den guten Männern Venedigs um die Ohren – und so manche Maid sollte in dieser Nacht zur Witwe werden. Der Angriff wog hin und her – bis schließlich der Don persönlich eingriff und mit seiner Elitereiterei die Kampf zum Marktplatz trug. Mit dem Tod des Prinzen Alexios fiel noch in derselben Stunde auf dem Marktplatz die Vorentscheidung.

Weitere hundert Mann des Byzantiniums mussten fallen, ehe der endgültige Sieg über die Stadt erlangt werden konnte. Im Anschluss zeigte sich der Don größzügig: Die knapp 40 Gefangenen lies er ohne viel Aufsehen frei – er wollte ja kein Unmensch sein. Und auch der Stadt Tessaloniki ersparte er größeren Schaden: ein Massaker unter der Bevölkerung lehnte der junge Herrscher ab – und begnügte sich mit der Plünderung. So gelangten 17.232 Goldstücke in seinen Besitz.

Von den knapp 1.000 Mannen waren am Ende 346 übrig. Das war wenig, doch der junge Herrscher heuerte noch schnell ein paar Söldner an – und berief auch zwei weitere Truppen aus einer nahen venezianischen Festung zur Verstärkung herbei. Tessaloniki war dem Byzantinium entrissen – komme da, was wolle.

Am Ende des Tages, als alle Wunden versorgt und der Schlachtennebel verzogen war, bemerkte ein kleiner Junge vor den Toren Venedigs einen seltsamen Reiter. Er ritt ohne Eskorte und verließ die Stadt wie der Wind… und nur das polnische Wappen an seinem Cape lies erahnen, wohin ihn seine Reise führen würde. Dem Dogen war geholfen, der Gesandte des guten Königs Zbigniews hatte seine Missionen erfüllt.

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rneut weilte König Wladyslaw im Dogenpalast zu Venedig. Das wohlige Klima, die netten Menschen und die Entfernung zu Mongolia sprachen ihn allemal mehr an als die Zustände im Königreich Polen. Es war ihm ein Vergnügen, sein Können in Italien unter Beweis zu stellen. Und dies gab es zu berichten…

Rebellen in der neuen Welt

Venedigs Expeditionsflotte hat die erste halbwegs zivilisierte Siedlung ausgemacht. Die Eingeborenen nennen Sie Fortaleza, verwaltet wird sich von einem rebellischen Bürgermob.

Rohstoffe gefunden

Zum Glück bietet die Neue Welt nicht nur Rebellensiedlungen, sondern auch Bares. Gold und edle Hölzer wurden von der Expeditionsflotte entdeckt. Unumwunden ordnete Wladyslaw an, binnen zwei Halbjahren eine Schar Händler nach Venedika zu entsenden.

Terror im Byzantinium

Das große öströmische Reich erzittert in diesen Tagen unter dem Terror Venedigs. In Vorbereitung des bevorstehenden Landangriffs wurden die Grenzstädte, umherreisende Diplomaten und falsche Geistliche mit unnachgiebiger Härte gejagt. Byzantinium erzittere!

Der Angriff aufs Byzantinium

Binnen eines Halbjahres wird die Ostgruppe des Venezianischen Heeres in Tessaloniki einfallen. Der Plan ist gefasst, die Truppen entsandt. Lange wird es nicht mehr dauern.

Die Karte der Welt

Die sehr guten Vernetzungen Venedigs mit Diplomaten und Spionen ermöglichten es König Wladyslaw, ein einmalig korretes Bild der aktuellen machtpolitischen Situation aufzuzeichnen. Dem Allianzrat mit den besten Grüßen aus Venedig zur Verfügung gestellt.

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eues aus Venedig

Im Winter 1197 AD verweilte König Wladyslaw immer noch an der Adria. Auf Wunsch des Dogen hielt er die Stellung, während der Herr der Venezier sein Handicap für die Italian Open verbesserte.

Turnaround geschafft

Wladyslaw war erleichtert, als er vom obersten Buchhalter die Zahlen des Halbjahres erhielt. Die laufenden Einnahmen lagen deutlich über den laufenden Ausgaben, endlich. Der Laden war saniert und auf dem besten Wege zu neuem Wohlstand. Jetzt wurde es Zeit, sich mit der mittelfristigen Expansionsplanung zu beschäftigen. Wladyslaw machte sich einen Vermerk, dass er den Dogen hierauf in Kürze ansprechen müsse. Byzanz, Sizilien oder HRE boten sich als Ziele an – wohin die Reise gehen sollte, müsste der Doge jedoch selbst entscheiden.

Amerika wir kommen

Zu Beginn des winterlichen Halbjahres erreichte Wladyslaw die Meldung, dass die Expeditionsflotte gen Westen endlich Gibralta passiert hatte. Die Flotte war dort auf eine unübersehbare Präsenz der Mauren gestoßen, hatte ihren Weg jedoch ungestört fortsetzen können. In zwei Halbjahren würde die Flotte Amerika erreichen. Endlich!

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olen im Sommer 1188

Es ist die Sensation des Jahres! Agnes von Polen, Chefdiplomatin und Tochter des guten Königs Wladyslaw, ist verheiratet. Die adrette Mitzwanzigerin heiratete nahe Krakau den vier Jahre jüngeren Ungar Andrew, seines Zeichens Mitglied der dortigen Herrscherfamilie und angesehener Feldherr.

Polen am Donnerstag berichtet exklusiv:
So feiert unser Hochadel – das schockierende VIDEODOKUMENT! 

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er Dogo, der Mann des Friedens!

Schon die Halbe Welt liebt uns und zahlt sehr gern dafür. Nun reihten sich auch die Mauren, die Dänen und die Ungarn in den Reigen derjenigen ein, die mit uns alliiert sind. Macht dann in Summe 4.500 Florins. Perfetto!