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ls Schlacht von Wolf 359 geht am Anfang des Jahres 1230 die erste große direkte See-Konfrontation zwischen der polnischen Marine und den Borg Schotten in die Geschichte ein. Sie findet bei Wolf 359 statt, nur etwa vier Halbjahre von Polens Hauptstadt Danzig entfernt.
 
Die polnische Marine wird durch das plötzliche Auftauchen des gefährlichen und nahezu unerforschten Feinds völlig überrumpelt: Obwohl schon länger vermutet worden ist, dass die Schotten eines Tages im Alpha-Quadranten in der Nordsee auftauchen würden, rechnet man nicht so schnell mit einer Konfrontation. Nach dem Erstkontakt durch Mieszko Marosz im Jahr 1187 wurden zwar neue Waffentechnologien entwickelt, allerdings sind sie bislang nur graue Theorie. Um nun den Borg-Kubus die schottische Marine aufzuhalten, dessen erklärtes Ziel Danzig in Sektor 001 ist, beauftragt König Leszek die eilige Zusammenstellung einer Flotte im Umfang von 15 Flotillen, die die Schotten abfangen und aufbringen soll.

Die schottischen Schiffe erweisen sich in der folgenden Begegnung als ein wesentlich stärkerer Gegner als angenommen. Durch die unterlegene Technologie der polnischen Schiffe übersteht die Schotten-Flotille den Konflikt ohne nennenswerte Schäden, während zahlreiche Schiffe und Mannen der Verteidigungsflotte zerstört oder zumindest schwer beschädigt werden.

König Leszek hat bereits mitgeteilt, dass er selbst mit den Besten der Besten aus Danzig ausrücken wird, um die Schotten zu Wasser und zu Land in ihre Schranken zu weisen.

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r war unerklärt und nicht gewollt, doch er war. Krieg! Polen stand im Krieg mit Rebellen allerorten. Schlachten wurden geschlagen, Gebiete erkundet und Verbündete unterstützt. Hier das Neueste aus dem Königspalast zu Danzig.

Feldschlachten gegen die Rebellen

Insgesamt vier Mal mussten polnische Heere ausrücken, um umtriebiges Rebellenpack in seine Schranken zu verweisen. Zahlreich krochen die Rebellen aus ihren Löchern und allein das dichte Netz aus Forts und Wachtürmen bewahrte Polen davor, vollends in die Anarchie abzusinken. Insbesondere im riesigen Ostteil des Reiches konnten sich leicht Rebellen verstecken, doch mit jedem weiteren Beobachtungsposten machte König Zbigniew den Halunken das Leben schwer. Ein Hoch auf den König.

Geheimpolizei berichtet aus Sarkel

In vier Halbjahren steht der Befreiungsschlag gegen Sarkel unter dem Kommando Antiochias an. Polen wird sich mit schwerem Gerät, schwerer Reiterei und Infanterie an dieser Aktion beteiligen. Zur optimalem Planung übersendet der Königshof zu Danzig die aktuellen Ergebnisse der Fernaufklärung an das Oberkommando in Antiochia.

Der Große Ostwall soll kommen

Polen unterstützt die Bemühungen Antiochias um mehr Sicherheit im Osten und fördert in diesem Halbjahr aktiv die Errichtung des Großen Ostwalls am Rande der Zivilisation. Der Plan sieht vor, dass rund 3.000 Mannen permanent unter Waffen gehalten werden und so den Einmarsch der ominösen Elefantenkrieger unterbinden sollen. Ein Diplomat nahe Sarkel übergabe dazu heute eine Schenkungsurkunde an Antiochia.

Kutais wird ausgebaut

Auf Wunsch von Prince Roger bestätigt Polen, dass die Siedlung Kutais weiterhin militärisch Handlungsfähig bleiben wird. Dauerhaft wird Polen ca. 700 bis 1.000 Mann vor Ort halten. Weiterhin können innerhalb von zwei Halbjahren Verstärkungstruppen von der Krim über den Seeweg nach Kutais beordert werden. Da die Krim derzeit über eine Festungsanlage und hohes militärisches Potenzial verfügt, geht Polen davon aus, dass dies zum Schutz kurzfristig ausreichend ist.

Lagebericht aus Frankfurt

Dem jungen Herren Geminiano aus Venedig teilt Polen mit, dass neue Erkenntnisse rund um die Rebellenstadt Frankfurt vorliegen. Nach polnischen Schätzungen sind dort etwas 2.000 Mannen unter Waffen. Die Truppen verteilen sich auf drei Heere, von denen eine Gruppe in der Stadt und die übrigen im Umfeld stationiert sind.

Anlandeerlaubnis gewünscht

Der Leiter der Operation Overlord, Admiral Radoslaw, lässt bei Mailand anfragen, ob er auf einer mailändischen Insel anlanden darf. Grund hierfür ist, dass der Kommandant der mitgeführten Bodentruppen dem Kreuzzug beitreten möchte, dies aber nur auf christlicher Erde vor Gott geloben will.

Jadwigi sondiert England

Prinzessin Jadwigi wurde in diesem Halbjahr bei Verhandlungen mit England gesehen. Gerüchten zufolge soll sie gegenüber England für gute Stimmung sorgen. England ist ein erklärter Gegner Dänemarks – und Polen widerrum bereitet sich derzeit intensiv auf einen umfassenden Angriff gegen Dänemark vor. Die polnische Politik erhofft sich Synergieeffekte aus diesem gemeinsamen Interesse.

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m Winter 1218 AD entfesselte König Zbigniew, genannt der Killer, den Zorn seiner Heerscharen über Europa. Er selbst setzte sich persönlich an die Spitze des Angriffs gegen die verhassten Hornhelmträger, deren letzte Zuflucht er höchtpersönlich aushob. Doch lest selbst.

Zbigniew vs. Oslo

Eine polnische Armada tauchte vor Oslo auf, doch da war es auch schon zu spät. Mit über 1.000 Mann und schwerem Belagerungsgerät stürmte Zbigniew von Bord und nahm die teutonische Feste Oslo im Sturm. Der Hochmeister des Ordens fiel der ersten Welle zum Opfer, der Rest war ein reiner Arbeitssieg.

Teutonia ade

“So freue ich mich, euch verkünden zu dürfen, dass der Deutschritterorden unsere Allianzgeschäfte nicht weiter stören wird”, formulierte Zbigniew seinem Schreiber, als er mit einem zufriedenen Lächeln im Thronsaal Oslos Platz nahm. Die Füße auf dem Tisch, das Schwert lässig angelehnt, genoss der König der Polen sichtlich seinen Sieg. Nun blieb ihm nur zu hoffen, dass seinem General in Ungarn ähnliches Schlachtenglück beschieden wäre.

Azov gegen Nürnberg

“An den Herren von Venedig”, fuhr Zbigniew weiter fort, “ich habe meine Diplomaten angewiesen, euch umgehend Nürnberg im Tausch gegen Azov anzubieten. Ich bin nicht stolz auf diesen Handel, will ihn aber sobald als möglich hinter mich bringen. Wie ihr wisst, ist die Entscheidung der Herausgabe Nürnbergs nicht unumstritten – und mit jedem Tag der vergeht, steigt das Risiko einer Störung dieses Geschäfts. Verbunden mit dem Tausch ist die Absprache, dass Hamburg, Skandinavien und Nordengland Polen zugeschlagen werden. Wenn dies euer Wille ist, willigt in den Tausch ein. “

Nürnberger Nabelschau

Verbunden mit dem Schreiben Zbigniews an seinen venezianischen Amtskollegen kam eine Auflistung der Besitztümer der Stadt Nürnberg. Die 11.600 Einwohner erzeugen selbst bei schlechter Ernte ein halbjährliches Steuereinkommen von ca. 1.900 Goldstücken. Da die Stadt bestens vernetzt ist mit den europäischen Metropolen, stehen weitere Einnahmesteigerungen zu erwarten.

Angriff auf Ungarn

Joachim von Gdansk, dem Helden der Schlachten von Königsberg und Marienburg, kam die Ehre zuteil, Polens Ungarnfeldzug zu leiten. Wie es mit dem Dogen von Venedig besprochen war, griff Polen im abgelaufenen Halbjahr an und eroberte die Stadt Buda im Sturm. Unterstützt wurde Feldherr von Gdansk von einem unbekannten Hauptmann namens Wladyslaw. Ein gutes Omen stand über der Schlacht.

Ein Stern leuchtet über Buda

Obwohl das polnische Militär traditionell eher durch günstige denn durch technologisch fortschrittliche Einheiten glänzt, konnte in der Schlacht um Buda erstmals polnische Hochtechnologie eingesetzt werden. Zwei Mangoneln vom Typ V2 nahmen an der Schlacht teil und hielten blutige Ernte auf dem Marktplatz von Buda. Die Heeresleitung bezeichnete den Einsatz dieser Waffe als “kriegsentscheidend”.

Rebellenheer im polnischen Kernland

In einer sich zurückziehenden französischen Kreuzfahrerarmee kam es kürzlich offenbar zu einer Rebellion, in deren Folge sich die Soldaten von Frankreich abwandten und zu rebellischem Gesindel wurden. Leider strolcht dieses Gesindel nun im polnischen Kernland herum, so dass Polen sich zu einer Intervention gezwungen sieht.

Militärparade in Danzig

“Ich bin tief beeindruckt von Jerusalems Militärmacht”, schrieb Andrew von Ungarn an seinen Herren, den König von Polen. Das ließ sich dieser nicht zwei Mal sagen und beorderte umgehend einen Rapport aller polnischen Heeresgruppen, um sie der Allianz zur Verfügung zu stellen. Sodann gilt: nach aktuellen Schätzungen befehligt Polen ca. 10.000 Mann verteilt auf ca. 10 Heere. Dazu kommen noch ein paar Einheiten Stadtwachen und in Forts stationierte Wachgarnisonen.

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eutonia und Polen schenkten sich nichts: der Totale Krieg zwischen beiden Staaten wütete und forderte zahllose Opfer. Bauern, Soldaten und Mitglieder der Königsfamilie kämpften und starben Seite an Seite in diesem erbarmungslosen und so überflüssig wirkenden Kampf. Doch lest selbst.

Kalmar wird belagert

Es waren venezianische Diplomaten, die die schlimme Nachricht überbrachten: “Kalmar wird belagert, unsere Auslandsaufklärung hat es bestätigt” brachte der forsche Lagunenmensch aus Italien die Lage auf den Punkt. Zur Entlastung Kalmars wurde eine kleine teutonische Stadt im hohen Norden angegriffen und überrannt. Bei dieser Gelegenheit fand auch der amtierende Hochmeister Teutonias sein Ende. Leider führte dieser Angriff nicht dazu, dass Teutonia seinen Würgegriff um Polens größte Stadt löste.

Ziemowit Banaszak ist tot

Er war der dritte leibliche Sohn des alten Königs Wladyslaw – und er fiel in diesem Jahr für Polen. Um einen Teil der teutonischen Truppen von Marienburg wegzulocken, bedurfte es eines selbstlosen Angriffes eines unterlegenen Heeres gegen die unbarmherzigen Hornhelmträger. Diesen Angriff kommandierte Ziemowit Banaszak bis zum Ende. Seine Truppen waren letztlich unterlegen, doch brachten sie genug Mannen vor die Tore Marienburgs, auf dass ein direkter Angriff auf die Feste des Feindes zu gelingen vermochte.

Schlacht um Marienburg ist ausgetragen

Niemand geringeres als König Zbigniew höchstselbst kommandierte zusammen mit Joachim von Gdansk und Radoslaw Kulwiec den finalen Schlag gegen die Marienburg. Knapp 2.000 Mann führten sie in die Schlacht, was nur deshalb funktionierte, da Ziemowit Banaszak mit seinen Truppen den Feind bereits erheblich geschwächt hatte. Knapp 900 Teutonen haben Marienburg verteidigt – und sind bei dem Versuch gescheitert.

Nachgeplänkel

Nach der Eroberung Marienburgs vagabundierten noch einige hundert Teutonen in der Region herum. Um dieser Gefahr ein für allemal Herr zu werden, befahl König Zbigniew auch hier direkt den Angriff – und löschte Teutonia auf dem europäischen Festland aus. Nun ist es an der Zeit, sich auf die skandinavischen Besitztümer der Hornhelmträger und auf deren Belagerung von Kalmar zu konzentrieren.

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m Winter 1215/1216 AD vernahm jedermann und jedefrau im Westen Polens große Geschäftigkeit. Vom ersten Schock ob Teutonias Stärke erholt, sammelte sich das Reich und bereitete den Totalen Krieg gegen Teutonia vor. Und das ward zu berichten…

Burgen zu Städten

Im Osten Polens, auf den Gebieten der ehemaligen Mongolei, wurden auf Geheiß des Königs die Burgen Christburg und Ryazan zu Städten umgebaut. Blühende Landschaften, Handel und Fröhlichkeit sollten das Bild vom “neuen Osten” prägen. Ein Hoch auf unseren Visionär, König Zbigniew!

Bohemunds Söhne, Polen braucht euch!

In der Hafenstadt Kutais, am ehemaligen polnischen Brückenkopf zu Mongolias Südgrenze, ersucht in diesem Halbjahr der örtliche Truchsess offiziell die Hilfe Antiochias. Er sandte einen Boten ins Fürstentum, um dort die missliche Lage zu verkünden. In Kutais kommen die Christen auf keinen grünen Zweig – und Polen vermag es nicht aus eigener Kraft, genügend Priester in die Stadt zu bringen. Würde Antiochia den Polen in dieser schweren Stunde beistehen und Bohemunds letzten Willen, einem starken Bündnis zwischen den beiden Staaten, einmal mehr zur Geltung verhelfen?

Wachstum außer Kontrolle

Pawol der Ehrenwerte, ein erfahrener und zutiefst loyaler Haudegen des Königreichs, meldete in diesem Halbjahr ebenfalls Probleme aus dem tiefen Osten Polens. In der Stadt Bulgar am Ostrand ist – wider erwarten – das Bevölkerungswachstum völlig außer Kontrolle geraten. Trotz hoher Steuern und sichtbaren Kriegsschäden wächst die Bevölkerung rapide. Ernährungs- und Hygieneprobleme bereiten der örtlichen Administration bereits große Sorge. Beten wir, dass nicht erst die Pest das Wachstum stoppt.

Spanien soll wieder in den Club

Das diplomatische Außenamt Polens musste in diesem Halbjahr Verhandlungen mit einer spanischen Prinzessin im polnischen Hohheitsgebiet abbrechen, da in der gegenwärtigen Situation keine sinnvollen diplomatischen Handel möglich erschienen. Das Außenamt empfiehlt, dass der Allianzrat seine Bündnisse einheitlich gestalten sollte.

Bekommt Jerusalem Stützpunkt in Nordeuropa?

“Warum können diese Leute vom Tempelberg ihre Verhältnisse nicht ordnen?” polterte König Zbigniew durch den Thronsaal, als er den Rapport des Außenamtsleiters empfing. “Mein Gott, ist es denn wirklich so schwer, die Allianz mit Teutonia zu kündigen?” Der aufs äußerste erregte König gab wenig auf seine Berater, die ihm glauben machen wollten, Jerusalem hätte schlichtweg keine Diplomaten vor Ort. Nicht in Paris, nicht in London, nichtmal in Frankfurt, Danzig oder sonstwo in Nordeuropa. Diese akute Unterrepräsentanz war einer Großmacht des Nahen Ostens unwürdig, befand der König. “So richtet denn dem Herrn vom Tempelberg aus: wenn er einen Stützpunkt in Nordeuropa sucht, wird Polen ihm eine Region im Tausch für eine gleichwertige Siedlung geben. Gesprochen und verkündet!”

Schlachthaus Marienburg

Die letzte teutonische Stadt auf Kontinentaleuropa ist die Festung Marienburg. Schätzungsweise 1.200 Hornhelmträger stehen hier hinter dicken Festungsmauern unter Waffen. Um Marienburg herum formiert Polen seinen Truppen – und plant den Angriff in zwei bis drei Halbjahren. Gut 3.200 Mann werden bis dahin vor Ort sein, angeführt von König Zbigniew höchstpersönlich. Sogar Kronprinz Leszek erwägt eine Teilnahme am Unternehmen “Fleischwolf”.

Kalmar in Gefahr

Im äußersten Nordwesten des polnischen Staatsgebiets holt unterdessen Teutonia zum Gegenschlag aus. Zwei schwer bewaffnete Heere sind auf dem Weg zu einer der größten Städte Polens, der Handelsstadt Kalmar. Kalmar ist eine große und reiche, aber leider auch militärisch unterentwickelte Stadt. Die örtliche Administration hat zwar jede Menge Truppen dort versammelt, jedoch zumeist nur einfache Speerträger oder Bogenschützen. Schwere Zeiten stehen bevor.

Der alte Mann in Rom soll weg

“So sendet denn dies an meinen Freund, den Dogen”, fuhr Zbigniew in Gedanken versunken fort:

  1. Die römische Autorität wird nicht länger von Polen befürwortet. Stattdessen wünschen wir uns, dass Mailand seine Truppen gegen Rom zu Felde ziehen lässt und die klerikale Knute in die Hände des Allianzrates legt.
  2. Polen regt an, dass Venedig den Vorstoß Mailands unterstützt. Im Gegenzug soll Mailand den Venezianern angemessene Unterstützung bei der Eroberung von Siedlungen des Deutschen Reiches leisten.
  3. Solange der Konflikt mit Rom und dem Deutschen Reiche besteht, wird Polen nicht auf einen Krieg gegen Ungarn drängen. Stattdessen soll es Venedig obliegen, den rechten Zeitpunkt zu benennen.
  4. Polen selbst wird innerhalb der nächsten sechs Halbjahre keinen Angriff gegen das Deutsche Reich unternehmen, da zunächst der Krieg gegen Teutonia und später eventuell noch die Befriedung Ungarns durchgeführt werden soll. Die militärischen Kapazitäten genügen für eine Sicherung der polnischen Grenzen zum Reich, nicht jedoch für einen Angriff in dieser Zeit.

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lut! Gemetzel! Tod! Ein totaler Krieg hat Teutonia und Polen erfasst. Ehemalige Nachbarn bekämpfen sich bis aufs Blut, ohne Gnade oder Rücksicht. Was für ein kaputtes Land, dort, im Norden Europas.

Schlacht um Königsberg

Die Stadt Königsberg wurde von 894 Teutonen gehalten und von 2.821 Polen angegriffen. Drei Generäle kommandierten Truppen beim Angriff auf die teutonische Siedlung, zwei von ihnen kamen nicht mehr zurück. Mit Bedauern gibt das Königreich Polen den Tod der Generäle und Familienmitglieder Joachim Kulwiec und Mieszko Sandomierz bekannt. Ebenfalls den Tod fand Anshelm von Schwarzenburg, Hochmeister der Hornhelmträger.

Königsberg – letztlich gefallen

In einem mehrstündigen Gefecht unter der Führung des Generals Joachim von Gdansk konnte Teutonia letztlich niedergerungen werden. Insgesamt starben auf beiden Seiten 2.550 Soldaten. Statistisch fielen auf jeden Teutonen zwei Polen, was die Generalität mit großer Sorge erfüllt. Schließlich steht die Festung Marienburg mit rund 1.200 Teutonen noch vor der Eroberung

Marienburg – die Hochburg Teutonias, Polens Nemesis?

Die Festung Marienburg gilt innerhalb der polnischen Generaltiät als uneinnehmbar, was jedoch von König Zbigniew nicht anerkannt wird. Der König selbst plant in zwei Halbjahren am Schlachtfeld einzutreffen um dann mit etwa 3.500 polnischen Soldaten die Stadt zu belagern. Die bestehende Belagerung wurde vorerst abgebrochen, die Truppen formieren sich neu. Ein Angriff ist aufgrund der zu erwartenden Verluste nicht geplant, eine unbefristete Belagerung soll es bis auf weiteres richten. Ob das gut gehen kann?

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er Angriffsbefehl war gegeben, es war eine der schwersten Entscheidungen des alten Königs Zbigniew. Militärisch sind des Königs Truppen den Hornhelmträgern unterlegen, nur die schiere Masse an Soldaten lässt derzeit noch etwas Hoffnung auf polnischer Seite bestehen.

Fernerkundergilde in Arensburg bekommt Meisterrang

Die Ostsee ist seit vielen Jahren Dreh- und Angelpunkt der polnischen Wirtschaftskraft. Ein gutes Dutzend Schiffsrouten wurde bereits etabliert – und dank der verbesserten Fernerkunder-Gilde werden es sicher bald noch viele mehr. Und sollte Teutonia emigrieren, werden die Fernerkunder es mitbekommen.

Diplomatische Isolation vom Allianzrat gefordert

Der König von Polen fordert Jerusalem und Venedig auf, bis zur Klärung der Hornhelm-Frage die diplomatischen Beziehungen zu Teutonia ruhen zu lassen. Die Zusicherung der Allianz ist ein unerwünschtes Signal an den militärischen Gegner.

Polen stellt Teutonia auf dem Festland

Die Festung Marienburg und die Siedlung Königsberg stehen in diesen Tagen unter Belagerung. Zwei technologisch schwache, aber dafür stark besetzte Heere, belagern die feindlichen Siedlungen. Darüber hinaus hat die polnische Marine sämtliche teutonischen Häfen abgeriegelt.

Fraunce Heaven wird angegriffen

Am Ende des Halbjahres vermeldeten Kundschafter aus Arabien, dass Fraunce Heaven aus Jerusalem in einen Kampf mit Rebellen verstrickt wurde. Der General vom Tempelberg wurde offenbar vom Ausfall einer Rebellenarmee kalt erwischt. Das Königreich wünscht Herrn Heaven alles Gute für die bevorstehende Schlacht.

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olen im Winter 1213/1214 AD. Überall im Königreich ist der Krieg zu spüren. Soldaten marschieren, junge Frauen weinen und eine düstere Stimmung liegt über dem Land.

Boleslaw ist tot – ermordet!

Der zweitgeborene Sohn von Wladyslaw “McKinsey”, seine Hohheit Boleslaw der Ehrenwerte, wurde in seinem trauten Heim Opfer eines feigen Mordanschlags. Die Geheimpolizei ist aufs äußerste besorgt ob dieser Entwicklung. König Zbigniew hat Konsequenzen angeordnet. Die verbliebenen drei Geschwister des alten Wladyslaw haben sich an geheime Orte in Polen zurückgezogen.

Handelsplatz Polen begrüßt ausländische Händler

Der Trust von Polen gibt bekannt, dass ausländische Händler weiterhin gute Geschäfte in Polen machen dürfen. Es wird jedoch darum gebeten, bereits von Polen besetzte Handelsplätze unberührt zu lassen. Darüber hinaus sollen Handelsplätze freigemacht werden, sofern die polnische Administration dies explizit wünscht.

In die Bresche

Die Situation vor Sarkel war dramatisch: Das Heilige Römische Reich belagerte an der Seite Antiochias die Stadt Sarkel. Vor ihnen die Tore des Feindes, hinter ihnen sieben große Feinesheere – allesamt nur einen Steinwurf entfernt. Ob dieser Gefahr warfen sich zwei polnische Kreuzfahrerheere in die Bresche, auf das den Alliierten der Rücken freigehalten werde.

Militärpräsenz vor Rom missfällt Polen

König Zbigniew gibt bekannt, dass er ob der militärischen Gebärden vor Rom verstimmt ist. Dem König ist nicht klar, was den neugewählten Papst zu dieser unnötigen Machtdemonstration bewegt. Polen hofft, dass in Kürze wieder Ruhe in Mittelitalien einkehren wird.

Das Ende des Kreuzzugs?

Zum Jahreswechsel 1213/1214 erreichte den Königshof in Polen eine Nachricht. Vor Sarkel war es zu einem großen Gefecht gekommen. Das Heilige Römische Reich hatte zum Sturm auf Sarkel geblasen, unterstützt von Antiochia. Da der Angriff zur Nacht erfolgte, musste Sarkel ohne Verstärkungstruppen kämpfen – und fiel. Ist das das Ende des Kreuzzugs?

Notizen am Rande

  • Der Herr Zbigniew lässt dem Dogen von Venedig ausrichten, dass es ihm eine Ehre war, Venedig helfen zu dürfen. Eine Kompensation für den brüderlichen Beistand ist nicht erforderlich.
  • Der Herr Zbigniew lässt den Allianzrat wissen, dass er bis auf weiteres sich nicht an den Angriffen gegen das Heilige Römische Reich beteiligen wird.
  • Weiterhin gibt der Trust bekannt, dass mit Revolutionen im äußerstesn Nordosten der polnisch besetzten Mongolei gerechnet werden muss. Durchreisendes Volk wird gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren.
  • Die Generalität lässt bei Venedig anfragen, ob es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem Ungarn reintegriert werden soll?
  • Die Generalität lässt bei Antiochia anfragen, ob der Träger der Heiligen Lanze Bohemunds gewillt ist, Mongolia mit Stumpf und Stiehl niederzumachen?

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s war der Sommer 1213 AD, als Polen seine Unschuld verlor. In der gewaltigen Schlacht um die mongolische Feste Bulgar kam es zu einem Gemetzel epischen Ausmaßes – auf beiden Seiten waren die Verluste gewaltig. Doch lest selbst.

Die Schlacht um Bulgar

Nicht weniger als 1.400 Soldaten und vier polnische Generäle traten zur Schlacht um Bulgar an. Die Truppen waren verteilt auf zwei Heeresgruppen. Ihnen gegenüber stand Khanzada Batu der Verrückte mit insgesamt rund 800 Mannen. Die Schlacht kostete rund 1.000 polnischen Soldaten das Leben, darunter auch die Seele des Generals Troiden von Jansbork.

Pawol der Ehrenwerte zum Großmeister ernannt

General Pawol wurde ob des Sieges bei Bulgar von seinen Rittern zum Großmeister gewählt. Die Großmeisterwürde nahm der General mit Freuden an, auch wenn sie den Verlust seines Sohnes Troiden bei der Schlacht nicht wett machen kann.

Neues vor Azov

Der polnische Geheimdienst gibt bekannt, dass die venezianische Enklave Azov weiterhin von Mongolia bedroht wird. Vier Heere der Pferdemenschen befinden sich direkt hinter der mongolisch-venezianischen Grenze und warten nur darauf, zuzuschlagen. Polen hat seine beiden südlichen Kreuzfahrerheere bis auf weiteres zum Schutze der Stadt abgestellt.

Kondolenz an Venezia

Das Königreich Polen betrauert den Tod des Herren Doge Cristiano. Der Doge war ein geschätzter und wohlverstandener Verhandler für die Allianz. Möge der Herr ihm gnädig sein.

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uhe, es herrschte gespenstische Ruhe in Polen. Allerorten wurden Truppen bewegt, Kampfplätze befestigt und Söldner rekrutiert – passiert ist jedoch nichts. Doch was war geschehen?

Kreuzfahrerparkplatz vor Azov

Die venezianische Ostsiedlung Azov wurde von Polen mit einem zweiten Kreuzfahrerheer verstärkt. Viele tausend Kreuzritter stehen nun bereit, von hier aus einen tödlichen Schlag gegen das Herz der Pferdemenschen durchführen zu können. Möge Fortuna ihnen hold sein.

Truppenverschiebungen nahe Teutonia

Im Umfeld der Ostseefestung Palanga wurden vermehrt polnische Truppenbewegungen bemerkt. Auch scheint ein erfahrener Kommandant auf den Weg zur Feste zu sein. Offenbar bereitet Polen einen Angriff von langer Hand gegen die Hornhelmträger vor.

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s war ein gutes Jahr für die polnischen Streitkräfte in Mongolia. König Zbigniew war erleichtert – offenbar war der Herr den Polen wohlgeneigt.

Krieg gegen Mongolia

Eine mongolische Siedlung im äußersten Nordosten Mongolias konnte von den polnischen Kreuzrittern im Sturm genommen werden. Ein Exterminatus der örtlichen Bevölkerung fand nicht statt.

Benchmark

Im Allianzrat kam kürzlich die Frage auf, wie Polen in den letzten Jahren seine Finanzen organisiert hat. Der Bitte um Offenlegung der Bücher kommt König Zbigniew gerne nach. Möge die Transparenz zwischen den Staaten zum Wohle aller geschehen.

Gerüchteküche

In Polen geht das Gerücht um, dass Zbigniew mit einem Auge auf die schwach befestigten Teutonischen Stellungen  auf dem europäischen Festland schielt. Die beiden verbliebenen Siedlungen sind nur schwach besetzt. Da Teutonia durch den Krieg gegen Norwegen Truppen gebunden hat, ist die Gelegenheit günstig. Doch das sind alles nur Gerüchte…

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s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

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er tolldreiste Angriff der Pferdemenschen auf Polen ward gestoppt. Auf breiter Front zogen sich die Mongolen in ihr Kernland zurück, nur eine Feste des Königreichs blieb bedroht. Doch lest selbst, was es Neues gab.

Ostburg bekommt die Malteser

Der Johanniterorden hat eine Niederlassung in der polnischen Ostburg gegründet. Von hier aus wird Polen zukünftig Elitereiter rekrutieren. Das Königreich ist froh über die Unterstützung und hat direkt eine Rekrutierung beauftragt.

Ryazan unter Feuer

Die Belagerung des Außenpostens im tiefen Osten wurde durch Mongolia abgebrochen. Die Kampfpause nutzt Prinz Leszek für den Entsatz der eingeschlossenen Truppen. Von jetzt an verteidigen Prinz Leszek und der treue Troiden von Jansbork die polnische Feste.

Vielvölkerschlacht in Mongolia

Das Königreich begrüßt die multinationalen Streitkräfte in Mongolia. Sehr erfreut war König Zbigniew zu erfahren, dass sowohl Venezia als auch das kleine Königreich Ungarn mit großen Truppenverbänden angerückt sind.

Kirche greift durch

Ein weiterer Ketzer wurde zur Strecke gebracht. Ein Kardinal aus Prömsel sorgte für klare Verhältnisse. Die Kirche weist den Allianzrat darauf hin, dass in den polnischen Ostgebieten weiterhin ein halbes Dutzend Länder mit weniger als 50% Gläubigen exisitieren.

Norwegische Hautpstadt unter Feuer

Die Geheimpolizei Polens gibt bekannt, dass Teutonia und Norwegen bereits seit mehreren Halbjahren in eine schwerwiegende Schlacht um die norwegische Hauptstadt verstrickt sind. Obwohl Norwegen unterlegen scheint, haben die Wikinger bisher keinen Meter Boden preisgegeben.

Neues aus Amerika

Die Vertreter des Trust staunten nicht schlecht, als sie in einer Kneipe im atztekischen Tlaxcallan einen venezianischen Geheimpolizisten im Einsatz fanden. Nach einem kurzen Verbrüderungstrunk gingen die Vertreter des Trust und Venezias wieder ihrer Wege.

Die Welt aus Sicht von Polen

Da im abgelaufenen Halbjahr sowohl aztekische als auch maurische Karteninformationen gesammelt werden konnten, veröffentlicht Polen an dieser Stelle sein Wissen über die Welt. Den Heerführern der Allianz mag diese Karte nützlich sein.

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rieg! Herrgott hilf, Polen wird angegriffen. Das rechtschaffene Reich von König Zbigniew ward im Fernen Osten in den Konflikt mit den Pferdemenschen gezogen.

Ryazan in der Zange

Der schlitzäugige Feind hielt Ryazan belagert, eine Feste tief im Osten des Reiches. Die Feste ist mit Vorräten und guten Truppen besetzt, jedoch ist ungewiss, ob sie dieser Masse von Angreifern widerstehen kann. Kronprinz Leszek höchstselbst ist auf dem Weg, um der Feste binnen zwei Halbjahren Entsatz zu liefern.

Polen tritt dem Kreuzzug bei

Obwohl Polen vom Angriff Mongolias überrascht wurde, war das Reich dennoch handlungsfähig. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau scharrten sich tausende unter dem Banner des Einen Herrn und traten dem Kreuzzug bei.

Der Kahn ist tot

Der 1. Moskauer Kreuzritter Armee gelang ein vernichtender Schlag gegen eine Feste des Feindes. Im Innenhof der mongolischen Festung stellten die Moskauer Ritter den Großen Kahn – und machten kurzen Prozess mit ihm und seiner Leibgarde. Die Feste fiel, genau wie der Kahn. Sieg!

Andrew erringt die Krim-Feste

Während der Trust noch vor wenigen Halbjahren eine Stadt auf der Krim kurzerhand kaufte, griff Prinz Andrew diesmal zu handfesteren Mitteln. Ohne sich mit der Gründung einer Kreuzzugsarmee aufzuhalten, marschierte der pfiffige Ungar kurzerhand in einer nahezu unbesetzten Festung des Feindes ein. Die Krim ist somit komplett in polnischer Hand, wird allerdings von Mongolias Armeen bedroht. Der Herr stehe uns bei.

Trust in Amerika

Vor gut 8 Halbjahren startete der Trust eine Expedition gen Amerika – und nun endlich kamen die neun Helden des Königreichs an. Kaufleute, Priester, Diplomaten und die Geheimpolizei sind dabei, in den unbekannten Kontinent vorzudringen. Polen wünscht seinen Söhnen viel Erfolg und gute Geschäfte.

Neues aus der Gerüchteküche

  • Polen und Venedig verhandeln hinter den Kulissen um die Sahnestücke des ungarischen Reiches. Unklar ist derzeit noch, wann Ungarn militärisch angegangen werden soll.
  • Weiterhin wird berichtet, dass sich die beiden Mächte auch um die Stadt Wien streiten. Aus “gut informierten Quellen” hieß es hierzu lediglich: “Kein Kommentar.”
  • Polen sucht Priester für den Osten! In den Landen der Pferdemenschen frönt das Volk einem allzu gottungefälligen Alltag. Um Hilfe des Allianzrates wird gebeten.

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m Winter 1206 AD erklärten die Mongolen den Russen den Krieg. Der Ostblock wankte – und Polen war mittendrin statt nur dabei.

Kriegserklärung Mongolias an Russland

Die Pferdeherren kündigten es unumwunden an: “Wir werden Russland angreifen. Wie wird sich Polen hierzu stellen?”. König Zbigniew stand vor einer harten Wahl. Einerseits war Polen der Protektor Russlands, andererseits hatte der russische Vasall seinen Lehnsherren mehrfach enttäuscht und Anlass zum Ärger geboten. Letztlich fiel die Entscheidung gegen Russland.

Mongolen rücken auf breiter Front an

Die polnische Geheimpolizei übermittelte schockierende Berichte ob der militärischen Stärke der Pferdeherren. Sie kommen mit massig Truppen aus dem Tiefen Osten… hoffen wir, dass sie bei Russland halt machen.

Krieg gegen Russland

Um den Mongolen keinen strategischen Vorteil zu lassen, ordnete Prinz Leszek unmittelbar nach der Aufkündigung der Allianz einen Angriff gegen Russland an. Polen würde auf seinen Anteil am Kuchen nicht verzichten.

Leszek greift durch

Den ersten Sieg des Tages feierte Prinz Leszek höchstselbst, der in einem tollkühnen Angriff gegen ein russisches Heer auch gleich eine Stadt einnahm.

 

 

Russland verliert seinen König

Im Gefecht gegen Prinz Leszek lies der König der Russen sein Leben. Friede sei mit ihm!

 

 

 

Dschihadisten ausspioniert

Die polnische Geheimpolizei lässt den Verbündeten im Allianzrat weitere Informationen zukommen, wie die Kreuzzugstruppen der Mongolen aufgestellt sind. Es kommt jede Menge militärisches Potenzial auf das Ziel des Dschihads zu.

Terror auf breiter Front

Die Geheimpolizei gibt bekannt, dass Attentäter und Saboteure Zbigniews Masterplan wunschgemäß unterstützt haben. Übel übel: Die Gerüchteküche besagt, dass die geheime Geheimpolizei derzeit nahe Ungarn mit dem Überträgervirus der Pest experimentiert.

Trust sendet 9 Helden nach Amerika

Die Glorreichen Neun, ein Team aus spezialisierten Händlern, Exorzisten und Fernaufklärern hat in diesem Halbjahr die heimischen Gefilde verlassen und ist auf dem Weg nach Amerika. Der Trust lässt seine Muskeln spielen.

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ommer, 1205 AD. Das Königreich Polen arbeitet fieberhaft an der Umsetzung von Zbigniews Masterplan. Geheimpolizei, Militär und Trust rotieren auf Hochtouren. Klar, dass da viel Neues zu berichten ist.

Pest in Pest

Die Geheimpolizei hat mitgeteilt, dass in der ungarischen Stadt Pest die Pest ausgebrochen ist. Die Schwächung der Ungarn passt perfekt zum großen polnischen Masterplan.

 

Norwegen verliert Prinzessin

Der Auftrag lautete: Schwächen Sie Norwegen. Die Antwort der Geheimpolizei folgte auf dem Fuße: die norwegische Prinzessin Svana starb vor einer teutonischen Siedlung.

 

Mongolia betritt polnischen Raum

Troiden von Jansbork, ein hochdekoriertes Familienmitglied im Fernen Osten (Masterplan Region 4) hat in diesem Halbjahr mongolische Truppen in seinem Land entdeckt. Ihre Anwesenheit dort ist aufgrund der bestehenden Verträge legal, jedoch nicht erwünscht.

Mongolia sendet hunderte Dschihadisten

In Russland wurde eine mongolische Dschihadisten-Armee entdeckt. Gut 500 Soldaten bewegen sich aus Mongolia auf das Ziel des Dschihad zu. Ob das Ziel tatsächlich Konstantinopel ist, konnte der polnische Geheimdienst nicht bestätigen.

Mongolias Oberboss entdeckt – Belohnung ausgesetzt

Der oberste Pferdeherr der Mongolen, Khan Ögedei, wurde an der Ostgrenze Mongolias in der Burg Belo Ozero entdeckt. Sollte Herr Ögedei eines nicht-natürlichen Todes sterben, offeriert der polnische Geheimdienst dem Verantwortlichem eine Kopfprämie von 1.000 Goldstücken.

Norwegen gegen Dänemark

Die polnische Geheimpolizei gibt bekannt, dass Norwegen auf Kosten von Dänemark expandiert. Diese Entwicklung missbilligt der König von Polen ausdrücklich.

 

Neues aus der Gerüchteküche

Mongolia hat im vergangenen Halbjahr offenbar sein Bündnis mit Russland aufgekündigt. Auch aufgrund dieser Entwicklung soll der König angeordnet haben, in zwei Halbjahren gegen zwei russische Siedlungen vorzugehen. Weiterhin wird erwogen, Moskau von Mongolia einnehmen zu lassen.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Polen Militärtruppen an seine Grenze zu Ungarn beordert hat. Offiziell wird dies weder bestätigt noch dementiert.

Prinzessin Katharzina hat ernsthaft erwogen, den Sommer über beim Thronfolger Antiochias zu verbringen. Ein gutaussehender Herr aus Fernen Osten und eine charmante Prinzessin aus Polen… das könnte die Story der Hohen Gesellschaft von Antiochia und Polen werden. Bahnt sich hier die Märchenhochzeit des Jahrhunderts an?

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er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert

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ie Stadt am nordwestlichen Ausläufer des 1.201 Meter hohen Chortiatis, direkt grenzend an den Thermaischen Golf, war in diesem Halbjahr das erklärte Ziel der Venezianischen Verteidigungsarmee. Niemand geringeres als der neue Doge Cristiano höchstselbst führte knapp 1.000 Mannen gegen die Mauern des Byzantiniums. Ihm gegenüber stand Prinz Alexios, der mit 900 schwer bewaffneten Kampfmaschinen die Handelsmetropole zu verteidigen gedachte.

Der junge Don hatte seinem Vater geschworen, Tessaloniki zu holen – und bei Gott, er würde seine Mission erfüllen. Zwei Belagerungstürme und zwei Gruppen Leiterträger stießen gegen die Mauern vor, dicht gefolgt von einem Tross Reiter, der direkt durch das große Burgtor stürmte – den Spionen Venedigs sei dank.

Der Sturm in die Stadt war blutig. Feuer, Teer und Pfeile flogen den guten Männern Venedigs um die Ohren – und so manche Maid sollte in dieser Nacht zur Witwe werden. Der Angriff wog hin und her – bis schließlich der Don persönlich eingriff und mit seiner Elitereiterei die Kampf zum Marktplatz trug. Mit dem Tod des Prinzen Alexios fiel noch in derselben Stunde auf dem Marktplatz die Vorentscheidung.

Weitere hundert Mann des Byzantiniums mussten fallen, ehe der endgültige Sieg über die Stadt erlangt werden konnte. Im Anschluss zeigte sich der Don größzügig: Die knapp 40 Gefangenen lies er ohne viel Aufsehen frei – er wollte ja kein Unmensch sein. Und auch der Stadt Tessaloniki ersparte er größeren Schaden: ein Massaker unter der Bevölkerung lehnte der junge Herrscher ab – und begnügte sich mit der Plünderung. So gelangten 17.232 Goldstücke in seinen Besitz.

Von den knapp 1.000 Mannen waren am Ende 346 übrig. Das war wenig, doch der junge Herrscher heuerte noch schnell ein paar Söldner an – und berief auch zwei weitere Truppen aus einer nahen venezianischen Festung zur Verstärkung herbei. Tessaloniki war dem Byzantinium entrissen – komme da, was wolle.

Am Ende des Tages, als alle Wunden versorgt und der Schlachtennebel verzogen war, bemerkte ein kleiner Junge vor den Toren Venedigs einen seltsamen Reiter. Er ritt ohne Eskorte und verließ die Stadt wie der Wind… und nur das polnische Wappen an seinem Cape lies erahnen, wohin ihn seine Reise führen würde. Dem Dogen war geholfen, der Gesandte des guten Königs Zbigniews hatte seine Missionen erfüllt.

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m Sommer 1200 AD prosperierte Polen, doch es wollte sein keine rechte Freude einstellen. Stattdessen war das Königreich von Kriegsvorbereitungen, Spannungen und großer Trauer gezeichnet.

Die Königin ist tot!

Königin Judith, Frau des Wladyslaw und Mutter von Prinz Zbigniew, Prinzessin Agnes, Ziemowit von Danzig und Feldherr Boleslaw ist tot. Die Ärzte diagnostizierten einen natürlichen Tod, doch der alte König Wladyslaw gab sich damit nicht zufrieden. Berichte vom Tod des Dogen von Venedig, der ebenfalls “natürlich” gewesen sein soll, ließen ihn aufhorchen. Wladyslaw hatte oft mit seiner Frau im Dogenpalast geweilt… und mittlerweile war er sich nicht mehr sicher, ob nicht dort ein garstiges Pulver den Weg in die Kehle seiner Frau gefunden haben könnte. Wer hätte dem Dogen und dem polnischen Herrscherhaus etwas Böses wünschen wollen? Furcht, Zorn und Ohnmacht prägten seine Gedanken bei der Suche nach einem unbekannten Feind.

Angriffziel: Kozelsk

Fernab von Danzig verweilte Prinz Zbigniew. Der Heilige hatte nichts vom Tode seiner Mutter mitbekommen, als er gemeinsam mit seinem Sohn Leszek den Angriffsplan gegen Russland beschloss. Zbigniew machte sich mit einem Heer gen Osten auf und hielt auf Kozelsk zu. In wenigen Halbjahren würde er erneut gegen Russland in den Krieg gehen.

Angriffsziel: Kiev

Kiev, die mächtige Großstadt nahe des Schwarzen Meeres, umringt von Russen und Mongolen, gehalten von einer russischen Elitelegion. Die Herausforderung, die Prinz Zbigniew seinem Sohn Leszek übertragen hatte, war gewaltig. Aber er würde nicht versagen! In weniger als 5 Halbjahren würde er die Perle Russlands nehmen und der polnischen Krone zuführen.

Krieg gegen England befürchtet

Mitten in Polen steht ein Konflikt bevor, den kein Pole will – aber vielleicht aufgezwungen bekommt. Eine englische Streitmacht mit knapp 2.500 Mann kampiert seit vielen Halbjahren vor Danzig. Die Engländer sind dort nicht erwünscht, werden aber letztlich von Polen geduldet. Seit einem Halbjahr jedoch rückt der König von Dänemark gegen dieses Heer vor – und da die Dänen mit England im Krieg liegen, wird eine militärische Auseinandersetzung nahe Danzig immer wahrscheinlicher. Die polnische Generalität sagt voraus, dass Polen in diesem Fall zum Bündnis mit Dänemark verpflichtet ist, bestehende Verträge würden diesen Fall bereits regeln. Die Generalität betrachtet die Situation mit großer Sorge, käme ein Krieg mit England doch äußerst ungelegen.

Terror in Novgorod

In diesem Fall waren sich Zbigniew und Wladyslaw einig: Einen Angriff gegen Mongolia wolle niemand provizieren, aber Novgorod müsse aufgrund seines Zugangs zur Ostsee und seiner Nähe zu anderen polnischen Siedlungen fallen. Schweren Herzens entschieden Vater und Sohn, mit Terror und Infiltration die Stadt zum Fall zu bewegen. Die Aktion “Staatsterror” läuft auf vollen Touren.

Kopfgeld auf den Inquisitor

Der Tod von Königin Judith traf Wladyslaw hart. Er haderte mit seinem Gott, fluchte, trank und tat allerlei Dinge, die nicht den engen Moralvorstellungen der katholischen Kirche genügten. Niemand bei Hofe nahm ihm dies übel, war doch Judith stets sein Fels in der Brandung. Zu allem Überfluss jedoch hörte ein Inquisitor aus dem Heiligen Römischen Reich von Wladyslaw Schwäche und brach zu einer Glaubensprüfung des Herrn von Polen auf. Vivianus Bocca, wie der 25jährige Inquisitor hieß, brach von Westen kommend gen Polen auf und wird voraussichtlich in 3 Halbjahren am Königshof eintreffen. Da der Herr der Polen keinen Wert auf die Bekanntschaft dieses jungen Mannes legt, wird hiermit verkündet, dass der Tod dieses Herren mit 1.000 Goldstücken belohnt wird.

Neues vom Kreuzzug

Robert Gilforde, ein wagemutiger Mann aus Jerusalem, belagerte mit 262 Soldaten die Stadt Kairo. Im Inneren der Stadt rieben sich die ägyptischen Verteidiger verwundert die Augen – immerhin war hier Kronprinz al Mustali mit 1.026 Mann stationiert. Nachdem die Verteidiger ihre Verwunderung überwunden und alle mal kräftig gelacht hatten, machten sie die Stadttore auf und rannten voller Tatendrang auf die Angreifer zu. Nach Sichtung des Feindes zog sich Robert Gilforde zurück.

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ährend König Wladyslaw erneut in Venedig den Dogen vertrat, regierte Prinz Zbigniew in Polen mit harter Hand.

So lies er unter anderem Aleksy Premyslid heiraten. Aleksy ist ein Sohn des Zweitgeborenen von Wlady und kein Mann, der sich bisher mit großen Taten verdient gemacht hatte. Hoffen wir, dass er es den anderen großen Mannen der Königsfamilie gleich tut.

Der Krieg im Osten läuft weiter auf vollen Touren. Obwohl die Russen militärisch in arger Bedrängnis sind, lassen Sie nicht ab. Zuletzt wurden sogar Agenten (vulgo: Terroristen) in den Städten des Königreichs gesehen. Holzauge, sei wachsam!

Nahe Visby protestieren in diesen Tagen die Seeleute, Hafenarbeiter und Vertreter der Hanse. Die Männer der See beschweren sich über die polnische Blockade in der Ostsee, die ihrer Meinung nach den freien Warenverkehr zu sehr einschränken würde. Man fragt sich, wie die Leute auf solche Ideen kommen…

Zu guter Letzt vollendete im Winter 1198 Andrew von Ungarn endlich die planmäßige Landung polnischer Truppen am Ostende des Schwarzen Meeres. Mit über 1.000 Mann und einem Befehl ging er von Bord – und eroberte im Handstreich den byzantinischen Brückenkopf Kutais. Zu Andrews vollkommenen Glück fehlt nun nur noch ein Bote Antiochias mit aktuellen Karteninformationen… und natürlich seine geliebte Agnes.

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m Winter 1198 AD wurde unsere Welt um einen weiteren Kontinent bereichert.

Der ehrenwerte Admiral Dardi, Offizier der Venezianischen Maritimen Streitkräfte, stieß am 12. Oktober um exakt 22.00 Uhr auf Land. Zuerst sah er nur eine Möwe mit einem Lorbeerzweig, wenig später meldete der Ausguck “Land in Sicht!” Eine neue Ära von Dominanz und Wohlstand stand dem Venezianum ins Haus.

Zurück in der Tagespolitik: In Vertretung des ehrwürdigen Dogen von Venedig gab König Wladyslaw bekannt, dass Venedig von jetzt ab Ländereien des Byzantiniums beansprucht. Dies sind namentlich die Städte Tessaloniki, Arianopel und Istanbul. Ein Angriff auf das Imperium Byzantinium steht unmittelbar bevor.

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rieg! Prinz Zbigniew und des Königs Enkel Leszek waren sich einig – und zogen in die Schlacht. Die Militäroperation richtete sich gegen zwei russische Burgen, die beide Befehlshaber im Sturm erobern wollten.

Die Kriegserklärung

Während Wladyslaw noch auf der Rückreise von Venedig war, lies der Thronerbe die Russen wissen, dass es Zeit für eine Veränderung an der Ostfront sei. Zwischen Mongolia und dem Königreich Polen sei schlichterdings kein Platz mehr für die Russen, so der Thronfolger.

Der Angriff

Leszek und Zbigniew griffen gleichzeitig an verschiedenen Orten die Russen an. Sie zogen mit schwerem Gerät und blutrünstigen Mannen vor den Toren des Feindes auf – und stürmten sogar in Unterzahl eine der Russenfesten.

Sieg – aber knapp

Während Leszek seinen Auftrag mit nahezu keinen Verlusten und in kürzester Zeit erledigte, musste Zbiniews Truppe bluten. Nahezu die gesamte Streitmacht ging bei dem Angriff in Unterzahl verloren. Nicht ein Mann seiner Leibwache überlebte – er selbst kam mit zahlreichen Narben aus der Schlacht.

Andrew ist gelandet – das Byzantinium zittert

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Ehemann der rebellischen Agnes von Polen, ist in diesem Halbjahr plangemäß an der Ostküste des Schwarzen Meeres gelandet. Zusammen mit seinen Mannen wird er voraussichtlich binnen zwei Halbjahren einen Stützpunkt an der Küste erobern und danach zum vereinbarten Treffpunkt mit Antiochia weiterziehen.

Polen und Mongolia vereinbaren militärischen Zugriff

In einer einsamen Entscheidung befahl Polens Thronfolger, dass der Spitzendiplomat Miszko Maraosz mit den Mongolen einen Pakt aushandeln solle. Gegen Zahlung einer nicht unerheblichen Summe und Gewährung militärischer Zugriffsrechte würde sich Polen im Gegenzug verpflichten, weitere Angriffe gegen die Russen zu unternehmen und Mongolia ebenfalls Durchmarschrechte einräumen. Mongolia willigte ein.

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eues aus Polen

Im Winter 1197 AD war Prinz Zbigniew immer noch im Besitz von Zepter und Reichsapfel des Königsreichs Polen. Sein Vater verweilte an der gemütlichen Adria, wo er angeblich unaufschiebbaren Geschäften nachging. Seine Schwester Agnes sorgte derweil auf dem Tempelberg für Ordnung – und so hatte unser junger Prinz endlich einmal Zeit, Regierungsarbeit nach seinem Gusto zu vollziehen.

Seeblockade erfolgreich abgeschlossen

Konteradmiral zur See Godzimir vermeldete mit Beginn des Halbjahres, dass die polnische Blockade der Ostsee erfolgreich gegriffen hat. Sämtliche ausländischen maritimen Streitkräfte sind nun außerhalb der polnisch deklarierten Gewässerzone. Ein Hoch auf den umsichtigen Admiral!

Neues von Prinz Andrew

Andrew von Ungarn, Ehemann der Agnes, hatte im letzten Halbjahr noch die Hoffnung, auf der Krim einen dauerhaften Stützpunkt des Königreichs errichten zu können. Leider stellte sich bei genauer Exploration heraus, dass die vermutete Rebellenstadt mittlerweile in der Hand Mongolias ist. Andrew verlor daraufhin keine Zeit und setzte seine Reise gen Antiochia fort. In nicht weniger als zwei Halbjahren wird er am verabredeten Landungspunkt eintreffen.

Die Infiltration von Novgorod

“Mongolia scheint sich seiner Sache ja sehr sicher”, wetterte der Prinz des guten Königs zum Chef der Geheimpolizei. “Wenn sie glauben, das die russischen Bauern nicht rebellieren, irren sie sich gewaltig. Sendet Priester, Agenten, Spione, alles was wir haben! Und macht ein Heer zur Übernahme der Stadt startklar!” Gesagt getan – und schon nach wenigen Wochen lag der Unruhefaktor in Novgorod bei 50%. Das Königreich Polen steht bereit, den Mob zu befrieden und die Ordnung wieder herzustellen.

Prinz Zbigniew gegen Smolensk

Der Sohn des guten Königs war sich sicher: Russland hat nur noch drei Länder. Zwei Burgen und die Stadt Kiev. Da Kiev von den Mongolen umstellt war und der Sohn des guten Königs den Fall der Russen kommen sah, mobilisierte er seine Streitmacht und rückte gen Smolensk vor. Die Siedlung ist bereits infiltriert und eine gut 400 Mann starke Angriffstruppe stand bereit. Nächstes Halbjahr wird der Hammer zuschlagen.

Leszek gegen Tzernigov

Der Enkel Wladyslaws war ebenfalls in die Angriffspläne Zbigniews eingeweiht. Zusammen mit knapp 700 Mann sollte er die Burg Tzernigov stürmen. Wie sein großes Vorbild Zbigniew lies auch er die Burg infiltrieren – und auch er stand bereits mit seinen Truppen auf Russlands Ländereien. Nächstes Halbjahr würde die Falle zuschnappen und er würde nicht versagen.

Die Heerschau möge beginnen

Kurz vor Jahresende kam Prinz Zbigniew zu dem Schluss, dass er seinen Freunden und Feinden mit einer imposanten Heerschau zeigen wolle, wo Polen heute stünde. “Sämtliche Generäle und Wladyslaws Leibgarde sollen rapportieren” bellte er dem Marshall des Königreichs zu. Und zu kam es, dass das Königreich sein militärisches Potenzial offenlegte.

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m Jahre 1194 AD stand Europa am Abgrund. Die katholischen Mächte Norwegen und Teutonia bekämpften sich ohne Gnade, Sizilien griff Venedig an, die Mauren standen vor Mailand, die Mongolen belagerten die Russen. Es war furchtbar.

Der höfischen Gesellschaft zu Danzig kam es in diesen Tagen gerade recht, dass Prinz Banaszak endlich eine passende Braut freite. Trotz Krieg und Verderbnis schalteten die Menschen in Polen für einige Tage um – und freuten sich über das junge Glück. Möge es lang und kinderreich sein.

Im Osten Polens hätte man gerne mitgefeiert, wenn nicht der Truchsess der Ostburg die oberste Alarmstufe ausgerufen hätte. Die Mongolen hatten mit einem Spähtrupp die Grenze Polens überquert, offenbar um sich ein Bild von den örtlichen Gegebenbeiten zu machen.

Zu allem Überfluss hatte sich Prinz Andrew just in diesem Moment mit einem Gutteil der Truppen der Ostburg zur Unterstützung Antiochias aufgemacht. So stand die Ostburg nahezu ohne Besatzung dar, als der Pferdeherr seine Späher kreisen lies.

Während man im Osten gebannt auf die Grenze starrte, vollzog Prinz Zbigniew, Thronfolger des guten Königs Wladyslaw, die Umgestaltung der polnischen Nordost-Grenze. Zusammen mit seinem Sohn Leszek, General Przemysl und über 2.000 Soldaten erstürmte er die letzte Feste des Großherzogs Vaisvilkas von Lithuania.

Der Angriff auf Lithuania erledigte zwei Probleme mit einem Streich. Zum einen war das Dauerärgernis Lithuania vom Tisch – immerhin lagen zahlreiche Nationen der zivilisierten Welt mit diesem Volk im Krieg. Darüber hinaus war ein Schwachpunkt im Kampf gegen die Mongolen beseitig – ein toter Herrscher konnte nicht mehr Vasall des Pferdeherren werden. Großherzog Vaisvilkas starb gemeinsam mit seinen Männern.

Im Gefecht um die Dominanz an der Nordostgrenze ließen viele Männer auf beiden Seiten ihr Leben. Polen büßte an disem Tage fast 1.000 tapfere Soldaten ein. Diejenigen, die überlebten, trugen Narben an Knochen und Seele davon. Es waren keine schönen Zeiten, damals, in Nordeuropa.

Als sich der Schlachtenlärm senkte und die polnischen Truppen mit der Sicherung des Schlachtfelds begannen, entdeckten die Soldaten die zerschundene Leiche des tapferen Generals Przemysl. Er war der Anführer der zweiten Heeresgruppe und gehörte zur ersten Welle, die in die schwer befestigte Burg Lithuanias eindrang. Prinz Zbigniew sprach zu seinen Männern und sagte ihnen, dass Polen nun für alle Zeit dieses Land verteidigen müsse damit General Przemysl nicht umsonst gefallen sei.

Wenige Tage darauf übernahmen die polnischen Beamten das Ruder in der vormals letzten Provinz Lithuanias. Das Steuer- und Justizwesen wurde übernommen, Infrastrukturmaßnahmen geplant, eine Kirche beauftragt, Truppen aufgestockt und vieles mehr. Der Bevölkerung wurde klar: Lithuania war vernichtet, Polen ist jetzt an der Macht.

“Bürger Russlands, seht auf diese Stadt” rief Polens Chefdiplomat Miszko Marosz nahe Smolensk dem dortigen Stadtrat zu – und zeigte am Horizont auf die Rauchsäulen der ehemals letzten Provinz Lithuanias. Der findige Außenminister des guten Königs Wladyslaws machte keinen Hehl aus der Gewaltbereitschaft des ponischen Thronfolgers… und außerdem erinnerte er die Russen daran, dass sie mit den Mongolen bereits genügend Probleme hätten. Die Russen wiederrum wollten Frieden mit Polen, hatten sie doch ohne Not vor 4 Halbjahren dem guten König wegen einer ausgebliebenen Schutzgeldforderung den Krieg erklärt. Wladyslaw willigte nach langen Verhandlungen ein, mit den Russen seinen Frieden zu machen. Er gab ihnen sogar Kartenmaterial und Bargeld mit – im Tausch gegen gerade einmal zwei Städte, die die Russen über kurz oder lang sowieso an die Mongolen verloren hätten.

Auf dem Fuße folgte die Friedenserklärung der Russen. Formal hatte Wladyslaw an der Ostgrenze nun Ruhe – war er doch weiterhin mit den Mongolen verbündet und mit den Russen zumindest nicht im Krieg. Er war schon sehr gespannt, wie lange die Ruhe halten würde.

Nach all den schrecklichen Ereignissen und Schlachten nahm Wladyslaw mit dem Papst Kontakt auf. Wlady wollte wissen, wie der Heilige Stuhl zu den Verfehlungen Siziliens und Teutonias stand. Zu seiner Überraschung stellte der gute König der Polen fest, dass der Papst das Verhalten dieser beiden Aggressoren billigte – was ein nahezu unfassbares Zugeständnis des Papstes war. Fast hätte Wladyslaw selbst mit dem Papst gebrochen, hätte dieser ihn nicht auch darauf hingewiesen, dass ab sofort wieder die Möglichkeit zum Ausrufen eines Kreuzzugs bestehen würde. Wladyslaw nahm sich vor, diese Information in Kürze mit dem hohen Allianzrat zu besprechen.

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ein, es waren wahrlich keine einfachen Zeiten im Sommer 1194 AD. Der gute König Wladyslaw sah sich großem innenpolitischen Druck ausgesetzt. Immer wieder nörgelten seine Strategen, dass die Unterstützung Antiochias und der Schutzwall gegen die Mongolen Unsummen verschlang. Stattdessen solle sich der König lieber auf die Eroberung Norwegens konzentrieren, so flüsterten es ihm die Hofbonzen ins Ohr.

Der gute König kam sich dabei sehr alt vor. Keine 10 Jahre zuvor hätte er dererlei Gesocks noch eigenhändig mit seinem schottischen Claymore den Kopf vom Hals getrennt. Aber diese Zeiten waren vorbei. “Das Leben bei Hof macht weich”, dachte sich der Herr der Polen im Stillen.

Überhaupt nicht weich waren die harten Fakten des Geheimdienstes, der die Leistungsfähigkeit des Königreichs Polen mit der der Mongolen und Mauren verglich. Militärisch, Finanziell und sogar bei der Produktivität waren die Polen unterlegen.

Ebenfalls alles andere als weich ging es an der russischen Grenze zur Sache. Die Mongolen waren ernsthaft dabei, ein riesiges russisches Heer auszuhungern. Keine 3 Halbjahre mehr würde Novgorod dem Pferdeherren standhalten. Wladyslaw hoffte auf einen Ausfall der Russen, hatte aber wenig Hoffnung auf einen Sieg.

Aber es gab auch Hoffnung. Der eisenharte Prinz Zbigniew, Sohn des Wladyslaw, brach mit Wladys Enkel Leszek endlich auf um Lithuanias Hauptstadt dem Königreich einzuverleiben. Die Operation “Grenzsicherung”, bei der auch Polens Außenminister Miszko Marosz vor Ort war, würde binnen eines Halbjahres abgeschlossen sein – so die Planung.