Posts Tagged ‘Venedig’

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ie Nachricht aus Italien breitete sich wie ein Lauffeuer in Polen aus. “Respekt, Respekt” dachte König Leszek bei sich im Stillen. Die Idee, eine handvoll englische Städte für immerhin 215.000 Goldstücke zu kaufen, hätte auch von Polen stammen können. Aber die Chuzpe zu besitzen, diesen Plan zu verhandeln und den Vertragspartner unmittelbar danach einfach auszulöschen, das trug wahrlich die klare Handschrift der italienischen Fraktion in der Allianz.

Da das englische Festland nun sowieso in Aufruhr ist, befahl Leszek umgehend die Invasion des schottischen Teils der Insel. Im kommenden Halbjahr ist die Übernahme von drei bis vier Siedlungen geplanten.

Darüber hinaus teilt die Admiralität Polens mit, dass der Zugang zur Ostsee dauerhaft für alle Nicht-Allianz-Schiffe gesperrt ist. Hiervon betroffen ist derzeit hauptsächlich eine schottische Flotte…

Leider muss Polen vermelden, dass die Iren sich offenbar auf einem Irrweg befinden. Jedenfalls platzierte Irland ohne Vorwarnung eine erhebliche Streitmacht vor den Toren von Kanalstadt.

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um Jahreswechsel 1223/1224 verstarb sie, die Grande Dame der großen polnischen Nation. Agnes von Polen, die diplomatische Protagonistin des Königreichs, weilt nicht mehr unter uns. Sie war der letzte Nachkomme des großen Wladyslaw, jetzt ruht sie bei ihren Geschwistern Ziemowit Banaszak, Boleslaw und Zbigniew. Namen wie Donnerhall, eine Generation voller Macher, Polen trägt Trauer und verneigt sich vor diesen Heroen der Geschichte.

Gerüchteküche

Ob des Ablebens der polnischen Prinzessin ranken sich allerhand Gerüchte. In der Öffentlichkeit wird ein gewaltsamer Tod dementiert, der Verdacht einer Straftat bleibt jedoch weiter im Raume stehen.

Andrew von Ungarn, der Letzte der Alten Garde

Andrew ist zwar “nur” angeheiratet, ist aber nun der Letzte noch lebende polnische Führer, der direkt unter dem alten Wladyslaw gedient hat. Obwohl der Tod seiner Frau ihn schwer mitgenommen hat, ist er weiterhin bestrebt für Ruhe und Ordnung auf der Krim und im Osten zu sorgen.

Nachruf auf Agnes

In Gedenken an die große alte Dame der polnischen Nation hat Polens Hofbarde Nummer 1, der feine Herr Jutjub, eine Folklore verfasst.

httpv://www.youtube.com/watch?v=sxSMY_RT2NA

Unterstützung für Jerusalem

Trotz der traurigen Umstände lag die große Politik in Polen nicht brach. Polens Kreuzfahrerheer ging vor Arguin an Land und belagert nun die Stadt der Muslime. Ziel der Polen ist, die Stadt wieder zurück in den Schoß Jerusalems zu führen.

Die Akte Norwegen

Die Generalität teilt dem Dogen von Venedig mit, dass in vier Halbjahren ein vernichtender Schlag gegen die Norweger geführt werden wird. Zwar sind zwei von drei Siedlungen in direkter polnischer Nachbarschaft, die letzte Siedlung hingegen wird im Kanal zwischen England und der irischen Insel vermutet. Da Norwegen komplett in einer Angriffswelle fallen soll, bittet Polen seinen Verbündeten noch um etwas Geduld.

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er Sieg gegen Dänemark war vollbracht, Polen atmete durch. Jetzt war Zeit zum Innehalten, zum Reparieren und Aufbauen. Der Enkel von Wladyslaw McKinsey besann sich auf seine Wurzeln und widmete sich den Zahlen.

Kommunale Finanzaufsicht

In diesem Halbjahr stand die Überprüfung der kommunalen Finanzen auf dem Programm. Der König lies sich von allen Siedlungen berichten, in welchem Maße sie zu seiner Schatzkammer beitrugen. Getreu dem Motto “was du nicht messen kannst, kannst du nicht steuern” stellt der König der Polen die fiskalischen Erkenntnisse seiner vier wertvollsten Städte dem Allianzrat zur Verfügung.

Neues aus Frankfurt

Der Bote aus Venedig saß immer noch zerknirscht im Thronsaal zu Danzig. Soeben hatte er den Polen offenbart, dass eine Kommunikationspanne im venezianischen Machtapparat dazu geführt hatte, dass einige hundert Soldaten Venedigs unabgesprochen durch polnische Länder reisten. Im Stillen dachte der Bote bei sich, dass Praktikantninnen im Auswärtigen Amt einfach nichts zu suchen hatten. Doch sein Gram währte nur kurz, kam doch nach kurzer Zeit der Chef der polnischen Geheimpolizei zu ihm und drückte ihm ein Dokument in die Hand. “Hier, Freund” sprach der Offizier. “Unsere neuesten Erkenntnisse über Frankfurt. Nehmt sie an euch und richtet dem Doge aus, dass wir ihm für die Schlacht viel Erfolg wünschen. Sollte er unsere Hilfe bei der Belagerung benötigen, brauchen wir vier Halbjahre Vorlauf.”

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erusalem im Jahre 1220 AD. Der Hohe Herr vom Tempelberg war noch immer mit der Gestaltung seiner neuen Residenz beschäftigt; und so ließ er nach Andrew von Ungarn schicken. Der engagierte polnische Nahost-Experte übernahm einmal mehr die Rolle des Obersten Landverwesers in Jerusalem.

Handel mit Antiochia

Die Beziehung Jerusalems zu Antiochia war in diesen Tagen “komplex”, dass konnte Andrew schnell feststellen. Ein offizielles Angebot Antiochias stand im Raum, was jedoch vom König in Jerusalem noch nicht beantwortet war. Allein das machte die Verwaltung schwer, wollte doch der Landverweser nicht in die globale Politik Jerusalems eingreifen. Nun jedoch stand eine Entscheidung an: Antiochia wollte die strategisch wichtige Siedlung Tarabulus abgeben und bat um Kompensation. Andrew ordnete an, dass man Antiochia 5.000 Goldstücken aus der Schatzkasse des Tempelbergs aushändigen solle.

Der Tempelberg ist schwarz

In Gedenken an seinen Schwiegervater, den großen Wladyslaw “McKinsey”, widmete sich der Landverweser auch diesmal den Einnahmen und Ausgaben des Reiches. Forts wurden errichtet, Einheiten verschoben und kleinere Truppen in Maßen hinzugekauft. Priorität hatte die wirtschaftliche Expansion, danach kam die Bedienung des Kreuzzugs und die sonstigen militärischen Verpflichtungen. Bereits im nächsten Halbjahr würde die Strategie Früchte tragen, die Einnahme einer Rebellensiedlung und die Übernahme Tarabulus sollten dem Reich zusätzlichen Wohlstand bescheiden.

Beziehungen zu Portugal und Antiochia

Prinzessin Deonisia Harfford sprach persönlich mit Portugiesen und Venezianern. Die Diplomaten der Gegenseite erlagen dem Charme der jungen Prinzessin augenscheinlich und rapportierten an ihre Königshäuser die besten Empfehlungen. Da verwundert es nicht, dass kurz darauf die Bestätigung ankam: Jerusalem wird geschätzt auf der internationalen Bühne.

 

 

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m Sommer 1219 AD überschlugen sich die Meldungen aus Ungarn. “Venedigs Städte werden belagert” raunten sich Zbigniews Mannen zu, manche behaupteten gar, der Doge sei in Gefangenschaft geraten. Die Gerüchteküche war voller Köche – und die Stimmung am Siedepunkt.

Pest gefallen

Niemand geringeres als der großartige General Joachim von Gdansk war es, der die Situation schließlich klärte. Mit seinen kriegserprobten Mangoneln und den rauflustigen Männern aus Buda setzte er zum Sturm auf Pest an. Unterstützung erhielt er vom Junggeneral Czeslaw Ciesinski, der mit eigenen Mannen und ein paar Söldnern rechtzeitig zur Schlacht hinzustieß. Gemeinsam fegten sie die Garnision aus Pest davon.

Ungarn ist am Ende

Mit dem Fall von Pest endete auch die Ära Ungarn. Der letzte König der Ungarn, Bertalan von Ungarn, fiel mit seinen Männern am Stadttor von Pest. Mit ihm zusammen ging sein Reich unter, die letzten verbliebenen Einheiten schworen dem König ab und wurden zu vaterlandslosen Vagabunden. Mittel- und Osteuropa sind somit im Zeichen der Allianz befriedet worden.

Überraschung: das Heilige Römische Reich vor Kutais

Andrew von Ungarn, seines Zeichen Nahost-Beauftragter der polnische Regierung, verweilte noch in Jerusalem, als ihn schlechte Nachrichten aus seinem Zuständigkeitsbereich erreichten. “Das Heilige Römische Reich steht mit einer Flotte vor Kutais, genau Anzahl der Gegner unbekannt” – das war alles, was ein Bote ihm auf die Schnelle zum Tempelberg überbrachte. Andrew, der ob des Niedergangs von Ungarn und der Belastung durch die Landverwesung Jerusalems unter enormen Druck stand, beschloss für sich im Stillen, die Deutschen vor Kutais zu ignorieren und sich bis auf weiteres mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen.

Regierungsferien an der Ostsee

König Zbigniew von Polen gibt bekannt, dass seine Majestät und der Beraterstab für ein paar Tage an der Ostsee verweilen um sich in Ruhe auf die bevorstehenden Eroberungen in Nordeuropa vorzubereiten. Für diese Zeit wurde beim Dogen von Venedig angefragt, dass dieser an seiner statt die Geschicke Polens leiten solle. Der Königshof bedankt sich bereits vorab beim Dogen und hofft, dass ihm das polnische Land und dessen kriegerische Nachbarn keine allzugroßen Mühen machen.

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m Winter 1218 AD entfesselte König Zbigniew, genannt der Killer, den Zorn seiner Heerscharen über Europa. Er selbst setzte sich persönlich an die Spitze des Angriffs gegen die verhassten Hornhelmträger, deren letzte Zuflucht er höchtpersönlich aushob. Doch lest selbst.

Zbigniew vs. Oslo

Eine polnische Armada tauchte vor Oslo auf, doch da war es auch schon zu spät. Mit über 1.000 Mann und schwerem Belagerungsgerät stürmte Zbigniew von Bord und nahm die teutonische Feste Oslo im Sturm. Der Hochmeister des Ordens fiel der ersten Welle zum Opfer, der Rest war ein reiner Arbeitssieg.

Teutonia ade

“So freue ich mich, euch verkünden zu dürfen, dass der Deutschritterorden unsere Allianzgeschäfte nicht weiter stören wird”, formulierte Zbigniew seinem Schreiber, als er mit einem zufriedenen Lächeln im Thronsaal Oslos Platz nahm. Die Füße auf dem Tisch, das Schwert lässig angelehnt, genoss der König der Polen sichtlich seinen Sieg. Nun blieb ihm nur zu hoffen, dass seinem General in Ungarn ähnliches Schlachtenglück beschieden wäre.

Azov gegen Nürnberg

“An den Herren von Venedig”, fuhr Zbigniew weiter fort, “ich habe meine Diplomaten angewiesen, euch umgehend Nürnberg im Tausch gegen Azov anzubieten. Ich bin nicht stolz auf diesen Handel, will ihn aber sobald als möglich hinter mich bringen. Wie ihr wisst, ist die Entscheidung der Herausgabe Nürnbergs nicht unumstritten – und mit jedem Tag der vergeht, steigt das Risiko einer Störung dieses Geschäfts. Verbunden mit dem Tausch ist die Absprache, dass Hamburg, Skandinavien und Nordengland Polen zugeschlagen werden. Wenn dies euer Wille ist, willigt in den Tausch ein. “

Nürnberger Nabelschau

Verbunden mit dem Schreiben Zbigniews an seinen venezianischen Amtskollegen kam eine Auflistung der Besitztümer der Stadt Nürnberg. Die 11.600 Einwohner erzeugen selbst bei schlechter Ernte ein halbjährliches Steuereinkommen von ca. 1.900 Goldstücken. Da die Stadt bestens vernetzt ist mit den europäischen Metropolen, stehen weitere Einnahmesteigerungen zu erwarten.

Angriff auf Ungarn

Joachim von Gdansk, dem Helden der Schlachten von Königsberg und Marienburg, kam die Ehre zuteil, Polens Ungarnfeldzug zu leiten. Wie es mit dem Dogen von Venedig besprochen war, griff Polen im abgelaufenen Halbjahr an und eroberte die Stadt Buda im Sturm. Unterstützt wurde Feldherr von Gdansk von einem unbekannten Hauptmann namens Wladyslaw. Ein gutes Omen stand über der Schlacht.

Ein Stern leuchtet über Buda

Obwohl das polnische Militär traditionell eher durch günstige denn durch technologisch fortschrittliche Einheiten glänzt, konnte in der Schlacht um Buda erstmals polnische Hochtechnologie eingesetzt werden. Zwei Mangoneln vom Typ V2 nahmen an der Schlacht teil und hielten blutige Ernte auf dem Marktplatz von Buda. Die Heeresleitung bezeichnete den Einsatz dieser Waffe als “kriegsentscheidend”.

Rebellenheer im polnischen Kernland

In einer sich zurückziehenden französischen Kreuzfahrerarmee kam es kürzlich offenbar zu einer Rebellion, in deren Folge sich die Soldaten von Frankreich abwandten und zu rebellischem Gesindel wurden. Leider strolcht dieses Gesindel nun im polnischen Kernland herum, so dass Polen sich zu einer Intervention gezwungen sieht.

Militärparade in Danzig

“Ich bin tief beeindruckt von Jerusalems Militärmacht”, schrieb Andrew von Ungarn an seinen Herren, den König von Polen. Das ließ sich dieser nicht zwei Mal sagen und beorderte umgehend einen Rapport aller polnischen Heeresgruppen, um sie der Allianz zur Verfügung zu stellen. Sodann gilt: nach aktuellen Schätzungen befehligt Polen ca. 10.000 Mann verteilt auf ca. 10 Heere. Dazu kommen noch ein paar Einheiten Stadtwachen und in Forts stationierte Wachgarnisonen.

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m Sommer 1218 AD verfasste König Zbigniew einen Brief an Antiochias großen Feldherren Francis. Die Depesche reiste im Verborgenen und wurde abseits der offiziellen diplomatischen Kanäle zugestellt. Und das stand geschrieben:

“Mein lieber Francis,

ich schreibe Euch in dieser schwerer Stunde, da sich die Allianz auf Messers Schneide befindet. Es war der Wunsch des Großen Herren Bohemund, dass Ihr eines Tages das geliebte Fürstentum führen solltet. Heute ist euer Lehensherr dabei, Euer Erbe zu entwerten und mit dem Fürstentum einen diplomatischen Irrweg zu beschreiten.”

König Zbigniew setzte die Feder ab und sann vor sich hin. Damals, mit Bohemund an seiner Seite, wäre eine solche Situation undenkbar gewesen. Mit dem alten Schlachtross verstand sich der gute König der Polen stets gut. Roger hingegen wurde nicht ohne Grund der Hinterlistige genannt, wohlgemerkt von seinem eigenen Umfeld. Es war eine Schande, dass dieser Mann vor Francis in der Erbfolge stand. Der König fuhr fort…

“Francis, die Ländereien Spaniens und Nordafrikas sind zu klein für das Wachstum von Jerusalem, Venedig und Antiochia. Eine der Mächte muss zum Wohle der anderen weichen. Ich bin der Ansicht, diese Rolle fällt Antiochia zu. Ihr seid militärisch stark, wirtschaftlich gut entwickelt und könnt im Ausgleich Kompensation von Venedig und Jerusalem fordern.”

Erneut machte Zbigniew eine Pause, er schaute angestrengt. Polen war in keiner Weise von den Streitigkeiten in Spanien oder Nordafrika betroffen, dennoch fühlte sich der König als Vertreter einer Großmacht dafür verantwortlich, dass die Allianz gemeinsam prosperieren konnte.

“Wenn Ihr Prinz Roger überzeugen könnt, statt Afrika gen Britannia zu ziehen, so will ich Antiochia mit besten Kräften unterstützen. Konkret biete ich euch an, dass Polen für Antiochia einen Brückenkopf in Europa schaffen wird. Ihr erhaltete von mir eine Siedlung in der Nähe Britannias, von wo aus Antiochia seine Expansion starten kann. Ähnliche Unterstützung könntet Ihr vielleicht auch durch Mailand erfahren, so es denn verhandelt wird. Für eine Übergangszeit würden Venedig und Jerusalem sicherlich auch Gelder an Antiochia abführen, um den Aufbau Antiochias in Europa zu unterstützen.”

Der Herr der Polen setzte den Federkiel ab und seufzte. Er konnte dem jungen Francis nur die Tür offen halten, durchgehen würde dieser selber müssen. Zbigniew hoffte, dass Roger ihm nicht im Wege stehen würde. Falls doch, würden die Herren der Lagune und die des Tempelberges mit Antiochia direkt verhandeln müssen – oder ein Windhundrennen um die besten Ländereien lostreten.

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s ward am späten Abend des Pfingstsonntages 1218 AD, als König Zbigniew im Kreise seiner engsten Angehörigen sinnierte. “Wir brauchen einen gemeinsamen Plan für Europa, meine Freunde. Die jüngsten Nachrichten aus dem Allianzrat lassen mich glauben, dass eine unkontrollierte und überhastete Expansion der fünf Großmächte zum Schaden aller ist. So hört euch denn den folgenden Plan an.”

Zbigniew machte eine bedächtige Pause, holte noch einmal tief Luft und erklärte sein Manifestum Europa: “Ziel des Manifestums ist, alle fünf Großmächte der Allianz in einer gemeinsamen Strategie zu vereinen. Alle Länder dieser Welt sollen unter den Großen 5 aufgeteilt werden. Zunächst sind das die Länder Europas, anschließend die des amerikanischen Kontinents. Gehen wir es der Reihe nach durch.”

Das Fürstentum Antiochia

  • Antiochia erhält im tiefen Osten die Siedlungen Azov und Kutais kostenfrei überantwortet
  • Gleichzeitig übergibt Antiochia seine nordafrikanischen Besitztümer ohne Gegenforderung an Jerusalem
  • Anschließend erhält Antiochia die Insel Irland sowie den größten Teil der Insel England, gemeint ist Mittelengland, als sein Lehen

Die Republik Venedig

  • Venedig überantwortet Azov kostenfrei an Antiochia
  • Venedig übernimmt die Osthälfte Ungarns, gem. Absprache mit Polen
  • Venedig erhält die iberische Halbinsel als Lehen und soll fürdahin die einzige Macht auf der Insel sein

Das Königreich Jerusalem

  • Jerusalem erhält von Antiochia kostenfrei dessen Ländereien in Nordafrika
  • Jerusalem erhält den nordafrikanischen Kontinent als Lehen
  • Jerusalem erhält die Aufgabe, die maurische Gefahr ein für allemal zu bannen

Das Herzogtum Mailand

  • Mailand übernimmt Rom und entledigt Europa des Heiligen Stuhls
  • Weiterhin befriedet Mailand die Ländereien Frankreichs
  • Es übernimmt den südlichen Teil des Heiligen Römischen Reiches
  • Und erhält die englischen Ländereien auf dem Kontinent sowie die Länder Südenglands als Lehen

Das Königreich Polen

  • Übergibt die Siedlung Kutais kostenfrei an Antiochia
  • Befriedet die dänischen, norwegischen und teutonischen Ländereien Skandinaviens
  • Übernimmt den Nordteil des Heiligen Römischen Reiches
  • Und erhält außerdem die Nordspitze Englands als Lehen

Das freie Amerika

  • Jedem Mitglied der Allianz ist ein militärischer Eingriff in Amerika erst dann gestattet, wenn es seinen Verpflichtungen aus diesem Manifest vollständig nachgekommen ist
  • Der Zugriff auf Amerika selbst ist darüber hinaus nicht limitiert, ein jeder möge ob seiner Fähigkeiten dort nach eigenem Gusto agieren

“Der tiefere Sinn dieses Manifests, ist die geregelte Expansion aller fünf Allianzmächte. Natürlich mag es noch Gesprächsbedarf geben und vielleicht muss auch ein Grenzverlauf neu gezogen werden, doch darum geht es nicht. Es geht um eine gemeinsame Strategie, um eine Vision dafür, wie Europa in 20 Halbjahren auszusehen vermag. Dass, meine Herren, ist der tiefere Sinn dieses Manifests.”

Bis in die späte Nacht hinein berieten sich Zbigniew und seine Getreuen, ehe Boten zu sehr später Stunde aufbrachen um die Nachricht im Allianzrat zu verbreiten. Wie wohl würden die Verbündeten reagieren, König Zbigniew war gespannt.

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eutonia und Polen schenkten sich nichts: der Totale Krieg zwischen beiden Staaten wütete und forderte zahllose Opfer. Bauern, Soldaten und Mitglieder der Königsfamilie kämpften und starben Seite an Seite in diesem erbarmungslosen und so überflüssig wirkenden Kampf. Doch lest selbst.

Kalmar wird belagert

Es waren venezianische Diplomaten, die die schlimme Nachricht überbrachten: “Kalmar wird belagert, unsere Auslandsaufklärung hat es bestätigt” brachte der forsche Lagunenmensch aus Italien die Lage auf den Punkt. Zur Entlastung Kalmars wurde eine kleine teutonische Stadt im hohen Norden angegriffen und überrannt. Bei dieser Gelegenheit fand auch der amtierende Hochmeister Teutonias sein Ende. Leider führte dieser Angriff nicht dazu, dass Teutonia seinen Würgegriff um Polens größte Stadt löste.

Ziemowit Banaszak ist tot

Er war der dritte leibliche Sohn des alten Königs Wladyslaw – und er fiel in diesem Jahr für Polen. Um einen Teil der teutonischen Truppen von Marienburg wegzulocken, bedurfte es eines selbstlosen Angriffes eines unterlegenen Heeres gegen die unbarmherzigen Hornhelmträger. Diesen Angriff kommandierte Ziemowit Banaszak bis zum Ende. Seine Truppen waren letztlich unterlegen, doch brachten sie genug Mannen vor die Tore Marienburgs, auf dass ein direkter Angriff auf die Feste des Feindes zu gelingen vermochte.

Schlacht um Marienburg ist ausgetragen

Niemand geringeres als König Zbigniew höchstselbst kommandierte zusammen mit Joachim von Gdansk und Radoslaw Kulwiec den finalen Schlag gegen die Marienburg. Knapp 2.000 Mann führten sie in die Schlacht, was nur deshalb funktionierte, da Ziemowit Banaszak mit seinen Truppen den Feind bereits erheblich geschwächt hatte. Knapp 900 Teutonen haben Marienburg verteidigt – und sind bei dem Versuch gescheitert.

Nachgeplänkel

Nach der Eroberung Marienburgs vagabundierten noch einige hundert Teutonen in der Region herum. Um dieser Gefahr ein für allemal Herr zu werden, befahl König Zbigniew auch hier direkt den Angriff – und löschte Teutonia auf dem europäischen Festland aus. Nun ist es an der Zeit, sich auf die skandinavischen Besitztümer der Hornhelmträger und auf deren Belagerung von Kalmar zu konzentrieren.

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olen im Winter 1213/1214 AD. Überall im Königreich ist der Krieg zu spüren. Soldaten marschieren, junge Frauen weinen und eine düstere Stimmung liegt über dem Land.

Boleslaw ist tot – ermordet!

Der zweitgeborene Sohn von Wladyslaw “McKinsey”, seine Hohheit Boleslaw der Ehrenwerte, wurde in seinem trauten Heim Opfer eines feigen Mordanschlags. Die Geheimpolizei ist aufs äußerste besorgt ob dieser Entwicklung. König Zbigniew hat Konsequenzen angeordnet. Die verbliebenen drei Geschwister des alten Wladyslaw haben sich an geheime Orte in Polen zurückgezogen.

Handelsplatz Polen begrüßt ausländische Händler

Der Trust von Polen gibt bekannt, dass ausländische Händler weiterhin gute Geschäfte in Polen machen dürfen. Es wird jedoch darum gebeten, bereits von Polen besetzte Handelsplätze unberührt zu lassen. Darüber hinaus sollen Handelsplätze freigemacht werden, sofern die polnische Administration dies explizit wünscht.

In die Bresche

Die Situation vor Sarkel war dramatisch: Das Heilige Römische Reich belagerte an der Seite Antiochias die Stadt Sarkel. Vor ihnen die Tore des Feindes, hinter ihnen sieben große Feinesheere – allesamt nur einen Steinwurf entfernt. Ob dieser Gefahr warfen sich zwei polnische Kreuzfahrerheere in die Bresche, auf das den Alliierten der Rücken freigehalten werde.

Militärpräsenz vor Rom missfällt Polen

König Zbigniew gibt bekannt, dass er ob der militärischen Gebärden vor Rom verstimmt ist. Dem König ist nicht klar, was den neugewählten Papst zu dieser unnötigen Machtdemonstration bewegt. Polen hofft, dass in Kürze wieder Ruhe in Mittelitalien einkehren wird.

Das Ende des Kreuzzugs?

Zum Jahreswechsel 1213/1214 erreichte den Königshof in Polen eine Nachricht. Vor Sarkel war es zu einem großen Gefecht gekommen. Das Heilige Römische Reich hatte zum Sturm auf Sarkel geblasen, unterstützt von Antiochia. Da der Angriff zur Nacht erfolgte, musste Sarkel ohne Verstärkungstruppen kämpfen – und fiel. Ist das das Ende des Kreuzzugs?

Notizen am Rande

  • Der Herr Zbigniew lässt dem Dogen von Venedig ausrichten, dass es ihm eine Ehre war, Venedig helfen zu dürfen. Eine Kompensation für den brüderlichen Beistand ist nicht erforderlich.
  • Der Herr Zbigniew lässt den Allianzrat wissen, dass er bis auf weiteres sich nicht an den Angriffen gegen das Heilige Römische Reich beteiligen wird.
  • Weiterhin gibt der Trust bekannt, dass mit Revolutionen im äußerstesn Nordosten der polnisch besetzten Mongolei gerechnet werden muss. Durchreisendes Volk wird gebeten, die Gegend weiträumig zu umfahren.
  • Die Generalität lässt bei Venedig anfragen, ob es bereits einen konkreten Zeitpunkt gibt, zu dem Ungarn reintegriert werden soll?
  • Die Generalität lässt bei Antiochia anfragen, ob der Träger der Heiligen Lanze Bohemunds gewillt ist, Mongolia mit Stumpf und Stiehl niederzumachen?

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s war der Sommer 1213 AD, als Polen seine Unschuld verlor. In der gewaltigen Schlacht um die mongolische Feste Bulgar kam es zu einem Gemetzel epischen Ausmaßes – auf beiden Seiten waren die Verluste gewaltig. Doch lest selbst.

Die Schlacht um Bulgar

Nicht weniger als 1.400 Soldaten und vier polnische Generäle traten zur Schlacht um Bulgar an. Die Truppen waren verteilt auf zwei Heeresgruppen. Ihnen gegenüber stand Khanzada Batu der Verrückte mit insgesamt rund 800 Mannen. Die Schlacht kostete rund 1.000 polnischen Soldaten das Leben, darunter auch die Seele des Generals Troiden von Jansbork.

Pawol der Ehrenwerte zum Großmeister ernannt

General Pawol wurde ob des Sieges bei Bulgar von seinen Rittern zum Großmeister gewählt. Die Großmeisterwürde nahm der General mit Freuden an, auch wenn sie den Verlust seines Sohnes Troiden bei der Schlacht nicht wett machen kann.

Neues vor Azov

Der polnische Geheimdienst gibt bekannt, dass die venezianische Enklave Azov weiterhin von Mongolia bedroht wird. Vier Heere der Pferdemenschen befinden sich direkt hinter der mongolisch-venezianischen Grenze und warten nur darauf, zuzuschlagen. Polen hat seine beiden südlichen Kreuzfahrerheere bis auf weiteres zum Schutze der Stadt abgestellt.

Kondolenz an Venezia

Das Königreich Polen betrauert den Tod des Herren Doge Cristiano. Der Doge war ein geschätzter und wohlverstandener Verhandler für die Allianz. Möge der Herr ihm gnädig sein.

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s ward Winter 1211 AD. Der Kreuzzug gegen Mongolia ist im vollen Gange. Marodierende Truppen durchstreifen Polen, düstere Gestalten bevölkern die Wälder des ehemaligen Russlands und überall Soldaten. Es war kein schöner Winter.

Rebellen vor Polens Hauptstadt

Ein Herr abtrünniger Rebellen nebst Feldheer tauchte unvermittelt vor den Toren der Hauptstadt auf. Zu allem Unglück waren die besten Mannen bereits an der Ostfront gegen Mongolia im Einsatz – so dass die Stadtwachen aus zwei Siedlungen für Ordnung sorgen mussten. Glück im Unglück, trotz 20% Verlustrate konnte die Schlacht gewonnen werden.

Polen steht an Venezias Seite

Nördlich der venezianischen Stadt Azov hat der polnische Geheimdienst 6 mongolische Heeresgruppen ausfindig gemacht. Fünf Gruppen sind nahezu voll besetzt. Zur Unterstützung Venezias hat Polen die Kreuzritter der Krim direkt neben Azov stationiert. Für den Sieg, für die Allianz!

Rebellen und Mongolia in Polen

In den weitläufigen Wäldern des ehemaligen Russlands entdeckte die Geheimpolizei eine mongolische Heeresgruppe sowie ein paar Rebellen. Die Truppen sind so massiert, dass ein Eingreifen der Trans-Sibirischen-Straßenkonstabler nicht möglich war. Eine Lösung für das Problem ist derzeit nicht in Sicht.

Trust besiedelt Amerika

Trotz der militärischen Probleme konnte zumindest der Trust Erfolge vorweisen. Die Besiedlung Amerikas durch Händler, Geheimpolizisten und Priester schreitet planmäßig voran. Die polnische Flotte wird in 7 Halbjahren zurück in Danzig erwartet.

Polen kauft Wien

Einer Absprache mit dem venezianischem Dogen folgend, übernahm Polen in diesem Jahr die deutsche Stadt Wien. Es war niemand geringeres als Polens Chefdiplomat Mieszko Marosz, der den Kaufpreis von gigantischen 60.000 Goldstücken auf überschaubere 20.000 Goldstücke herunterhandelte. Lebe lang und erfolgreich, Mieszko Marosz.

Pest in Kiev

Ein schwerer Schlag traf die Südostgrenze Polens. Die Metropole Kiev ist derzeit von der Pest betroffen. Gut 8% der Bevölkerung sterben pro Halbjahr, über 2.000 Menschen haben bereits den Tod gefunden. Die finanziellen Schäden lassen sich noch nicht beziffern.

Bündnis mit Portugal

Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus hat Prinzessin Rassia in diesen Tagen ein Bündnis mit Portugal herbeigeführt. Der Zwergstaat am Westrand Europas muss sich derzeit mit zwei Siedlungen und einer handvoll Stadtwachen begnügen – und das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Mauren. Polen hofft, mit dem Bündnis die Region im Westen etwas zu stabilisieren.

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ie Truppen des Kreuzes marschierten durch Polen. Jäh stöhnten die Bauern unter den Sonderabgaben für den Kreuzzug. Mächtig klapperte der Stahl in den Schmieden. Polen rüstet sich für den Krieg.

Mongolias Kriegerkaste

Nahe Bulgar, der mongolischen Stadt nördlich des Kreuzzugsziels, hat die polnische Geheimpolizei eine große Truppenansammlung der Pferdemenschen ausfindig gemacht. 6 große Truppen mit jeweils über 1.000 Reitern stehen allein an dieser Stadt bereit, den Christen einen blutigen Empfang zu bereiten.

Kein Leid den Kreuzfahrern

Der König von Polen gibt bekannt, dass allen Kreuzfahrern auf polnischem Boden kein Leid geschehen soll. Kein Angriff soll sie auf ihrem Wege stören, kein langes Messer soll den Heerführern in den Rücken stechen. Der Allianzrat wird gebeten, diese Entscheidung auf polnischem Boden zu respektieren.

Showdown der Kreuzfahrer

Der ungarische Thronfolger trifft in diesen Tagen mit seinem Heer auf die Mannen des mongolischen Thronfolgers. Ungarn befindet sich im Kreuzzug, Mongolia im Dschihad. Beide Heere liegen sich unmittelbar gegenüber, nordöstlich der Nordgrenze Ungarns wurden sie gesichtet. Beten wir für unsere christlichen Brüder, auf das sie siegreich seien.

Iasi ist schwarz

Die Vorstandsvorsitzende des Trust lud zu einer Pressekonferenz auf der Krim. Nicht ohne Stolz verkündete sie dort, dass “bereits nach 9 Halbjahren unser Investment in Iasi planmäßig schwarze Zahlen schreibt. Dank der Unterstützung Antiochias haben wir rund 20.000 Goldstücke in die ehemals ungarische Feste investiert und sie zu einer blühenden Handelsstadt umgebaut. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns bekannt zu geben, dass wir bereits in Kürze eine neue Immobilienanleihe auflegen werden.”

Aufteilung Ungarns

Das Königreich Polen schlägt vor, die fünf verbliebenen ungarischen Städte zwischen Venedig und Polen aufzuteilen.

Aufgrund der regionalen Beschaffenheit regt Polen folgende Verteilung an:

  • Preslav, Bukarest und die Hauptstadt Bran gehen an Venedig
  • Buda und Pest gehen an Polen, zusammen mit der Option auf Wien

Ungewiss ist derzeit noch der Zeitpunkt der Übernahme. Polen vermag den Zeitpunkt heute noch nicht zu bestimmen, da der Krieg gegen die Pferdemenschen Priorität genießt.

Jerusalem mit dem Rücken zur Wand

Am Ende des Halbjahres erreichte den Königshof die Kunde, dass Ägypten einen Großangriff auf das Heer von Prinz Anselm gestartet hat. Über 700 Ägypter rennen gegen eine kleine Bande von gut 200 treuen Soldaten des Tempelbergs an. Der Königshof wünscht dem Thronfolger Jerusalems alles Gute!

Neues aus der Gerüchteküche

Unbestätigt, aber hartnäckig, hält sich das Gerücht, dass Polen bis zu vier Kreuzfahrerheere binnen vier Halbjahren mobilisieren wird. Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, stehen rund 3.000 Mann bereit, für das Kreuz nach Osten zu ziehen. In Krakau, Kiev, Novgorod und Moskau werden bereits große Heerschauen gehalten.

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inter, 1208 AD. Der Papst hat einen Kreuzzug gegen Mongolia ausgerufen, den Verbündeten Polens im Fernen Osten. König Zbigniew sah sich einer Zwickmühle ausgesetzt, wollte er doch einerseits Mongolias Macht begrenzen, andererseits aber noch nicht in einen offiziellen Krieg eintreten. Er löste das Problem auf seine Art.

Mongolias Dschihadisten

Der polnische Geheimdienst berichtet, dass der Tronfolger Mongolias mit einer Armee voller Dschihadisten östlich von Kiev operiert. Die polnische Grenze scheint nicht direkt gefährdet, dennoch wurde die Grenzschutzgruppe Kiev in erhöhte Wachsamkeit versetzt. Kiev ist sicher – aber offensichtlich auch sicher nicht das Ziel des Dschihad.

Zagreb wird rebellisch

Die polnische Geheimpolizei berichtet an Venedig, dass Zagreb in diesem Halbjahr rebellisch geworden ist und die deutschen Besatzer vertrieben hat. Leider ist die Stadt immer noch verpestet, ein Einmarsch bleibt somit riskant.

Trust investiert auf der Krim

Der Trust, seines Zeichens die polnische Institution zur Stärkung Polens auf nichtmilitärische Weise, hat wieder zugeschlagen. Rund 16.000 Goldstücke werden über einen Zeitraum von 20 Halbjahren an Mongolia abgeführt, im Gegenzug räumten die Pferdeherren Krim-Stadt. Andrew von Ungarn zog nebst Gattin Agnes von Polen noch im selben Halbjahr auf der Krim ein, um von dort die weiteren Operationen gegen Mongolia zu koordinieren.

Der Fall Ungarn

Das Königreich Polen fragt im Allianzrat an, ob neben Venedig und Polen weitere Mächte an der Übernahme Ungarns interessiert sind. Interessenten werden gebeten, sich binnen zwei Halbjahren zu äußern. Nach Ablauf dieser Frist wird Polen einen Plan zur regionalen Aufteilung Ungarns forcieren.

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iele Monde ist es her, dass König Zbigniews Masterplan ersonnen und veröffentlicht wurde. Bei einer heutigen Überprüfung des Plans stellte das königliche Controlling fest, dass Polen auf einem guten Weg ist. Doch genug des Eigenlobs, hier das Neueste aus Nordeuropa.

Probleme mit Hexen

In Osteuropa sichtet die polnische Geheimpolizei vermehrt Hexen. Das Aufkommen dieser gottlosen Brut beunruhigt den polnischen Königshof. Der Allianzrat wird ermuntert, aufstrebende Priester gen Osten zu senden.

Hochzeit von Katharzina

Prinzessin Katharzina, besser bekannt als die inoffizielle Nachfolgerin von Prinzessin Agnes von Polen, hat in diesem Halbjahr den Bund der Ehe geschlossen. Sie residiert mit ihrem Ehemann Joachim nahe Memelstadt, ein Einsatz der jungen Familie an Polens Ostfront steht zu erwarten.

Krieg im Norden

Die polnischen Späher berichten, dass sich Norwegen und das Teutonische Reich gewaltige Schlachten liefern. Es steht zu erwarten, dass Norwegen aus diesem Konflikt als Verlierer hervorgehen wird, da Teutonia eine massive militärische Übermacht aufbringt.

Gerüchte & Kolportiertes

  • Der Trust begrüßt die Destabilisierung Ungarns durch Venedig. Polen schlägt vor, eine Aufteilung Ungarns zwischen Venedig und Polen kurzfristig abzusprechen. Vorschläge erwünscht – gerne auf Basis des Masterplans (s. Region 3).
  • Das Königreich Polen geht davon aus, dass Antiochia den Kreuzzug gegen Mongolia offiziell ausruft.
  • Polen hat die deutsche Stadt Prag für 16.000 Goldstücke gekauft.

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roße Sorge stand in den Augen von Frau Agnes, als sie die geheime Depesche vom Königlichen Hof erhielt. Das Dokument ging direkt zu Händen der Chefin des Trust, es musste wichtig sein.

“CODE GRÜN” stand in dem Dokument geschrieben und dahinter die Namen der betroffenen Städte: Danzig und Zagreb! Die Vorsitzende des Trust beschloss unverzüglich: keine Vertuschung sondern Transparenz, auf dass dem Allianzrat kein Schaden entstünde.

Pest in Danzig

Die Pest in Danzig wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von Mongolia oder dem Heiligen Römischen Reich eingeführt. Ein mongolisches und ein deutsches Schiff liegen vor Danzig im Hafen und scheinen dort auf irgendetwas zu warten. Die Küstenwache wurde angewiesen, alle weiteren Schiffe zu stoppen und festzuhalten, bis die Situation geklärt ist. Durch den Ausfall der Handelsbeziehungen rechnet Polen mit Schäden im vierstelligen Bereich.

Pest in Zagreb

Dem Hohen Rat von Venedig wird folgendes Kundgetan: Die Stadt Zagreb wurde augenscheinlich von eurer Geheimpolizei erfolgreich unterwandert. Bevor es zum Einmarsch durch eure Truppen kommt, raten wir euch, besondere Sorgfalt in Bezug auf die Pest walten zu lassen. Der Trust kann nicht ausschließen, dass auch Geheimpolizisten auf Sabotagemissionen den Virus weiter tragen könnten.

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ie Stadt am nordwestlichen Ausläufer des 1.201 Meter hohen Chortiatis, direkt grenzend an den Thermaischen Golf, war in diesem Halbjahr das erklärte Ziel der Venezianischen Verteidigungsarmee. Niemand geringeres als der neue Doge Cristiano höchstselbst führte knapp 1.000 Mannen gegen die Mauern des Byzantiniums. Ihm gegenüber stand Prinz Alexios, der mit 900 schwer bewaffneten Kampfmaschinen die Handelsmetropole zu verteidigen gedachte.

Der junge Don hatte seinem Vater geschworen, Tessaloniki zu holen – und bei Gott, er würde seine Mission erfüllen. Zwei Belagerungstürme und zwei Gruppen Leiterträger stießen gegen die Mauern vor, dicht gefolgt von einem Tross Reiter, der direkt durch das große Burgtor stürmte – den Spionen Venedigs sei dank.

Der Sturm in die Stadt war blutig. Feuer, Teer und Pfeile flogen den guten Männern Venedigs um die Ohren – und so manche Maid sollte in dieser Nacht zur Witwe werden. Der Angriff wog hin und her – bis schließlich der Don persönlich eingriff und mit seiner Elitereiterei die Kampf zum Marktplatz trug. Mit dem Tod des Prinzen Alexios fiel noch in derselben Stunde auf dem Marktplatz die Vorentscheidung.

Weitere hundert Mann des Byzantiniums mussten fallen, ehe der endgültige Sieg über die Stadt erlangt werden konnte. Im Anschluss zeigte sich der Don größzügig: Die knapp 40 Gefangenen lies er ohne viel Aufsehen frei – er wollte ja kein Unmensch sein. Und auch der Stadt Tessaloniki ersparte er größeren Schaden: ein Massaker unter der Bevölkerung lehnte der junge Herrscher ab – und begnügte sich mit der Plünderung. So gelangten 17.232 Goldstücke in seinen Besitz.

Von den knapp 1.000 Mannen waren am Ende 346 übrig. Das war wenig, doch der junge Herrscher heuerte noch schnell ein paar Söldner an – und berief auch zwei weitere Truppen aus einer nahen venezianischen Festung zur Verstärkung herbei. Tessaloniki war dem Byzantinium entrissen – komme da, was wolle.

Am Ende des Tages, als alle Wunden versorgt und der Schlachtennebel verzogen war, bemerkte ein kleiner Junge vor den Toren Venedigs einen seltsamen Reiter. Er ritt ohne Eskorte und verließ die Stadt wie der Wind… und nur das polnische Wappen an seinem Cape lies erahnen, wohin ihn seine Reise führen würde. Dem Dogen war geholfen, der Gesandte des guten Königs Zbigniews hatte seine Missionen erfüllt.

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rneut weilte König Wladyslaw im Dogenpalast zu Venedig. Das wohlige Klima, die netten Menschen und die Entfernung zu Mongolia sprachen ihn allemal mehr an als die Zustände im Königreich Polen. Es war ihm ein Vergnügen, sein Können in Italien unter Beweis zu stellen. Und dies gab es zu berichten…

Rebellen in der neuen Welt

Venedigs Expeditionsflotte hat die erste halbwegs zivilisierte Siedlung ausgemacht. Die Eingeborenen nennen Sie Fortaleza, verwaltet wird sich von einem rebellischen Bürgermob.

Rohstoffe gefunden

Zum Glück bietet die Neue Welt nicht nur Rebellensiedlungen, sondern auch Bares. Gold und edle Hölzer wurden von der Expeditionsflotte entdeckt. Unumwunden ordnete Wladyslaw an, binnen zwei Halbjahren eine Schar Händler nach Venedika zu entsenden.

Terror im Byzantinium

Das große öströmische Reich erzittert in diesen Tagen unter dem Terror Venedigs. In Vorbereitung des bevorstehenden Landangriffs wurden die Grenzstädte, umherreisende Diplomaten und falsche Geistliche mit unnachgiebiger Härte gejagt. Byzantinium erzittere!

Der Angriff aufs Byzantinium

Binnen eines Halbjahres wird die Ostgruppe des Venezianischen Heeres in Tessaloniki einfallen. Der Plan ist gefasst, die Truppen entsandt. Lange wird es nicht mehr dauern.

Die Karte der Welt

Die sehr guten Vernetzungen Venedigs mit Diplomaten und Spionen ermöglichten es König Wladyslaw, ein einmalig korretes Bild der aktuellen machtpolitischen Situation aufzuzeichnen. Dem Allianzrat mit den besten Grüßen aus Venedig zur Verfügung gestellt.

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m Winter 1198 AD wurde unsere Welt um einen weiteren Kontinent bereichert.

Der ehrenwerte Admiral Dardi, Offizier der Venezianischen Maritimen Streitkräfte, stieß am 12. Oktober um exakt 22.00 Uhr auf Land. Zuerst sah er nur eine Möwe mit einem Lorbeerzweig, wenig später meldete der Ausguck “Land in Sicht!” Eine neue Ära von Dominanz und Wohlstand stand dem Venezianum ins Haus.

Zurück in der Tagespolitik: In Vertretung des ehrwürdigen Dogen von Venedig gab König Wladyslaw bekannt, dass Venedig von jetzt ab Ländereien des Byzantiniums beansprucht. Dies sind namentlich die Städte Tessaloniki, Arianopel und Istanbul. Ein Angriff auf das Imperium Byzantinium steht unmittelbar bevor.

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eues aus Venedig

Im Winter 1197 AD verweilte König Wladyslaw immer noch an der Adria. Auf Wunsch des Dogen hielt er die Stellung, während der Herr der Venezier sein Handicap für die Italian Open verbesserte.

Turnaround geschafft

Wladyslaw war erleichtert, als er vom obersten Buchhalter die Zahlen des Halbjahres erhielt. Die laufenden Einnahmen lagen deutlich über den laufenden Ausgaben, endlich. Der Laden war saniert und auf dem besten Wege zu neuem Wohlstand. Jetzt wurde es Zeit, sich mit der mittelfristigen Expansionsplanung zu beschäftigen. Wladyslaw machte sich einen Vermerk, dass er den Dogen hierauf in Kürze ansprechen müsse. Byzanz, Sizilien oder HRE boten sich als Ziele an – wohin die Reise gehen sollte, müsste der Doge jedoch selbst entscheiden.

Amerika wir kommen

Zu Beginn des winterlichen Halbjahres erreichte Wladyslaw die Meldung, dass die Expeditionsflotte gen Westen endlich Gibralta passiert hatte. Die Flotte war dort auf eine unübersehbare Präsenz der Mauren gestoßen, hatte ihren Weg jedoch ungestört fortsetzen können. In zwei Halbjahren würde die Flotte Amerika erreichen. Endlich!

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m Sommer 1197 AD weilte der gute König Wladyslaw in Venedig. Höchstpersönlich überwachte er die Regierungsgeschäfte an der Adria, stand es in diesen Tagen doch nicht besonders rosig um das Reich des Dogen. Gemeinsam mit dem Generalstab Venedigs ging der König die Anliegen dieser Tages durch.

Top 1: Angriff Siziliens gegen Mailand
König Wladyslaw strich sich durch den ergrauten Bart. Der Papst hatte Venedig ausdrücklich ermahnt, jedweden Angriff auf Sizilien zu unterlassen. Militärischen Beistand konnte er Mailand nicht anbieten – ganz davon ab, dass dafür auch schlicht die Finanzmittel gefehlt hätten. So ließ der gute König die Truppen in den Kasernen, löste aber zumindest das Bündnis mit Sizilien auf.

Top 2: Angriff Antiochias gegen das Türkenreich
Der Übergriff kam nicht unerwartet, dennoch musste auch hier eine Entscheidung getroffen werden. Aufgrund der guten Beziehungen zu Antiochia und des gemeinsamen kulturellen Hintergrundes entschied Wladyslaw, in diesem Konflikt auf der Seite Antiochias stehen zu wollen. Das Bündnis mit den Turkmanen wurde aufgelöst.

Top 3: Die Lage in Byzanz
Das große Byzantinium hielt zahlreiche Truppen unter Waffen, sowohl an dessen Westgrenze zu Venedig als auch im Landesinneren. Da kam es Wladyslaw wie gerufen, dass Ungarn in die Offensive gegangen war und mit einem Vorauskommando bereits die byzantinische Hauptstadt belagerte.

Top 4: Tessla e.V. reloaded
Am Midsommertag feierte Councillor Christiano mit seinen Mannen die Neugründung des legendären Tessla e.V.
Die Vereinigung dient dem Zweck, die Stadt Tessaloniki zu erobern und zu halten. Die Truppen stehen an der Grenze zum Byzantinium und warten auf weitere Befehle.

Top 5: Handelsflotte
Der Oberste Buchhalter Venedigs konfrontierte Wladyslaw mit der Erkenntnis, dass Venedigs Einnahmen durch Händler gerade mal 137 Goldstücke pro Halbjahr betrugen. Schockiert ob dieser äußerst geringen Zahl, befahl Wladyslaw den Abzug zweier Händler und beorderte diese auf ein Schiff. Ihr Ziel ist Italien, wo allein diese beiden die regelmäßigen Handelseinnahmen verdoppeln sollen.

Top 6: Friede mit dem Byzantinium
Blasio de Negri, seines Zeichens venezianischer Top-Diplomat, verhandelte auf Geheiß des guten Königs nahe Kutais mit dem Byzantinern. Unmissverständlich machte er den ehemaligen Oströmern klar, dass ihre Position recht bedauerlich sei. Nahezu alle ihre Häfen waren durch Venedig blockiert, Ungarn belagerte die Hauptstadt und eine große Streitmacht des Dogen war auf dem Weg nach Tessaloniki. Die Argumente waren stichhaltig – und nach genau zwei Verhandlungsrunden stimmten die Byzantiner einem Friedensvertrag mit Venedig zu. Im Austausch für Frieden und Handelsrechte erhielt Venedig die einmalige Summe von 25.000 Goldstücken…

Top 7: Sonderausgaben
Wie so oft führte die unplanmäßige Einnahme sofort zu unplanmäßigen Ausgaben. Rund 15.000 Goldstücke lies der gute König Wladyslaw in drei dringend benötigte Stadtmauern sowie einen Handelshafen investieren. “Endlich, wir sind wieder schwarz” dachte sich der gute König, als er sich nach wohlverrichteter Arbeit in den Weinkeller des Dogen begab. Dieser Tag musste gefeiert werden.

K
önig Wladyslaw war fertig. Mit sich und der Welt… und den Regierungsgeschäften von Jerusalem, Venedig und Polen. Ein Regierungsmarathon war geschafft.

Und das gab’s zu berichten:

Jerusalem: Wladyslaw sah und sieht die Möglichkeit, Byzanz zu überfallen. Da ein Angriff gegen Byzanz jedoch diplomatische Verwerfungen mit sich bringen würde, wollte er dem König vom Tempelberg nicht vorgreifen. Ein Schiff mit Angriffstruppen steht bereit – es kann nach Ägypten oder Byzantinium reisen.
So oder so – auf jeden Fall würden in Kürze Truppen nach Medina gesandt werden. Eine Angriffsstreitmacht wurde im Süden des Landes versammelt, sie wartet auf den Marschbefehl

Venedig: Der gute König war schockiert ob der präkeren finanziellen Situation des Adria-Stadtstaates. Trotz Sparmaßnahmen, Steuererhöhungen und Abrüstung kam Venedig “auf keinen grünen Zweig”. Und zu allem Überfluss lungerte weiterhin ein großes sizilianisches Heer direkt vor einer venezianischen Stadt. Der gute König beschloss, diesen Fall vor den Allianzrat zu bringen. Die Herrscherhäuser sollten sich – jedes nach seinem Gusto – an der Sanierung der Staatsfinanzen beteiligen. Seine Idee war, entweder mit Geldspenden den Haushalt aufzupäppeln oder einen Kreuzzug auszurufen, so dass die laufenden Kosten für das Heer dramatisch reduziert werden könnten. So oder so – ohne Hilfe bestünde jedenfalls Gefahr, dass eine wichtige Stütze im Mittelmeerraum ausfallen könnte.

Polen: Mit Sorge nahmen die Späher des Königs die ungehemmte Expansionslust Mongolias zur Kenntnis. Erneut waren die Russen Ziel der Pferdemenschen, doch es war nur eine Frage der Zeit bis sich ihre Gier nach Land gegen den guten König wenden würde.

Der Kronprinz von Polen, der zur Zeit an der Ostfront lagerte, befahl die Aushebung polnischer Elitetruppen. Mit ihnen plant er die Vertreibung zahlloser Rebellen Richtung Mongolia. Zeitgleich zur Aufrüstung im Osten vermeldete Prinz Andrew von Ungarn, dass er in Nordungarn Seesöldner anheuern konnte, die ihn nun über das Schwarze Meer Richtung Antiochia befördern. Mongolia – Polen kommt!

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n diesem Halbjahr war alles anders. Die Mongolen hielten sich vornehm zurück, die christlichen Fraktionen lagen nicht im Krieg miteinander und sogar die Mauren gaben offenbar Ruhe. Wäre zur selben Zeit nicht auch der Doge von Venedig spurlos verschwunden, wären die Tage in Europa perfekt gewesen. Aber so?

Wie es sein Freund der Doge gewünscht hatte, sandte Wladyslaw zu Beginn des Halbjahres seinen Obersten Landverweser als Statthalter nach Venedig. Hier der Bericht des polnischen Verwaltungsexperten:

Obwohl der Papst kriegerische Handlungen ausdrücklich untersagt hatte, lagerten weiterhin sizilianische Truppen in nicht unerheblicher Zahl vor den Toren Venezias. Diese Provokation ließ der Oberste Landverweser unbeantwortet, wusste er doch, dass der Papst jedweden Präventivschlag verurteilen würde.

Da die Außenpolitik dem Dogen vorbehalten sein sollte, konzentrierte sich der polnische Verwaltungsexperte auf die Abläufe im inneren der Adriarepublik. In einem Akt unerwarteter Härte wurden zwei besonders nutzlose Kompanien überteuerter Stadtwachen aus dem Dienst entlassen. Und außerdem wurde auch der Verwaltungshauptsitz aus der Stadt Venedig hin an die deutlich günstigere Adria-Ostküste verlegt. Bei den geringen Mieten auf dem Balkan konnte allein durch diese beiden Maßnahmen der monatliche Profit um über 700 Goldstücke gesteigert werden.

In Polen feierte Wladyslaw unterdessen in Visby die Errichtung des Hanse-Hauptquartiers. Das nordeuropäische Handelskartell hatte sich zu einem Investment entschlossen. Dank der besonders guten Infrastruktur und der günstigen Gewerbesteuer fiel die Wahl der Handelsmafia Händlergilde auf die polnische Insel Visby. Von dort aus steuert die Gilde fortan ihre maritimen Aktivitäten.

Prinz Andrew, seines Zeichens Gatte der Agnes von Polen, ließ über einen Boten ausrichten, dass er mit seinen Mannen wohlbehalten das Nordwest-Ufer des Schwarzen Meeres erreicht hat. Von hier aus will er im nächsten Halbjahr ein Söldnerschiff anwerben und zur Ostgrenze der Schwarzen See aufbrechen. Antiochia, halte durch!

Zu guter Letzt kam das Beratungsunternehmen des Schotten Old Mac Kinsey zu dem Schluss, dass auch in Polen der Verwaltungssitz nach Osten verlegt werden sollte. Gesagt, getan: die neue Hauptstadt des polnischen Königreiches ist ab sofort die malerische Memelstadt.

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ach dem unsanften Rausschmiss der russischen Delegation grübelte Wladyslaw ob einer angemessenen Reaktion auf die Brüskierung. Doch seine Strategen mahnten zur Besonnenheit, hatten sie doch Berichte über schwere Schlachten zwischen Russen und Mongolen gehört. In diesen Konflikt sollte Polen sich auf keinen Fall hinenziehen lassen.

Die Mongolen waren weit in den Westen Russlands vorgedrungen, schlugen große Feldschlachten und belagerten mindestens eine Stadt. Die im Norden Europas stationierten polnischen Truppen waren in heller Aufregung, denn sobald die Belagerung der Mongolen geglückt war, würde es eine gemeinsame Grenze zwischen den Schlitzaugen und Polen geben. Der Gedanke war alles andere als beruhigend für unseren guten König Wladyslaw.

Da verwunderte es nicht, dass der König eine Denkschrift an einige seiner Verbündeten sandte. Es war sein treuer Hofbarde Jutjub, der eine Nachricht ob der Allianz mit den Mongolen an Venedig und Jerusalem überbringen sollte. Der gute König war voller Sorge, die Mongolen könnten sich stark genug fühlen, einen Angriff auf Polen zu starten. Er hoffte, seine Verbündeten würden die Botschaft richtig zu deuten wissen.

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ast 5 Jahre ist es nun her, dass sich Andriet, seines Zeichen der “Iron-Man” unter den Diplomaten Antiochias, auf den Weg gemacht hat um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Sonnenjahre von Antiochia entfernt, dringt Andriet in Galaxien (ähmmm Königreiche) vor, die nie ein Mensch (pfeif – Wüstenmensch) zuvor gesehen hat.  Wie auch immer die Devise lauten mochte. Andriet hatte es wieder einmal geschafft. Er stand vor den prunkvollen, mediteranen Toren Venedigs und klopfte zum Empfang für den Dogen. Im Gepäck hatte er ein unmißverständliches aber nicht unmoralisches Angebot seines Führers Bohemund.

Geehrtes Volk Venedigs!

Antiochia wünscht sich ein würziges Bündnis zwischen unseren Völkern. Lasst uns den Sandwich bilden zwischen der Delikatesse Byzanz, den ihr von Nordwesten und wir von Südosten kulinarisch verspeisen zu vermögen. Profitieren können wir auch vom Austausch exotischer Handelsgüter. Bleibt mir noch noch eine Frage, werter Doge – Habt Ihr wohl ein Mittel gegen Kreuzschmerzen entdeckt?”
Hochachtungsvoll
Prinz Bohemund