Posts Tagged ‘friedlicher Eierkuchen-Freund’

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n diesem Halbjahr nahm Kronprinz Bronisad ein Schreiben des Herren vom Tempelberg zur Kenntnis. In der Depsche teilte der hohe Herr mit, dass er von der Amtsführung seines ständigen Vertreters überzeugt seie und daher nicht gedenke, kurzfristig wieder zurückzukehren. Stattdessen möge Herr Bronisad an seiner Stelle über das Königreich Jerusalem herrschen. Gerührt ob des großen Vertrauens, stürzte sich der junge Pole erneut in die Arbeit…

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in nahezu bedeutungsloses Halbjahr ward in Jerusalem zu vermelden, wäre da nicht die Hochzeit des Königs von Antiochia mit Freifrau Annika von Colonia gewesen. Im kleinen Kreis feierte der Held des Morgenlandes auf Wilhelms Turm und dem Schloss Rauischholzhausen nahe der endlosen Ebene vom Ebersdörfer Grund, kurz vor der Wüste. Stellvertretend für das Königreich Jerusalem – dessen Herrscher immer noch mit dem Umbau seines Palastes beschäftigt ist – grüßt der junge Kronprinz Bronisad vom Hofe Jerusalems aus seinen Nachbarn und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

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er Sieg gegen Dänemark war vollbracht, Polen atmete durch. Jetzt war Zeit zum Innehalten, zum Reparieren und Aufbauen. Der Enkel von Wladyslaw McKinsey besann sich auf seine Wurzeln und widmete sich den Zahlen.

Kommunale Finanzaufsicht

In diesem Halbjahr stand die Überprüfung der kommunalen Finanzen auf dem Programm. Der König lies sich von allen Siedlungen berichten, in welchem Maße sie zu seiner Schatzkammer beitrugen. Getreu dem Motto “was du nicht messen kannst, kannst du nicht steuern” stellt der König der Polen die fiskalischen Erkenntnisse seiner vier wertvollsten Städte dem Allianzrat zur Verfügung.

Neues aus Frankfurt

Der Bote aus Venedig saß immer noch zerknirscht im Thronsaal zu Danzig. Soeben hatte er den Polen offenbart, dass eine Kommunikationspanne im venezianischen Machtapparat dazu geführt hatte, dass einige hundert Soldaten Venedigs unabgesprochen durch polnische Länder reisten. Im Stillen dachte der Bote bei sich, dass Praktikantninnen im Auswärtigen Amt einfach nichts zu suchen hatten. Doch sein Gram währte nur kurz, kam doch nach kurzer Zeit der Chef der polnischen Geheimpolizei zu ihm und drückte ihm ein Dokument in die Hand. “Hier, Freund” sprach der Offizier. “Unsere neuesten Erkenntnisse über Frankfurt. Nehmt sie an euch und richtet dem Doge aus, dass wir ihm für die Schlacht viel Erfolg wünschen. Sollte er unsere Hilfe bei der Belagerung benötigen, brauchen wir vier Halbjahre Vorlauf.”

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m Winter 1218 AD stand in Jerusalem Konsolidierung auf dem Programm. Der König des Tempelbergs wollte sich auf die Errichtung seiner neuen Residenz konzentrieren, so dass er einen Verwalter bestimmte. Niemand geringeres als Andrew von Ungarn, seines Zeichens Arabienexperte der polnischen Regierung und Gatte der Agnes von Polen, übernahm an seiner statt die Regierungsgeschäfte.

Anspruch gegen Arguin

Im äußersten Südwesten des nordafrikanischen Kontinents entdeckten Diplomaten des Tempelbergs eine rebellische Siedlung, die ins zukünftige Große Königreich des Himmels integriert werden soll. Kein Mann und keine Frau aus der Allianz möge Hand anlegen an diese Stadt.

Barnaby Gilforde räumt auf

Al Muazzam Labib und Captain al Mansur waren zwei ehemals ägyptische Heerführer, die im Süden des Königreiches ihr Unwesen trieben. Da gegen den General ein Exekutionsbefehl vorlag und auch der Captain mit seiner Armee nichts gutes Verhieß, brach Herr Barnaby Gilforde mit einer schlagkräftigen Truppe auf und sorgte für Ordnung. In Unterzahl nahm er den Kampf auf und trug den Sieg davon. Ein Hoch auf Sir Barnabas.

Prinz Anselm sorgt ebenfalls für Ordnung

Auch im Westen des Königreichs galt es, ehemals ägyptische Truppen zu zerschlagen. Niemand geringeres als Prinz Anselm rückte den Halunken zu Leibe und trat ebenfalls in Unterzahl gegen die hinterhältigen Ex-Ägypter an. Bei geringen Verlusten fügte er dem Feind eine Schlappe zu, von der dieser sich nicht mehr erholte. Ein dreifaches Hoch auf den Prinzen!

Konsolidierung & Truppenverschiebung

Fassungslos nahm Andrew von Ungarn die Militärparade ab, die nahe der Hauptstadt Jerusalem zu seinen Ehren abgehalten wurde. Kurz darauf schrieb der Pole an seinen Freund, den König von Jerusalem. “Werter Herr vom Tempelberg, Ihr seht mich staunend vor den Toren eurer Stadt. Eure militärische Macht ist gar riesig, jede Stadt hat ein eigenes Heer, jede Festung beherbergt kampferfahrene Divisionen. Mein Herr, wolltet ihr die ganze Welt erobern, ich würde ohne zu zögern mit euren Truppen losmarschieren. Allein, ihr müsst die Welt nicht befrieden, lediglich Nordafrika steht nach dem Manifestum zur Unterwerfung an. Zwei gewaltige Heere habe ich in eurem Namen von der Nordgrenze zu Antiochia abgezogen und gen Nordafrika gesandt, doch noch immer türmen sich eure Mannen im Kernland. Ich empfehle euch die Abrüstung von Truppen und den Aufbau von Transportwegen und Schiffen, Nordafrika ist weit und der Seeweg dahin beschwerlich.” Fasziniert von der militärischen Omnipotenz seines Alliierten vom Tempelberg stand Andrew an der Ballustrade des Königspalastes, unterschrieb gedankenverloren ein paar Entlassungsgesuche aus dem Heer und schaute nach Nordafrika.

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m Sommer 1218 AD verfasste König Zbigniew einen Brief an Antiochias großen Feldherren Francis. Die Depesche reiste im Verborgenen und wurde abseits der offiziellen diplomatischen Kanäle zugestellt. Und das stand geschrieben:

“Mein lieber Francis,

ich schreibe Euch in dieser schwerer Stunde, da sich die Allianz auf Messers Schneide befindet. Es war der Wunsch des Großen Herren Bohemund, dass Ihr eines Tages das geliebte Fürstentum führen solltet. Heute ist euer Lehensherr dabei, Euer Erbe zu entwerten und mit dem Fürstentum einen diplomatischen Irrweg zu beschreiten.”

König Zbigniew setzte die Feder ab und sann vor sich hin. Damals, mit Bohemund an seiner Seite, wäre eine solche Situation undenkbar gewesen. Mit dem alten Schlachtross verstand sich der gute König der Polen stets gut. Roger hingegen wurde nicht ohne Grund der Hinterlistige genannt, wohlgemerkt von seinem eigenen Umfeld. Es war eine Schande, dass dieser Mann vor Francis in der Erbfolge stand. Der König fuhr fort…

“Francis, die Ländereien Spaniens und Nordafrikas sind zu klein für das Wachstum von Jerusalem, Venedig und Antiochia. Eine der Mächte muss zum Wohle der anderen weichen. Ich bin der Ansicht, diese Rolle fällt Antiochia zu. Ihr seid militärisch stark, wirtschaftlich gut entwickelt und könnt im Ausgleich Kompensation von Venedig und Jerusalem fordern.”

Erneut machte Zbigniew eine Pause, er schaute angestrengt. Polen war in keiner Weise von den Streitigkeiten in Spanien oder Nordafrika betroffen, dennoch fühlte sich der König als Vertreter einer Großmacht dafür verantwortlich, dass die Allianz gemeinsam prosperieren konnte.

“Wenn Ihr Prinz Roger überzeugen könnt, statt Afrika gen Britannia zu ziehen, so will ich Antiochia mit besten Kräften unterstützen. Konkret biete ich euch an, dass Polen für Antiochia einen Brückenkopf in Europa schaffen wird. Ihr erhaltete von mir eine Siedlung in der Nähe Britannias, von wo aus Antiochia seine Expansion starten kann. Ähnliche Unterstützung könntet Ihr vielleicht auch durch Mailand erfahren, so es denn verhandelt wird. Für eine Übergangszeit würden Venedig und Jerusalem sicherlich auch Gelder an Antiochia abführen, um den Aufbau Antiochias in Europa zu unterstützen.”

Der Herr der Polen setzte den Federkiel ab und seufzte. Er konnte dem jungen Francis nur die Tür offen halten, durchgehen würde dieser selber müssen. Zbigniew hoffte, dass Roger ihm nicht im Wege stehen würde. Falls doch, würden die Herren der Lagune und die des Tempelberges mit Antiochia direkt verhandeln müssen – oder ein Windhundrennen um die besten Ländereien lostreten.

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eihnachten im Jahre 1204 AD. Euphorie und Frohmut hat das polnische Staatsgebiet erfasst. Das Land ist glücklich!

Trust erreicht Havana

Fulminant erreichte die 1. Polnische Expeditionsflotte das Festland im weit entfernten Westen. Mit wehenden Fahnen fuhren die Schiffe des Trust an Havana vorbei, einer freien Stadt auf einer Insel vor dem großen Festland. Eine Vorausabteilung bestehend aus Priestern und Händlern wurde dort abgesetzt, bevor die Flotte ihre Reise fortsetzte. Keine Frage: Der Trust bewilligte noch im selben Halbjahr weitere Mittel zur Erschließung des weit entfernten Westens.

Antiochia investiert in Polen

Wie das polnische Außenministerium mitteilte, wurde eine größere finanzielle Transaktion zwischen dem Staat Antiochia und dem Trust durchgeführt. Gut 15.000 Goldstücke brachte Antiochia für den Kauf einer Länderei im Norden Ungarns auf. Die Länderei wird durch den Trust bewirtschaftet und für die kommenden 20 Halbjahre mit einem Zins von 1.000 Goldstücken abgezahlt.

Investoren, aufgemerkt: Der Trust plant, binnen 10 Halbjahren einen weiteren geschlossenen Investmentfond aufzulegen.

Gerüchte über Ungarn am polnischen Hofe

In der polnischen Gerüchteküche wird über eine Aufteilung des Königreichs Ungarn spekuliert. Nach polnischen Informationen ist das kleine Königreich kaum mehr in der Lage, aus eigner Kraft Akzente in der europäischen Politik zu setzen. Falls dies auch von anderer Seite gesehen und eine Aufteilung unterstützt werden würde, könnte das Staatsgebiet binnen 10 Halbjahren neu verteilt werden.

König Zbigniew, seine Regierung, die Generalität und der Vorstand des Trust wünschen dem Allianzrat und den Führern der freien Völker Europas ein schönes Weihnachtsfest!

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ie Neue Heimat Ost, der polnische Explorationsverein sowie der Danziger Maklerverband geben in diesem Jahr die Gründung des “1. Polnischen Investment Trust”, kurz Trust, bekannt. Der Trust hat die Aufgabe, dass polnische Staatsgebiet mit nichtmilitärischen Mitteln zu vergrößern und die Infrastruktur des Königreichs zu stärken.

Ausbau des Novgorord-Express

Als eine der ersten Investionen bewilligte der Trust zwei neue Basislager entlang der Route des Novgorod-Express. Reisende können ab sofort gefahrlos nächtigen und in aller Ruhe kaufmännische Expeditionen gen Mongolia starten.

Kehraus in Grenzgebiet

Der klerikale Arm des Trust sorgte im Grenzgebiet zu Mongolia und Russland für Ordnung. Getreu dem Motto “wer nicht für uns ist, ist gegen uns” wurde an einem Ketzer ein Exempel statuiert. Möge es den guten Bürgern Polens als Inspiration und Leitbild dienen.

Investoren gesucht – üppige Verzinsung winkt

Der Trust plant binnen zwei Halbjahren den Ankauf der ungarischen Festung Iasi. Das malerische Iasi liegt an der südöstlichen Grenze Polens. Ein ausländischer Investor – bevorzugt aus dem Allianzrat – wird für dieses Unterfangen gesucht.
Angebot: 15.000 Goldstücke investieren
Rückzahlung: 1.000 Goldstücke für 20 Halbjahre erhalten
Für dieses Angebot bürgt der polnische Staat (AAA+ Rating). Ein kleineres Investment ist auf Anfrage ebenfalls möglich.

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m Sommer 1203 AD konnte König Zbigniew das polnische Staatsgebiet um zwei Territorien erweitern.

Novgorod wird genommen

Zuallererst ist da natürlich die ehemals russische, dann mongolische, zuletzt rebellische Stadt zu nennen. Dass sie fallen würde war klar, nur der Zeitpunkt musste gefunden werden. Beim Sturm auf die Stadt ließen gut 400 Polen ihr Leben – doch dafür ist die Front nun begradigt.

Gruppenfoto der Geheimpolizei

Die Operation Staatsterror hat der polnischen Geheimpolizei über viele Jahre hinweg bedeutende Ressourcen abverlangt. Die Besten der Besten waren hier stationiert, um den Umsturz zu organisieren. Da das polnische Geheimpersonal nun auf andere Standorte verteilt wird, baten die Bediensteten um ein letztes Gruppenfoto – der guten alten Zeit willen. Hier ist es – herzlichen Glückwunsch!

Neues aus Teutonia – Panorama

In der Vergangenheit wurde Polen immer wieder gefragt, ob es nicht “mal eben Teutonia” übernehmen möchte. Diese freundliche Anregung wurde von Polen stets dankend abgelehnt, schließlich ist mit den Hornhelmträgern nicht gut Kirschen essen. Zur Verdeutlichung dessen, was Teutonia aufzubieten hat, hier ein erster optischer Eindruck.

Neues aus Teutonia – Truppenstärke

Wenn die Teutonen mal nicht gerade einen Ausritt am Ostseestrand machen, laufen sie massiert durch ihr eigenes Land. Bei diesen Militärparaden kann man sehr gut die Stärke der Hornhelmträger einschätzen – was hiermit geschehen und dokumentiert ist.

Minsk bekommt Stadtrechte

Die Burg Minsk wird mit sofortiger Wirkung in eine Stadt umgebaut. Nach eingehender Beratung wurde verfügt, dass Minsk mittlerweile so weit hinter der Front liegt, dass eine militärische Rechtfertigung für den Burgenstatus nicht mehr gegeben ist.

Spaß mit dem Byzantinium

Das Freie Byzantinium hat wieder mal seine eigene Art von Humor bewiesen und Polen bei seinen imensen Investitionen in diesem Halbjahr unter die Arme gegriffen. Vielen Dank, liebes Byzantinium.

Rom antwortet nicht

Seit diesem Halbjahr ist bekannt, dass aus Rom keine diplomatischen Depeschen mehr zugestellt werden. Bei Hofe geht man davon aus, dass dem Botschafter etwas zugestoßen ist. Das Auswärtige Amt ist dabei, den Vorfall zu untersuchen. Nationen, die kurzfristig in diplomatischen Kontakt mit Polen treten wollen, werden gebeten, sich an eines der übrigen Auslandskonsulate zu wenden (u.a. bei Tessaloniki).

Rasia schließt Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die aufstrebende Prinzessin Rasia hat mit einer deutschen Prinzessin eine gemeinsame Zukunftsvision nahe Hamburg entworfen. Die Vision sah ein Bündnis von Polen und dem Reich vor… und außerdem sah Rasia in dieser Vision auch die Stadt Magdeburg, über der ein polnisches Banner wehte.

Rasia kauft Magdeburg

Im Zuge der Allianzbeitrittsverhandlungen wurde Magdeburg dem Reich abgekauft. “Es war ein Schnäppchen”, soll Rasia dem guten König Zbigniew per Eildepesche zugestellt haben. Für knapp 11.000 Goldstücke verteilt auf zwei Halbjahre ging die Magde-Burg nach Polen über. Mit Übernahme der Stadt wurde umgehend König Barbarossa seines Audienzsaals entledigt, er selbst wurde mit seinen Mannen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Darüber hinaus verfügte die junge Prinzessin, dass Magdeburg in Magde-Stadt umgebaut werden solle. “Ich sehe blühende Landschaften”, rief sie ihren Beratern zu… und verschwand Richtung Dänemark.

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er junge polnische König war entsetzt. “Ihr habt sie ja doch wohl nicht alle”, brüllte er seinen Schatzkanzler an. Im Stillen fragte er sich, wo sein Vater wohl das schicke schottische Claymore-Schwert versteckt hatte.

Die polnischen Kennzahlen

Der Schatzkanzler hatte im Prinzip nichts falsches getan. Über die Jahre hinweg hatte sich Polen gut entwickelt – und so wurde mit der Zeit jedem örtlichen Herrscher sein Haus, sein Boot und seine kleine Privatarmee genehmigt. Leider stellte sich in diesem Halbjahr heraus, dass der Unterhalt dieser Armeen mit 18.256 Goldstücken nicht gerade günstig war. Der König befahl umgehend die Abrüstung von über 500 Mannen.

Neues von der Operation Staatsterror

Die Stadt Novgord lag und liegt weiterhin im Fokus des polnischen Geheimdienstes. In diesem Halbjahr jedoch vermeldeten die örtlichen Spione, dass bitte keine weiteren Agenten mehr geschickt werden sollten. Auf einem Stück Papier in einem Toten Briefkasten nahe Danzig soll gestanden haben: “Das Boot ist voll.”

Bündnis mit Spanien ausgerufen

Die polnische Prinzessin Rasia traf in diesem Halbjahr mit der spanischen Prinzessin Isabelica zusammen. Die jungen Damen von edlem Blut parlierten eine Woche lang nahe Stetin – und einigten sich anschließend auf den Austausch von Karteninformationen, der Gewährung von Handelsrechten und der Ausrufung einer Allianz. Hinter vorgehaltener Hand kolportierten Gesandte des Königshofs, Zbigniew hätte angeordnet, “den Kastellanen ein paar Glasperlen zu schenken, auf das sie noch lange Puffer zwischen Europa und dem Maurenland seien!” Eine offizielle Bestätigung für dieses böswillige Gerücht gab es natürlich nicht.

Schock am Abend: Hamburg ist norwegisch

Die Schlagzeile schlug ein wie eine Bombe. Bei einer routinemäßigen Inspektion der polnischen Westgrenze stellte die Geheimpolizei fest, dass Hamburg an Norwegen gefallen ist. Ob es in diesem Zuge zu Auseinandersetzungen mit dem Deutschen Reich oder Dänemark gekommen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Angesichts des enormen Heeres in der Stadt ist die polnische Grenzgruppe West in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Andrew greift durch

“Wenn Antiochia schweigt, kann das nur eines bedeuten: Sie sind in ernsthafter Gefahr” – so folgerte es Andrew von Ungarn, als er nach einem halben Jahr noch keine Antwort aus Antiochia erhalten hatte. Kurzerhand packte er sein sieben Sachen, mobilisierte ein paar hundert Soldaten und zog aus, die Rebellen aus Nord-Antiochia zu verjagen.

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önig Zbigniew musste sich erst noch an den Titel gewöhnen, als er im Jahre 1202 erstmals offiziell am Hofe zu Smolensk eine köngliche Audienz gab. Aber er gewöhnte sich schnell…

Staatsterror gegen Novgorod

Die Stadt der Pferdemenschen stand weiterhin im Fokus des polnischen Interesses. Aufstände gab es dort schon seit mehreren Halbjahren und sieben polnische Spione trieben vor Ort ihr Unwesen. Seit diesem Jahr werden sie unterstützt von Attentätern des Protektorats Russland und der polnischen Geheimpolizei.

Runter mit den Steuern

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der positiven Konjunkturprognose verfügte der neue gute König, dass in sämtlichen Städten des Königreiches die Steuern auf “niedrig” zu senken seien.

Braucht Antiochia Hilfe?

Andrew von Ungarn hat nahe Kutais eine handvoll Rebellen ausgemacht, die sich bereits seit zwei Halbjahren ungehindert durch Antiochia bewegen. Andrew lässt Anfragen, ob der Herr des verwaisten Throns von Antiochia auf polnische Streitkräfte zurückgreifen möchte? Binnen zwei weiterer Halbjahre kann Polen am Ort des Geschehens sein.

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eszek, Sohn des Zbigniew, Enkel des Wladyslaw, hat im Winter 1200 AD den Osten Europas verändert. Was war geschehen?

Polen und Mongolia gegen Russland

Ja, richtig gelesen! Leszek der Teufelskerl hat es geschafft, seine mongolischen Alliierten in einen Kampf mit Russland zu verwickeln. In dem Gefecht fielen über 1.100 Russen, 700 Polen und 300 Mongolen. Danach war Russland zwar nicht geschlagen, aber militärisch soweit geschwächt, dass sie zu keinen eigenen Aktionen mehr fähig waren.

Polen: “Dann kommt doch zu uns”

Dass Russland am Boden lag, führte Zbigniew ihnen kurzfristig vor Augen. Mit über 500 Mann zog er vor Moskau auf und bereitete den Angriff vor. Kurz darauf nahm Polens Chefdiplomat Miszko Marosz mit Moskau Kontakt auf und brachte es auf den Punkt: “Wenn ihr, liebe Russen, nicht von mongolischen Hufeisen zertreten werden wollt, braucht ihr einen starken Freund an eurer Seite. Wir beschützen euch – und ihr habt sogar noch einen Wunsch frei.”

Gesagt getan. Russland wünschte sich Bargeld und begab sich in die Vasallenschaft zu Polen. Noch Tage danach feierte der Hofstaat Leszek, dessen Vater Zbigniew und den famosen Chefdiplomaten. Die hohen Herren aus Polen hatten die östliche Welt verändert.

Katharzina verhandelt Krieg gegen das Byzantinium

Ein weiterer Sprössling aus dem Hause des Heiligen Zbigniew trat in diesen Tagen aus dem Schatten des Vaters hervor. Die kleine Katharzina, von vielen als Nachfolgerin der Agnes von Polen gesehen, sprach in diesen Tagen mit Prinzessin Piroska von Ungarn. Die traditionell guten Beziehungen von Polen zu Ungarn führten zu einem recht offenen Dialog, an dessen Ende die Polen um militärischen Beistand gegen das Byzantinium gebeten wurden. Die junge polnische Prinzessin zögerte nicht, gegen einen kleinen Obolus der Bitte zuzustimmen.

Leszek bekommt Nachwuchs – Jadwigi ist da

Der Shooting-Star des polnischen Königshauses zog in diesem Jahr alle Register. Er tötete 300 alliierte Mongolen, warf Russland nieder, errichtete das erste offizielle europäische Protektorat und… gab seine guten Gene weiter. Trotz aller Schlachtenwirren kam Jadwigi sicher und wohlbehütet zur Welt.

Jadwigi – das Wunderkind

Die kleine Jadwigi war keine sechs Monate alt, als sie bereits mit der harten Wirklichkeit der europäischen Kriegswirren konfrontiert wurde. Während andere Kinder Blumen, die Sonne oder den Himmel malten, zeichnete Jadwigi ihre Wahrnehmung der Welt. Ein junger Mensch von großem Potenzial wächst heran.

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ast 5 Jahre ist es nun her, dass sich Andriet, seines Zeichen der “Iron-Man” unter den Diplomaten Antiochias, auf den Weg gemacht hat um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Sonnenjahre von Antiochia entfernt, dringt Andriet in Galaxien (ähmmm Königreiche) vor, die nie ein Mensch (pfeif – Wüstenmensch) zuvor gesehen hat.  Wie auch immer die Devise lauten mochte. Andriet hatte es wieder einmal geschafft. Er stand vor den prunkvollen, mediteranen Toren Venedigs und klopfte zum Empfang für den Dogen. Im Gepäck hatte er ein unmißverständliches aber nicht unmoralisches Angebot seines Führers Bohemund.

Geehrtes Volk Venedigs!

Antiochia wünscht sich ein würziges Bündnis zwischen unseren Völkern. Lasst uns den Sandwich bilden zwischen der Delikatesse Byzanz, den ihr von Nordwesten und wir von Südosten kulinarisch verspeisen zu vermögen. Profitieren können wir auch vom Austausch exotischer Handelsgüter. Bleibt mir noch noch eine Frage, werter Doge – Habt Ihr wohl ein Mittel gegen Kreuzschmerzen entdeckt?”
Hochachtungsvoll
Prinz Bohemund