Posts Tagged ‘Pest’

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as Wort ist mächtiger als das Schwert, wussten schon die alten Engländer zu berichten. Diesen Rat machte sich das Königreich Polen zu nutze – und befriedete kurzerhand die beiden zentralen Konflikte zwischen den Christen in Europa. Und das war geschehen…

Friede mit Teutonia

Die Teutonen belagerten noch immer die polische Stadt Kalmar, als König Zbigniew eine diplomatische Offensive befahl. Ein Waffenstillstandsabkommen sollte her, Zeit musste gewonnen werden. Gesagt, getan: nahe Oslo, der letzten teutonischen Stadt, handelten seine Diplomaten in aller Stille ein Abkommen auf. Tags darauf war die Belagerung passé.

Bündnis mit dem Heiligen Römischen Reich

Die Bedrohung Venedigs durch das Deutsche Reich, der unnötige Kriegszustand zwischen dem Reich und Antiochia und die übrigen schwelenden Grenzkonflikte waren Zbigniew ein Dorn im Auge. “Schafft mir etwas Ruhe an der Grenze”, rief er seinem Außenamtschef zu, während ihn seine Diener in eine schwere Reiterrüstung einkleideten. “Ich will mich auf Oslo konzentrieren und brauche keinen Ärger an meiner Westgrenze, also sorgt bitte für Stabilität.” Gesagt, getan: Kurz nach Aushandlung einer Allianz von Deutschland und Polen legte das Reich mit sämtlichen kriegsführenden Mächten seine Differenzen bei. Der Friede in Europa ward gesichert – zumindest für den Moment.

Das Bulgar-Syndrom

“Die Situation ist völlig außer Kontrolle”, ließ der Statthalter der ehemals mongolischen Stadt Bulgar berichten. “Wir verlangen hier extrem hohe Steuern doch die Leute sind alle Glücklich und vermehren sich wie die Karnickel. Wenn dieses Wachstum so weitergeht, haben wir hier bald die Pest am Leib.” Von Seiten der königlichen Administration war zu den Vorfällen in Bulgar keine Stellungnahme zu erhalten.

Sarkel – das neue Rom?

Rom, die Ewige Stadt, wird schon seit geraumer Zeit von Antiochia und Jerusalem gemieden. Das ehemals diplomatische Zentrum der Welt wird lediglich von Venedig, Mailand und Polen genutzt – obwohl gerade diese Mächte auch zahlreiche andere diplomatische Kanäle haben. Wer stattdessen mit den Herren aus dem Nahen Osten sprechen will, muss nach Sarkel kommen. Dort residieren die Botschafter der beiden Mächte und lassen es sich gut gehen.

Gerüchteküche: Expeditionsarmee gegen Oslo

Ein paar Spinner im Danziger Hafen behaupten, dass die Prätorianer des Königs auf einem Schiff zugestiegen seien. Weiterhin wollen sie rund 1.000 Mannen gesehen haben, die die königliche Truppe begleitet haben. Die Schiffe sollen Richtung Oslo aufgebrochen sein. Spinner!

 

E
s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

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roße Sorge stand in den Augen von Frau Agnes, als sie die geheime Depesche vom Königlichen Hof erhielt. Das Dokument ging direkt zu Händen der Chefin des Trust, es musste wichtig sein.

“CODE GRÜN” stand in dem Dokument geschrieben und dahinter die Namen der betroffenen Städte: Danzig und Zagreb! Die Vorsitzende des Trust beschloss unverzüglich: keine Vertuschung sondern Transparenz, auf dass dem Allianzrat kein Schaden entstünde.

Pest in Danzig

Die Pest in Danzig wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mongolia oder dem Heiligen Römischen Reich eingeführt. Ein mongolisches und ein deutsches Schiff liegen vor Danzig im Hafen und scheinen dort auf irgendetwas zu warten. Die Küstenwache wurde angewiesen, alle weiteren Schiffe zu stoppen und festzuhalten, bis die Situation geklärt ist. Durch den Ausfall der Handelsbeziehungen rechnet Polen mit Schäden im vierstelligen Bereich.

Pest in Zagreb

Dem Hohen Rat von Venedig wird folgendes Kundgetan: Die Stadt Zagreb wurde augenscheinlich von eurer Geheimpolizei erfolgreich unterwandert. Bevor es zum Einmarsch durch eure Truppen kommt, raten wir euch, besondere Sorgfalt in Bezug auf die Pest walten zu lassen. Der Trust kann nicht ausschließen, dass auch Geheimpolizisten auf Sabotagemissionen den Virus weiter tragen könnten.

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as abgelaufene Halbjahr war das Jahr des Trust! Zur Erinnerung: König Zbigniew hatten den Trust gegründet, um die nichtmilitärische Arbeit des Königreichs besser koordinieren zu können.

Krim infiltriert

Dem Masterplan des Großen Königs folgend, hat die Geheimpolizei die Siedlung Cherson auf der Krim infiltriert. Die Siedlung soll zum rebellieren gebracht werden, anschließend wird Andrew von Ungarn die Krim mit polnischen Mannen befrieden.

Pest breitet sich aus

Welche Ironie des Schicksals! Die Pest war in Pest ausgebrochen… und hat sich nun über Buda nach Wien verbreitet. Der Trust ist mit einer nicht näher genannten Anzahl Geheimpolizisten vor Ort. Gerüchten Zufolge verfügt das Königreich nun über die Möglichkeit, Bio-Angriffe gegen seine Feinde durchführen zu können. Dem Masterplan folgend hofft Polen auf eine weitere Destabilisierung Ungarns. Dem Allianzrat wird Zugriff auf die Pest-Erreger eingeräumt.

Neue Siedlung in Amerika entdeckt

Ein Händler des Trust entdeckte die Siedlung Miccosukee in Nordamerika. Langsam aber sicher verfeinert sich die Karte des bisher unentdeckten Kontinents. Der Hanseatische Rat plant eine Ausschreibung zur Finanzierung einer Armee, um einen Stützpunkt vor Ort in Amerika zu erobern.

Diplomatische Vertretung in Rom

Nach langen Jahren der Abwesenheit wurde in diesem Halbjahr die polnische Botschaft nahe Rom wieder durch einen Gesandten des Königs besetzt. Sämtliche Geld- und sonstigen Transfergeschäfte können somit wieder zuverlässig in zivilisierten Landen durchgeführt werden.