Posts Tagged ‘Overlord’

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ewaltige Heerscharen ziehen durch das Land, Kriegsschiffe patroullieren in der Ostsee, Polen zieht abermals in den Krieg. An gar vielen Fronten ist der gute Herrscher Zbigniew involviert, doch lest selbst.

Front im Westen – Operation Overlord ist gestartet

Von der Krim aus startete in diesem Halbjahr planmäßig eine Expedition gen Amerika. Die Führung der Truppe übernimmt Admiral zur See Radoslaw, die geschätzte Transportzeit beträgt ca. 22 Halbjahre. Die Generalität plant die Einnahme von bis zu vier Siedlungen mit den überführten Truppen. Der Trust wurde angewiesen, in den nächsten Jahren die Anzahl der gläubigen Christen in der Mitte Amerikas zu erhöhen. Die Mission wird geführt unter der Bezeichnung Operation Overlord.

Investor Relations in Iasi

Seit acht Jahren gilt das polnische Vorzeigeinvestment, das ehemalige ungarische Bergdorf Iasi, als “schwarz”. Doch es blieb nicht bei der schwarzen Null, nein: das Investment macht richtig Spaß. Das von Antiochia finanzierte und renditestark verzinste Entwicklungsprojekt unterstreicht einmal mehr das AAA+ Ranking der polnischen Staatskasse. Bei Interesse durch Investoren aus dem Allianzrat wird der Trust gerne erneut einen entsprechenden Fond auflegen. Anfragen bitte zu Händen der Staatskanzlei in Danzig.

Kehraus im polnisch-antiochischen Hinterland

Im tiefen Osten gingen in diesem Halbjahr polnische Truppen gegen vagabundierende Rebellen vor, die sich auf dem Weg nach Antiochia befanden. Angeführt von einem Captain aus Kutais marschierten die Truppen des Herren Zbigniew gegen das Rebellenpack und fegten sie vom Hof. Seither können die braven Bürger vom Ostrand des Schwarzen Meeres endlich wieder ruhig schlafen.

Polen kauft Nürnberg

Przebor Wojno, auch genannt “der Unaussprechliche”, ergriff in diesem Halbjahr die Chance seines Lebens. Er trat vor den Deutschen Kaiser Welf in Frankfurt und sagte ihm auf den Kopf zu, dass Polen die Stadt Nürnberg kaufen wolle. Volle acht Verhandlungsrunden, jede Menge Nerven und ein Abendessen bei Hofe wurden benötigt, bis sich beide Seiten auf einen Kaufpreis einigen konnten. Für 58.000 Goldstücke verteilt auf 10 Raten schloss Polen das Geschäft ab.

Angriff gegen Ungarn startet planmäßig

Der Bote aus Polen traf pünktlich um 12.00 Uhr am Dogenpalast in Venedig ein. “Mein Herr bringt Kunde”, schmetterte der engagierte Adlatus des Zbigniew dem Statthalter von Venedig entgegen. “Polen wird planmäßig in zwei Halbjahren vor den Toren Budas stehen. Ein Halbjahr danach soll Pest fallen.” Er machte eine bedächtige Pause und frug mit gesenkter Stimme: “wird Venedig dem Zeitplan treu bleiben und ebenfalls in zwei Halbjahren angreifen?”

Abschussprämie gegen das Deutsche Reich

Der Trust von Polen gibt folgende Ausschreibung bekannt: Sollte das Deutsche Reich binnen zehn Halbjahren aufgelöst werden, so soll dem Vernichter des Deutschen Reiches eine Siegprämie ausgezahlt werden. Die Prämie beträgt 50% des durch diesen Sieges eingesparten Tributes, den Polen an Deutschland ob des Ankaufs der Stadt Nürnberg zu zahlen hat.
Sodann gilt folgendes Beispiel: fällt das Reich im nächsten Halbjahr, spart Polen 58.000 Goldstücke – und zahlt 29.000 Goldstücke als Prämie aus. Fällt das Reich hingegen erst in fünf Halbjahren, zahlt Polen immerhin noch 14.500 Goldstücke an den Dominator des Reiches.