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O
h welch’ schwarzer Tag, welche Trauer, welcher Schmerz. Polen beklagt heute den Verlust seines größten Helden denn unser guter König Zbigniew ist von uns gegangen. Friedlich entschlafen ist er in der Feste Oslo, in Sichtweite der Dänen und Norweger, wo er wache hielt nach Osten und nach West. Wir wären dir überall hin gefolgt, unser Bruder, unser Hauptmann, unser König, doch diesen Weg musst du alleine gehen.

Zbigniews letzte Ruhestatt

Dem Weg seines Vaters folgend, wurden die sterblichen Überreste des Königs in die Familiengruft nahe Krakau gebracht. Dort liegt er nun, Polens größter König, neben seinem Ahnherr. Seite an Seite wachen Zbigniew und Wladyslaw nun über die Sterblichen, die die Geschicke Polens zu lenken haben. Mögen die Geister der Altvorderen den Lebenden beistehen.

Familiengeschäfte

Die Trauerfeier zu Ehren des Königs fand im engsten Familienkreis statt. Neben Altkönigin Dorotha, der Frau des Verstorbenen, nahmen seine drei noch lebenden Nachkommen nebst Partnerinnen sowie 12 Enkel an der Begräbniszeremonie teil. Agnes von Polen und Andrew von Ungarn mussten der Feier fernbleiben, da sie dienstlich im Nahen Osten zu tun hatten und unabkömmlich waren.

Altkönigin Dorotha, Prinzessin Jadwigi und König Leszek

 

Rückblick 1201 AD – Zbigniew übernimmt die Macht

Mit dem Tod des guten Königs Wladyslaw übernahm Zbigniew im Alter von 40 Jahren das Königsamt in Polen. Polen hatte damals etwa 40% seiner heutigen Größe. Zbigniew sah sein Reich durch zahlreiche Gefahren bedroht, Teutonen, Russen, Mongolen, Ungar und Deutsche rasselten mit den Säbeln, so wie einst auch Lithuania. Kurzum: An ihrer aller Ende waren Zbigniew und seine Mannen beteiligt.

Polen im Jahre 1221 AD

Heute übergibt unser Herr Zbigniew einen gut bestellten Hof an seinen Nachfolger. Das Land prosperiert, ist schuldenfrei und hat eine international anerkannte AAA+ Bonität. Polnische Berater sind überall gern gesehen, selbst beim aktuellen Kreuzzug ist das Land vertreten. In den 21 Jahren seiner Herrschaft hat Herr Zbigniew Polen in eine strahlende Zukunft geführt – und seinem Nachfolger wahrlich große Fußstapfen hinterlassen. Der König ist tot, hoch lebe der König! König Leszek und Prinz Bronisad, sie leben hoch! Hoch! Hoch!

Randnotizen

  • Die Finanzadministration zeigt sich verwundert, dass Polen in diesem Halbjahr seine liquiden Mittel auf einen zweistelligen Betrag absenken konnte. Experten sprechen davon, dass die Märkte aufgrund des plötzlichen Todesfalls unerwartet nervös reagiert haben.
  • Die Generalität gibt bekannt, dass kommendes Halbjahr der präventive Erstschlag gem. Anordnung von König Leszek gegen Dänemark erfolgen kann. Es sollen vier Siedlungen zeitgleich erobert werden.
  • Der königliche Baumeister gibt bekannt, dass Danzig zu Ehren des Altkönigs Zbigniew besonders schöne Ballistentürme erhalten wird.

I
m Sommer 1218 AD verfasste König Zbigniew einen Brief an Antiochias großen Feldherren Francis. Die Depesche reiste im Verborgenen und wurde abseits der offiziellen diplomatischen Kanäle zugestellt. Und das stand geschrieben:

“Mein lieber Francis,

ich schreibe Euch in dieser schwerer Stunde, da sich die Allianz auf Messers Schneide befindet. Es war der Wunsch des Großen Herren Bohemund, dass Ihr eines Tages das geliebte Fürstentum führen solltet. Heute ist euer Lehensherr dabei, Euer Erbe zu entwerten und mit dem Fürstentum einen diplomatischen Irrweg zu beschreiten.”

König Zbigniew setzte die Feder ab und sann vor sich hin. Damals, mit Bohemund an seiner Seite, wäre eine solche Situation undenkbar gewesen. Mit dem alten Schlachtross verstand sich der gute König der Polen stets gut. Roger hingegen wurde nicht ohne Grund der Hinterlistige genannt, wohlgemerkt von seinem eigenen Umfeld. Es war eine Schande, dass dieser Mann vor Francis in der Erbfolge stand. Der König fuhr fort…

“Francis, die Ländereien Spaniens und Nordafrikas sind zu klein für das Wachstum von Jerusalem, Venedig und Antiochia. Eine der Mächte muss zum Wohle der anderen weichen. Ich bin der Ansicht, diese Rolle fällt Antiochia zu. Ihr seid militärisch stark, wirtschaftlich gut entwickelt und könnt im Ausgleich Kompensation von Venedig und Jerusalem fordern.”

Erneut machte Zbigniew eine Pause, er schaute angestrengt. Polen war in keiner Weise von den Streitigkeiten in Spanien oder Nordafrika betroffen, dennoch fühlte sich der König als Vertreter einer Großmacht dafür verantwortlich, dass die Allianz gemeinsam prosperieren konnte.

“Wenn Ihr Prinz Roger überzeugen könnt, statt Afrika gen Britannia zu ziehen, so will ich Antiochia mit besten Kräften unterstützen. Konkret biete ich euch an, dass Polen für Antiochia einen Brückenkopf in Europa schaffen wird. Ihr erhaltete von mir eine Siedlung in der Nähe Britannias, von wo aus Antiochia seine Expansion starten kann. Ähnliche Unterstützung könntet Ihr vielleicht auch durch Mailand erfahren, so es denn verhandelt wird. Für eine Übergangszeit würden Venedig und Jerusalem sicherlich auch Gelder an Antiochia abführen, um den Aufbau Antiochias in Europa zu unterstützen.”

Der Herr der Polen setzte den Federkiel ab und seufzte. Er konnte dem jungen Francis nur die Tür offen halten, durchgehen würde dieser selber müssen. Zbigniew hoffte, dass Roger ihm nicht im Wege stehen würde. Falls doch, würden die Herren der Lagune und die des Tempelberges mit Antiochia direkt verhandeln müssen – oder ein Windhundrennen um die besten Ländereien lostreten.

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n Polen war sie dieser Tage spürbar, die Zeit zwischen den Zeiten. Die teutonische Epoche neigt sich dem Ende, Friede herrscht in weiten Teilen Polens. Nur im Nordwesten des Landes rumort es, trachtet doch der gute König Zbigniew danach, Teutonia mit einem Überraschungsangriff von der See in drei Halbjahren ein für allemal aus Europa zu tilgen.

Krim-Feste wird ausgebaut

Der Johanniterorden gab bekannt, dass er auf der Krim eine Niederlassung einzurichten gedenkt. Die Anwesenheit der Bruderschaft wird von der polnischen Regierung ausdrücklich begrüßt und finanziell unterstützt. Andrew von Ungarn, der Verwalter der Krim, ließ hierzu verlauten “dass das ehemalige Mongolia mittlerweile ein vollständig integrierter Teil des Königreichs Polen ist.”

Ungarische Führung in Buda und Pest

Der polnische Geheimdienst gibt im Zuge des behördenübergreifenden Aktenaustauschs bekannt, dass der König der Ungarn in Pest verweilt. Auch sein Stellvertreter ist nicht allzu weit entfernt, er sitzt in Buda und wartet offenbar auf eine Erleuchtung. Die polnische Generalität bestätigt in diesem Zusammenhang, dass es einen Erstschlag nach Ablauf drei weiterer Halbjahre gegen Ungarn geben wird.

Gerüchteküche

Wir befinden uns im Sommerloch – und wie eh und je schwappt die Gerüchteküche in dieser Zeit besonders hoch. Folgendes wird aus Polen gemunkelt:

  • Andrew von Ungarn soll befohlen haben, dass von der Krim aus im nächsten Halbjahr eine Expedition nach Amerika gesandt wird. “Ehe ich diese guten Truppen in Rente schicke, sende ich sie in den Tiefen Westen”. Die Reise soll ca. 15 Halbjahre dauern. Ziel des Ganzen ist, einen Brückenkopf für die Allianz zu errichten. Mitstreiter und Abenteurer sind eingeladen, sich anzuschließen.
  • Bei Hofe zu Danzig fragt man sich, nach welchem Schema Antiochia und Jerusalem sich Nordafrika aufzuteilen gedenken. Auch wird angeregt, ob nicht eine der beiden Mächte Spanien befrieden könne. Spanien wird von den Mauren im Würgegriff gehalten und wird außerdem von keinem Mitglied der Allianz beansprucht.

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m Winter 1215/1216 AD vernahm jedermann und jedefrau im Westen Polens große Geschäftigkeit. Vom ersten Schock ob Teutonias Stärke erholt, sammelte sich das Reich und bereitete den Totalen Krieg gegen Teutonia vor. Und das ward zu berichten…

Burgen zu Städten

Im Osten Polens, auf den Gebieten der ehemaligen Mongolei, wurden auf Geheiß des Königs die Burgen Christburg und Ryazan zu Städten umgebaut. Blühende Landschaften, Handel und Fröhlichkeit sollten das Bild vom “neuen Osten” prägen. Ein Hoch auf unseren Visionär, König Zbigniew!

Bohemunds Söhne, Polen braucht euch!

In der Hafenstadt Kutais, am ehemaligen polnischen Brückenkopf zu Mongolias Südgrenze, ersucht in diesem Halbjahr der örtliche Truchsess offiziell die Hilfe Antiochias. Er sandte einen Boten ins Fürstentum, um dort die missliche Lage zu verkünden. In Kutais kommen die Christen auf keinen grünen Zweig – und Polen vermag es nicht aus eigener Kraft, genügend Priester in die Stadt zu bringen. Würde Antiochia den Polen in dieser schweren Stunde beistehen und Bohemunds letzten Willen, einem starken Bündnis zwischen den beiden Staaten, einmal mehr zur Geltung verhelfen?

Wachstum außer Kontrolle

Pawol der Ehrenwerte, ein erfahrener und zutiefst loyaler Haudegen des Königreichs, meldete in diesem Halbjahr ebenfalls Probleme aus dem tiefen Osten Polens. In der Stadt Bulgar am Ostrand ist – wider erwarten – das Bevölkerungswachstum völlig außer Kontrolle geraten. Trotz hoher Steuern und sichtbaren Kriegsschäden wächst die Bevölkerung rapide. Ernährungs- und Hygieneprobleme bereiten der örtlichen Administration bereits große Sorge. Beten wir, dass nicht erst die Pest das Wachstum stoppt.

Spanien soll wieder in den Club

Das diplomatische Außenamt Polens musste in diesem Halbjahr Verhandlungen mit einer spanischen Prinzessin im polnischen Hohheitsgebiet abbrechen, da in der gegenwärtigen Situation keine sinnvollen diplomatischen Handel möglich erschienen. Das Außenamt empfiehlt, dass der Allianzrat seine Bündnisse einheitlich gestalten sollte.

Bekommt Jerusalem Stützpunkt in Nordeuropa?

“Warum können diese Leute vom Tempelberg ihre Verhältnisse nicht ordnen?” polterte König Zbigniew durch den Thronsaal, als er den Rapport des Außenamtsleiters empfing. “Mein Gott, ist es denn wirklich so schwer, die Allianz mit Teutonia zu kündigen?” Der aufs äußerste erregte König gab wenig auf seine Berater, die ihm glauben machen wollten, Jerusalem hätte schlichtweg keine Diplomaten vor Ort. Nicht in Paris, nicht in London, nichtmal in Frankfurt, Danzig oder sonstwo in Nordeuropa. Diese akute Unterrepräsentanz war einer Großmacht des Nahen Ostens unwürdig, befand der König. “So richtet denn dem Herrn vom Tempelberg aus: wenn er einen Stützpunkt in Nordeuropa sucht, wird Polen ihm eine Region im Tausch für eine gleichwertige Siedlung geben. Gesprochen und verkündet!”

Schlachthaus Marienburg

Die letzte teutonische Stadt auf Kontinentaleuropa ist die Festung Marienburg. Schätzungsweise 1.200 Hornhelmträger stehen hier hinter dicken Festungsmauern unter Waffen. Um Marienburg herum formiert Polen seinen Truppen – und plant den Angriff in zwei bis drei Halbjahren. Gut 3.200 Mann werden bis dahin vor Ort sein, angeführt von König Zbigniew höchstpersönlich. Sogar Kronprinz Leszek erwägt eine Teilnahme am Unternehmen “Fleischwolf”.

Kalmar in Gefahr

Im äußersten Nordwesten des polnischen Staatsgebiets holt unterdessen Teutonia zum Gegenschlag aus. Zwei schwer bewaffnete Heere sind auf dem Weg zu einer der größten Städte Polens, der Handelsstadt Kalmar. Kalmar ist eine große und reiche, aber leider auch militärisch unterentwickelte Stadt. Die örtliche Administration hat zwar jede Menge Truppen dort versammelt, jedoch zumeist nur einfache Speerträger oder Bogenschützen. Schwere Zeiten stehen bevor.

Der alte Mann in Rom soll weg

“So sendet denn dies an meinen Freund, den Dogen”, fuhr Zbigniew in Gedanken versunken fort:

  1. Die römische Autorität wird nicht länger von Polen befürwortet. Stattdessen wünschen wir uns, dass Mailand seine Truppen gegen Rom zu Felde ziehen lässt und die klerikale Knute in die Hände des Allianzrates legt.
  2. Polen regt an, dass Venedig den Vorstoß Mailands unterstützt. Im Gegenzug soll Mailand den Venezianern angemessene Unterstützung bei der Eroberung von Siedlungen des Deutschen Reiches leisten.
  3. Solange der Konflikt mit Rom und dem Deutschen Reiche besteht, wird Polen nicht auf einen Krieg gegen Ungarn drängen. Stattdessen soll es Venedig obliegen, den rechten Zeitpunkt zu benennen.
  4. Polen selbst wird innerhalb der nächsten sechs Halbjahre keinen Angriff gegen das Deutsche Reich unternehmen, da zunächst der Krieg gegen Teutonia und später eventuell noch die Befriedung Ungarns durchgeführt werden soll. Die militärischen Kapazitäten genügen für eine Sicherung der polnischen Grenzen zum Reich, nicht jedoch für einen Angriff in dieser Zeit.

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ieg! Der große Kreuzzug gegen die Pferdemenschen war vollendet. Die Söhne Polens konnte nach Hause zurückkehren. Eine Zeit des Abschieds, eine Zeit der Kündigungen stand bevor.

Außenminister Mieszko Marosz wirft hin

Der Chefdiplomat Polens, die Allzweckwaffe der Diplomatie, ist im Alter von 61 Jahren aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Der Top-Diplomat setzte sich nahe Hamburg zur Ruhe, wo er sang und klanglos von der Bildfläche verschwand.

Polen steht zu Antiochia

Es war noch früh am Morgen, als ein Bote des Heiligen Römischen Reiches am Hofe zu Danzig erschien. Voller Zorn ließ er König Zbigniew wissen, dass “der Brudermörder Francis von Antiochia” die deutsche Stadt Sarkel belagern würde. Das Reich forderte Polen auf, Stellung zu beziehen – was kurzerhand geschah. Dem Boten wurde bedeutet, dass Polen nichts von den Plänen Deutschlands hält, Lebensraum im Fernen Osten zu erschließen. Die Allianz zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Polen ist somit beendet.

Teutonen fristgerechet gekündigt

“Wir sind die vertrauenswürdigste und zuverlässigste Nation auf dieser Welt”, polterte König Zbigniew der Generalität entgegen. “Ich bestehe auf einer ordentlichen Kündigung der Allianz zu Teutonia, ehe wir den Hornhelmträgern militärisch in den Hintern treten. Los! Sendet einen Boten und kündigt an, dass wir Teutonia binnen zwei Halbjahren vom europäischen Festland werfen wollen!”

Randnotizen aus den Provinzen:

  • Im Fernen Osten beginnt auf polnischem Territorium der Umbau des ehemaligen Mongolias. Soldaten werden entlassen, die Festung Ryazan wird zur Stadt umgebaut und entlang der großen Handelsstraßen schießen Wachtürme und Forts aus dem Boden. Die Zivilisation hält Einzug.
  • Das Königreich Polen gibt bekannt, dass die Maxime “Handeln und handeln lassen” die polnische Position gut wiedergibt. Es gibt derzeit keinen Anlass, etwas an den Aufenthaltsrechten fremdländischer Händler zu ändern.
  • Die Generalität Polens gibt bekannt, dass Polen in 4 Halbjahren zum Angriff gegen die ungarischen Städte Buda und Pest bereit ist.
  • Ein Angriff gegen das Heilige Römische Reich steht hingegen weiter nicht auf der polnischen Agenda.

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olen im Winter 1213/1214 AD. Überall im Königreich ist der Krieg zu spüren. Soldaten marschieren, junge Frauen weinen und eine düstere Stimmung liegt über dem Land.

Boleslaw ist tot – ermordet!

Der zweitgeborene Sohn von Wladyslaw “McKinsey”, seine Hohheit Boleslaw der Ehrenwerte, wurde in seinem trauten Heim Opfer eines feigen Mordanschlags. Die Geheimpolizei ist aufs äußerste besorgt ob dieser Entwicklung. König Zbigniew hat Konsequenzen angeordnet. Die verbliebenen drei Geschwister des alten Wladyslaw haben sich an geheime Orte in Polen zurückgezogen.

Handelsplatz Polen begrüßt ausländische Händler

Der Trust von Polen gibt bekannt, dass ausländische Händler weiterhin gute Geschäfte in Polen machen dürfen. Es wird jedoch darum gebeten, bereits von Polen besetzte Handelsplätze unberührt zu lassen. Darüber hinaus sollen Handelsplätze freigemacht werden, sofern die polnische Administration dies explizit wünscht.

In die Bresche

Die Situation vor Sarkel war dramatisch: Das Heilige Römische Reich belagerte an der Seite Antiochias die Stadt Sarkel. Vor ihnen die Tore des Feindes, hinter ihnen sieben große Feinesheere – allesamt nur einen Steinwurf entfernt. Ob dieser Gefahr warfen sich zwei polnische Kreuzfahrerheere in die Bresche, auf das den Alliierten der Rücken freigehalten werde.

Militärpräsenz vor Rom missfällt Polen

König Zbigniew gibt bekannt, dass er ob der militärischen Gebärden vor Rom verstimmt ist. Dem König ist nicht klar, was den neugewählten Papst zu dieser unnötigen Machtdemonstration bewegt. Polen hofft, dass in Kürze wieder Ruhe in Mittelitalien einkehren wird.

Das Ende des Kreuzzugs?

Zum Jahreswechsel 1213/1214 erreichte den Königshof in Polen eine Nachricht. Vor Sarkel war es zu einem großen Gefecht gekommen. Das Heilige Römische Reich hatte zum Sturm auf Sarkel geblasen, unterstützt von Antiochia. Da der Angriff zur Nacht erfolgte, musste Sarkel ohne Verstärkungstruppen kämpfen – und fiel. Ist das das Ende des Kreuzzugs?

Notizen am Rande

  • Der Herr Zbigniew lässt dem Dogen von Venedig ausrichten, dass es ihm eine Ehre war, Venedig helfen zu dürfen. Eine Kompensation für den brüderlichen Beistand ist nicht erforderlich.
  • Der Herr Zbigniew lässt den Allianzrat wissen, dass er bis auf weiteres sich nicht an den Angriffen gegen das Heilige Römische Reich beteiligen wird.
  • Weiterhin gibt der Trust bekannt, dass mit Revolutionen im äußerstesn Nordosten der polnisch besetzten Mongolei gerechnet werden muss. Durchreisendes Volk wird gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren.
  • Die Generalität lässt bei Venedig anfragen, ob es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem Ungarn reintegriert werden soll?
  • Die Generalität lässt bei Antiochia anfragen, ob der Träger der Heiligen Lanze Bohemunds gewillt ist, Mongolia mit Stumpf und Stiehl niederzumachen?

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s war der Sommer 1213 AD, als Polen seine Unschuld verlor. In der gewaltigen Schlacht um die mongolische Feste Bulgar kam es zu einem Gemetzel epischen Ausmaßes – auf beiden Seiten waren die Verluste gewaltig. Doch lest selbst.

Die Schlacht um Bulgar

Nicht weniger als 1.400 Soldaten und vier polnische Generäle traten zur Schlacht um Bulgar an. Die Truppen waren verteilt auf zwei Heeresgruppen. Ihnen gegenüber stand Khanzada Batu der Verrückte mit insgesamt rund 800 Mannen. Die Schlacht kostete rund 1.000 polnischen Soldaten das Leben, darunter auch die Seele des Generals Troiden von Jansbork.

Pawol der Ehrenwerte zum Großmeister ernannt

General Pawol wurde ob des Sieges bei Bulgar von seinen Rittern zum Großmeister gewählt. Die Großmeisterwürde nahm der General mit Freuden an, auch wenn sie den Verlust seines Sohnes Troiden bei der Schlacht nicht wett machen kann.

Neues vor Azov

Der polnische Geheimdienst gibt bekannt, dass die venezianische Enklave Azov weiterhin von Mongolia bedroht wird. Vier Heere der Pferdemenschen befinden sich direkt hinter der mongolisch-venezianischen Grenze und warten nur darauf, zuzuschlagen. Polen hat seine beiden südlichen Kreuzfahrerheere bis auf weiteres zum Schutze der Stadt abgestellt.

Kondolenz an Venezia

Das Königreich Polen betrauert den Tod des Herren Doge Cristiano. Der Doge war ein geschätzter und wohlverstandener Verhandler für die Allianz. Möge der Herr ihm gnädig sein.

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s war ein gutes Jahr für die polnischen Streitkräfte in Mongolia. König Zbigniew war erleichtert – offenbar war der Herr den Polen wohlgeneigt.

Krieg gegen Mongolia

Eine mongolische Siedlung im äußersten Nordosten Mongolias konnte von den polnischen Kreuzrittern im Sturm genommen werden. Ein Exterminatus der örtlichen Bevölkerung fand nicht statt.

Benchmark

Im Allianzrat kam kürzlich die Frage auf, wie Polen in den letzten Jahren seine Finanzen organisiert hat. Der Bitte um Offenlegung der Bücher kommt König Zbigniew gerne nach. Möge die Transparenz zwischen den Staaten zum Wohle aller geschehen.

Gerüchteküche

In Polen geht das Gerücht um, dass Zbigniew mit einem Auge auf die schwach befestigten Teutonischen Stellungen  auf dem europäischen Festland schielt. Die beiden verbliebenen Siedlungen sind nur schwach besetzt. Da Teutonia durch den Krieg gegen Norwegen Truppen gebunden hat, ist die Gelegenheit günstig. Doch das sind alles nur Gerüchte…

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s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

D
ie Order des Königs waren eindeutig: Infiltrieren, erkunden, berichten. Die Geheimpolizei Polens setzte in diesem Halbjahr alles daran, dass mongolische Hinterland zu beobachten und die feindlichen Stellungen auszumachen. Mit Erfolg.

Neues aus Sarkel

Das Kreuzzugsziel wurde zwischenzeitlich von den Pferdemenschen befestigt. Ein Einnahme im Handstreich, am Ende gar durch das Ungarische Kreuzritterheer, scheint unwahrscheinlich.

Mongolias Militärmacht

In den vier verbliebenen Provinzen der Pferdemenschen zählten die polnischen Spione insgesamt 9 vollaufgerüstete Heere im Feld. Darüber hinaus ist mindestens Sarkel schwer bewacht, zu zwei Städten liegen keine belastbaren Erkenntnisse vor.

Norwegen strauchelt – Polen schreitet ein

Wie bereits erwartet ist die norwegische Hauptstadt an Teutonia gefallen. Norwegen ist territorial zerrissen, steht mit dem Rücken an der Wand. Um das Gleichgewicht der Mächte zu halten, startete Polen eine diplomatische Initiative und presste einen Frieden zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Teutonia mit Norwegen heraus.

Frankreich schickt frische Truppen

Zwei schwerbewaffnete Heere unter Führung französischer Aristokraten wurden in diesem Halbjahr nahe Prag gesichtet. Die großen Rittersmächte befinden sich auf dem Kreuzzug und sind auf direktem Weg nach Osten: Mongolia, zieh dich warm an.

Italienischer Humor

Noddo der Clevere und Vaggio der Killer… die polnische Geheimpolizei staunte nicht schlecht, als ihnen dieses Gespann nahe Christburg im Nordosten Europas über den Weg lief. Ein paar reisende Händler bestätigten dann auch: “Jaja, diese zwei Typen. Der eine ist brilliant, der andere geisteskrank…”.

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er tolldreiste Angriff der Pferdemenschen auf Polen ward gestoppt. Auf breiter Front zogen sich die Mongolen in ihr Kernland zurück, nur eine Feste des Königreichs blieb bedroht. Doch lest selbst, was es Neues gab.

Ostburg bekommt die Malteser

Der Johanniterorden hat eine Niederlassung in der polnischen Ostburg gegründet. Von hier aus wird Polen zukünftig Elitereiter rekrutieren. Das Königreich ist froh über die Unterstützung und hat direkt eine Rekrutierung beauftragt.

Ryazan unter Feuer

Die Belagerung des Außenpostens im tiefen Osten wurde durch Mongolia abgebrochen. Die Kampfpause nutzt Prinz Leszek für den Entsatz der eingeschlossenen Truppen. Von jetzt an verteidigen Prinz Leszek und der treue Troiden von Jansbork die polnische Feste.

Vielvölkerschlacht in Mongolia

Das Königreich begrüßt die multinationalen Streitkräfte in Mongolia. Sehr erfreut war König Zbigniew zu erfahren, dass sowohl Venezia als auch das kleine Königreich Ungarn mit großen Truppenverbänden angerückt sind.

Kirche greift durch

Ein weiterer Ketzer wurde zur Strecke gebracht. Ein Kardinal aus Prömsel sorgte für klare Verhältnisse. Die Kirche weist den Allianzrat darauf hin, dass in den polnischen Ostgebieten weiterhin ein halbes Dutzend Länder mit weniger als 50% Gläubigen exisitieren.

Norwegische Hautpstadt unter Feuer

Die Geheimpolizei Polens gibt bekannt, dass Teutonia und Norwegen bereits seit mehreren Halbjahren in eine schwerwiegende Schlacht um die norwegische Hauptstadt verstrickt sind. Obwohl Norwegen unterlegen scheint, haben die Wikinger bisher keinen Meter Boden preisgegeben.

Neues aus Amerika

Die Vertreter des Trust staunten nicht schlecht, als sie in einer Kneipe im atztekischen Tlaxcallan einen venezianischen Geheimpolizisten im Einsatz fanden. Nach einem kurzen Verbrüderungstrunk gingen die Vertreter des Trust und Venezias wieder ihrer Wege.

Die Welt aus Sicht von Polen

Da im abgelaufenen Halbjahr sowohl aztekische als auch maurische Karteninformationen gesammelt werden konnten, veröffentlicht Polen an dieser Stelle sein Wissen über die Welt. Den Heerführern der Allianz mag diese Karte nützlich sein.

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rieg! Herrgott hilf, Polen wird angegriffen. Das rechtschaffene Reich von König Zbigniew ward im Fernen Osten in den Konflikt mit den Pferdemenschen gezogen.

Ryazan in der Zange

Der schlitzäugige Feind hielt Ryazan belagert, eine Feste tief im Osten des Reiches. Die Feste ist mit Vorräten und guten Truppen besetzt, jedoch ist ungewiss, ob sie dieser Masse von Angreifern widerstehen kann. Kronprinz Leszek höchstselbst ist auf dem Weg, um der Feste binnen zwei Halbjahren Entsatz zu liefern.

Polen tritt dem Kreuzzug bei

Obwohl Polen vom Angriff Mongolias überrascht wurde, war das Reich dennoch handlungsfähig. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau scharrten sich tausende unter dem Banner des Einen Herrn und traten dem Kreuzzug bei.

Der Kahn ist tot

Der 1. Moskauer Kreuzritter Armee gelang ein vernichtender Schlag gegen eine Feste des Feindes. Im Innenhof der mongolischen Festung stellten die Moskauer Ritter den Großen Kahn – und machten kurzen Prozess mit ihm und seiner Leibgarde. Die Feste fiel, genau wie der Kahn. Sieg!

Andrew erringt die Krim-Feste

Während der Trust noch vor wenigen Halbjahren eine Stadt auf der Krim kurzerhand kaufte, griff Prinz Andrew diesmal zu handfesteren Mitteln. Ohne sich mit der Gründung einer Kreuzzugsarmee aufzuhalten, marschierte der pfiffige Ungar kurzerhand in einer nahezu unbesetzten Festung des Feindes ein. Die Krim ist somit komplett in polnischer Hand, wird allerdings von Mongolias Armeen bedroht. Der Herr stehe uns bei.

Trust in Amerika

Vor gut 8 Halbjahren startete der Trust eine Expedition gen Amerika – und nun endlich kamen die neun Helden des Königreichs an. Kaufleute, Priester, Diplomaten und die Geheimpolizei sind dabei, in den unbekannten Kontinent vorzudringen. Polen wünscht seinen Söhnen viel Erfolg und gute Geschäfte.

Neues aus der Gerüchteküche

  • Polen und Venedig verhandeln hinter den Kulissen um die Sahnestücke des ungarischen Reiches. Unklar ist derzeit noch, wann Ungarn militärisch angegangen werden soll.
  • Weiterhin wird berichtet, dass sich die beiden Mächte auch um die Stadt Wien streiten. Aus “gut informierten Quellen” hieß es hierzu lediglich: “Kein Kommentar.”
  • Polen sucht Priester für den Osten! In den Landen der Pferdemenschen frönt das Volk einem allzu gottungefälligen Alltag. Um Hilfe des Allianzrates wird gebeten.

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ie Truppen des Kreuzes marschierten durch Polen. Jäh stöhnten die Bauern unter den Sonderabgaben für den Kreuzzug. Mächtig klapperte der Stahl in den Schmieden. Polen rüstet sich für den Krieg.

Mongolias Kriegerkaste

Nahe Bulgar, der mongolischen Stadt nördlich des Kreuzzugsziels, hat die polnische Geheimpolizei eine große Truppenansammlung der Pferdemenschen ausfindig gemacht. 6 große Truppen mit jeweils über 1.000 Reitern stehen allein an dieser Stadt bereit, den Christen einen blutigen Empfang zu bereiten.

Kein Leid den Kreuzfahrern

Der König von Polen gibt bekannt, dass allen Kreuzfahrern auf polnischem Boden kein Leid geschehen soll. Kein Angriff soll sie auf ihrem Wege stören, kein langes Messer soll den Heerführern in den Rücken stechen. Der Allianzrat wird gebeten, diese Entscheidung auf polnischem Boden zu respektieren.

Showdown der Kreuzfahrer

Der ungarische Thronfolger trifft in diesen Tagen mit seinem Heer auf die Mannen des mongolischen Thronfolgers. Ungarn befindet sich im Kreuzzug, Mongolia im Dschihad. Beide Heere liegen sich unmittelbar gegenüber, nordöstlich der Nordgrenze Ungarns wurden sie gesichtet. Beten wir für unsere christlichen Brüder, auf das sie siegreich seien.

Iasi ist schwarz

Die Vorstandsvorsitzende des Trust lud zu einer Pressekonferenz auf der Krim. Nicht ohne Stolz verkündete sie dort, dass “bereits nach 9 Halbjahren unser Investment in Iasi planmäßig schwarze Zahlen schreibt. Dank der Unterstützung Antiochias haben wir rund 20.000 Goldstücke in die ehemals ungarische Feste investiert und sie zu einer blühenden Handelsstadt umgebaut. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns bekannt zu geben, dass wir bereits in Kürze eine neue Immobilienanleihe auflegen werden.”

Aufteilung Ungarns

Das Königreich Polen schlägt vor, die fünf verbliebenen ungarischen Städte zwischen Venedig und Polen aufzuteilen.

Aufgrund der regionalen Beschaffenheit regt Polen folgende Verteilung an:

  • Preslav, Bukarest und die Hauptstadt Bran gehen an Venedig
  • Buda und Pest gehen an Polen, zusammen mit der Option auf Wien

Ungewiss ist derzeit noch der Zeitpunkt der Übernahme. Polen vermag den Zeitpunkt heute noch nicht zu bestimmen, da der Krieg gegen die Pferdemenschen Priorität genießt.

Jerusalem mit dem Rücken zur Wand

Am Ende des Halbjahres erreichte den Königshof die Kunde, dass Ägypten einen Großangriff auf das Heer von Prinz Anselm gestartet hat. Über 700 Ägypter rennen gegen eine kleine Bande von gut 200 treuen Soldaten des Tempelbergs an. Der Königshof wünscht dem Thronfolger Jerusalems alles Gute!

Neues aus der Gerüchteküche

Unbestätigt, aber hartnäckig, hält sich das Gerücht, dass Polen bis zu vier Kreuzfahrerheere binnen vier Halbjahren mobilisieren wird. Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, stehen rund 3.000 Mann bereit, für das Kreuz nach Osten zu ziehen. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau werden bereits große Heerschauen gehalten.

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er Ruf ob des Kreuzzugs gegen Mongolia blieb in Polen nicht unerhört. Fieberhaft wurden Heerschauen gehalten, Kommandanten auserwählt und Versorgungspunkte etabliert. So stand das gesamte Halbjahr im Zeichen des Kreuzes.

Bündnis mit Mongolia beendet

Aus Gründen der diplomatischen Hygiene befahl König Zbigniew, dass das bestehende Bündnis mit Mongolia offiziell gelöst wurde. Auslöser hierfür war der Eintritt eines Alliierten in den Kreuzzug gegen die Pferdemenschen. Der erste Schritt ist somit getan.

Koalition der Willigen marschiert

Nach polnischen Informationen senden in diesen Tagen Ungarn, Spanien und das Heilige Römische Reich Truppen gegen Mongolia. Erfreulicherweise machen die Deutschen keine halben Sachen – und senden eine richtige Streitmacht zu den Pferdemenschen. Polen wünscht eine gute Reise.

Live aus Sarkel – dem Kreuzzugsziel

Die polnische Geheimpolizei freut sich, dem Allianzrat bekanntgeben zu dürfen, dass ein Spion am Zielort des Kreuzzugs etabliert werden konnte. Die mongolische Stadt Sarkel ist von mindestens einem großen Heer außerhalb der Stadt geschützt, der Zielort selber wird von einer Division furchtloser mongolischer Reitersoldaten gehalten.

Zbigniew fordert Geschlossenheit

Der König der Polen lässt dem Hohen Herren vom Tempelberg ausrichten, dass seine Allianz mit Mongolia das falsche Signal an die Pferdemenschen sendet. Gegen die Ungläubigen braucht es eine geschlossene Front, anstatt einer starken Schulter an der Seite des Feindes. Polen hofft, dass die Allianz zwischen Jerusalem und Mongolia bald ein Ende finden wird.

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inter, 1208 AD. Der Papst hat einen Kreuzzug gegen Mongolia ausgerufen, den Verbündeten Polens im Fernen Osten. König Zbigniew sah sich einer Zwickmühle ausgesetzt, wollte er doch einerseits Mongolias Macht begrenzen, andererseits aber noch nicht in einen offiziellen Krieg eintreten. Er löste das Problem auf seine Art.

Mongolias Dschihadisten

Der polnische Geheimdienst berichtet, dass der Tronfolger Mongolias mit einer Armee voller Dschihadisten östlich von Kiev operiert. Die polnische Grenze scheint nicht direkt gefährdet, dennoch wurde die Grenzschutzgruppe Kiev in erhöhte Wachsamkeit versetzt. Kiev ist sicher – aber offensichtlich auch sicher nicht das Ziel des Dschihad.

Zagreb wird rebellisch

Die polnische Geheimpolizei berichtet an Venedig, dass Zagreb in diesem Halbjahr rebellisch geworden ist und die deutschen Besatzer vertrieben hat. Leider ist die Stadt immer noch verpestet, ein Einmarsch bleibt somit riskant.

Trust investiert auf der Krim

Der Trust, seines Zeichens die polnische Institution zur Stärkung Polens auf nichtmilitärische Weise, hat wieder zugeschlagen. Rund 16.000 Goldstücke werden über einen Zeitraum von 20 Halbjahren an Mongolia abgeführt, im Gegenzug räumten die Pferdeherren Krim-Stadt. Andrew von Ungarn zog nebst Gattin Agnes von Polen noch im selben Halbjahr auf der Krim ein, um von dort die weiteren Operationen gegen Mongolia zu koordinieren.

Der Fall Ungarn

Das Königreich Polen fragt im Allianzrat an, ob neben Venedig und Polen weitere Mächte an der Übernahme Ungarns interessiert sind. Interessenten werden gebeten, sich binnen zwei Halbjahren zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist wird Polen einen Plan zur regionalen Aufteilung Ungarns forcieren.

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exen, Russen und Mongolen – in diesem Halbjahr blieb dem polnischen Königshof nichts erspart. Bevor der Chronist jedoch über die Ereignisse im Osten schreibt, gratuliert er seinen Verbündeten im Allianzrat zu dem famosen Sieg über Konstantinopel und das Byzantinium. Ein wichtiger Schritt zur Befriedung des Nahen Ostens ist somit getan.

Hexen im Osten – Priester benötigt

Der König von Polen bittet die Verbündeten im Allianzrat um Unterstützung bei der Christianisierung des Ostens. Weite Teile des ehemaligen Lithuanias wurden bereits durch Polen bereinigt bekehrt, doch die großen Flächen Russlands und Mongolias schaffen die Priester Polens nicht alleine. Wer Beine hat, der komme.

Mongolias Militärmacht

Der polnische Geheimdienst stellt dem Allianzrat mit diesem Schreiben eine Übersicht sämtlicher militärischer Truppen bereit, die Polen zu entdecken vermochte. Grobe Schätzungen gehen von 15 vollbesetzten Armeen mit jeweils 800 bis 1.000 Soldaten aus. Ein Kreuzzug gegen Mongolia ist angesichts dieser Übermacht dringend geboten, allerdings nicht allein von Polen zu stemmen. Aufgrund der starken regionalen Verpflechtungen möchte Polen erst dann aktiv werden, wenn Kreuzritter in Mongolia sichtbar aktiv geworden sind. Bis dahin wird Polen die Zeit nutzen und seine Grenztruppen aufrüsten.

Moskau erobert, Russland vernichtet

Eigentlich war Moskau bereits den Pferdemenschen zugedacht, doch deren Belagerung war offenbar bereits im letzten Halbjahr gescheitert. Da die Russen den Polen als aufsässige Vasallen gut in Erinnerung geblieben sind, lag ein Angriff gegen die letzte Bastion der Wodkatrinker nahe. Moskau wurde belagert und fiel am Ende des Halbjahres durch einen Ausfall der Russen. Im Ergebnis wurde Russland vernichtet.

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önig Zbigniew frohlockte in seinem Palast bei Memelstadt. Von überall aus dem Reichsgebiet drangen positive Nachrichten zu ihm vor. Der Handel mit dem pestgebeutelten Ungarn kam wieder in Schwung, Kiev wurde erobert, die Mongolen etwas geschwächt und vieles mehr. Aber der Reihe nach.

Kiev gefallen

In einem gemeinsamen Sturmangriff von Polen und Mongolen kämpften fast 1.700 Alliierte gegen rund 1.200 Russen an. Die Schlacht war kurz und blutig, dann fiel Kiev an das Königreich Polen. Aus einem Akt von Großherzigkeit schloss Polen anschließend Frieden mit Russland – ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu erhalten. Militärexperten schätzen, dass Mongolia die letzte Provinz der Russen binnen zwei Halbjahren erstürmen wird.

Kreuzzugsziele

König Zbigniew erhielt eine Anfrage aus Rom bzgl. des Ausrufens eines neuen Kreuzzugsziels. Der König fordert den Allianzrat auf, Vorschläge zur Findung eines Kreuzzugsziels aufzurufen. Polen selbst spricht sich für einen Kreuzzug gegen Mongolia aus.

Trust operiert vor Konstantinopel

Der Vorstand des Trust macht den Allianzrat darauf aufmerksam, dass eine Hohe Vertreterin des Trust, Prinzessin Katharzina, derzeit mit ihrem Gefolge vor Konstantinopel operiert. Die Abgesandte ist auf einer diplomatischen Aufklärungsmission, sie beobachtet den Kriegsverlauf “Byzantinium vs. Mongolia”. Der Venezianische Geheimdienst wird gebeten, der Prinzessin freies Geleit zu erhalten.

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m Winter 1206 AD erklärten die Mongolen den Russen den Krieg. Der Ostblock wankte – und Polen war mittendrin statt nur dabei.

Kriegserklärung Mongolias an Russland

Die Pferdeherren kündigten es unumwunden an: “Wir werden Russland angreifen. Wie wird sich Polen hierzu stellen?”. König Zbigniew stand vor einer harten Wahl. Einerseits war Polen der Protektor Russlands, andererseits hatte der russische Vasall seinen Lehnsherren mehrfach enttäuscht und Anlass zum Ärger geboten. Letztlich fiel die Entscheidung gegen Russland.

Mongolen rücken auf breiter Front an

Die polnische Geheimpolizei übermittelte schockierende Berichte ob der militärischen Stärke der Pferdeherren. Sie kommen mit massig Truppen aus dem Tiefen Osten… hoffen wir, dass sie bei Russland halt machen.

Krieg gegen Russland

Um den Mongolen keinen strategischen Vorteil zu lassen, ordnete Prinz Leszek unmittelbar nach der Aufkündigung der Allianz einen Angriff gegen Russland an. Polen würde auf seinen Anteil am Kuchen nicht verzichten.

Leszek greift durch

Den ersten Sieg des Tages feierte Prinz Leszek höchstselbst, der in einem tollkühnen Angriff gegen ein russisches Heer auch gleich eine Stadt einnahm.

 

 

Russland verliert seinen König

Im Gefecht gegen Prinz Leszek lies der König der Russen sein Leben. Friede sei mit ihm!

 

 

 

Dschihadisten ausspioniert

Die polnische Geheimpolizei lässt den Verbündeten im Allianzrat weitere Informationen zukommen, wie die Kreuzzugstruppen der Mongolen aufgestellt sind. Es kommt jede Menge militärisches Potenzial auf das Ziel des Dschihads zu.

Terror auf breiter Front

Die Geheimpolizei gibt bekannt, dass Attentäter und Saboteure Zbigniews Masterplan wunschgemäß unterstützt haben. Übel übel: Die Gerüchteküche besagt, dass die geheime Geheimpolizei derzeit nahe Ungarn mit dem Überträgervirus der Pest experimentiert.

Trust sendet 9 Helden nach Amerika

Die Glorreichen Neun, ein Team aus spezialisierten Händlern, Exorzisten und Fernaufklärern hat in diesem Halbjahr die heimischen Gefilde verlassen und ist auf dem Weg nach Amerika. Der Trust lässt seine Muskeln spielen.

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er Polnische Depeschendienst gibt bekannt: König Zbigniew hat in seinem Winterurlaub die Grundlagen für die polnische Politik der nächsten 20 Halbjahre festgelegt. Das folgende Kommunique versteht sich als Planungsgrundlage und soll den Führern des Allianzrates zur Standortbestimmung Polens dienen.

Region 1: Ferner Westen

  • Ausbau der Handelsbeziehungen
  • Verbreitung des Christentums
  • Vorbereitung eines Kreuzzugs gegen eine örtliche Siedlung

Region 2: Mittel- und Westeuropa

  • Integration der Feste Stettin (z.Z. dänisch)
  • Übernahme der teutonischen Siedlung in Norwegen (keine Autorisierung für Militäreinsatz)
  • Schwächung von Norwegen und Teutonia
  • Ausbau der Handelsbeziehungen zu Dänemark und dem Deutschen Reich

Region 3: Osteuropa

  • Übernahme der Stadt Buda (z.Z. ungarisch)
  • Übernahme der Stadt Pest (z.Z. ungarisch)
  • ggf. Übernahme einer weiteren ungarischen Stadt, westlich von Pest
  • Militärische Operationen in Ungarn wurden autorisiert
  • Ausbau der bestehenden Grenzen zu Mongolia
  • ggf. Übernahme des russischen Vasallen, falls dieser nicht kooperativ/nützlich bleibt

Region 4: Ferner Osten

  • Grundsätzlich soll ein Angriff auf Mongolia nur unter Führung von Antiochia erfolgen
  • Unterstützung erfolgt, sobald Antiochia militärisch deutlich in die Offensive geht
  • Bei einem Angriff gegen Mongolia wird Polen die Krim sowie alle Regionen mit Anbindung zum Schwarzen Meer übernehmen
  • ggf. werden weitere mongolische Siedlungen in Nordwestmongolia übernommen
  • bis dahin wird die Polnische Expeditionsarmee in Kutais stationiert
  • Militärische Operationen im Fernen Osten wurden autorisiert

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m Sommer 1203 AD konnte König Zbigniew das polnische Staatsgebiet um zwei Territorien erweitern.

Novgorod wird genommen

Zuallererst ist da natürlich die ehemals russische, dann mongolische, zuletzt rebellische Stadt zu nennen. Dass sie fallen würde war klar, nur der Zeitpunkt musste gefunden werden. Beim Sturm auf die Stadt ließen gut 400 Polen ihr Leben – doch dafür ist die Front nun begradigt.

Gruppenfoto der Geheimpolizei

Die Operation Staatsterror hat der polnischen Geheimpolizei über viele Jahre hinweg bedeutende Ressourcen abverlangt. Die Besten der Besten waren hier stationiert, um den Umsturz zu organisieren. Da das polnische Geheimpersonal nun auf andere Standorte verteilt wird, baten die Bediensteten um ein letztes Gruppenfoto – der guten alten Zeit willen. Hier ist es – herzlichen Glückwunsch!

Neues aus Teutonia – Panorama

In der Vergangenheit wurde Polen immer wieder gefragt, ob es nicht “mal eben Teutonia” übernehmen möchte. Diese freundliche Anregung wurde von Polen stets dankend abgelehnt, schließlich ist mit den Hornhelmträgern nicht gut Kirschen essen. Zur Verdeutlichung dessen, was Teutonia aufzubieten hat, hier ein erster optischer Eindruck.

Neues aus Teutonia – Truppenstärke

Wenn die Teutonen mal nicht gerade einen Ausritt am Ostseestrand machen, laufen sie massiert durch ihr eigenes Land. Bei diesen Militärparaden kann man sehr gut die Stärke der Hornhelmträger einschätzen – was hiermit geschehen und dokumentiert ist.

Minsk bekommt Stadtrechte

Die Burg Minsk wird mit sofortiger Wirkung in eine Stadt umgebaut. Nach eingehender Beratung wurde verfügt, dass Minsk mittlerweile so weit hinter der Front liegt, dass eine militärische Rechtfertigung für den Burgenstatus nicht mehr gegeben ist.

Spaß mit dem Byzantinium

Das Freie Byzantinium hat wieder mal seine eigene Art von Humor bewiesen und Polen bei seinen imensen Investitionen in diesem Halbjahr unter die Arme gegriffen. Vielen Dank, liebes Byzantinium.

Rom antwortet nicht

Seit diesem Halbjahr ist bekannt, dass aus Rom keine diplomatischen Depeschen mehr zugestellt werden. Bei Hofe geht man davon aus, dass dem Botschafter etwas zugestoßen ist. Das Auswärtige Amt ist dabei, den Vorfall zu untersuchen. Nationen, die kurzfristig in diplomatischen Kontakt mit Polen treten wollen, werden gebeten, sich an eines der übrigen Auslandskonsulate zu wenden (u.a. bei Tessaloniki).

Rasia schließt Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die aufstrebende Prinzessin Rasia hat mit einer deutschen Prinzessin eine gemeinsame Zukunftsvision nahe Hamburg entworfen. Die Vision sah ein Bündnis von Polen und dem Reich vor… und außerdem sah Rasia in dieser Vision auch die Stadt Magdeburg, über der ein polnisches Banner wehte.

Rasia kauft Magdeburg

Im Zuge der Allianzbeitrittsverhandlungen wurde Magdeburg dem Reich abgekauft. “Es war ein Schnäppchen”, soll Rasia dem guten König Zbigniew per Eildepesche zugestellt haben. Für knapp 11.000 Goldstücke verteilt auf zwei Halbjahre ging die Magde-Burg nach Polen über. Mit Übernahme der Stadt wurde umgehend König Barbarossa seines Audienzsaals entledigt, er selbst wurde mit seinen Mannen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Darüber hinaus verfügte die junge Prinzessin, dass Magdeburg in Magde-Stadt umgebaut werden solle. “Ich sehe blühende Landschaften”, rief sie ihren Beratern zu… und verschwand Richtung Dänemark.

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ndlich! Nach vielen Jahren des offiziellen Staatsterrors gegen Novgorod ist die mongolische Stadt in Chaos und Anarchie versunken. Ein wilder Kriegsfürst hat das Kommando übernommen und den regulären Statthalter der Pferdemenschen entfernt.

Da Novgorod nun offiziell keinem polnischen Alliierten mehr gehört, wurde umgehend der Befehl zur Belagerung gegeben.

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eszek, Sohn des Zbigniew, Enkel des Wladyslaw, hat im Winter 1200 AD den Osten Europas verändert. Was war geschehen?

Polen und Mongolia gegen Russland

Ja, richtig gelesen! Leszek der Teufelskerl hat es geschafft, seine mongolischen Alliierten in einen Kampf mit Russland zu verwickeln. In dem Gefecht fielen über 1.100 Russen, 700 Polen und 300 Mongolen. Danach war Russland zwar nicht geschlagen, aber militärisch soweit geschwächt, dass sie zu keinen eigenen Aktionen mehr fähig waren.

Polen: “Dann kommt doch zu uns”

Dass Russland am Boden lag, führte Zbigniew ihnen kurzfristig vor Augen. Mit über 500 Mann zog er vor Moskau auf und bereitete den Angriff vor. Kurz darauf nahm Polens Chefdiplomat Miszko Marosz mit Moskau Kontakt auf und brachte es auf den Punkt: “Wenn ihr, liebe Russen, nicht von mongolischen Hufeisen zertreten werden wollt, braucht ihr einen starken Freund an eurer Seite. Wir beschützen euch – und ihr habt sogar noch einen Wunsch frei.”

Gesagt getan. Russland wünschte sich Bargeld und begab sich in die Vasallenschaft zu Polen. Noch Tage danach feierte der Hofstaat Leszek, dessen Vater Zbigniew und den famosen Chefdiplomaten. Die hohen Herren aus Polen hatten die östliche Welt verändert.

Katharzina verhandelt Krieg gegen das Byzantinium

Ein weiterer Sprössling aus dem Hause des Heiligen Zbigniew trat in diesen Tagen aus dem Schatten des Vaters hervor. Die kleine Katharzina, von vielen als Nachfolgerin der Agnes von Polen gesehen, sprach in diesen Tagen mit Prinzessin Piroska von Ungarn. Die traditionell guten Beziehungen von Polen zu Ungarn führten zu einem recht offenen Dialog, an dessen Ende die Polen um militärischen Beistand gegen das Byzantinium gebeten wurden. Die junge polnische Prinzessin zögerte nicht, gegen einen kleinen Obolus der Bitte zuzustimmen.

Leszek bekommt Nachwuchs – Jadwigi ist da

Der Shooting-Star des polnischen Königshauses zog in diesem Jahr alle Register. Er tötete 300 alliierte Mongolen, warf Russland nieder, errichtete das erste offizielle europäische Protektorat und… gab seine guten Gene weiter. Trotz aller Schlachtenwirren kam Jadwigi sicher und wohlbehütet zur Welt.

Jadwigi – das Wunderkind

Die kleine Jadwigi war keine sechs Monate alt, als sie bereits mit der harten Wirklichkeit der europäischen Kriegswirren konfrontiert wurde. Während andere Kinder Blumen, die Sonne oder den Himmel malten, zeichnete Jadwigi ihre Wahrnehmung der Welt. Ein junger Mensch von großem Potenzial wächst heran.

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rieg! Prinz Zbigniew und des Königs Enkel Leszek waren sich einig – und zogen in die Schlacht. Die Militäroperation richtete sich gegen zwei russische Burgen, die beide Befehlshaber im Sturm erobern wollten.

Die Kriegserklärung

Während Wladyslaw noch auf der Rückreise von Venedig war, lies der Thronerbe die Russen wissen, dass es Zeit für eine Veränderung an der Ostfront sei. Zwischen Mongolia und dem Königreich Polen sei schlichterdings kein Platz mehr für die Russen, so der Thronfolger.

Der Angriff

Leszek und Zbigniew griffen gleichzeitig an verschiedenen Orten die Russen an. Sie zogen mit schwerem Gerät und blutrünstigen Mannen vor den Toren des Feindes auf – und stürmten sogar in Unterzahl eine der Russenfesten.

Sieg – aber knapp

Während Leszek seinen Auftrag mit nahezu keinen Verlusten und in kürzester Zeit erledigte, musste Zbiniews Truppe bluten. Nahezu die gesamte Streitmacht ging bei dem Angriff in Unterzahl verloren. Nicht ein Mann seiner Leibwache überlebte – er selbst kam mit zahlreichen Narben aus der Schlacht.

Andrew ist gelandet – das Byzantinium zittert

Andrew von Ungarn, seines Zeichens Ehemann der rebellischen Agnes von Polen, ist in diesem Halbjahr plangemäß an der Ostküste des Schwarzen Meeres gelandet. Zusammen mit seinen Mannen wird er voraussichtlich binnen zwei Halbjahren einen Stützpunkt an der Küste erobern und danach zum vereinbarten Treffpunkt mit Antiochia weiterziehen.

Polen und Mongolia vereinbaren militärischen Zugriff

In einer einsamen Entscheidung befahl Polens Thronfolger, dass der Spitzendiplomat Miszko Maraosz mit den Mongolen einen Pakt aushandeln solle. Gegen Zahlung einer nicht unerheblichen Summe und Gewährung militärischer Zugriffsrechte würde sich Polen im Gegenzug verpflichten, weitere Angriffe gegen die Russen zu unternehmen und Mongolia ebenfalls Durchmarschrechte einräumen. Mongolia willigte ein.

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eues aus Polen

Im Winter 1197 AD war Prinz Zbigniew immer noch im Besitz von Zepter und Reichsapfel des Königsreichs Polen. Sein Vater verweilte an der gemütlichen Adria, wo er angeblich unaufschiebbaren Geschäften nachging. Seine Schwester Agnes sorgte derweil auf dem Tempelberg für Ordnung – und so hatte unser junger Prinz endlich einmal Zeit, Regierungsarbeit nach seinem Gusto zu vollziehen.

Seeblockade erfolgreich abgeschlossen

Konteradmiral zur See Godzimir vermeldete mit Beginn des Halbjahres, dass die polnische Blockade der Ostsee erfolgreich gegriffen hat. Sämtliche ausländischen maritimen Streitkräfte sind nun außerhalb der polnisch deklarierten Gewässerzone. Ein Hoch auf den umsichtigen Admiral!

Neues von Prinz Andrew

Andrew von Ungarn, Ehemann der Agnes, hatte im letzten Halbjahr noch die Hoffnung, auf der Krim einen dauerhaften Stützpunkt des Königreichs errichten zu können. Leider stellte sich bei genauer Exploration heraus, dass die vermutete Rebellenstadt mittlerweile in der Hand Mongolias ist. Andrew verlor daraufhin keine Zeit und setzte seine Reise gen Antiochia fort. In nicht weniger als zwei Halbjahren wird er am verabredeten Landungspunkt eintreffen.

Die Infiltration von Novgorod

“Mongolia scheint sich seiner Sache ja sehr sicher”, wetterte der Prinz des guten Königs zum Chef der Geheimpolizei. “Wenn sie glauben, das die russischen Bauern nicht rebellieren, irren sie sich gewaltig. Sendet Priester, Agenten, Spione, alles was wir haben! Und macht ein Heer zur Übernahme der Stadt startklar!” Gesagt getan – und schon nach wenigen Wochen lag der Unruhefaktor in Novgorod bei 50%. Das Königreich Polen steht bereit, den Mob zu befrieden und die Ordnung wieder herzustellen.

Prinz Zbigniew gegen Smolensk

Der Sohn des guten Königs war sich sicher: Russland hat nur noch drei Länder. Zwei Burgen und die Stadt Kiev. Da Kiev von den Mongolen umstellt war und der Sohn des guten Königs den Fall der Russen kommen sah, mobilisierte er seine Streitmacht und rückte gen Smolensk vor. Die Siedlung ist bereits infiltriert und eine gut 400 Mann starke Angriffstruppe stand bereit. Nächstes Halbjahr wird der Hammer zuschlagen.

Leszek gegen Tzernigov

Der Enkel Wladyslaws war ebenfalls in die Angriffspläne Zbigniews eingeweiht. Zusammen mit knapp 700 Mann sollte er die Burg Tzernigov stürmen. Wie sein großes Vorbild Zbigniew lies auch er die Burg infiltrieren – und auch er stand bereits mit seinen Truppen auf Russlands Ländereien. Nächstes Halbjahr würde die Falle zuschnappen und er würde nicht versagen.

Die Heerschau möge beginnen

Kurz vor Jahresende kam Prinz Zbigniew zu dem Schluss, dass er seinen Freunden und Feinden mit einer imposanten Heerschau zeigen wolle, wo Polen heute stünde. “Sämtliche Generäle und Wladyslaws Leibgarde sollen rapportieren” bellte er dem Marshall des Königreichs zu. Und zu kam es, dass das Königreich sein militärisches Potenzial offenlegte.

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m Sommer 1197 stand die Innenpolitik im Fokus der Aufmerksamkeit. Prinz Zbigniew, Thronfolger des guten Königs, führte diesmal die Amtsgeschäfte da sein Vater in Venedig verweilte.

Als eine der ersten Amtshandlungen des neuen Halbjahres lies der Prinz gegen einen religiöse Aufrührer “klare Kante” zeigen. Ohne wenn und aber griff die Kirche des guten Königs durch und reinigte das Land von den verderblichen Einflüssen der irregeleiteten Heretiker.

Kurz darauf rückte Zbigniew höchstpersönlich gegen drei große Rebellenheere aus. Mit über 700 Mann aus der polnischen Ostgruppe vernichtete er die Aufrührer im eigenen Land. Damit war kurzfristig Ruhe an der Ostfront geschaffen – die verbleibenden Mannen unter Waffen lies der Prinz an der Grenze zu Russland kampieren. 

Der Prinz fand schnell Geschmack am regieren. Er lies nach dem Obersten Finanzverwalter schicken und bestand darauf, dass dieser die monetären  “Key Performance Indikatoren” des Königreichs veröffentlichen mögen. Die Zahlen sollten anderen Herrschern als Orientierung dienen, ob bspw. deren Handelseinnahmen oder Militärkosten in einem vernünftigen Verhältnis zu den Zahlen der Polen stünden.

Am Midsommertag traf ein Bote von Andrew von Ungarn ein. Andrew war mit den ungarischen Seesöldnern etwa auf Höhe der Krim angekommen. Dort hatte er festgestellt, dass Mongolia nicht die komplette Krim besetzt hielt – so dass er für kommendes Halbjahr die Eroberung einer von Rebellen besetzen Festung einzuplanen gedachte. Weiterhin jedoch gilt der Zeitplan ob des Tripps nach Antiochia.

Des Weiteren formulierte der junge Herrscher einen Appell an die Führer des Allianzrates. Zbigniew schrieb: “Meine Herren, aufgrund unserer guten Verbindungen zum Heiligen Stuhl teile ich der Runde mit, dass der Hohe Herr von Rom erneut angeboten hat, einen Kreuzzug gegen die Ungläubigen zu starten. Das Erstzugriffsrecht liegt zwar diesmal nicht bei Polen, falls jedoch die anderen Herrschaftshäuser kein Interesse an einem Kreuzzug haben, wird Polen binnen vier Halbjahren handeln. Hochachtungsvoll, Prinz Zbigniew”

Während Zbigniew sich in Diplomatie übte, schuf Wladys Enkel Leszek an der Südost-Grenze Polens neue Fakten. Zusammen mit der örtlichen Grenzschutzgruppe überquerte er die Grenze zu Russland und hielt pfeilgerade auf Kiev zu. Was er wohl vor hat?

Zu guter Letzt wurden auf Zbigniews Geheiß Truppen der Kirche gen Novgorod gesandt. Ihre Aufgabe dort ist, durch die Verbreitung des christlichen Glaubens Zwietracht unter den mongolischen Besatzern zu säen. Bei dieser Aufgabe werden sie durch Spione in der Stadt unterstüzt. Ein Umsturz ist geplant, ein direkter Angriff gegen Mongolia steht hingegen noch nicht auf der polnischen Agenda. Es bleibt spannend.