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n diesem Halbjahr konnte Polen planmäßig seine Eroberungen in Schottland fortsetzen. Zwei Schlachten wurden geschlagen – und zwar auf die neue Art, wie die Generalität mitteilte. Rund 800 Polen fanden bei der Schlacht um den Norden der englischen Insel den Tod, doch ist die Mission in Kürze vollbracht. Nur noch die schottische Siedlung Dumfries gilt es zu erobern, danach ist Polen in seinen geplanten Grenzen angelangt.

Kronprinz Bronisad gibt bekannt, dass er sich bis auf weiteres der bevorstehenden Niederkunft seines Nachwuchses widmen möchte und er somit Zepter und Reichsapfel vom Tempelberg nicht mehr zu führen vermag. Der Große Rat von Antiochia hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, diese Bürde zu übernehmen. Polen dankt Antiochia und wünscht den Nachkommen Bohemunds allzeit eine gute Hand bei der Herrschaft im Heiligen Land.

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ie Nachricht aus Italien breitete sich wie ein Lauffeuer in Polen aus. “Respekt, Respekt” dachte König Leszek bei sich im Stillen. Die Idee, eine handvoll englische Städte für immerhin 215.000 Goldstücke zu kaufen, hätte auch von Polen stammen können. Aber die Chuzpe zu besitzen, diesen Plan zu verhandeln und den Vertragspartner unmittelbar danach einfach auszulöschen, das trug wahrlich die klare Handschrift der italienischen Fraktion in der Allianz.

Da das englische Festland nun sowieso in Aufruhr ist, befahl Leszek umgehend die Invasion des schottischen Teils der Insel. Im kommenden Halbjahr ist die Übernahme von drei bis vier Siedlungen geplanten.

Darüber hinaus teilt die Admiralität Polens mit, dass der Zugang zur Ostsee dauerhaft für alle Nicht-Allianz-Schiffe gesperrt ist. Hiervon betroffen ist derzeit hauptsächlich eine schottische Flotte…

Leider muss Polen vermelden, dass die Iren sich offenbar auf einem Irrweg befinden. Jedenfalls platzierte Irland ohne Vorwarnung eine erhebliche Streitmacht vor den Toren von Kanalstadt.

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er Sommer 1220 AD war das Jahr der Rebellen. In einem unerhörten Ausmaß nahmen Aufstände im Königreich Polen und den angrenzenden Ländern zu. Im Westen brannten die Städte Deutschlands, in Russland marschierten graue Armeen und im Tiefen Osten war gar die Stadt Sarkel verloren gegangen. Es gab viel zu tun.

Prinzessin Jadwigi löst Bündnis zu Frankreich

“An den Herzog Puccio”, säuselte die junge Prinzessin ihrem Schreiber vor. “Ich, Tochter des Leszek, habe heute höchstpersönlich das polnische Bündnis mit Frankreich aufgekündigt. Hochachtungsvoll, Eure polnische Prinzessin.” Hach, die Kleine war so stolz auf sich. Ihr Vater, Kronprinz Leszek und ihr Großvater, König Zbigniew, hatten ihr erstmals freie Hand bei einer außenpolitischen Entscheidung gelassen. Aus Rücksichtnahme auf die Politik der Allianz hatte sie kurzerhand den Franzosen den Stuhl vor die Tür gesetzt. Sie sah sich schon als ungekrönte Nachfolgerin Ihrer Großtante Agnes von Polen.

Sarkel ist rebellisch

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Nahost-Experte der Polen, war außer sich! “Schreiber, zu mir!” brüllte er durch den Saal, als er die Berichte der Geheimpolizei las. “Schnell, schickte rasch Kunde nach Antiochia. Die Rebellen haben Sarkel, nur ein paar wenige loyale Truppen Antiochias stehen noch vor den Toren der Stadt.” Andrew machte eine Pause, er wusste um die angespannte Situation in der Allianz ob des Manifestums. Doch in dieser Situation musste die Politik zurückstehen, hier hatten Krieger das Wort zu führen. “Richtet Bohemunds Erben außerdem aus, dass Polen zur Befreiung Sarkels Truppen senden kann. So gewünscht, halten wir uns in der Nähe auf und unterstützen einen Angriff Antiochias gegen die Stadt.”

Aufständische in Polen

In Zentralpolen, dem ehemaligen Lithuania und Russland, kamen an allen Ecken und Enden Rebellenheere zum Vorschein. Gut ein halbes Dutzend aufständische Truppen wurden sichtbar, sowohl an den entlegendsten Stellen der Tundra als auch nahe der Hauptstadt. Schlachten wurden geschlagen, Truppen verschoben, selbst die Reservetruppen aus den zahlreichen polnischen Forts kamen zum Einsatz. Die Sitatuion im Inland war und ist angespannt.

Landetruppen vor Königsberg und Danzig

“Schottische Schiffe mit Besatzungstruppen zwischen Danzig und Königsberg gesichtet, erwarte Instruktionen.” Die kurze und knappe Nachricht hätte dramatischer kaum sein können. Die Ostseestädte Polens sind nahezu ohne Verteidigung, die Beziehungen zu Schottland sind nicht besonders ausgeprägt. In aller Eile wurden daher Verteidigungstruppen und maritime Streitkräfte ausgehoben. Die Admiralität ist entschlossen, sowohl die Schotten als auch die in kleinerer Zahl gesichteten Iren notfalls mit Gewalt aus der Ostsee zu entfernen.

Rebellen vor Rom

Es war und ist das Jahr der Rebellen – und das ist wahrlich keine Übertreibung. Selbst vor der Heiligen Stadt stehen die Aufständischen mit einem großen Heer und bedrohen die Siedlung des Herzogs von Mailand. Die päpstlichen Truppen stehen ungerührt daneben und gucken zu, wie die Rebellen auf den ehemaligen Sitz des Pontifex zumarschieren. Sind die Rebellen am Ende die Strafe des Herren für den Frevel am Heiligen Stuhl?

Rebellen im ungarischen Hinterland

Czeslaw Ciesinski, der Statthalter in Pest, lässt Venedig ausrichten, dass ein polnisches Heer bereits auf dem Weg ist, die Rebellen an der gemeinsamen ungarischen Grenze auszumerzen. Weiterhin lässt der Statthalter an Jerusalem versichern, dass Prinzessin Matilda Pegler vom Tempelberg kein Leid geschehen wird. Der Statthalter verbürge sich persönlich für die Sicherheit der Prinzessin auf polnischem Boden, hieß es wörtlich in der Botschaft.

Angriffsziel Dänemark

Der König von Polen gibt bekannt, dass seine Priorität in den nächsten Halbjahren die Übernahme Dänemarks ist. Polen würde es sehr begrüßen, wenn die Vertreter der Allianz sich in Kürze von Dänemark lossagen würden, so sie es noch nicht getan haben. Die Einnahme Dänemarks erfolgt im Rahmen des Manifestum-Plans. Eine Übernahme des rebellischen Frankfurts wird vereinbarungsgemäß nicht durchgeführt, diese Länderei steht fortan Venedig zu.

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m Winter 1218 AD entfesselte König Zbigniew, genannt der Killer, den Zorn seiner Heerscharen über Europa. Er selbst setzte sich persönlich an die Spitze des Angriffs gegen die verhassten Hornhelmträger, deren letzte Zuflucht er höchtpersönlich aushob. Doch lest selbst.

Zbigniew vs. Oslo

Eine polnische Armada tauchte vor Oslo auf, doch da war es auch schon zu spät. Mit über 1.000 Mann und schwerem Belagerungsgerät stürmte Zbigniew von Bord und nahm die teutonische Feste Oslo im Sturm. Der Hochmeister des Ordens fiel der ersten Welle zum Opfer, der Rest war ein reiner Arbeitssieg.

Teutonia ade

“So freue ich mich, euch verkünden zu dürfen, dass der Deutschritterorden unsere Allianzgeschäfte nicht weiter stören wird”, formulierte Zbigniew seinem Schreiber, als er mit einem zufriedenen Lächeln im Thronsaal Oslos Platz nahm. Die Füße auf dem Tisch, das Schwert lässig angelehnt, genoss der König der Polen sichtlich seinen Sieg. Nun blieb ihm nur zu hoffen, dass seinem General in Ungarn ähnliches Schlachtenglück beschieden wäre.

Azov gegen Nürnberg

“An den Herren von Venedig”, fuhr Zbigniew weiter fort, “ich habe meine Diplomaten angewiesen, euch umgehend Nürnberg im Tausch gegen Azov anzubieten. Ich bin nicht stolz auf diesen Handel, will ihn aber sobald als möglich hinter mich bringen. Wie ihr wisst, ist die Entscheidung der Herausgabe Nürnbergs nicht unumstritten – und mit jedem Tag der vergeht, steigt das Risiko einer Störung dieses Geschäfts. Verbunden mit dem Tausch ist die Absprache, dass Hamburg, Skandinavien und Nordengland Polen zugeschlagen werden. Wenn dies euer Wille ist, willigt in den Tausch ein. “

Nürnberger Nabelschau

Verbunden mit dem Schreiben Zbigniews an seinen venezianischen Amtskollegen kam eine Auflistung der Besitztümer der Stadt Nürnberg. Die 11.600 Einwohner erzeugen selbst bei schlechter Ernte ein halbjährliches Steuereinkommen von ca. 1.900 Goldstücken. Da die Stadt bestens vernetzt ist mit den europäischen Metropolen, stehen weitere Einnahmesteigerungen zu erwarten.

Angriff auf Ungarn

Joachim von Gdansk, dem Helden der Schlachten von Königsberg und Marienburg, kam die Ehre zuteil, Polens Ungarnfeldzug zu leiten. Wie es mit dem Dogen von Venedig besprochen war, griff Polen im abgelaufenen Halbjahr an und eroberte die Stadt Buda im Sturm. Unterstützt wurde Feldherr von Gdansk von einem unbekannten Hauptmann namens Wladyslaw. Ein gutes Omen stand über der Schlacht.

Ein Stern leuchtet über Buda

Obwohl das polnische Militär traditionell eher durch günstige denn durch technologisch fortschrittliche Einheiten glänzt, konnte in der Schlacht um Buda erstmals polnische Hochtechnologie eingesetzt werden. Zwei Mangoneln vom Typ V2 nahmen an der Schlacht teil und hielten blutige Ernte auf dem Marktplatz von Buda. Die Heeresleitung bezeichnete den Einsatz dieser Waffe als “kriegsentscheidend”.

Rebellenheer im polnischen Kernland

In einer sich zurückziehenden französischen Kreuzfahrerarmee kam es kürzlich offenbar zu einer Rebellion, in deren Folge sich die Soldaten von Frankreich abwandten und zu rebellischem Gesindel wurden. Leider strolcht dieses Gesindel nun im polnischen Kernland herum, so dass Polen sich zu einer Intervention gezwungen sieht.

Militärparade in Danzig

“Ich bin tief beeindruckt von Jerusalems Militärmacht”, schrieb Andrew von Ungarn an seinen Herren, den König von Polen. Das ließ sich dieser nicht zwei Mal sagen und beorderte umgehend einen Rapport aller polnischen Heeresgruppen, um sie der Allianz zur Verfügung zu stellen. Sodann gilt: nach aktuellen Schätzungen befehligt Polen ca. 10.000 Mann verteilt auf ca. 10 Heere. Dazu kommen noch ein paar Einheiten Stadtwachen und in Forts stationierte Wachgarnisonen.

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m Sommer 1218 AD verfasste König Zbigniew einen Brief an Antiochias großen Feldherren Francis. Die Depesche reiste im Verborgenen und wurde abseits der offiziellen diplomatischen Kanäle zugestellt. Und das stand geschrieben:

“Mein lieber Francis,

ich schreibe Euch in dieser schwerer Stunde, da sich die Allianz auf Messers Schneide befindet. Es war der Wunsch des Großen Herren Bohemund, dass Ihr eines Tages das geliebte Fürstentum führen solltet. Heute ist euer Lehensherr dabei, Euer Erbe zu entwerten und mit dem Fürstentum einen diplomatischen Irrweg zu beschreiten.”

König Zbigniew setzte die Feder ab und sann vor sich hin. Damals, mit Bohemund an seiner Seite, wäre eine solche Situation undenkbar gewesen. Mit dem alten Schlachtross verstand sich der gute König der Polen stets gut. Roger hingegen wurde nicht ohne Grund der Hinterlistige genannt, wohlgemerkt von seinem eigenen Umfeld. Es war eine Schande, dass dieser Mann vor Francis in der Erbfolge stand. Der König fuhr fort…

“Francis, die Ländereien Spaniens und Nordafrikas sind zu klein für das Wachstum von Jerusalem, Venedig und Antiochia. Eine der Mächte muss zum Wohle der anderen weichen. Ich bin der Ansicht, diese Rolle fällt Antiochia zu. Ihr seid militärisch stark, wirtschaftlich gut entwickelt und könnt im Ausgleich Kompensation von Venedig und Jerusalem fordern.”

Erneut machte Zbigniew eine Pause, er schaute angestrengt. Polen war in keiner Weise von den Streitigkeiten in Spanien oder Nordafrika betroffen, dennoch fühlte sich der König als Vertreter einer Großmacht dafür verantwortlich, dass die Allianz gemeinsam prosperieren konnte.

“Wenn Ihr Prinz Roger überzeugen könnt, statt Afrika gen Britannia zu ziehen, so will ich Antiochia mit besten Kräften unterstützen. Konkret biete ich euch an, dass Polen für Antiochia einen Brückenkopf in Europa schaffen wird. Ihr erhaltete von mir eine Siedlung in der Nähe Britannias, von wo aus Antiochia seine Expansion starten kann. Ähnliche Unterstützung könntet Ihr vielleicht auch durch Mailand erfahren, so es denn verhandelt wird. Für eine Übergangszeit würden Venedig und Jerusalem sicherlich auch Gelder an Antiochia abführen, um den Aufbau Antiochias in Europa zu unterstützen.”

Der Herr der Polen setzte den Federkiel ab und seufzte. Er konnte dem jungen Francis nur die Tür offen halten, durchgehen würde dieser selber müssen. Zbigniew hoffte, dass Roger ihm nicht im Wege stehen würde. Falls doch, würden die Herren der Lagune und die des Tempelberges mit Antiochia direkt verhandeln müssen – oder ein Windhundrennen um die besten Ländereien lostreten.

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s ward am späten Abend des Pfingstsonntages 1218 AD, als König Zbigniew im Kreise seiner engsten Angehörigen sinnierte. “Wir brauchen einen gemeinsamen Plan für Europa, meine Freunde. Die jüngsten Nachrichten aus dem Allianzrat lassen mich glauben, dass eine unkontrollierte und überhastete Expansion der fünf Großmächte zum Schaden aller ist. So hört euch denn den folgenden Plan an.”

Zbigniew machte eine bedächtige Pause, holte noch einmal tief Luft und erklärte sein Manifestum Europa: “Ziel des Manifestums ist, alle fünf Großmächte der Allianz in einer gemeinsamen Strategie zu vereinen. Alle Länder dieser Welt sollen unter den Großen 5 aufgeteilt werden. Zunächst sind das die Länder Europas, anschließend die des amerikanischen Kontinents. Gehen wir es der Reihe nach durch.”

Das Fürstentum Antiochia

  • Antiochia erhält im tiefen Osten die Siedlungen Azov und Kutais kostenfrei überantwortet
  • Gleichzeitig übergibt Antiochia seine nordafrikanischen Besitztümer ohne Gegenforderung an Jerusalem
  • Anschließend erhält Antiochia die Insel Irland sowie den größten Teil der Insel England, gemeint ist Mittelengland, als sein Lehen

Die Republik Venedig

  • Venedig überantwortet Azov kostenfrei an Antiochia
  • Venedig übernimmt die Osthälfte Ungarns, gem. Absprache mit Polen
  • Venedig erhält die iberische Halbinsel als Lehen und soll fürdahin die einzige Macht auf der Insel sein

Das Königreich Jerusalem

  • Jerusalem erhält von Antiochia kostenfrei dessen Ländereien in Nordafrika
  • Jerusalem erhält den nordafrikanischen Kontinent als Lehen
  • Jerusalem erhält die Aufgabe, die maurische Gefahr ein für allemal zu bannen

Das Herzogtum Mailand

  • Mailand übernimmt Rom und entledigt Europa des Heiligen Stuhls
  • Weiterhin befriedet Mailand die Ländereien Frankreichs
  • Es übernimmt den südlichen Teil des Heiligen Römischen Reiches
  • Und erhält die englischen Ländereien auf dem Kontinent sowie die Länder Südenglands als Lehen

Das Königreich Polen

  • Übergibt die Siedlung Kutais kostenfrei an Antiochia
  • Befriedet die dänischen, norwegischen und teutonischen Ländereien Skandinaviens
  • Übernimmt den Nordteil des Heiligen Römischen Reiches
  • Und erhält außerdem die Nordspitze Englands als Lehen

Das freie Amerika

  • Jedem Mitglied der Allianz ist ein militärischer Eingriff in Amerika erst dann gestattet, wenn es seinen Verpflichtungen aus diesem Manifest vollständig nachgekommen ist
  • Der Zugriff auf Amerika selbst ist darüber hinaus nicht limitiert, ein jeder möge ob seiner Fähigkeiten dort nach eigenem Gusto agieren

“Der tiefere Sinn dieses Manifests, ist die geregelte Expansion aller fünf Allianzmächte. Natürlich mag es noch Gesprächsbedarf geben und vielleicht muss auch ein Grenzverlauf neu gezogen werden, doch darum geht es nicht. Es geht um eine gemeinsame Strategie, um eine Vision dafür, wie Europa in 20 Halbjahren auszusehen vermag. Dass, meine Herren, ist der tiefere Sinn dieses Manifests.”

Bis in die späte Nacht hinein berieten sich Zbigniew und seine Getreuen, ehe Boten zu sehr später Stunde aufbrachen um die Nachricht im Allianzrat zu verbreiten. Wie wohl würden die Verbündeten reagieren, König Zbigniew war gespannt.

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ie Truppen des Kreuzes marschierten durch Polen. Jäh stöhnten die Bauern unter den Sonderabgaben für den Kreuzzug. Mächtig klapperte der Stahl in den Schmieden. Polen rüstet sich für den Krieg.

Mongolias Kriegerkaste

Nahe Bulgar, der mongolischen Stadt nördlich des Kreuzzugsziels, hat die polnische Geheimpolizei eine große Truppenansammlung der Pferdemenschen ausfindig gemacht. 6 große Truppen mit jeweils über 1.000 Reitern stehen allein an dieser Stadt bereit, den Christen einen blutigen Empfang zu bereiten.

Kein Leid den Kreuzfahrern

Der König von Polen gibt bekannt, dass allen Kreuzfahrern auf polnischem Boden kein Leid geschehen soll. Kein Angriff soll sie auf ihrem Wege stören, kein langes Messer soll den Heerführern in den Rücken stechen. Der Allianzrat wird gebeten, diese Entscheidung auf polnischem Boden zu respektieren.

Showdown der Kreuzfahrer

Der ungarische Thronfolger trifft in diesen Tagen mit seinem Heer auf die Mannen des mongolischen Thronfolgers. Ungarn befindet sich im Kreuzzug, Mongolia im Dschihad. Beide Heere liegen sich unmittelbar gegenüber, nordöstlich der Nordgrenze Ungarns wurden sie gesichtet. Beten wir für unsere christlichen Brüder, auf das sie siegreich seien.

Iasi ist schwarz

Die Vorstandsvorsitzende des Trust lud zu einer Pressekonferenz auf der Krim. Nicht ohne Stolz verkündete sie dort, dass “bereits nach 9 Halbjahren unser Investment in Iasi planmäßig schwarze Zahlen schreibt. Dank der Unterstützung Antiochias haben wir rund 20.000 Goldstücke in die ehemals ungarische Feste investiert und sie zu einer blühenden Handelsstadt umgebaut. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns bekannt zu geben, dass wir bereits in Kürze eine neue Immobilienanleihe auflegen werden.”

Aufteilung Ungarns

Das Königreich Polen schlägt vor, die fünf verbliebenen ungarischen Städte zwischen Venedig und Polen aufzuteilen.

Aufgrund der regionalen Beschaffenheit regt Polen folgende Verteilung an:

  • Preslav, Bukarest und die Hauptstadt Bran gehen an Venedig
  • Buda und Pest gehen an Polen, zusammen mit der Option auf Wien

Ungewiss ist derzeit noch der Zeitpunkt der Übernahme. Polen vermag den Zeitpunkt heute noch nicht zu bestimmen, da der Krieg gegen die Pferdemenschen Priorität genießt.

Jerusalem mit dem Rücken zur Wand

Am Ende des Halbjahres erreichte den Königshof die Kunde, dass Ägypten einen Großangriff auf das Heer von Prinz Anselm gestartet hat. Über 700 Ägypter rennen gegen eine kleine Bande von gut 200 treuen Soldaten des Tempelbergs an. Der Königshof wünscht dem Thronfolger Jerusalems alles Gute!

Neues aus der Gerüchteküche

Unbestätigt, aber hartnäckig, hält sich das Gerücht, dass Polen bis zu vier Kreuzfahrerheere binnen vier Halbjahren mobilisieren wird. Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, stehen rund 3.000 Mann bereit, für das Kreuz nach Osten zu ziehen. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau werden bereits große Heerschauen gehalten.

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inter, 1208 AD. Der Papst hat einen Kreuzzug gegen Mongolia ausgerufen, den Verbündeten Polens im Fernen Osten. König Zbigniew sah sich einer Zwickmühle ausgesetzt, wollte er doch einerseits Mongolias Macht begrenzen, andererseits aber noch nicht in einen offiziellen Krieg eintreten. Er löste das Problem auf seine Art.

Mongolias Dschihadisten

Der polnische Geheimdienst berichtet, dass der Tronfolger Mongolias mit einer Armee voller Dschihadisten östlich von Kiev operiert. Die polnische Grenze scheint nicht direkt gefährdet, dennoch wurde die Grenzschutzgruppe Kiev in erhöhte Wachsamkeit versetzt. Kiev ist sicher – aber offensichtlich auch sicher nicht das Ziel des Dschihad.

Zagreb wird rebellisch

Die polnische Geheimpolizei berichtet an Venedig, dass Zagreb in diesem Halbjahr rebellisch geworden ist und die deutschen Besatzer vertrieben hat. Leider ist die Stadt immer noch verpestet, ein Einmarsch bleibt somit riskant.

Trust investiert auf der Krim

Der Trust, seines Zeichens die polnische Institution zur Stärkung Polens auf nichtmilitärische Weise, hat wieder zugeschlagen. Rund 16.000 Goldstücke werden über einen Zeitraum von 20 Halbjahren an Mongolia abgeführt, im Gegenzug räumten die Pferdeherren Krim-Stadt. Andrew von Ungarn zog nebst Gattin Agnes von Polen noch im selben Halbjahr auf der Krim ein, um von dort die weiteren Operationen gegen Mongolia zu koordinieren.

Der Fall Ungarn

Das Königreich Polen fragt im Allianzrat an, ob neben Venedig und Polen weitere Mächte an der Übernahme Ungarns interessiert sind. Interessenten werden gebeten, sich binnen zwei Halbjahren zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist wird Polen einen Plan zur regionalen Aufteilung Ungarns forcieren.

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iele Monde ist es her, dass König Zbigniews Masterplan ersonnen und veröffentlicht wurde. Bei einer heutigen Überprüfung des Plans stellte das königliche Controlling fest, dass Polen auf einem guten Weg ist. Doch genug des Eigenlobs, hier das Neueste aus Nordeuropa.

Probleme mit Hexen

In Osteuropa sichtet die polnische Geheimpolizei vermehrt Hexen. Das Aufkommen dieser gottlosen Brut beunruhigt den polnischen Königshof. Der Allianzrat wird ermuntert, aufstrebende Priester gen Osten zu senden.

Hochzeit von Katharzina

Prinzessin Katharzina, besser bekannt als die inoffizielle Nachfolgerin von Prinzessin Agnes von Polen, hat in diesem Halbjahr den Bund der Ehe geschlossen. Sie residiert mit ihrem Ehemann Joachim nahe Memelstadt, ein Einsatz der jungen Familie an Polens Ostfront steht zu erwarten.

Krieg im Norden

Die polnischen Späher berichten, dass sich Norwegen und das Teutonische Reich gewaltige Schlachten liefern. Es steht zu erwarten, dass Norwegen aus diesem Konflikt als Verlierer hervorgehen wird, da Teutonia eine massive militärische Übermacht aufbringt.

Gerüchte & Kolportiertes

  • Der Trust begrüßt die Destabilisierung Ungarns durch Venedig. Polen schlägt vor, eine Aufteilung Ungarns zwischen Venedig und Polen kurzfristig abzusprechen. Vorschläge erwünscht – gerne auf Basis des Masterplans (s. Region 3).
  • Das Königreich Polen geht davon aus, dass Antiochia den Kreuzzug gegen Mongolia offiziell ausruft.
  • Polen hat die deutsche Stadt Prag für 16.000 Goldstücke gekauft.

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as abgelaufene Halbjahr war das Jahr des Trust! Zur Erinnerung: König Zbigniew hatten den Trust gegründet, um die nichtmilitärische Arbeit des Königreichs besser koordinieren zu können.

Krim infiltriert

Dem Masterplan des Großen Königs folgend, hat die Geheimpolizei die Siedlung Cherson auf der Krim infiltriert. Die Siedlung soll zum rebellieren gebracht werden, anschließend wird Andrew von Ungarn die Krim mit polnischen Mannen befrieden.

Pest breitet sich aus

Welche Ironie des Schicksals! Die Pest war in Pest ausgebrochen… und hat sich nun über Buda nach Wien verbreitet. Der Trust ist mit einer nicht näher genannten Anzahl Geheimpolizisten vor Ort. Gerüchten Zufolge verfügt das Königreich nun über die Möglichkeit, Bio-Angriffe gegen seine Feinde durchführen zu können. Dem Masterplan folgend hofft Polen auf eine weitere Destabilisierung Ungarns. Dem Allianzrat wird Zugriff auf die Pest-Erreger eingeräumt.

Neue Siedlung in Amerika entdeckt

Ein Händler des Trust entdeckte die Siedlung Miccosukee in Nordamerika. Langsam aber sicher verfeinert sich die Karte des bisher unentdeckten Kontinents. Der Hanseatische Rat plant eine Ausschreibung zur Finanzierung einer Armee, um einen Stützpunkt vor Ort in Amerika zu erobern.

Diplomatische Vertretung in Rom

Nach langen Jahren der Abwesenheit wurde in diesem Halbjahr die polnische Botschaft nahe Rom wieder durch einen Gesandten des Königs besetzt. Sämtliche Geld- und sonstigen Transfergeschäfte können somit wieder zuverlässig in zivilisierten Landen durchgeführt werden.

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m Winter 1206 AD erklärten die Mongolen den Russen den Krieg. Der Ostblock wankte – und Polen war mittendrin statt nur dabei.

Kriegserklärung Mongolias an Russland

Die Pferdeherren kündigten es unumwunden an: “Wir werden Russland angreifen. Wie wird sich Polen hierzu stellen?”. König Zbigniew stand vor einer harten Wahl. Einerseits war Polen der Protektor Russlands, andererseits hatte der russische Vasall seinen Lehnsherren mehrfach enttäuscht und Anlass zum Ärger geboten. Letztlich fiel die Entscheidung gegen Russland.

Mongolen rücken auf breiter Front an

Die polnische Geheimpolizei übermittelte schockierende Berichte ob der militärischen Stärke der Pferdeherren. Sie kommen mit massig Truppen aus dem Tiefen Osten… hoffen wir, dass sie bei Russland halt machen.

Krieg gegen Russland

Um den Mongolen keinen strategischen Vorteil zu lassen, ordnete Prinz Leszek unmittelbar nach der Aufkündigung der Allianz einen Angriff gegen Russland an. Polen würde auf seinen Anteil am Kuchen nicht verzichten.

Leszek greift durch

Den ersten Sieg des Tages feierte Prinz Leszek höchstselbst, der in einem tollkühnen Angriff gegen ein russisches Heer auch gleich eine Stadt einnahm.

 

 

Russland verliert seinen König

Im Gefecht gegen Prinz Leszek lies der König der Russen sein Leben. Friede sei mit ihm!

 

 

 

Dschihadisten ausspioniert

Die polnische Geheimpolizei lässt den Verbündeten im Allianzrat weitere Informationen zukommen, wie die Kreuzzugstruppen der Mongolen aufgestellt sind. Es kommt jede Menge militärisches Potenzial auf das Ziel des Dschihads zu.

Terror auf breiter Front

Die Geheimpolizei gibt bekannt, dass Attentäter und Saboteure Zbigniews Masterplan wunschgemäß unterstützt haben. Übel übel: Die Gerüchteküche besagt, dass die geheime Geheimpolizei derzeit nahe Ungarn mit dem Überträgervirus der Pest experimentiert.

Trust sendet 9 Helden nach Amerika

Die Glorreichen Neun, ein Team aus spezialisierten Händlern, Exorzisten und Fernaufklärern hat in diesem Halbjahr die heimischen Gefilde verlassen und ist auf dem Weg nach Amerika. Der Trust lässt seine Muskeln spielen.

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ommer, 1205 AD. Das Königreich Polen arbeitet fieberhaft an der Umsetzung von Zbigniews Masterplan. Geheimpolizei, Militär und Trust rotieren auf Hochtouren. Klar, dass da viel Neues zu berichten ist.

Pest in Pest

Die Geheimpolizei hat mitgeteilt, dass in der ungarischen Stadt Pest die Pest ausgebrochen ist. Die Schwächung der Ungarn passt perfekt zum großen polnischen Masterplan.

 

Norwegen verliert Prinzessin

Der Auftrag lautete: Schwächen Sie Norwegen. Die Antwort der Geheimpolizei folgte auf dem Fuße: die norwegische Prinzessin Svana starb vor einer teutonischen Siedlung.

 

Mongolia betritt polnischen Raum

Troiden von Jansbork, ein hochdekoriertes Familienmitglied im Fernen Osten (Masterplan Region 4) hat in diesem Halbjahr mongolische Truppen in seinem Land entdeckt. Ihre Anwesenheit dort ist aufgrund der bestehenden Verträge legal, jedoch nicht erwünscht.

Mongolia sendet hunderte Dschihadisten

In Russland wurde eine mongolische Dschihadisten-Armee entdeckt. Gut 500 Soldaten bewegen sich aus Mongolia auf das Ziel des Dschihad zu. Ob das Ziel tatsächlich Konstantinopel ist, konnte der polnische Geheimdienst nicht bestätigen.

Mongolias Oberboss entdeckt – Belohnung ausgesetzt

Der oberste Pferdeherr der Mongolen, Khan Ögedei, wurde an der Ostgrenze Mongolias in der Burg Belo Ozero entdeckt. Sollte Herr Ögedei eines nicht-natürlichen Todes sterben, offeriert der polnische Geheimdienst dem Verantwortlichem eine Kopfprämie von 1.000 Goldstücken.

Norwegen gegen Dänemark

Die polnische Geheimpolizei gibt bekannt, dass Norwegen auf Kosten von Dänemark expandiert. Diese Entwicklung missbilligt der König von Polen ausdrücklich.

 

Neues aus der Gerüchteküche

Mongolia hat im vergangenen Halbjahr offenbar sein Bündnis mit Russland aufgekündigt. Auch aufgrund dieser Entwicklung soll der König angeordnet haben, in zwei Halbjahren gegen zwei russische Siedlungen vorzugehen. Weiterhin wird erwogen, Moskau von Mongolia einnehmen zu lassen.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Polen Militärtruppen an seine Grenze zu Ungarn beordert hat. Offiziell wird dies weder bestätigt noch dementiert.

Prinzessin Katharzina hat ernsthaft erwogen, den Sommer über beim Thronfolger Antiochias zu verbringen. Ein gutaussehender Herr aus Fernen Osten und eine charmante Prinzessin aus Polen… das könnte die Story der Hohen Gesellschaft von Antiochia und Polen werden. Bahnt sich hier die Märchenhochzeit des Jahrhunderts an?

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er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert