Posts Tagged ‘Kreuzschmerzen’

D
er Ruf aus Antiochia verhallte nicht ungehört. Kurz & gut: Prinz Andrew verfügte Hilfe auf zweierlei Art. Zunächst mal wurde ein großes Heer ausgesandt, dass Antiochia von Süden her betreten und die dortigen Straßen von Rebellen säubern wird.

Darüber hinaus schloß sich Andrew der venezianischen Hilfe an und lies Bronisad ausrichten, dass Jerusalem zu denselben Konditionen ebenfalls 15.000 Goldstücke in die Waagschale werfen würde. Diese Summe entsprach zwar gut 2/3 der liquiden Mittel, aber die Situation auf dem Tempelberg schien deutlich entspannter denn in Antiochia. In harten Zeiten musste die Allianz eben zusammen stehen.

Andrew schloß seine Regierungsgeschäfte in diesem Halbjahr mit einer Depesche an den Rat der Allianz. In dem Schreiben informierte er die Mitglieder, dass der Kreuzzug gegen die Mauren endgültig vorbei sei und Spanien das Kreuzzugsziel erobert hatte. Andrew weist darauf hin, dass ein Krieg gegen die Spanier somit zum Risiko wird, da sie in Afrika nun ein sicheres Refugium haben und somit lange durchhalten könnten, ehe sie endgültig vernichtet würden. In dieser langen Zeit könnte jedem katholischen Angreifer eine Exkommunkation blühen…

P
rinz Andrew von Ungarn verweilte mal wieder in Jerusalem, um dort die Geschicke des Landes zu verwalten. “Himmel”, dachte sich der alte Mann, als er eine Depesche seines Königs Leszek empfing. Er überflog die Zeilen rasch “… sende Hilfe nach Antiochia … Bronisad braucht dich … Rebellen allerorten … Kutais soll ebenfalls marschieren …”. Der polnische Herrscher hatte offenbar vor, Antiochia auf breiter Front militärisch zu unterstützen. “Na gut”, sprach Andrew zu seinen Generälen. “Wir sind hier die Allianz also stehen wir auch zusammen. Auf geht’s, von Kerak aus soll eine ordentliche Streitmacht dem jungen Bronisad und seinen Freunden in Antiochia zur Seite springen. Zack zack!”

In Gedanken verloren diktierte Andrew noch ein paar Depeschen. Ein Marschbefehl für Kutais, ein Dankschreiben an Mailand für die priesterliche Unterstützung in Tunis und eine Aktennotiz für den Allianzrat, dass ebenfalls in Tunis ein halbes Kreuzfahrerheer desertiert ist. Letzteres war keine schöne Sache, aber leider unvermeidlich. Andrew konnte keine Truppen aus Tunis abziehen ohne das die Stadt sofort rebellisch würde. Eine Zwickmühle war es, dieses Nest namens Tunis.

Zu guter Letzt legte Andrew dem Allianzrat noch ein Dokument mit dem neuesten Stand aus Sijilmasa, dem Ziel des laufenden Kreuzzugs, vor. Die Spanier haben offenkundig das maurische Städtchen erreicht und belagern es. Aufgrund der militärischen Übermacht mag es sein, dass der Kreuzzug in einem Halbjahr vorbei ist.

I
m Sommer 1219 AD war es abermals Andrew von Ungarn, der in Jerusalem auf dem Tempelberg die Regierungsgeschäfte des Königreichs führte. Und wie. “Hat hier schon mal jemand etwas von Vergleichszahlen gehört?!” giftete er die Hohen Finanzbeamten an, die ihm pausenlos erzählen wollten, dass doch alles in Ordnung sei. “Der Vater meiner Braut war niemand geringeres als der alte Wladyslaw, genannt McKinsey. Ihr werdet mich noch kennenlernen, dass wird hier ab sofort alles anders!” Gesagt, getan.

Ein Brief an die Allianz

“Werte Vertreter des Allianzrates, als Sprecher der Regierung Jerusalems sehe ich mich in der Pflicht, die Runde darauf hinzuweisen, dass das Königreich Jerusalem bedingt durch lange und aufreibende Schlachten gegen die Ungläubigen im Süden hohe Kosten zu tragen hatte. Das Schicksal hat es so gewollt, doch wir wollen uns diesem Schicksal nicht ergeben. So bitte ich euch fürdahin, unsere Notlage zu sehen und uns im besten Sinne brüderlich zu unterstützen.” Mit diesen Zeilen schloss Andrew sein Schreiben ab, in der Hoffnung, dass der Allianzrat ihm auf seinem Neuen Weg für Jerusalem unterstützen würde.

Brief an den Papst

Andrew fuhr fort, seinem Schreiben zu diktieren. “An den Papst in Rom… und so weiter… bedanken wir uns recht herzlich… und untertänigst… für eure Zustimmung, gegen die Ungläubigen im Südwesten einen Kreuzzug auszurufen. Jerusalem wird dem Ruf folgen und sein möglichstes Tun, auf dem Weg des Kreuzzugs möglichst viele maurische Städte zu erobern. Wir bedanken uns nochmals… habt dank…” Zufrieden lächelte Andrew vor sich hin. Dank des Kreuzzugs würden Jerusalems Truppen das riesige Nordafrika in doppelter Geschwindigkeit bei verringerten Kosten einnehmen können. Der gutherzige Pole war zufrieden.

Kondolenz am Tempelberg

In der großen Kirche auf dem Tempelberg wurde zum Beginn des Jahres die Frau des Königs beigesetzt. Frau Aldet Hafford entschlief friedlich zum Jahreswechsel 1218/1219. Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt, zu der auch Jerusalems Oberster Landverweser, Andrew von Ungarn, eingeladen war.

Ein Brief an Antiochia

“An den Erben Bohemunds”, so begann Andrew seinen Brief an den Herren von Antiochia. “Wir haben euren Vorschlag geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir keine Teilung Nordafrikas wollen. Spanien und Nordafrika sind gute Ziele für jeden von uns. Derjenige, der Spanien nimmt, soll fern bleiben aus Nordafrika – und umgekehrt. Wir selbst wollen Nordafrika an unser Land anschließen und kompensieren natürlich auch eure bisherigen Eroberungen dort. Gleichfalls würden wir aber auch nach Spanien ausweichen, so ihr es nicht selbst beansprucht. Spanien bietet mindestens neun gut entwickelte Provinzen, die allesamt ertragreicher und besser vernetzt sein dürften als die afrikanischen Wüstenstädte. Da wir uns außerdem nicht imstande sehen, einen Frieden mit Spanien zu erreichen, sind wir gewillt den Torreros eine gebührende Lektion zu erteilen.”

P
olen im Winter 1213/1214 AD. Überall im Königreich ist der Krieg zu spüren. Soldaten marschieren, junge Frauen weinen und eine düstere Stimmung liegt über dem Land.

Boleslaw ist tot – ermordet!

Der zweitgeborene Sohn von Wladyslaw “McKinsey”, seine Hohheit Boleslaw der Ehrenwerte, wurde in seinem trauten Heim Opfer eines feigen Mordanschlags. Die Geheimpolizei ist aufs äußerste besorgt ob dieser Entwicklung. König Zbigniew hat Konsequenzen angeordnet. Die verbliebenen drei Geschwister des alten Wladyslaw haben sich an geheime Orte in Polen zurückgezogen.

Handelsplatz Polen begrüßt ausländische Händler

Der Trust von Polen gibt bekannt, dass ausländische Händler weiterhin gute Geschäfte in Polen machen dürfen. Es wird jedoch darum gebeten, bereits von Polen besetzte Handelsplätze unberührt zu lassen. Darüber hinaus sollen Handelsplätze freigemacht werden, sofern die polnische Administration dies explizit wünscht.

In die Bresche

Die Situation vor Sarkel war dramatisch: Das Heilige Römische Reich belagerte an der Seite Antiochias die Stadt Sarkel. Vor ihnen die Tore des Feindes, hinter ihnen sieben große Feinesheere – allesamt nur einen Steinwurf entfernt. Ob dieser Gefahr warfen sich zwei polnische Kreuzfahrerheere in die Bresche, auf das den Alliierten der Rücken freigehalten werde.

Militärpräsenz vor Rom missfällt Polen

König Zbigniew gibt bekannt, dass er ob der militärischen Gebärden vor Rom verstimmt ist. Dem König ist nicht klar, was den neugewählten Papst zu dieser unnötigen Machtdemonstration bewegt. Polen hofft, dass in Kürze wieder Ruhe in Mittelitalien einkehren wird.

Das Ende des Kreuzzugs?

Zum Jahreswechsel 1213/1214 erreichte den Königshof in Polen eine Nachricht. Vor Sarkel war es zu einem großen Gefecht gekommen. Das Heilige Römische Reich hatte zum Sturm auf Sarkel geblasen, unterstützt von Antiochia. Da der Angriff zur Nacht erfolgte, musste Sarkel ohne Verstärkungstruppen kämpfen – und fiel. Ist das das Ende des Kreuzzugs?

Notizen am Rande

  • Der Herr Zbigniew lässt dem Dogen von Venedig ausrichten, dass es ihm eine Ehre war, Venedig helfen zu dürfen. Eine Kompensation für den brüderlichen Beistand ist nicht erforderlich.
  • Der Herr Zbigniew lässt den Allianzrat wissen, dass er bis auf weiteres sich nicht an den Angriffen gegen das Heilige Römische Reich beteiligen wird.
  • Weiterhin gibt der Trust bekannt, dass mit Revolutionen im äußerstesn Nordosten der polnisch besetzten Mongolei gerechnet werden muss. Durchreisendes Volk wird gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren.
  • Die Generalität lässt bei Venedig anfragen, ob es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem Ungarn reintegriert werden soll?
  • Die Generalität lässt bei Antiochia anfragen, ob der Träger der Heiligen Lanze Bohemunds gewillt ist, Mongolia mit Stumpf und Stiehl niederzumachen?

E
s war der Sommer 1213 AD, als Polen seine Unschuld verlor. In der gewaltigen Schlacht um die mongolische Feste Bulgar kam es zu einem Gemetzel epischen Ausmaßes – auf beiden Seiten waren die Verluste gewaltig. Doch lest selbst.

Die Schlacht um Bulgar

Nicht weniger als 1.400 Soldaten und vier polnische Generäle traten zur Schlacht um Bulgar an. Die Truppen waren verteilt auf zwei Heeresgruppen. Ihnen gegenüber stand Khanzada Batu der Verrückte mit insgesamt rund 800 Mannen. Die Schlacht kostete rund 1.000 polnischen Soldaten das Leben, darunter auch die Seele des Generals Troiden von Jansbork.

Pawol der Ehrenwerte zum Großmeister ernannt

General Pawol wurde ob des Sieges bei Bulgar von seinen Rittern zum Großmeister gewählt. Die Großmeisterwürde nahm der General mit Freuden an, auch wenn sie den Verlust seines Sohnes Troiden bei der Schlacht nicht wett machen kann.

Neues vor Azov

Der polnische Geheimdienst gibt bekannt, dass die venezianische Enklave Azov weiterhin von Mongolia bedroht wird. Vier Heere der Pferdemenschen befinden sich direkt hinter der mongolisch-venezianischen Grenze und warten nur darauf, zuzuschlagen. Polen hat seine beiden südlichen Kreuzfahrerheere bis auf weiteres zum Schutze der Stadt abgestellt.

Kondolenz an Venezia

Das Königreich Polen betrauert den Tod des Herren Doge Cristiano. Der Doge war ein geschätzter und wohlverstandener Verhandler für die Allianz. Möge der Herr ihm gnädig sein.

R
uhe, es herrschte gespenstische Ruhe in Polen. Allerorten wurden Truppen bewegt, Kampfplätze befestigt und Söldner rekrutiert – passiert ist jedoch nichts. Doch was war geschehen?

Kreuzfahrerparkplatz vor Azov

Die venezianische Ostsiedlung Azov wurde von Polen mit einem zweiten Kreuzfahrerheer verstärkt. Viele tausend Kreuzritter stehen nun bereit, von hier aus einen tödlichen Schlag gegen das Herz der Pferdemenschen durchführen zu können. Möge Fortuna ihnen hold sein.

Truppenverschiebungen nahe Teutonia

Im Umfeld der Ostseefestung Palanga wurden vermehrt polnische Truppenbewegungen bemerkt. Auch scheint ein erfahrener Kommandant auf den Weg zur Feste zu sein. Offenbar bereitet Polen einen Angriff von langer Hand gegen die Hornhelmträger vor.

E
s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

D
ie Order des Königs waren eindeutig: Infiltrieren, erkunden, berichten. Die Geheimpolizei Polens setzte in diesem Halbjahr alles daran, dass mongolische Hinterland zu beobachten und die feindlichen Stellungen auszumachen. Mit Erfolg.

Neues aus Sarkel

Das Kreuzzugsziel wurde zwischenzeitlich von den Pferdemenschen befestigt. Ein Einnahme im Handstreich, am Ende gar durch das Ungarische Kreuzritterheer, scheint unwahrscheinlich.

Mongolias Militärmacht

In den vier verbliebenen Provinzen der Pferdemenschen zählten die polnischen Spione insgesamt 9 vollaufgerüstete Heere im Feld. Darüber hinaus ist mindestens Sarkel schwer bewacht, zu zwei Städten liegen keine belastbaren Erkenntnisse vor.

Norwegen strauchelt – Polen schreitet ein

Wie bereits erwartet ist die norwegische Hauptstadt an Teutonia gefallen. Norwegen ist territorial zerrissen, steht mit dem Rücken an der Wand. Um das Gleichgewicht der Mächte zu halten, startete Polen eine diplomatische Initiative und presste einen Frieden zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Teutonia mit Norwegen heraus.

Frankreich schickt frische Truppen

Zwei schwerbewaffnete Heere unter Führung französischer Aristokraten wurden in diesem Halbjahr nahe Prag gesichtet. Die großen Rittersmächte befinden sich auf dem Kreuzzug und sind auf direktem Weg nach Osten: Mongolia, zieh dich warm an.

Italienischer Humor

Noddo der Clevere und Vaggio der Killer… die polnische Geheimpolizei staunte nicht schlecht, als ihnen dieses Gespann nahe Christburg im Nordosten Europas über den Weg lief. Ein paar reisende Händler bestätigten dann auch: “Jaja, diese zwei Typen. Der eine ist brilliant, der andere geisteskrank…”.

D
er tolldreiste Angriff der Pferdemenschen auf Polen ward gestoppt. Auf breiter Front zogen sich die Mongolen in ihr Kernland zurück, nur eine Feste des Königreichs blieb bedroht. Doch lest selbst, was es Neues gab.

Ostburg bekommt die Malteser

Der Johanniterorden hat eine Niederlassung in der polnischen Ostburg gegründet. Von hier aus wird Polen zukünftig Elitereiter rekrutieren. Das Königreich ist froh über die Unterstützung und hat direkt eine Rekrutierung beauftragt.

Ryazan unter Feuer

Die Belagerung des Außenpostens im tiefen Osten wurde durch Mongolia abgebrochen. Die Kampfpause nutzt Prinz Leszek für den Entsatz der eingeschlossenen Truppen. Von jetzt an verteidigen Prinz Leszek und der treue Troiden von Jansbork die polnische Feste.

Vielvölkerschlacht in Mongolia

Das Königreich begrüßt die multinationalen Streitkräfte in Mongolia. Sehr erfreut war König Zbigniew zu erfahren, dass sowohl Venezia als auch das kleine Königreich Ungarn mit großen Truppenverbänden angerückt sind.

Kirche greift durch

Ein weiterer Ketzer wurde zur Strecke gebracht. Ein Kardinal aus Prömsel sorgte für klare Verhältnisse. Die Kirche weist den Allianzrat darauf hin, dass in den polnischen Ostgebieten weiterhin ein halbes Dutzend Länder mit weniger als 50% Gläubigen exisitieren.

Norwegische Hautpstadt unter Feuer

Die Geheimpolizei Polens gibt bekannt, dass Teutonia und Norwegen bereits seit mehreren Halbjahren in eine schwerwiegende Schlacht um die norwegische Hauptstadt verstrickt sind. Obwohl Norwegen unterlegen scheint, haben die Wikinger bisher keinen Meter Boden preisgegeben.

Neues aus Amerika

Die Vertreter des Trust staunten nicht schlecht, als sie in einer Kneipe im atztekischen Tlaxcallan einen venezianischen Geheimpolizisten im Einsatz fanden. Nach einem kurzen Verbrüderungstrunk gingen die Vertreter des Trust und Venezias wieder ihrer Wege.

Die Welt aus Sicht von Polen

Da im abgelaufenen Halbjahr sowohl aztekische als auch maurische Karteninformationen gesammelt werden konnten, veröffentlicht Polen an dieser Stelle sein Wissen über die Welt. Den Heerführern der Allianz mag diese Karte nützlich sein.

K
rieg! Herrgott hilf, Polen wird angegriffen. Das rechtschaffene Reich von König Zbigniew ward im Fernen Osten in den Konflikt mit den Pferdemenschen gezogen.

Ryazan in der Zange

Der schlitzäugige Feind hielt Ryazan belagert, eine Feste tief im Osten des Reiches. Die Feste ist mit Vorräten und guten Truppen besetzt, jedoch ist ungewiss, ob sie dieser Masse von Angreifern widerstehen kann. Kronprinz Leszek höchstselbst ist auf dem Weg, um der Feste binnen zwei Halbjahren Entsatz zu liefern.

Polen tritt dem Kreuzzug bei

Obwohl Polen vom Angriff Mongolias überrascht wurde, war das Reich dennoch handlungsfähig. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau scharrten sich tausende unter dem Banner des Einen Herrn und traten dem Kreuzzug bei.

Der Kahn ist tot

Der 1. Moskauer Kreuzritter Armee gelang ein vernichtender Schlag gegen eine Feste des Feindes. Im Innenhof der mongolischen Festung stellten die Moskauer Ritter den Großen Kahn – und machten kurzen Prozess mit ihm und seiner Leibgarde. Die Feste fiel, genau wie der Kahn. Sieg!

Andrew erringt die Krim-Feste

Während der Trust noch vor wenigen Halbjahren eine Stadt auf der Krim kurzerhand kaufte, griff Prinz Andrew diesmal zu handfesteren Mitteln. Ohne sich mit der Gründung einer Kreuzzugsarmee aufzuhalten, marschierte der pfiffige Ungar kurzerhand in einer nahezu unbesetzten Festung des Feindes ein. Die Krim ist somit komplett in polnischer Hand, wird allerdings von Mongolias Armeen bedroht. Der Herr stehe uns bei.

Trust in Amerika

Vor gut 8 Halbjahren startete der Trust eine Expedition gen Amerika – und nun endlich kamen die neun Helden des Königreichs an. Kaufleute, Priester, Diplomaten und die Geheimpolizei sind dabei, in den unbekannten Kontinent vorzudringen. Polen wünscht seinen Söhnen viel Erfolg und gute Geschäfte.

Neues aus der Gerüchteküche

  • Polen und Venedig verhandeln hinter den Kulissen um die Sahnestücke des ungarischen Reiches. Unklar ist derzeit noch, wann Ungarn militärisch angegangen werden soll.
  • Weiterhin wird berichtet, dass sich die beiden Mächte auch um die Stadt Wien streiten. Aus “gut informierten Quellen” hieß es hierzu lediglich: “Kein Kommentar.”
  • Polen sucht Priester für den Osten! In den Landen der Pferdemenschen frönt das Volk einem allzu gottungefälligen Alltag. Um Hilfe des Allianzrates wird gebeten.

D
ie Truppen des Kreuzes marschierten durch Polen. Jäh stöhnten die Bauern unter den Sonderabgaben für den Kreuzzug. Mächtig klapperte der Stahl in den Schmieden. Polen rüstet sich für den Krieg.

Mongolias Kriegerkaste

Nahe Bulgar, der mongolischen Stadt nördlich des Kreuzzugsziels, hat die polnische Geheimpolizei eine große Truppenansammlung der Pferdemenschen ausfindig gemacht. 6 große Truppen mit jeweils über 1.000 Reitern stehen allein an dieser Stadt bereit, den Christen einen blutigen Empfang zu bereiten.

Kein Leid den Kreuzfahrern

Der König von Polen gibt bekannt, dass allen Kreuzfahrern auf polnischem Boden kein Leid geschehen soll. Kein Angriff soll sie auf ihrem Wege stören, kein langes Messer soll den Heerführern in den Rücken stechen. Der Allianzrat wird gebeten, diese Entscheidung auf polnischem Boden zu respektieren.

Showdown der Kreuzfahrer

Der ungarische Thronfolger trifft in diesen Tagen mit seinem Heer auf die Mannen des mongolischen Thronfolgers. Ungarn befindet sich im Kreuzzug, Mongolia im Dschihad. Beide Heere liegen sich unmittelbar gegenüber, nordöstlich der Nordgrenze Ungarns wurden sie gesichtet. Beten wir für unsere christlichen Brüder, auf das sie siegreich seien.

Iasi ist schwarz

Die Vorstandsvorsitzende des Trust lud zu einer Pressekonferenz auf der Krim. Nicht ohne Stolz verkündete sie dort, dass “bereits nach 9 Halbjahren unser Investment in Iasi planmäßig schwarze Zahlen schreibt. Dank der Unterstützung Antiochias haben wir rund 20.000 Goldstücke in die ehemals ungarische Feste investiert und sie zu einer blühenden Handelsstadt umgebaut. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns bekannt zu geben, dass wir bereits in Kürze eine neue Immobilienanleihe auflegen werden.”

Aufteilung Ungarns

Das Königreich Polen schlägt vor, die fünf verbliebenen ungarischen Städte zwischen Venedig und Polen aufzuteilen.

Aufgrund der regionalen Beschaffenheit regt Polen folgende Verteilung an:

  • Preslav, Bukarest und die Hauptstadt Bran gehen an Venedig
  • Buda und Pest gehen an Polen, zusammen mit der Option auf Wien

Ungewiss ist derzeit noch der Zeitpunkt der Übernahme. Polen vermag den Zeitpunkt heute noch nicht zu bestimmen, da der Krieg gegen die Pferdemenschen Priorität genießt.

Jerusalem mit dem Rücken zur Wand

Am Ende des Halbjahres erreichte den Königshof die Kunde, dass Ägypten einen Großangriff auf das Heer von Prinz Anselm gestartet hat. Über 700 Ägypter rennen gegen eine kleine Bande von gut 200 treuen Soldaten des Tempelbergs an. Der Königshof wünscht dem Thronfolger Jerusalems alles Gute!

Neues aus der Gerüchteküche

Unbestätigt, aber hartnäckig, hält sich das Gerücht, dass Polen bis zu vier Kreuzfahrerheere binnen vier Halbjahren mobilisieren wird. Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, stehen rund 3.000 Mann bereit, für das Kreuz nach Osten zu ziehen. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau werden bereits große Heerschauen gehalten.

D
er Ruf ob des Kreuzzugs gegen Mongolia blieb in Polen nicht unerhört. Fieberhaft wurden Heerschauen gehalten, Kommandanten auserwählt und Versorgungspunkte etabliert. So stand das gesamte Halbjahr im Zeichen des Kreuzes.

Bündnis mit Mongolia beendet

Aus Gründen der diplomatischen Hygiene befahl König Zbigniew, dass das bestehende Bündnis mit Mongolia offiziell gelöst wurde. Auslöser hierfür war der Eintritt eines Alliierten in den Kreuzzug gegen die Pferdemenschen. Der erste Schritt ist somit getan.

Koalition der Willigen marschiert

Nach polnischen Informationen senden in diesen Tagen Ungarn, Spanien und das Heilige Römische Reich Truppen gegen Mongolia. Erfreulicherweise machen die Deutschen keine halben Sachen – und senden eine richtige Streitmacht zu den Pferdemenschen. Polen wünscht eine gute Reise.

Live aus Sarkel – dem Kreuzzugsziel

Die polnische Geheimpolizei freut sich, dem Allianzrat bekanntgeben zu dürfen, dass ein Spion am Zielort des Kreuzzugs etabliert werden konnte. Die mongolische Stadt Sarkel ist von mindestens einem großen Heer außerhalb der Stadt geschützt, der Zielort selber wird von einer Division furchtloser mongolischer Reitersoldaten gehalten.

Zbigniew fordert Geschlossenheit

Der König der Polen lässt dem Hohen Herren vom Tempelberg ausrichten, dass seine Allianz mit Mongolia das falsche Signal an die Pferdemenschen sendet. Gegen die Ungläubigen braucht es eine geschlossene Front, anstatt einer starken Schulter an der Seite des Feindes. Polen hofft, dass die Allianz zwischen Jerusalem und Mongolia bald ein Ende finden wird.

D
er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert

V
erbittert nahm König Wladyslaw die Nachricht seiner Verbündeten hin. Kurzum: Mailand, Venedig und Jerusalem hatten ihm vornehm mitgeteilt, dass sei einen Kreuzzug gegen Mongolia nicht befürworten würden. Gründe dafür gab es zahlreiche, doch die waren letztlich egal. Der gute König musste sehen, wie er mit einem 240.000 Goldstücke schweren Gegner klarkommen konnte.

Noch tief in Gedanken versunken, erhielt er eine Depesche der Auslandsaufklärung. Die polnische Spionagetruppe hatte Novgorod erfolgreich infiltriert und erste Ergebnisse aus der Grenzstadt durchgegeben. Wie erwartet stand Mongolia mit einem Reiterheer vor Wladys Haustür.

Nicht nur militärisch, auch auf diplomatischem Terrain kam Mongolia in Bewegung. Unumwunden boten die schlitzäugigen Pferdekrieger Polens Top-Diplomaten Miszko Marosz eine große Summe Geld an, wenn Polen einen Angriff auf Russland durchführen würde. Auf diese List fiel natürlich niemand hinein, aber diese Vorgehensweise zeigte Wladyslaw nur einmal mehr, dass Mongolia besser nicht unterschätzt werden sollte.

Abseits aller mongolischen Umtriebe berichteten die polnischen Späher auch von einem teutonischen Truppenaufmarsch nahe Stockholm. Die Nachricht kam zur Unzeit, waren doch die polnischen Städte südlich von Stockholm derzeit nur mit Stadtwachen und leichten Infanteristen besetzt.

Es waren wahrlich keine leichten Zeiten, in denen Wladyslaw zu regieren hatte.

D
er Krieg gegen Lithauen lief schlecht.

General Przemysl, der mit seinen Mannen aus Ostburg gen Norden gerittet war, musste eine schwere Niederlage verkraften. Keine hundert Mann waren aus seinem stolzen Kreuzfahrertrupp verschont worden, der Rest lag tot vor und in Vilnius. Auf Geheiß von Prinz Zbigniew, dem Thronfolger Wladyslaws, hatte Przemysl seine Leute in den sicheren Tod geführt – einzig nur um Vilnius zu schwächen.

Immerhin: nachdem Przemysl die Lithauer geschwächt hatte, konnte der junge Prinz der Polen einen heroischen Sieg gegen die Ungläubigen einfahren. Es war zwar nur eine Feldschlacht, aber sie ging zugunsten der guten Polen aus. Das anschließend Lithauen mit einem gut tausend Mann starkem Heer nachsetzte und den Prinzen zum Rückzug zwang, entging der Aufmerksamkeit des guten König Wladyslaws – offenbar dem vorangegangenem Siegestaumel geschuldet.

Da verwundert es den aufmerksamen Beobachter auch nicht, dass am Hofe im friedlichen Danzig unser General Boleslaw endlich das heilige Sakrament der Ehe der Freifrau Katarziny Wos spendete. Bei Wein und Gesang feierte der Hof, während im hohen Norden Europas Polens Söhne für das Kreuz marschierten.

Es waren keine schönen Tage, damals, im Norden Europas.

D
a haben wir uns auf ein Abenteuer eingelassen, dachte sich Guiot und auch der Reichesführer Bohemund hatte keinen wirklichen Spaß seinen Tross voranzuführen. Hunderte Tagesmärsche lagen noch vor ihnen und zu allem Übel war noch immer ungeklärt, wie man das große byzantinische Reich durchqueren sollte ohne königlichen Beistand dafür zu haben. Die Situation war schwierig. Aus der Not machten unsere beiden Heeresführer dennoch eine Tugend und eroberten nach zähem Kampf zwei weitere türkische Behausungen.  Iconium und Tbilisi konnte Antiochien von der TO-DO Liste zumindest als kleinen Wege-Trost streichen.